Altes Gymnasium Oldenburg

Gymnasien erfüllen fast alle Wünsche

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ANMELDEZAHLEN: Alle dicht beieinander – Cäci mit höchster Quote – Hauptschul-Zahlen bleiben niedrig

DIE WÜNSCHE FÜR DIE DREI KLASSISCHEN SCHULFORMEN VERTEILEN SICH WIE IM VERGANGENEN JAHR. EINIGE WÄREN ABER LIEBER AN EINER GESAMTSCHULE.

VON KARSTEN RÖHR

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Beste Stimmung am AGO: Am Donnerstag wurde das Abitur gefeiert – und auch die Anmeldezahlen sehen gut aus. BILD: RÖHR
OLDENBURG – Aufatmen in vielen Elternhäusern: Während in den Vorjahren vor allem an den Gymnasien starke Umverteilungen vorgenommen werden mussten, haben mittlerweile fast alle Gymnasien ähnliche Quoten. Bei Vierzügigkeit und Klassenstärken von 30 bis 32 Schülern sollte fast jeder künftige Gymnasiast an die Schule kommen, die er sich wünscht – abgesehen von den 26 Schülern, die mit ihrer Gymnasialempfehlung an die IGS Helene-Lange-Schule wollten und dort keinen Platz mehr gefunden haben und abgesehen von den etwa zehn Schülern, die von der Cäcilienschule abgewiesen werden müssen – mit 131 Anmeldungen bei 120 Plätzen (Vorjahr 137 Anmeldungen, vor zwei Jahren 110).Am stärksten aufgeholt hat das Alte Gymnasium, das vor zwei Jahren noch 65 Anmeldungen verbuchte, vor einem Jahr bereits 90 und in diesem Jahr 116. Schulleiter Jürgen Herold: „Wir sind in der Normalität angekommen. Das Spanisch-Angebot ab Klasse 6 hat dazu enorm beigetragen.“ Von den 116 Anmeldungen waren 46, die Spanisch machen wollen. Etwa 15 müssen nun ihren Zweit-Sprachwunsch verwirklichen, weil es nur eine Spanisch-Klasse mit 30 bis 32 Schülern gibt. Außerdem haben am AGO 28 Schüler (neben Englisch) Latein ab Klasse 5 gewählt.

Das Neue Gymnasium verzeichnet 119 Anmeldungen (Vorjahr 124, vor zwei Jahren 164), das GEO 118 (Vorjahr 104, vor zwei Jahren 134) und das Herbartgymnasium 112 (Vorjahr 135, vor zwei Jahren 163) – alle bei 120 verfügbaren Plätzen. NGO-Leiter Wieland Herold: „Das ist sehr angenehm, alle sind jetzt dicht beieinander und fast alle bekommen ihre Gymnasialwünsche erfüllt.“

Die katholische Liebfrauenschule hat ihre 90 Plätze ebenfalls wieder belegt – bei 203 Anmeldungen aus Oldenburg und dem Umland.

Die meisten Realschulanmeldungen verzeichnet erneut Kreyenbrück (85, Vorjahr 105, vor zwei Jahren 106), gefolgt von Ofenerdiek mit 75 (59/40), das sich stark gesteigert hat, dann Osternburg mit 66 (72/68), Hochheider Weg ebenfalls mit deutlicher Steigerung auf 58 (39/23), Alexanderstraße 50 (46/27) und Eversten 48 (50/61).

Bei den Hauptschulen bleiben die Anmeldungen an allen Schulen in etwa auf dem selben niedrigen Niveau. Die meisten Hauptschulanmeldungen verzeichnet die Hauptschule Kreyenbrück mit 25 (39/31), gefolgt von Osternburg mit 19 (16/18) und Ofenerdiek ebenfalls mit 19 (18/15), Alexanderstraße mit 15 (10/15) und Eversten mit 13 (21/20).

Den größten Anstieg gab es bei den Gesamtschulen (die NWZ berichtete): an der IGS Helene-Lange-Schule mit 308 Anmeldungen für 114 Plätze und an der IGS Flötenteich mit 231 Anmeldungen für 120 Plätze.

Nach Ansicht von Schulexperten spricht einiges dafür, dass als Reaktion auf diesen Elternwillen zunächst ein Ausbau der IGS Flötenteich auf Sechszügigkeit ins Auge gefasst wird.

Quelle: Nordwest-Zeitung, 28. Juni 2008

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