Kommunikation ist vielfältig und kann leicht zu Missverständnissen führen, denn: Nicht immer interpretieren Gesprächspartner Sprache, Gestik, Mimik, Schrift, Bild oder Musik so, wie sie gemeint sind. Worauf es bei Kommunikationsprozessen besonders ankommt, konnten Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen einer Sign-Fortbildung zu Sign-Baustein 7 „Kommunikation“ erfahren.
Am Montag, den 7. April 2008, bildeten sich Kolleginnen und Kollegen des Alten Gymnasiums Oldenburg in den Räumen der agentur prevent, der Oldenburger Fachagentur für Prävention und Gesundheitsförderung, fort. Im Fokus dieser Fortbildung standen Fragen wie „Wie kann ich erreichen, dass eine Kritik bei meinem Gegenüber auch ankommt?“, „Welche Rolle spielt der Tonfall?“ und „Welche Aussagen verbergen sich hinter bestimmten Kombinationen aus Punkten, Strichen und anderen Zeichen?“
Die Sign-Trainer der agentur prevent setzten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an diesem Tag unterschiedliche praxisrelevante Methoden zur Kommunikation um. Dabei wurde neben der verbalen Ebene auch die non-verbale Kommunikationsebene berücksichtigt. Darüber hinaus wurde auch der Frage nachgegangen, wie Sachverhalte und Kritik geäußert werden können, ohne dass sie vom Gesprächspartner als Angriff gewertet werden. Anhand von Ich- und Du-Botschaften konnten die Lehrerinnen und Lehrer beispielsweise selbst ausprobieren, wie unterschiedlich bereits die Formulierung wirken kann.
Nachdem in diesem Schuljahr bereits mehrere Kollegiums-Fortbildungen zur Sucht- und Gewaltprävention an der Schule umgesetzt wurden, bietet dieses Seminar eine gelungene Ergänzung für eine nachhaltige Präventionsarbeit mit den Mädchen und Jungen.
Seit dem Schuljahr 2000/01 wird das ganzheitliche Präventionsprojekt Sign in den Regionen zwischen Ems, Weser und Elbe umgesetzt. Es wird durch die Unterstützung von EWE AG, sowie durch das Kultusministerium des Landes Niedersachsen und die Landesschulbehörde ermöglicht.
Mehr über das Sign-Projekt erfahren Sie unterwww.sign-project.de