Altes Gymnasium Oldenburg

Artikel von März 2009

Musizierstunde: Herr Beiderwieden legt alle rein

Seit Langem gehören die Musizierstunden zum „Repertoire“ des Alten Gymnasiums. So füllte sich die Aula auch am Donnerstag, dem 05.03.09, mit Kindern und Erwachsenen, die einen zum Vorspielen, die anderen zum Lauschen. Aber es kommt immer wieder zu Überraschungen; durch die Erkrankung zweier der Organisatoren und Kreativität anderer Beteiligter kam es zu unerwarteten Planänderungen. Kompletten Artikel lesen »

Erfolge bei Mathe-Olympiade

LR

OLDENBURG – Bis in die Landesrunde der Mathematik-Olympiade geschafft hat es Carlotta Lorenz vom AGO (Klasse 9), die sich dort bis ins Mittelfeld rechnete. Auch in die Landesrunde schafften es Laura Weerts und Kirstin Beyer (Kl. 7) von der KGS Rastede. Aus Oldenburg aufs Podest kamen – wie berichtet – Jan Hüttmann (Klasse 6, GEO, 2. Platz) und Jöran Lücke (Klasse 7, Cäci, 3. Platz).

nwzonline, 05.03.2009

Cicero: Eine Tragödie in 5 Akten

Zu einem Vortrag von Wilfried Stroh (München) über das “Drama“ Ciceros, einen der bekanntesten Redner des alten Roms, fanden sich am Freitag Interessierte in der Aula des Alten Gymnasiums zusammen. Sogar Gäste aus Aurich ,die extra mit einem Bus angereist waren, nahmen den weiten Weg auf, um sich  den Vortrag eines der bekanntesten Philologen  Deutschlands anzuhören.

In der bis auf den letzten einn Platz gefüllten Aula präsentierte Wilfried Stroh(Autor und Latein-Sprachwissenschaftler) die Tragödie um Cicero und seinen Kontrahenten Antonius in 5 Akten. Äußerst lebendig, was nicht immer der Inbegriff von Latein ist, erzählte er von dem tragischen Konflikt nach der Ermordung Caesars um die Herrschaft in Rom. Er berichtete von dem Konflikt mit dem Choleriker Antonius, von seinem Aufstieg in Rom dank seiner besonderen Reden im Senat und von seiner Ermordung durch seinen ehemaligen Verbündeten Octavian.

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Das Thema, das ebenfalls thematischer Schwerpunkt im Zentralabitur Latein dieses Jahres sein wird, interessierte nicht nur den Abiturjahrgang, sondern wurde durch die wissenschaftliche und nicht humorlose Art von Wilfried Stroh erstklassig dargestellt. Die durchaus nicht mühelose Anwerbung eines hochklassigen Dozenten hat sich also gelohnt und wurde vom Publikum entsprechend angenommen.

„Mein erster Oscar“

Filmpremiere in der Aula
Es gibt Momente im Leben, manchmal sind es ganze Abende, die für alle Frustration, allen Gegenwind, der einem ins Gesicht weht, und vor allem jeden Aufwand, den man mal gerne, mal zähneknirschend getrieben hat, entschädigen.
Ein solcher Moment muss es für Ralph Beiderwieden, den Leiter des Seminarfachs „Italienreise im Film“ gewesen sein, als er am vergangenen Donnerstag fast zu Tränen gerührt einen Oscar entgegennehmen durfte. Auch seinen Schüler, die viel Herz, Hirn und Haus, vor allem aber Zeit aus ihren ohnehin zum Bersten gefüllten Noch-nicht-ganz-Abiturienten-Kalender investiert hatten, war ein kollektives Strahlen gemein, wie man es am Alten Gymnasium sonst nur auf den Schulkonzerten beobachten kann.
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Ein kurzer Abend in der Aula …

… mit einigen Schülern des Alten Gymnasiums,
ein paar Gästen und
ganz viel Musik

Es scheint zur Tradition zu werden, das Kammerkonzert. Die weiträumig platzierten drei Stuhlreihen reichten bei weitem nicht aus für das Publikum. Und so begann der Abend erfreulicherweise mit Stühleschleppen.
Die Konzerteröffnung hatte Kristian Katzenberger mit seinem Horn übernommen. Was sagt der Kritiker jetzt? „Formsicher, mit klarem Ton und stupender Technik, da deutet sich schon der zukünftige Profi an…“ Nein, das sind nur Worte. Stattdessen fühlen wir uns ganz zu Hause in den romantischen Klängen von E. Bozzas Komposition. Nach Frau Möhlmanns Begrüßung allerdings – Schumann, nochmal Romantik, wie schön – werden wir etwas unsanft in eine moderne, hoch interessante, musikalische Klangwelt katapultiert. Da hätte uns eine kurze Ansage der Programmänderung doch sehr geholfen, denn wer kennt als Nicht-Bläser schon Herrn Bocca? Kompletten Artikel lesen »