Musizierstunde: Herr Beiderwieden legt alle rein
28. März 2009
Chor und Orchester
Mikhail Shein
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Seit Langem gehören die Musizierstunden zum „Repertoire“ des Alten Gymnasiums. So füllte sich die Aula auch am Donnerstag, dem 05.03.09, mit Kindern und Erwachsenen, die einen zum Vorspielen, die anderen zum Lauschen. Aber es kommt immer wieder zu Überraschungen; durch die Erkrankung zweier der Organisatoren und Kreativität anderer Beteiligter kam es zu unerwarteten Planänderungen.
Den Anfang machte die
Streicherklasse 5, die drei Stücke unter Begleitung von Herrn Beiderwieden spielte, unter anderem die „Hymne“ der Streicherklassen, „My heart will go on“ aus „Titanic“. Des Weiteren wirkten zusammen über 40 Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis 11, Lehrer und Instrumentalbegleiter mit. Zu hören gab es außer den Streichinstrumenten – mit Orchester oder Solo – auch noch Flöten, Trompeten, Klavier und Gesang. Dabei bereicherten Duette das musikalische Treffen sogar häufiger als Einzelbeiträge. Leider kam es durch die kurzfristige Erkrankung von Frau Möhlmann und Frau Sommer zu mehreren Planänderungen, das Gewicht des Organisatorischen lastete auf Herrn Beiderwieden und Herrn Engelhardt. Ohne die Klavierbegleitung musste z.B. das Kontrabassstück entfallen.
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Als Ausgleich ergänzte Herr Beiderwieden ungewollt das Vorspiel des heranwachsenden Orchesters, indem er die falschen Noten vor sich aufstellte. Wie Herr Herold bei seiner kurzen Rede am Ende der Veranstaltung sagte: „Herr Beiderwieden versuchte alle reinzulegen – er hat es nicht geschafft“. Stimmt, denn die Fünftklässler reagierten entsprechend und stellten die Fragen erst nach dem Ende des Stückes. Nachdem das Publikum wegen der Kürze der einzelnen Songs um eine Zugabe bat, spielte auch das Trompeten-Duett fünf statt vier versprochene Jazz-Stücke.
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Der „Schwerpunkt“ dieser Musizierstunde lag wohl bei Mozart – er wird gerne von den Musizierenden ausgewählt. Insgesamt herrschte trotz der kleinen durch Stresssituationen verursachten Fehler eine sehr warme Atmosphäre, und die Musik stellte sich erneut als eine wichtige „Charaktereigenschaft“ des AGOs heraus.
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