Altes Gymnasium Oldenburg

Gesundheit der Schüler im Blick

FESTAKT Altes Gymnasium zur Sign-Profilschule erhoben – Aktive Prävention

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Das AGO setzt ein Zeichen (v. l.): Claudia del Valle (agentur prevent), Martin Neumann (Landesschulbehörde Osnabrück), Dr. Werner Brinker (EWE AG), Schuldezernent Martin Schumacher und AGO-Leiter Jürgen Herold mit der Sign-Tafel. BILD: RÖHR


DIE SCHULE STÄRKT IHR PROFIL. LEHRER, ELTERN UND SCHÜLER UNTERSTÜTZEN DAS KONZEPT.

VON KARSTEN RÖHR

OLDENBURG – Als erstes Gymnasium ist das AGO am Freitag zur Sign-Profilschule ernannt worden. Begleitet wurde der Festakt von einem großen Spiel- und Sportfest.

Sucht- und Gewaltprävention sowie Gesundheitsförderung werden fest im Lehrplan und im Schulprogramm verankert. Die Stärkung der Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen und der Umgang miteinander sind zentrale Punkte. Soziales Lernen wird zum festen Bestandteil der täglichen Arbeit im Unterricht und in Projekten.

Jede Schule müsse heute Konzepte auf diesen Gebieten entwickeln, sagt Schulleiter Jürgen Herold. Was liege näher, als sich die Erfahrung der Präventions-Experten von „Sign“ zunutze zu machen.

Als echte Profilschule gehört das AGO (wie die Realschule Hochheider Weg) zu den ersten Sign-Schwerpunktschulen in Deutschland, mit Inhalten des Programms arbeiten aber bereits 116 Schulen. Konzipiert und umgesetzt wird „Sign“ von der Oldenburger „agentur prevent“, ermöglicht durch die EWE AG. Prevent-Geschäftsführerin Claudia del Valle sagte: „Die Gesundheit unserer Schüler zu fördern, bedeutet, für ihr körperliches, geistiges und psychisches Wohlbefinden zu sorgen.“

Der EWE-Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Brinker zitierte in seiner Festansprache zu Prävention und Persönlichkeitsbildung auch aus einer Studie zum Nikotin- und Alkoholkonsum von 11- bis 13-Jährigen. Brinker: „Wir müssen alles dafür tun, unsere Jugendlichen in die Gesellschaft hineinzuführen. Wir dürfen sie nicht verlieren.“ Es sei großartig, dass sich Lehrer, Eltern und Schüler am AGO für dieses Projekt begeistern ließen.

Nordwest Zeitung, 20.09.2008


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