Altes Gymnasium Oldenburg

QVAmvis sint sub aQVA, sub aQVA maledicere temptant

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So lautete das erste klangvolle Beispiel für einen kaum übertragbaren lateinischen Satz im Vortrag „Klassiker im altsprachlichen Unterricht – Original oder Übersetzung?“ von Prof. Dr. Niklas Holzberg am Dienstagabend in der Aula des Alten Gymnasiums. 29Der ehemalige Schüler des AGO war extra aus seiner neuen Heimat München, wo er als Professor für Klassische Philologie arbeitet, angereist, um in den Gymnasiasten den Spaß an der lateinischen Sprache zu wecken.
Über eine Stunde begeisterte Professor Holzberg nicht nur Lateinfans mit zahlreichen, selbst ausgesuchten Textpassagen und seinem enormen Fachwissen, sondern erfreute jeden Zuhörer auch mit seinen schauspielerischen Leistungen. So imitierte er beim oben genannten Satz nahezu perfekt das QUAken eines Frosches oder ahmte Trompetenklänge nach, um die wirkliche, unübersetzbare Aussage der Zeilen hervorzuheben.Jeder Zuhörer fand am Anfang des Vortrages ein Blatt mit 21 Sätzen auf seinem Stuhl vor und konnte so leicht den Erklärungen folgen. Professor Holzberg stellte wunderbar dar, wie durchdacht die lateinische Sprache sein kann. So könnte in eine deutsche Übersetzung das QUAken nie so gut übertragen werden, und daher lohnt es sich auch, einmal einen Blick ins Original zu werfen, um die Raffinesse der römischen Autoren zu würdigen. Denn nur in diesen lassen sich die Anspielungen, Laut- und Wortmalereien und versteckte Bedeutungen erkennen.

Am Ende ergab sich sogar noch die Möglichkeit, Fragen zur lateinischen Sprache loszuwerden und so kann insgesamt nur von einem rundum gelungenem Abend gesprochen werden.


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