Altes Gymnasium Oldenburg

Matthias Brenneke: “There ain’t nothin’ like the South”

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Seit meine Schwester Ramona das Schuljahr 2006/2007 mit sehr viel Spaß und neuen Lebenserfahrungen in New Hampshire verleben konnte, wollte auch der kleine Bruder einen Wunsch in die Realität umsetzen und bewarb sich bei der Oldenburger Austauschorganisation ICX für ein Austauschjahr in den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Dezember erhielt ich schon Informationen über meine Gastfamilie. Für mich sollte es nach Mississippi gehen.
Der Morgen des 5. August 2008 schien wie ein Morgen, an dem man in den Urlaub fährt. Allerdings standen mir und vielen anderen deutschen Schülern alles andere als ein Urlaub bevor. Das Verabschieden von der Familie fiel nicht ganz so schwer, viele meiner Freunde reisten mit mir. Es ging von Bremen nach Frankfurt, wo mein Insulinvorrat für das komplette Jahr reichlich Ärger bereitete. Letztendlich bekam ich jedoch meinen Willen und es ging mit Ziel New York City los.
Dort angekommen stand ich zum ersten Mal auf einem anderen Kontinent als Europa. NYC ist als Ankunftsort sehr imposant, auch wenn ich gestehen muss, dass die Wolkenkratzer in den Filmen viel höher aussehen. Alle PAX Austauschschüler wurden auf einem Universitätscampus auf Long Island einquartiert. Am 6. August unternahmen wir eine Tour durch Manhattan, das hat mir richtig toll gefallen. Wir sahen Times Square, Ground Zero, Central Park, übersahen die Metropole vom Rockefeller Center aus und unternahmen eine schöne Hafentour per Boot. In New York kann man sich verlieben.
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Allerdings war die Zeit dort nur kurz bemessen und am Freitagmorgen schmiss man mich am LaGuardia Airport aus dem Bus und ich musste meinen Flug nach Memphis, TN erreichen. Von Memphis aus flog ich noch ein zweites Mal, nach Tupelo im Nordosten Mississippis. An dem Flughafen, welcher nur aus einer Halle und ein paar Hangars besteht, empfing mich mein Gastvater Tony mit meinem Gastbruder Jayce, welcher erst circa 4 Monate alt war und adoptiert werden soll. Die südliche Hitze schlug mir gleich entgegen. Im Gegensatz zum oft verregneten und ungemütlichen Oldenburg herrschen in Mississippi praller Sonnenschein und Temperaturen bis 40° Celsius, manchmal sogar noch mehr.
Angekommen in Nettleton wurde ich sehr herzlich empfangen und ich lernte meine Gastmutter Cassandra und Gastbruder Mason kennen. Mason war damals 14 und wir teilen uns Schlaf- und Badezimmer. Dieses Zimmerteilen ist eine ganz neue Erfahrung, die mir aber nicht geschadet hat und einfach zum Gewöhnen war. Später am Nachmittag kam auch mein dritter Gastbruder Wesley vom Footballtraining zurück, er ist genau einen Monat jünger als ich. Meine Gastfamilie wurde mehr und mehr zur echten Familie. Das Haus der Lees steht hinter dem Baseballfeld der Nettleton High School. Das Grundstück ist recht groß und hinter dem Haus steht ein Pool, welchen man im heißen Sommer zu schätzen lernt. Nettleton hat ungefähr 2500 Einwohner und ist 20 Minuten von Tupelo (40000 Einwohner) entfernt. Jeder kennt hier jeden und alle sind über diese und jene Ecken miteinander verwandt.
Am 11. August ging ich zum ersten Mal zu meiner neuen Schule, der Nettleton High School. Meine Gastmutter ist dort counselor, was einem einige Vorteile schafft. Counselors haben wir an deutschen Schulen nicht im gleichen Sinne, hier sind sie für Stundenpläne, Akten, Beratung und Stipendien zuständig. An der NHS werden circa 400 Schüler gelehrt, der ganze Nettleton School District umfasst 1500 Kinder und Jugendliche. Die Fächer waren alle ziemlich einfach und viele wollten mich kennenlernen. Zudem konnte anfangs fast niemand meinen Namen aussprechen, also verpassten mir die Coaches den Namen „The German“. Ich wurde – ganz amerikanisch – Teil des Varsity Footballteams. Jeden Tag mussten wir in der 7. Stunde Gewichte heben und von 15 bis circa 17/17:30 trainieren. Das wird ganz besonders anstrengend, wenn man es jeden Tag macht, es so heiß wird und man Schulterpanzer und Helm die ganze Zeit tragen muss. Ich wurde Kicker des Teams. Von September bis Ende Oktober konnte man sich jede Woche auf Freitagabend freuen, wir hatten 10 Saisonspiele. Leider konnten wir nur 4 davon gewinnen, verloren die Saison also mit einer Bilanz von 4-6. Auch wenn das nicht herausragend war, war der Footballsport eine Aktivität, in die ich mich sofort verliebte. Die Spiele ähneln Unterhaltung mit Spiel selbst, Cheerleading und der Marching Band. Freitagabende waren immer Höhepunkt der Woche. Dazu kommt, dass man in Amerika sogenannten School Spirit hat. Man ist Unterstützer und Fan der eigenen Schule, ganz anders als im langweiligen Deutschland. Football wurde also mein Lieblingssport, das Tackling macht richtig viel Spaß. Sehr toll war auch die „Homecoming Week“ mit Sport-, Peace-, Rockstar-, Nerd- und School-Spirit-Tag. Man zieht sich jeden Tag dem Motto entsprechend an und alles ist einfach anders. Das Footballspiel der Woche verloren wir leider mit 6-48.
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Den Labor Day verbrachten meine Familie und ich am Tennessee Tombigbee Waterway, wo meine „amerikanischen Großeltern“ ein Wochenendhaus haben. Wir konnten Jet ski und Intertube fahren, abends wurde gefischt. Später dann Ende November kam eine lang ersehnte freie Woche für Thanksgiving. Wir fuhren nach Gulf Shores, AL, welches direkt an der Golfküste und an der Grenze zu Florida liegt. Dieser Urlaub war toll, ich konnte noch in kurzer Hose und T-Shirt herumlaufen. Nachts ging ich mit meinen Brüdern auf die Jagd nach Krabben und am 26. November schwammen Mason und ich im eiskalten Golf von Mexico. Der Urlaub hat mir super gefallen, vor allem die Küste Floridas ist wunderschön.
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Zur Weihnachtszeit wurde es immer noch nicht richtig kalt und mein Gastvater Tony musste als Ordnungsfanatiker ständig aufräumen und das Haus dekorieren. Wir hängten Lichterketten überall auf, ebenso einen luftgefüllten Schneemann, und im Haus waren mindestens vier künstliche Weihnachtsbäume zu finden. Weihnachten selbst war auch sehr interessant. Meine Gastfamilie geht oft zur Kirche, dazu später, aber nicht am Weihnachtstag. Den Abend des 24. Dezembers verbrachten wir bei den Großeltern meiner Gastmutter und am Morgen des 25.12. gab es Geschenke zu Hause. Ich konnte mich wie ein echter Teil der Lee Family fühlen. Silvester war ruhiger.
Mit der kalten Jahreszeit kommt in Mississippi die Jagd zum Leben. Von August bis circa März ist Zeit für Hirsch, Hase, Truthahn, Schlangen, Eichhörnchen und Enten. Das Jagen ist hier ein Hobby. Viele meiner Mitschüler zogen an den Wochenenden los und der Vater meiner Gastmutter ist auch ein begeisterter Jäger, er konnte in der vergangenen Saison vier Hirsche erlegen. Leider konnte ich meine Lizenz zum Jagen nie erwerben, allerdings traf ich ein Eichhörnchen, welches wir genauso wie das Hirschfleisch genossen haben. Mit der winterlichen Hirschjagd deckt meine Familie die Fleischnachfrage für das gesamte Jahr ab. Was man da an Fleisch gewinnt, ist von toller Qualität und kein sinnloses Töten. Ebenfalls ist dieses möglich wegen der hohen Zahl des Wilds. Um ein Beispiel zu geben, in Mississippi gibt es so viele Hirsche wie Menschen – zwei Millionen. Die Eichhörnchenjagd und der gesamte Umgang mit Waffen stellte für mich eine sehr amerikanische Erfahrung dar. Diese Chance war einmalig und ich bin mir sicher, dass ich sagen kann, dass es Teil der amerikanischen Kultur sowie des Stolzes ist. Jedes Mal, wenn Leute mich fragten, ob wir in Deutschland auch so viel Jagen oder Waffen besitzen könnten, erklärte ich ihnen natürlich die Umstände und fast alle antworteten mir, dass sie so nicht leben könnten.
Mitte Januar konnte ich mit meinem (amerikanischen) Onkel, dessen Freundin Katie, Katies Schwester aus Maine und Mason nach Atlanta, GA fahren. Diese Tour war sehr spontan geplant worden, ich stimmte jedoch sofort zu. Wir konnten das berühmte Aquarium besuchen, welches sehr interessant war. Wir sahen ebenfalls den Olympiapark sowie die Gründungsstätte der Coca-Cola Company.
Nur wenige Tage später brachten uns die Eltern meiner Gastmutter nach Memphis, TN. Dort besuchten wir den sogenannten Pink Palace, ein Museum für amerikanische Geschichte. Sie zeigten mir ebenfalls das Haus in dem einst Elvis Presley lebte sowie das Hotel, in welchem er leider verstarb. Elvis wurde übrigens in Tupelo, MS geboren, worauf die Leute hier in der Gegend sehr stolz sind. Später an dem Tag fuhren wir zu einem Einkaufszentrum in Germantown, der Name gefiel mir.
Mitte März kam dann ein Höhepunkt für amerikanische Schüler, Spring Break. Das ist leider nur eine Woche, doch wir nutzten diese für eine Reise nach Missouri. Wir verbrachten einige Tage in Branson, MO mit der Familie und zwei Freunden. Das Apartment war toll und Missouri ist landschaftlich sehr verschieden von Mississippi. Der Süden ist weit und platt, deswegen habe ich die Berge und Täler in unserem Urlaub ganz besonders genossen. Weil wir auch recht nah zu Springfield, MO waren, war es mir möglich Thies Dählmann aus der alten Klasse am AGO zu treffen. In derselben Stadt besuchten wir auch den größten Bass Pro Shop Amerikas, dort findet man alles für Naturaktivitäten, wie zum Beispiel Jagen, Camping und Wassersport. Den vorletzten Tag der Reise verbrachten wir in Silver Dollar City, ein Vergnügungspark mit dem Thema Wilder Westen und Minenabbau. Nicht nur die vielen Achterbahnen gefielen uns alle sehr gut, sondern auch ein riesiges, unterirdisches Höhlen- und Tunnelsystem, welches einen 500 Fuß unter die Erdoberfläche führt.
Nach der Spring Break wurde mir klar, wie schnell das Jahr eigentlich vergeht. Ich dachte, ich sei gerade erst angekommen und bald muss ich schon wieder zurück. Als ich Deutschland verließ, schienen zehn Monate wie eine Ewigkeit, aber je länger ich hier bin, desto länger möchte ich hier bleiben und es wird besser und besser. Und weil alles gut lief, ich Spaß und keine Probleme hatte, vergaß ich auch ab und zu, dass ich eigentlich woanders zu Hause bin.
Von Februar bis April und Mai zieht oft schlechtes Wetter durch den Süden. Bei fast jedem starken Gewitter sind Tornados möglich und man muss ständig das Lokalfernsehen verfolgen. Es gibt Warnungen vor Überflutungen, Gewitter und Tornados. Ein Tornado wird üblicherweise von Hagel angekündigt und davon bekamen wir reichlich, jedoch nie mit anschließendem Sturm. Andere Teile des Südens hatten nicht soviel Glück. Magee, MS ist zerstört worden und es gab ebenfalls große Schäden in Florida und Arkansas. Eines Tages entwickelten sich auch zwei Tornados in unserer Gegend, welche allerdings nicht komplett den Boden berührten und ungefähr 15 Meilen östlich von Nettleton nur Bäume entwurzelten und Autos verschoben. Meine Familie hat einen kleinen Betonbunker im Garten, in welchem wir im Notfall Schutz suchen können. Cassandra sagte uns vielleicht fünf Mal, in Kleidung zu schlafen, damit wir sofort fertig wären.
Mit mehr Sonne und wärmeren Temperaturen ging es auch wieder an die Außenarbeit. An einem Wochenende strichen wir das Haus cremefarben und braun, um weiß und grün verschwinden zu lassen. Streichen hört sich eigentlich immer nach Spaß an, es war allerdings eine harte Arbeit.
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Am nächsten Wochenende waren dann die Beete an der Reihe und zwei Wochen danach der Pool. Diesen hatten wir über Winter trocken fallen lassen müssen und Blätter und anderer Dreck sammelten sich darin. Leider ist auch das Reinigen nicht einfach so getan, beim Schrubben und Wasserpumpen haben Mason und ich uns die Rücken verbrannt. Glücklicherweise ist der Pool jetzt wieder mit Wasser gefüllt und bereit, um wieder benutzt zu werden.
Bei diesem Thema möchte ich auch erwähnen, was meine verschiedenen Aufgaben im Haushalt waren. Wesley und ich mussten Geschirr waschen und die Küche sauber halten. Das gestaltete sich schwierig, als Wesley zwischenzeitlich eine kleine Arbeitsstelle hatte und deshalb nur wenig zu Hause war, also blieb das meiste an mir hängen. Mason und ich mussten den Müll rausbringen und dafür sorgen, dass dieser abgeholt wird. Eine andere Aufgabe war das ordentlich Halten unseres Zimmers und Badezimmers, was mit Mason nicht immer einfach war. Ich habe ebenfalls ab und an Rasen gemäht und beim Kochen geholfen. Diese Sachen habe ich in Deutschland auf keinen Fall so intensiv oder überhaupt betrieben, also ist es etwas wichtiges, was ich gelernt habe.
Jetzt will ich auch von der Kirche berichten. Allgemein ist der Süden der Staaten nicht nur als Sunbelt, aber auch als Biblebelt bekannt und das habe ich sofort verstanden. Ungefähr 90% Prozent meiner Mitschüler gehen zur Kirche und sind in verschiedenen Gruppen aktiv. Das sind hier keine langweiligen Aktivitäten, Freunde sind immer dort und man kann Spaß haben. Der Vater meiner Gastmutter ist der Pastor an der Nettleton Pentecostal Church. Ich wusste erst nicht recht, was ich erwarten sollte. Wir gehen dreimal pro Woche zum Gottesdienst, am Sonntagmorgen und -abend und mittwochs nur abends. Das war immer sehr interessant und vieles läuft hier ganz anders als in Deutschland. Es wird viel Musik gespielt, auch mit Schlagzeug und E-Gitarren, das verpasst allem ein bisschen mehr Modernität. Die Mitglieder meiner Kirche sind immer äußerst freundlich zu mir und ich kann mich richtig wohlfühlen. In der Kirche lernte ich einige Freunde kennen. Durch die Kirche sind wir auch mit einer Familie befreundet, dessen Vater Polizist an einer anderen Schule ist. Eines Tages besuchten wir diese Familie zum Essen und auf Masons und meine Anfrage hin legte Eric seine Tazorpistole jeweils an unseren Oberarm und drückte ab. Das zu machen war vielleicht ein wenig verrückt und es tat ziemlich weh, es hat jedoch auch Spaß gemacht. Die hohe Spannung von 50.000 Volt verbrannte uns ein Stück Haut. Wir sahen allerdings Videos von Eric, in denen er „getazored“ wird. Er musste das machen, um die Waffe tragen zu dürfen und es sah deutlich schmerzhafter aus als das, was uns passiert ist. Wiederum zur Kirche, zweimal gingen wir mit „Onkel“ Jordan dorthin, um auf den Projektoren Videospiele zu spielen. Wir benutzten das Gotteshaus also nicht zur für Gottesdienste.
Je länger ich also hier bin, desto weniger will ich wieder zurück. 10 Monate sind keine lange Zeit und es gibt hier viele Menschen, die ich vermissen werde.
Das vorletzte Wochenende war allerdings noch eine Freude. Am Samstag fuhren wir fünf Stunden lang mit Quads (four-wheelers) über das riesige Jagdgelände meines amerikanischen Großvaters. Mit diesen Maschinen kann man auf der Straße auch 45 bis 50 mph erreichen. Im Gelände konnte ich allerdings mit dem Schalten gar nicht aufhören, weil es dauernd bergauf, bergab und über Löcher und Bäume geht. Ab und zu bleibt man im Schlamm stecken, so ist es mir passiert. Mein four-wheeler hatte keinen Allradantrieb, also saß ich in einem Schlammfluss von circa einem Meter Tiefe. Mit einer Winde konnte ich mich allerdings herausziehen und das Fahren macht wirklich Spaß, lehrte mich aber auch viel über Gefahren und das Abschätzen von Terrain.
Am 25. Mai feiern die Amerikaner Memorial Day, um gefallene Soldaten zu ehren. Meine Familie nutzte den Tag, um wie am Labor Day wiederum an den Tennessee Tombigbee Waterway zu fahren. Dort beklagten sich alle über das „kalte“ Wasser, verglichen zu den Seen in Oldenburg war es allerdings ziemlich warm. Wir fingen mit der „intertube“ an, das ist eine Art Luftkissen für drei Personen. Man muss sich gut festhalten, um in den Kurven nicht in das Wasser zu fallen, was vor allem Mason oft passierte. Mit dem Luftkissen kann man auch über Wellen springen und Geschwindigkeiten von 50 mph erreichen. Daraufhin fuhr ich mit dem Mann meiner „Tante“ Jet ski. Das sieht immer gefährlich aus, macht aber auch wahnsinnig viel Spaß. Das Gerät erreicht Geschwindigkeiten bis 70 km/h und man kann Wellen reiten und springen. Als dritte Aktivität liefen wir Wasserski. Das hatte ich noch nie gemacht, musste also gut zuhören und lernen. Matt erklärte mir, was ich zu tun hatte und es hat gleich beim ersten Versuch geklappt. Später am Tag fuhren wir wieder mit Quads durch die Wälder, wobei wir viele Schlangen sahen und zwei Schildkröten fangen konnten.
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Wie man sich wohl denken kann, hatte ich in Mississippi eine großartige Zeit, an die ich mich oft erinnern und wahrscheinlich mit „Heimweh“ zurückschauen werde. Obwohl ich jetzt noch gar nicht abgereist bin, mache ich schon Pläne zum Besuchen.
Allen, die gerne neue Leute treffen und nichts gegen das Sammeln vieler, hilfreicher Erfahrungen haben, kann ich ein Auslandsjahr oder -semester nur empfehlen. Es ist im Grunde ein großes Abenteuer und verändert euch, und zwar zum Besseren. Man lernt so viel, dass es schwer ist, es in Worte zu fassen. Ich liebe mein Austauschjahr, sowie die Vereinigten Staaten, Mississippi, meine großartige Familie und meine Freunde. Die Chance für ein Austauschjahr kommt nur einmal im Leben, wer sich bereit fühlt, sollte diese nutzen.
Für uns Oldenburger ist ICX eine ganz nette Organisation, weil sie in Oldenburg zu Hause ist. Wer Interesse hat, sollte die Mitarbeiter vom International Cultural Exchange in der Bahnhofstrasse aufsuchen. Neben den USA sind viele andere interessante Länder möglich.

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