Altes Gymnasium Oldenburg

Nils auf Neuseeland

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Da mich Herr Schoedel so nett darum gebeten hat, einen kleinen Erfahrungsbericht über meinen Austausch zu schreiben, habe ich mich dazu entschlossen, einen Bericht für all diejenigen zu verfassen, die darüber nachdenken, ein Austauschjahr in Neuseeland zu verbringen. Ich möchte hier ein wenig darüber berichten, was alles geschehen muss, bevor ihr überhaupt im Flieger nach Neuseeland sitzt, werde aber auch Informationen ganz speziell zum Land geben.

Neuseeland ist als Austauschland vergleichsweise teuer. So kosten die Organisation und Versicherung etc. ca. 10.000 Euro und um die 2.500 Euro benötigt man dann während des Austausches. Es kann aber auch leicht mehr werden, wenn man in den Ferien umherreisen oder seinen Führerschein machen möchte. Dieses viele Geld ist es aber auch alle mal wert. Es ist einfach ein wunderschönes Land mit überaus warmherzigen Menschen und einer sehr interessanten Kultur. Wohin das Auge reicht, sieht man grüne Wiesen, Hügel und Schafe. Neuseeland besteht aus zwei Inseln (Nordinsel und Südinsel) und hat ungefähr drei Millionen Einwohner, wovon eine Million in Neuseelands größter Stadt, in Auckland, leben. Neuseelands Bewohner (Kiwis) sind sehr offen, spontan und freuen sich immer, etwas Neues über andere Länder zu erfahren. Neuseeland ist wortwörtlich eine Sportnation. Jeder betreibt hier wenigstens eine Sportart. Der Nationalsport ist Rugby und das Land ist berühmt für sein spitzen Rugby Team, die “All Blacks”. Jede Nationalmannschaft nennt sich hier entweder “black”, “white” oder “silver”. So gibt es die Black Caps (Cricket), die Tall Blacks (Basketball) oder die Silver Ferns (Frauen netball).

Hast du dich dazu entschlossen, einen Austausch zu machen, geht es daran, eine Organisation auszusuchen. Bevor du dich für eine Organisation entscheidest, musst du dich erstmal gründlich über diese erkundigen und solltest dir am besten diese (für mich) wichtigen Fragen beantworten: Bezahlt meine Organisation die Gastfamilien? Kann und will ich mir ein Gebiet und Schule im Land aussuchen? Und vielleicht auch, kann ich mich für ein Stipendium bewerben? Dazu möchte ich auch noch kurz was sagen: Meine Organisation bezahlt die Gastfamilien in Neuseeland, was daran liegt, dass es nicht viele Gastfamilien in Neuseeland gibt. Im Zweifelsfall würde ich mich immer für die Organisation entscheiden, die die Gastfamilien nicht bezahlen muss, da damit schon mal ausgeschlossen wird, dass ihr nur des Geldes wegen aufgenommen werdet. EF bezahlt so ca. 120 Euro pro Monat, was also nicht gerade viel ist. Auch konnte ich mir weder Gebiet noch Schule aussuchen, was für mich jedoch total in Ordnung war. Wenn man sich die Schule aussuchen kann ist m. E. das Problem, dass man mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass die Schule so ziemlich mit Austauschschülern überfüllt sein wird. All diese Fragen werden in dem Buch Handbuchfernweh beantwortet. Es enthält Informationen zu allen Organisationen, den verschiedenen Ländern, ihren Preisen und vielen anderen Sachen. EF hat zur Vorbereitung monatlich ein englischsprachiges „monthly mailing“ verschickt, was auch hilfreich war, – insbesondere auch für meine Eltern. Außerdem ist sehr hilfreich, sich die Internetseite www.austauschschueler.de anzusehen. Dort findet man viele Erfahrungsberichte, Buchrezensionen zu diversen Austauschbüchern und im Forum gibt es Unterforen zu den verschiedenen Ländern und überhaupt wird da alles zum Thema Austausch diskutiert. Oder sucht einfach auf www.google.de nach dem Thema Austauschjahr.

Habt ihr euch also letztendlich für eine Austauschorganisation entschieden und beworben, geht’s zum Vorstellungsgespräch. (Aufgepasst: Viele Organisationen verlangen einen bestimmten Notendurchschnitt. Bei meiner Organisation lag er bei 3,3 oder so, also erreichbar) Man muss wirklich keine Angst davor haben. Meistens trefft ihr auf nette Menschen, die euch fragen, warum ihr einen Austausch machen wollt und euch ein bisschen über ihr Jahr als Austauschschüler erzählen. Es lohnt sich, im Internet und der oben genannten Austausch-Website über die Vorgehensweisen der verschiedenen Organisationen zu informieren. Dank der Hilfe bei austauschschueler.de wusste ich zum Beispiel, dass ich meinen Tagesablauf in Englisch schildern müsse und einen Brief an die Gasteltern zu schreiben hätte.

Gut, das Bewerbungsgespräch liegt hinter euch und dann beginnt die schlimme Zeit des Wartens. Bin ich angenommen? Bin ich abgelehnt? Macht euch keine Sorgen, manchmal dauert es mehrere Wochen bis man eine Antwort erhält.
Seid ihr dann angenommen, so dürft ihr wieder warten. Es dauert manchmal wirklich lange, bis man eine Gastfamilie bekommt. Ich habe meine Gastfamilie ungefähr 2-3 Wochen vor dem Abflug erst bekommen. Und das war dann auch nur eine Übergangsfamilie, eine so genannte “welcoming family”. Ihr bekommt eine Übergangsfamilie, wenn man für euch noch keine Familie fürs ganze Jahr gefunden hat. Man bleibt bei dieser Familie dann für einige Wochen, bis eine permanente Familie gefunden wird. Aber soweit kommt das sehr oft gar nicht. Wie in meinem Fall, entscheidet sich oft die Übergangsfamilie dann ihren Schüler fürs ganze Jahr zu nehmen. Solche Familien wollen häufig erstmal austesten, ob sie mit dem Schüler klarkommen und halten sich dadurch eine kleine Hintertuer offen – und ihr auch! Aber wie gesagt, oft entscheiden sie sich für den Schüler. Seid ihr also in einer Übergangsfamilie gelandet, zeigt eurer bestes Verhalten.

Ich habe meine Gastfamilie mal gefragt, was sie von einem guten Austauschschüler erwartet. Ganz oben auf der Liste bei ihnen steht Ehrlichkeit. Danach kommt, dass der Austauschschüler auf jeden Fall versuchen sollte, sich in die Familie einzubringen, und ganz wichtig ist, wenn der Schüler einmal Probleme hat, sollte er auf jeden Fall versuchen, mit den Gasteltern darüber zu sprechen und nicht alles in sich hineinzufressen. Ich persönlich denke, ein Austauschschüler sollte auf jeden Fall sehr offen sein und auf Menschen zugehen können.

Nun rückt der Abflugtermin immer näher. Also geht’s ans Packen. Ich durfte nur 20 kg mitnehmen, was bedeutet, dass man wirklich nur das Nötigste einpacken sollte. Die meisten Klamotten kann man eh hier kaufen, weil es viel preiswerter ist. (1Nz$=56 Cent). Nun kriegt deine Mutter langsam kalte Füße, weil sie nicht weiß, was sie dir als Gastgeschenke für deine Gasteltern mitgeben soll. Natürlich muss das Kind das absolut beste Geschenke bringen, damit die Gastfamilie auch gleich einen guten Eindruck von dir hat. Zu den Gastgeschenken habe ich auch ein paar Tipps, so kommen traditionelle deutsche Sachen immer gut an. Meine Gastgeschenke waren: Ein Regenschirm mit Oldenburgmotiven darauf (mein Vater hat den bei der NWZ gekauft), schiefe Kaffeetassen (kein Plan, wo meine Mutter die her hatte, sehen halt schief aus und haben “moin,moin” aufgedruckt. Sind hier sehr beliebt, weil die halt total anders sind), Oldenburger Schlüsselanhänger (überhaupt Oldenburgzeugs aus dem Tourismusbüro-), und ostfriesische Sahnelöffel. Ein wirklicher Renner sind aber immer deutsche Süßigkeiten. Vor allem Gummibärchen. Für Gastgeschwister ist auch deutsche Musik eine gute Idee. Vor allem Rammstein. (Neuseeländer lieben Metal)

Für Weihnachten habe ich auch noch einige gute Anregungen. Meine Mutter hat mir ein bisschen deutsche traditionelle Weihnachtsdekorationen geschickt. Unter anderem auch ein Räuchermännchen und Strohsterne. Da die Menschen hier
das Traditionelle aus anderen Ländern lieben, war das eine super Idee!

Habt ihr euch von eurer Familie verabschiedet, fliegt ihr also nun ins Gastland. Vielleicht besucht ihr auch noch vorher ein Vorbereitungscamp eurer Organisation. Habt ihr die Möglichkeit an einem Camp teilzunehmen, würde ich das auf jeden Fall in Anspruch nehmen. Es mag vielleicht ein bisschen teuer sein (meins kostete 1.000 Euro), doch ist es das Wert. Man trifft dort so viele nette Menschen aus den verschiedensten Teilen der Welt und kann so super Freundschaften knüpfen. Außerdem lernt man dort so einiges Neues über das Gastland, kann den Jet-Lag hinter sich bringen und hat vor allem eines: Fun! Ich hatte soviel Spaß in meinem Camp. Wir haben traditionelle Tänze gelernt, – so etwas wäre mir früher nicht im Traum eingefallen und viele verschiedene Aktivitäten (bushwalking, etc.) gemacht und es war einfach eine tolle Zeit.

Im Land angekommen werdet ihr natürlich zuerst den überaus ‘angenehmen’ Jet-Lag wahrnehmen. Versucht auf jeden Fall, den Tag durchzustehen und schlaft nicht tagsüber. Es ist ziemlich hart, aber wenn ihr das durchhaltet dann ist der Jet-Lag nach ungefähr 5-7 Tagen komplett weg.

Trefft ihr nun auf junge Kiwis, werden euch vor allem drei Dinge auffallen, die Neuseeländer lieben: Flip Flops, schnelle Autos und Handys. Jeder trägt Flip Flops, jeder will oder hat ein schnelles und aufgemotztes Auto und wirklich jeder besitzt hier ein Handy. (Achtung, das Wort Handy gilt hier nicht als Handy. Kein Plan wer das erfunden hat. Die Neuseeländer kennen Handy nur als cellphone oder mobile phone). Es klingt irgendwie dumm, aber ich würde sagen, wenn ihr ein Tribandhandy mitbringt oder hier ein Handy kauft, könnt ihr hier besser Kontakte knüpfen. Jeder “textet” hier und es wird kaum telefoniert. Hat man erst einmal die Nummer von jemandem, geht das mit Verabreden und Kontakte knüpfen viel schneller. Die Kiwis verabreden sich fast zu 100% übers Handy.

Das mit den schnellen und aufgemotzten Autos wird euch auch schnell auffallen. Das Ziel eines jeden jungen Neuseeländers ist es, möglichst schnell und möglichst früh (Führerschein ab 15) sein eigenes Auto zu kriegen. Damit hört dann die ewige Fragerei nach dem Auto des Vaters auf und man ist unabhängiger. Da die Leute oft weit von einander entfernt wohnen, braucht man ein Auto, um dort hinzukommen. Ein cooles Auto zu haben ist hier so was wie ein Prestigeobjekt. Hast du einen Auspuff, der dein Auto wie ein Formel 1 Wagen klingen lässt und hast du kleine Neonlämpchen unterm Wagen, bist du wer. Wie gesagt, in Neuseeland haben viel Jugendliche ihr eigenes Auto. So ist die Anzahl der Verkehrstoten (so genannten Boyracern) recht hoch. Sehr oft steht der Unfall in Verbindung mit Alkohol am Steuer.
Sobald ihr zu eurer ersten Party eingeladen werdet, merkt ihr, dass sich die Parties hier sehr von Parties in Deutschland unterscheiden. Hier wird nicht getanzt oder gechillt, das einzige Ziel ist, so betrunken wie möglich zu werden. Meistens kaufen die Eltern den Alkohol, um zu kontrollieren, wie viel die Kinder trinken. Die Jugendliche haben hier oft (mehrere) Nebenjobs, um das Trinken und das Auto zu bezahlen. Legal Alkohol konsumiert werden darf hier erst ab 18. Doch wegen der vielen Zwischenfälle mit Alkohol überlegt die Regierung, für 2006 oder 2007 das “Trinkalter” auf 21 zu erhöhen.

Bei solchen Parties wird euch fast immer Alkohol angeboten. Egal in welcher Organisation ihr seid, sie verbietet euch, Alkohol zu konsumieren und trinkt ihr ihn trotzdem und sie finden das raus, wird das meistens mit einem Heimflug bestraft. Das Problem bei solchen Parties ist halt, dass man nichts anderes macht als zu trinken und, dass ihr euch dadurch, dass ihr nicht trinkt, im Endeffekt selbst ausschließt. Letztendlich ist es euch überlassen, was ihr macht. Man muss sich nur vor Augen halten, dass man u. U. sein Austauschjahr riskiert.

Schule. Schule unterscheidet sich hier sehr von der Schule in Deutschland. Es gibt keine “Arbeiten” sondern nur Exams am Ende des Schuljahres. Auch gibt es keine mündlichen Noten, was dazu führt, dass sich die Schüler nicht am Unterricht beteiligen und sich eher anderweitig beschäftigen (dies ist meine Erfahrung, an anderen Schulen mag es anders sein). Habt ihr einen Notendurchschnitt von 2.0 oder besser, müsst ihr keine bestimmten Fächer wählen, um nach dem Austauschjahr in die 12. Klasse gehen zu können. Welche Fächer ihr belegen müsst, falls eurer Notendurchschnitt schlechter ist, könnt ihr beim AGO erfragen. Bei der Fächerwahl in Neuseeland solltet ihr auf jeden Fall das Fach “Outdoor Recreation” belegen, sofern es angeboten wird. Es ist ein Fach, in dem man Dinge macht, die man sonst nicht machen würde. Man geht trampen (wandern), lernt sich Abseilen, macht Rafting und macht viele andere Dinge in der Natur. So sind wir schon auf einen schneebedeckten Berg gestiegen, haben dort eine Schneehöhle gegraben und die Nacht darin verbracht, hatten mehrere Tramps und unsere letzte Aktion war ein fünf Tage Tramp (mit ca. 20 kg Gepäck), davon drei Tage wandern; einen Tag raften und Rad fahren und den letzten Tag nur Rad fahren. Diese Veranstaltungen finden fast immer außerhalb der Schule statt und werden, wie mein letzter Tramp, auch in den Ferien angeboten!

Also wenn das alles nicht ein Ansporn ist, nach Neuseeland zu kommen. In Deutschland hatte ich nie Lust zu wandern, jedoch ist es hier dank der wunderschönen Natur einfach nur Abenteuer pur! Kommt nach Neuseeland, auf jeden Fall für ein ganzes Jahr. Nach einem halbem Jahr hat man sich gerade erst richtig eingelebt und solche Dinge wie Weihnachten im Sommer, sollte man auf jeden Fall erlebt haben. Ich habe noch das Glück, direkt in die 12. Klasse wechseln zu können, würde gegebenenfalls aber auch die 11. Klasse wiederholen – hey das ist es mir echt wert. Die bisher gemachten Erfahrungen möchte ich echt nicht missen.

Zum Schluss noch ein kleines Fazit:

Ich habe meinen Austausch zwar noch nicht beendet, aber im Moment denke ich, dass ich auf die Frage, ob ich mich nochmals dazu entscheiden würde, mit einem ganz deutlichen “Ja“ antworten würde. Diese Erfahrung (mag sie auch manchmal nicht so leicht sein) möchte ich wirklich nicht missen!
Würde ich wieder nach Neuseeland gehen? Das ist eine schwere Frage, denn Neuseeland hat sowohl seine Vorteile als auch seine Nachteile. Neuseeland ist einfach das wunderschönste Land, das ich je gesehen habe, mit den nettesten Leuten, die ich je getroffen habe. Jedoch muss ich leider auch sagen, dass das Land nur so von Austauschschülern und vor allem Deutschen „überschwemmt“ ist. Trefft ihr auf andere deutsche Austauschschüler, versucht wirklich Deutsch zu vermeiden und nur Englisch zu sprechen.
Was mir jedoch aufgefallen ist, ist, dass viele hier sagen, dass mein Englisch fast perfekt sei (was ich selbst nicht gerade behaupten kann, aber mal sehen wie mein Englischlehrer das nächstes Jahr sieht) und dass ich besser spreche würde als mancher Neuseeländer. In meinem Vorbereitungscamp (ich war zwei Wochen in Australien, bevor es nach NZ ging) merkte man, dass die Deutschen neben den Niederländern das beste Englisch sprechen. Meine Austauschorganisation hat mein Englisch mit 9/10 Punkten gewertet und nun merke man an, dass ich in Deutschland nur eine 3 in Englisch hatte. Wenn ich mich mit einer 3 in Englisch so gut wie jetzt hier verständigen kann und fast nur noch Vokabelprobleme habe, wieso geh ich dann in ein Land, dessen Sprache man schon gut spricht? Mit dieser Erfahrung würde ich sagen, dass es besser sein könnte, in ein Land zu gehen, um eine neue Fremdsprache, die man vielleicht erst seit kurzem spricht, besser zu erlernen. (Achtung: Hier muss aber auch die Qualifikationsphase ab der 12. beachtet werden, d.h. welche Sprache soll und kann für das Abitur eingebracht werden!)
Für all diejenigen, die sich trotzdem für ein englischsprachiges Land entscheiden, kann ich nur sagen: Kommt nach Neuseeland – ihr werdet es bestimmt nicht bereuen.

Zum Abschluss, jetzt aber noch ein paar (wirklich) letzte Worte:
Ein Austausch ist manchmal echt nicht so, wie es die Organisationen in bunten Bildern ausmalen. Es gibt auch mal ein Auf und Ab und es ist manchmal echt schwer. Es wird mit eurer Gastfamilie genau solche Probleme geben, wie ihr sie mit eurer richtigen Familie habt. Aber das müsst ihr einfach durchstehen. Es mag auch sein, dass ihr echt Probleme mit eurer Gastfamilie habt und nicht mehr weiter wisst. Dann zahlt es sich aus, wenn man über eine Organisation gekommen ist und ihr mit eurem Koordinator vor Ort sprechen könnt. Im Extremfall besteht immer die Möglichkeit, die Gastfamilie zu wechseln. Versucht einfach alles als eine Art Herausforderung zu sehen.
Ich hatte echt Magenkneifen, meine (zunächst ja nur) welcoming family zu treffen, aber ich hab’s überstanden. Als ich dann davor stand, die Freunde meines Gastbruders zu treffen oder als ich Bammel vor dem ersten Schultag hatte, habe ich mir immer gesagt: „Es ist nur  wieder eine neue Herausforderung“. Und hey, ich hab die Sache gemeistert, bin nun schon seit sechs Monaten in Neuseeland, weit entfernt von meiner Familie und Freunden und bei diesen Gedanken, dass ich das gewagt habe, ist alles andere im Vergleich dazu, doch nur ein “Klaks“. Diese Methode hilft immer ?
Ich hoffe der Bericht war hilfreich!

Nils Dobrzinsky, Masterton, den 02.01.06

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