Altes Gymnasium Oldenburg

Walk’n'Art 2007

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Mit einer 6stimmigen, ganz ausgefuchst polyphonen Motette von Heinrich Schütz eröffnete der Kammerchor den Konzertabend in der voll besetzten Peterkirche, deren besondere Akustik den Sängern viel Konzentration und Zuhören abverlangte. Homophoner gestaltete Felix Mendelssohn-Bartholdy seine Bitte „Richte mich, Gott“ für 8stimmigen Chor – auch dieser Psalm sauber intoniert und klangschön ausgesungen.Dann aber wurde es eng vor dem Altar: Es formierte sich die riesige Schar derer, die zu Gesang und Saitenspiel, zum Pauken und Trompeten sicht- und hörbar Lust hatten. Frau Backens führte alle sicher und routiniert durch die vielen Takt- und Tempowechsel des TE DEUM von Marc-Antoine Charpentier. Das war ein Jubeln und ein Schmettern! So manchem standen die Tränen in die Augen.

Ergreifend, wie das Publikum stehend applaudierte und nicht bereit war, ohne Zugabe die Kirche zu verlassen – der Sekt im Festzelt mußte warten. Ergreifend auch der Applaus aus den eigenen Reihen für die Leistung der Solisten.

Später im PFL Bläserorchester und Bigband unter der Leitung von Herrn Engelhardt. Was für eine Atmosphäre konnten die jungen Musiker herbeizaubern, z.B. mit „Harlem Nocturne“! Das war schon richtig professionell.

Musik macht glücklich“, schrieb Herr Alexander Rumpf in seinem Grußwort. … auch die, die solche Konzerte „nur“ als Hörer miterleben, sollte dem noch hinzugefügt werden.


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