AGO startet durch mit Solarenergie
21. Februar 2009
Naturwissenschaft und Technik, Projekte
Hauke-Christian Dittrich
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Am Freitag, den 20.02.2009, wurde am Alten Gymnasium die neue Photovoltaikanlage offiziell übergeben. Um 11.45 Uhr gab es deshalb eine Feier in der Aula.
Eröffnet durch den hellen Sound der Bigband, begrüßte Schulleiter Jürgen Herold die zahlreichen Gäste, darunter die Energie- beauftragten der Klassen 5-10, das Lehrerkollegium und weitere geladene Gäste. Herold sagte, dass diese Anlage gut in den Unterricht einbezogen werden könne. Danach kam Bürgermeisterin Rita Schilling zu Wort, sie freute sich über die gute Zusammenarbeit zwischen AGO und Stadt. Gut sei diese Anlage auch für Oldenburg, die Stadt der Wissenschaft 2009. So werde schon in den Schulen mit den erneuerbaren Energien gearbeitet: „Ökologie und Ökonomie ergänzen sich gegenseitig in Solaranlagen.“

Heiner Willers von aleo solar erläuterte die Daten und Fakten der Solaranlage: So würden im Jahr ca. 2700 kWh Strom erzeugt. Diese Menge reiche für drei Jahre Dauer-Fernsehen, erklärte das Vorstandsmitglied den Energie-interessierten Anwesenden. Die Firma aleo solar, die die Solaranlage baute, ist weltweit tätig und hat insgesamt etwa 800 Mitarbeiter in den USA, Italien, Frankreich und sogar in China. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Oldenburg. Willers regte dazu an, auch in schwierigen Zeiten, wie jetzt in der Finanzkrise, nicht nur an das eine Problem zu denken, sondern auch an den Klimawandel und die Vorsorge für die zukünftige Lebenswelt. Mit einem Beitrag von 10.000 Euro stellt die aleo solar den Großteil des Werts der Anlage bereit. Installiert wurde das Solarkraftwerk von der Elektro ulpts GmbH aus Oldenburg.

Petra Müller, 1. Vorsitzende des Vereins für Energie und Umweltbildung am AGO, auch Lehrerin für
Sport und Biologie, sprach die bereits vollbrachten Maßnahmen, wie Einsparungen von insgesamt 2400 € durch ein Energieprojekt an der
Schule, an. Außerdem wurde am Vormittag für verschiedene Klassen eine Energiewerkstatt mit Versuchen rund um die Energie aufgebaut. „Die Photovoltaikanlage ist eine Motivation für Schüler, wir können sie sehr gut in den Unterricht einbringen. Das Projekt war bis jetzt schon ein voller Erfolg, doch die Nutzung der Anlage kommt noch. In Zukunft müssen wir die
Projekte mit erneuerbaren Energien fortsetzen, doch dies funktioniert nur, wenn
Schule, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenarbeiten.“
Das Alte Gymnasium Oldenburg ist das jüngste Mitglied des Netzwerks aleo power schools. Diese Partnerschulen unterstützt der Solarmodulhersteller aleo solar AG mit Experimentier- und Unterrichtsmaterial zum Thema Erneuerbare Energien sowie mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage.
Das umweltfreundliche Kraftwerk mit 21 Modulen des Typs aleo S_16 hat eine Nennleistung von 3,15. Wie viel Strom genau auf dem Dach des AGO produziert und wie viel Kohlendioxid (pro Jahr mehr als eine Tonne CO2) vermieden wird, zeigt ein Display in der Mensa. Die Energie-AG des AGO wird diese Daten im Internet veröffentlichen. Zudem können die Schülerinnen und Schüler die Erträge der Oldenburger Anlage mit Klimadaten sowie den Ertragsdaten anderer aleo power schools vergleichen.
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