ANMELDEZAHLEN: Alle dicht beieinander – Cäci mit höchster Quote – Hauptschul-Zahlen bleiben niedrig
DIE WÜNSCHE FÜR DIE DREI KLASSISCHEN SCHULFORMEN VERTEILEN SICH WIE IM VERGANGENEN JAHR. EINIGE WÄREN ABER LIEBER AN EINER GESAMTSCHULE.
VON KARSTEN RÖHR

Das Neue Gymnasium verzeichnet 119 Anmeldungen (Vorjahr 124, vor zwei Jahren 164), das GEO 118 (Vorjahr 104, vor zwei Jahren 134) und das Herbartgymnasium 112 (Vorjahr 135, vor zwei Jahren 163) – alle bei 120 verfügbaren Plätzen. NGO-Leiter Wieland Herold: „Das ist sehr angenehm, alle sind jetzt dicht beieinander und fast alle bekommen ihre Gymnasialwünsche erfüllt.“
Die katholische Liebfrauenschule hat ihre 90 Plätze ebenfalls wieder belegt – bei 203 Anmeldungen aus Oldenburg und dem Umland.
Die meisten Realschulanmeldungen verzeichnet erneut Kreyenbrück (85, Vorjahr 105, vor zwei Jahren 106), gefolgt von Ofenerdiek mit 75 (59/40), das sich stark gesteigert hat, dann Osternburg mit 66 (72/68), Hochheider Weg ebenfalls mit deutlicher Steigerung auf 58 (39/23), Alexanderstraße 50 (46/27) und Eversten 48 (50/61).
Bei den Hauptschulen bleiben die Anmeldungen an allen Schulen in etwa auf dem selben niedrigen Niveau. Die meisten Hauptschulanmeldungen verzeichnet die Hauptschule Kreyenbrück mit 25 (39/31), gefolgt von Osternburg mit 19 (16/18) und Ofenerdiek ebenfalls mit 19 (18/15), Alexanderstraße mit 15 (10/15) und Eversten mit 13 (21/20).
Den größten Anstieg gab es bei den Gesamtschulen (die NWZ berichtete): an der IGS Helene-Lange-Schule mit 308 Anmeldungen für 114 Plätze und an der IGS Flötenteich mit 231 Anmeldungen für 120 Plätze.
Nach Ansicht von Schulexperten spricht einiges dafür, dass als Reaktion auf diesen Elternwillen zunächst ein Ausbau der IGS Flötenteich auf Sechszügigkeit ins Auge gefasst wird.
Quelle: Nordwest-Zeitung, 28. Juni 2008
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