Schüler überzeugen mit starken Latein-Leistungen
12. Juni 2008
Auszeichnungen und Wettbewerbe, Sprachen
Einar von Mehren
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WETTBEWERB Leistungskursler am AGO schneiden landesweit überragend ab

Spitze in Altsprachen (v.li.): Gerrit Lange, Norman Caspari, Stefan Schmidt-Lauber, Maximilian Buskohl, Matthias Hengelbrock und Max Trecker. BILD: FREDERIK LOHSE
KR OLDENBURG – Großer Erfolg für das Alte Gymnasium beim Landeswettbewerb „Alte
Sprachen 2007/2008“ des Niedersächsischen Altphilologenverbandes: Stefan Schmidt-Lauber und Max Trecker (beide vom AGO) sowie Gerrit Lange (Gymnasium Eversten) und Maximilian Buskuhl (Liebfrauenschule), die ihren Latein-Leistungskurs am AGO belegt haben und dort von Dr. Matthias Hengelbrock auf den Wettbewerb vorbereitet wurden, erhielten für ihre Arbeiten die Höchstpunktzahl und sind somit Landessieger; Norman Caspari (AGO) verfehlte diesen Titel knapp um nur einen Punkt. In den Wettbewerbsarbeiten wurden lateinische Texte auf ihre inhaltliche Aktualität hin untersucht; Themen waren unter anderem Kriegsverbrechen (Cicero), diätetische Ratschläge (Celsus) und Friedenssehnsüchte (Tibull).Die drei erstgenannten Schüler haben außerdem am 5./6. Juni am Auswahlverfahren der Studienstiftung des deutschen Volkes teilgenommen und damit ein Viertel der insgesamt zwölf Kandidaten aus ganz Niedersachsen gestellt. Max Trecker gelang mit einem Referat über Ciceros politisches Scheitern die Aufnahme in die Studienstiftung (die NWZ berichtete), Stefan Schmidt-Lauber und Gerrit Lange erhielten einen Buchgutschein über 250 Euro sowie die Einladung zu einem zweiten Auswahlverfahren.
Bei der Preisverleihung in der Herzog-August-Bibliothek zu Wolfenbüttel lobte der NAV-Vorsitzende Burghard Gieseler die saubere philologische Methodik und inhaltliche Tiefe der Arbeiten. Überdies sei der in der Region einmalige Ansatz des AGÒ’s, Latein und Englisch bereits in Klasse 5 gleichzeitig zu unterrichten, zukunftsweisend, da Synergieeffekte genutzt würden. Der Direktor des Institutes der deutschen Wirtschaft, Prof. Dr. Michael Hüthner, hob hervor, dass die freie Marktwirtschaft ohne ethische Werte, wie sie gerade im Latein- und Griechischunterricht exemplarisch vermittelt werden, nicht auskomme.
Nordwest-Zeitung, 12. Juni 2008
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