
Die Schülerinnen und Schüler hatten in den Wochen vor dem Lauf Eltern, Großeltern, Verwandte, Bekannte und Nachbarn gebeten, ihr Vorhaben mit einer Spende zu unterstützen. Jedem Sponsor blieb es selbst überlassen, wie hoch die Spende pro gelaufenem Kilometer ausfallen sollte. Je mehr Sponsoren den Läufer unterstützen und je höher ihr eingesetzter Betrag ist, desto mehr Geld kommt zusammen.
Viele Teilnehmer, viele Helfer, viele Sponsoren – und alle haben das gleiche Ziel: Möglichst viele Runden für einen guten Zweck. Der Schweiß fließt bei den eifrigsten Läufern, unter denen auch einige Lehrer sind. Andere lassen es gemütlicher angehen. Aber ob rennen oder laufen – Hauptsache, es kommen Kilometer zusammen. Viele waren damit noch nicht ausgelastet, sondern engagierten sich – diesmal ohne finanziellen Anreiz – im Rahmenprogramm, einem Fußball- und einem Brennballturnier für die jüngeren Schüler auf dem Haareneschgelände sowie einem Fußballturnier der älteren Schüler im Marschwegstadion.
Als dem Fünftklässler Martin an der Zählstelle das erste Loch in seine Laufkarte gestanzt wird, kündigt er an: “Ich will 15 Runden schaffen”. Er sagt das mit einer Inbrunst, dass keiner der Umstehenden daran den geringsten Zweifel hat. Nehmen wir es vorweg: Er hat es geschafft – mehr als zehn Kilometer hat er zurückgelegt. Ein Blick auf seine Sponsorenliste im Wettkampfbüro zeigt, dass diese Leistung mit etwa 70 Euro belohnt wird. Das Geld wird er sich in den nächsten Tagen bei seinen Sponsoren abholen, um es dann in den großen Spendentopf zu legen.
Bei sonnigem Wetter war die Aktion „ein voller Erfolg“, wie Uwe Dallinga, Obmann der Fachgruppe Sport am Alten Gymnasium meldet: „Der Sponsorenlauf hat uns einen Spendenbetrag von etwa 13500 Euro beschert.“
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