Altes Gymnasium Oldenburg

Laura Mangels – Ein Jahr in South Eastern Idaho

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“Kartoffeln und Mormonen” waren die ersten Worte, die einem meiner PAX-Betreuer über den Ort meines Austauschjahres einfielen. Doch nachdem ich ein Jahr in Idaho gelebt habe, weiss ich, dass es dort viel mehr zu sehen und erleben gibt.Ende März hatte ich mich relativ spontan dazu entschlossen, ein Jahr ins Ausland zu gehen und mich bei der deutschen Austauschorganisation ICX in Oldenburg beworben. Nach weniger als einem Monat erhielt ich die Adresse meiner Gastfamilie, der Williams Family. “Blackfoot, ID” war der Name des Ortes, und obwohl ich den Namen wohl mal gehört hatte, wusste ich nicht wirklich; wo genau sich Idaho befindet.
Nach erfolgreichem “googeln” fand ich heraus, dass Idaho im Westen der Vereinigten Staaten liegt und einer der Rocky-Mountains-States ist. Idaho ist für die wunderschöne Landschaft, Kartoffelanbau und für die vielen Outdoor-Aktivitäten, die angeboten werden, bekannt.

Am 5. August ging es endlich los – von Bremen über Frankfurt zu JFK International. In New York fand ein drei-tägiges Vorbereitungstreffen statt, das von ICX’ Partnerorganisation PAX organisiert wurde. Einer der drei Tage war natürlich für eine Stadtrundfahrt in New York geplant und der wohl passendste Kommentar ueber den Tag in New York ist: I ? NY! Manhattan ist riesig und die Wolkenkratzer sind wirklich beeindruckend. New York verdient den Titel der Stadt, die niemals schläft, defintiv!
Am dritten Tag fand ein Seminar statt, das die hunderte Schüler von der ganzen Welt auf das Jahr in den USA vorbereiten sollte. Das Vorbereitungstreffen endete mit einer Abschiedsparty, die ich nur bis ungefähr 10 Uhr geniessen konnte, da ich am nächsten Tag um 2:30 Uhr morgens aufstehen musste, um in einem Bus zurück zu dem John-F.-Kennedy International Airport zu fahren. Von dort flog ich nach Salt Lake City und endlich nach Pocatello in Idaho. Der Flug nach Pocatello fand in einer sehr kleinen Maschine statt und im Pocatello Airport gibt es nur ein einziges Gate. Trotzdem war dieser Flug mein Favorit, da ich Idaho von oben sehen konnte. Rocky Mountains- Bergketten ragen hoch hinaus, alles ist mehr gelb als grün, weil Idaho zu einem großen Teil aus Wüste besteht und der Snake River schlaägelt sich durch den ganzen Staat.

Nach nur einer Stunde landete ich in Pocatello, wo mich meine Gastfamilie begrüßte. Meine Gastfamilie besteht aus Spencer (8), Aunna (10), Mark (13), Amber (15), Emily (17), Hillary (20) und meinem Gasteltern Bill und Linda. Alle sechs Kinder spielen Klavier oder Geige und singen in Chören. Mein Gastvater arbeitet in einer Kartoffelfabrik und ist außerdem Geigenlehrer. Er lebte zwei Jahre in Norwegen, spricht fließend norwegisch und interessiert sich sehr für Europa. Meine Gastfamilie ist Mitglied in der Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints (Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage), die in Deutschland auch als Mormonen bekannt sind. In Blackfoot sind etwa 85% der Leute Mitglieder der Kirche, woran ich mich erst gewöhnen musste, doch nach und nach fand ich heraus, dass die ganzen Vorurteile, die in Deutschland über Mormonen im Umlauf sind,  nicht wahr sind. Fast alle meiner Freunde sind Mitglieder der Kirche und sind ganz normale Leute, die ihr Leben genießen.

Das härteste war für mich, in so einer großen Familie zu leben. Hillary lebt zwar schon nicht mehr zu Hause (sie studiert an der Idaho State University) aber trotzdem waren immerhin mit mir sechs Kinder in einem Haus. Doch ziemlich schnell wuchsen mir alle meine Gastgeschwister ans Herz und zurück in Deutschland wird das Leben wahrscheinlich echt langweilig mit nur einem Bruder.

In den verbleibenden Sommerferien unternahm ich sehr viel mit meiner Gastfamilie; zum Beispiel fuhren wir zu Meadow Lake, wo ich in den Rocky Mountains klettern und wandern ging. Doch schneller als ich dachte waren die Sommerferien auch schon vorbei und am 19. August war mein erster Schultag and der Snake River High School. Unser Maskottchen sind die “Panthers” und unsere Schulfarben sind Lila, Schwarz und Weiss. Snake River High School ist in ganz South Eastern Idaho für die Chöre und Theaterstücke bekannt und ganz besonders für unsere jährliche Musical-Auffuehrung.

Mein erster Schultag war gar nicht so gruselig wie ich dachte. Der Tag startete mit einer ‘Back to School’-Assembly, wo alle Austauschschüler und Austauschschülerinnen vorgestellt wurden. An meiner Schule gab es drei aus Deutschland, eine aus Österreich, eine aus Frankreich, eine aus Dänemark und einen aus Finnland. Danach ging ich das erste Mal in meine Klassen. Im ersten Trimester bestand mein Stundenplan aus Honors Biology, English, U.S. History, Women’s Choir und Spanish. Ich mochte alle meine Klassen und wurde sehr nett in der Schuülerschaft aufgenommen. Jeder wollte alles über Deutschland wissen und manchmal musste ich mir sogar Fragen wie “Do you guys have cars in Germany?” anhören.

Die Schule in den USA ist der Schule in Deutschland garnicht ähnlich. Das dreigliedrige Schulsystem existiert nicht und die High School ist eine integrierte Gesamtschule nur, auf viel niedrigerem Niveau. Das Schuljahr ist in Trimester aufgeteilt und in jedem Trimester hat man fünf unterschiedliche Fächer für 70 Minuten jeden Tag. Die meisten Teenager in Idaho haben ihr erstes Auto, wenn sie 15 sind und kommen mit dem Auto zur Schule.

Der Zusammenhalt zwischen dem ganzen Jahrgang ist viel größer als zwischen den einzelnen Klassen, da man jede Klasse mit anderen Leuten hat. Die Schule ist sehr durchorganisiert, sogar, wann man auf die Toilette gehen kann. Wenn man während einer Stunde zum ‘bathroom’ gehen muss, braucht man einen so genannten ‘hall pass’ mit Lehrerunterschrift, der dir erlaubt, in der Schule rumzulaufen. Da die Disziplin in High Schools allerdings nicht sehr groß ist, schleichen sich die meisten Leute einfach aus dem Klassenzimmer.

Den ‘Schoolspirit’ konnte ich das erste Mal richtig während meines ersten Football-spieles am 22. August erleben. Die ganze Schuelerschaft trug lila, schwarze und weisse Klamotten und feuerte unsere Snake River Panthers an. Jeder kannte die “Cheers”

der Cheerleaders in und auswending und so war der ganze Platz mit “We got spirit” und “Everybody dance the SR-Rambo”-Rufen gefüllt. Die Gruppe, die am lautesten anfeuerte, zu der ich gehörte, durfte auf den Footballplatz kommen und versuchen, den Football durch das Football-Tor zu schießen, um einen Preis zu gewinnen. Ich kann mich an mein erstes Footballspiel immer noch so erinnern als wäre es gestern gewesen, weil es einfach irre ist, wie sehr sich Amerikaner mit ihrer Schule identifizieren.

Nur zwei Wochen nach Schulbeginn war ich schon in meinem ersten kleineren Musical. Der Kammerchor fuehrte “Oklahoma” auf und brauchte noch mehr Leute, die gerne mitsingen würden. Da meine Gastschwester Emily im Kammerchor ist, schlug sie mich vor und schon am nächsten Tag erhielt ich mein Kostüm. Ich war sehr froh darüber, dass ich ihn “Oklahoma” sein konnte, da ich während der zwei Wochen, bestehend aus General-Proben und Kostuem-Proben, die meisten meiner Freunde kennen lernte.

Während der “Oklahoma”-Vorführungen fand in Blackfoot außerdem der Eastern Idaho State Fair statt. Der Jahrmarkt ist dem Kramermarkt in Oldenburg sehr ähnlich und wird genauso wie die fünfte Jahreszeit hier zelebriert. Die ganze Stadt freut sich auf den Fair und jeder spart Geld für die zahlreichen Fahrgeschäfte.

Jedes Jahr traditionell nach dem Fair findet Homecoming statt. Homecoming ist das “Nachhause-kommen” des lokalen Football Teams und wird mit einem großen Schulball gefeiert. Während der Homecoming Woche gibt es jeden Tag ein anderes Motto, zu dem man sich passend anziehen soll, wie z.B. Pajama-Day, Retro-Day, Purple, Black and White SPIRIT-Day , … und jeden Nachmittag ein besonderes Event (z.b. Car Bash oder Motocycle-Race). Am Tag des eigentlichen Schulballes geht man zuerst auf ein Gruppen-Date, ich ging 4-wheeling und dann auf ein Picknick, und danach in schicken Kleidern und Anzügen zum Ball.

Nach Homecoming gibt es in Snake River High School zwei Wochen Ferien, die es nur in Idaho gibt. Die Ferien nennen sich „harvest break“, was übersetzt „Ernteferien“ bedeutet. In dieser Zeit werden die Millionen Kartoffeln geerntet, die Idaho jedes Jahr in die ganze Welt exportiert und da viele Schüler in der Zeit für die Bauern arbeiten. Um ein wenig Taschengeld oder Geld fürs Studium zu kriegen, fällt die Schule für zwei Wochen aus. Während dieser zwei Wochen fuhr ich nach Yellowstone. Yellowstone ist einer der Nationalparks und berühmt für den Geysir Old Faithful, die Schlammbecken, den Yellowstone Canyon und den unbeschreiblichen Gestank, der von dem Sulfur in den Schlammbecken ausgeht. Yellowstone ist nur anderthalb Stunden von meiner Heimatstadt entfernt,  weswegen ich zweimal nach Yellowstone fahren konnte. Es war sehr faszinierend, den Geysir Old Faithful ausbrechen zu sehen. Er hat den Namen „Alt und Treu“, da er seit hunderten von Jahren immer um genau die gleiche Zeit mehrmals am Tag ausbricht. Er soll so genau sein, dass man sogar eine Uhr nach ihm stellen kann.
Einer meiner Favoriten war außerdem der Yellowstone Canyon, der unbeschreiblich groß ist. Wegen des Wasserfalles, der durch den Canyon fließt, befindet sich an sonnigen Tagen ein wunderschoener Regenbogen in der Mitte des Canyons.

Am Ende des ersten Trimesters fuhr ich mit dem Mädchen-Fußballteam nach Boise, Idaho’s Hauptstadt. Wir hatten die District Championship im Schnee gewonnen und gingen zur State Championship, wo die besten Mädchen-Fußballteams aus ganz Idaho zusammen kommen. Wir waren Fünfte am Ende des Tunieres.

Der Sommer verging so schnell, dass es schon bald Zeit war für einen der größten amerikanischen Feiertage: Halloween! Jedes Haus ist geschmückt für Halloween und jeder hat schon seit zwei Monaten sein Kostüm geplant. Ich ging mit meinen Freunden zu einem so genannten Haunted House und einem Haunted Forest. Ein Haunted House is normalerweise ein altes Haus, in dem als gruselige Gestalten verkleidete Leute rumlaufen. Manche Haunted Houses habe aber sogar Fahrstühle, dessen Wände immer näher und näher kommen oder Falltüren etc. Danach gingen wir natuerlich „Trick’n’Treating“.
Das läuft in den USA allerdings ganz anders ab. Zwar verkleidet man sich  auch hier und geht von Haus und Haus, um nach Süßigkeiten zu fragen, allerdings zerstört man keine Beete, wenn man keinen Erfolg hat. Halloween ist hier viel friedlicher und mehr wie eine gruselige Version von Fasching.

Anfang September hatte es zwar schon angefangen zu schneien, allerdings war das noch gar nichts, verglichen mit dem Schnee, der nun im Dezember fiel. Es schneite jede Nacht, die Temperaturen gingen runter auf minus 20 Grad an manchen Tagen, der Schnee war einen Meter hoch und er blieb für zweieinhalb Monate! An manchen Tagen musste die Schule ausfallen, da man kaum die Tür öffnen konnte wegen der Unmengen Schnee.
Schneehose, Schneestiefel und Skijacke waren die Klamotten, die man anzog, wenn man nur mal eben zum Briefkasten laufen musste. In dem Winter ging ich das erste Mal Ski fahren. Eine meiner Freundinnen in den USA ist eine Ski und Snowboard Lehrerin, die mich gratis mit in die Berge nehmen konnte. Es machte mir so viel Spaß, dass ich fast jedes zweite Wochenende zu dem nur eine Stunde entfernten Pebble Creek Skigebiet fuhr.

Gleich nach Silvester ging die Schule auch schon wieder los und damit auch die ersten Proben für unser Musical CATS. Die Auditions waren am Ende des ersten Trimesters gewesen und ich hatte es in  den Cast des Musicals geschafft. Ungefaehr 70 Schüler waren beteiligt und tanzten, sangen und schauspielerten in CATS. Im Januar trafen wir uns alle jeden zweiten Tag im Chorraum, um die Lieder einzustudieren, dann im Februar konnten wir endlich auf die Bühne und das Musical nahm seine ersten Formen an. Dieser Monat war der tollste Monat meines ganzen Austauschjahres, da ich so viele Leute kennen lernte und wir nun jeden Tag vier Stunden Probe hatten. Alles drehte sich um CATS und jeder opferte viele Stunden Freizeit für ein überwältigendes Ergebnis. Ende Februar fanden die Dress Reharsals statt, die im vollen Kostüm und mit der Bühnentechnik stattfanden. Da manche Dress Rehearsals acht Stunden dauerten, wuchs die ganze Gruppe so eng zusammen und jeder war mit jedem befreundet. Am 16. März war  die lang erwartete Premiere und das Ergebnis war einfach „AWESOME“! Einige Zuschauer, die CATS sogar im Broadway gesehen hatten, sagten, dass ihnen unsere Aufführung besser gefiel. Wie glaubwürdig wir als Katzen waren, bemerkten wir, als eine Dame mit einer unbeschreiblichen Angst vor Katzen in unserem Publikum saß. Sie bekam einen Panikanfall, als wir alle auf die Bühne stürmten und musste den Saal so schnell wie möglich verlassen, da sie zu hyperventilieren begann. Diese zweieinhalb Monate, die ich mit proben und singen und aufführen verbrachte, werde ich nie vergessen!

Leider war CATS viel zu schnell vorbei und da ich aufeinmal mein Leben zurück hatte, und ich nicht vier bis acht Stunden am Tag probte, beschloss ich, Fußball zu spielen. Ich meldete mich bei den Blackfoot Blacksnakes an und schon bald hatte ich mein erstes Training. Wie sehr ich Fussball mochte, hatte ich im ersten Trimester während der Fußball-Saison gemerkt und jetzt wollte ich weiterspielen. Nun waren meine Tage mit Training gefüllt und sogar an meinem sechzehnten Geburtstag ging ich zu einem Fussballtunier. Fussball machte mir sehr viel Spass, vor allem, da ich nun auch Mädchen kennenlernte, die auf andere Schulen gingen.

Mit Fußball ging das Schuljahr sehr schnell vorbei und die letzten 20 Tage wurden schon jeden Morgen im Schulbus runtergezählt. Ich freute mich zwar auf die Sommerferien, allerdings mochte ich die amerikanische High School so gerne, dass ich noch gar nicht unbedingt Ferien haben wollte. Es gab einfach jeden Tag etwas Neues zu tun. Obwohl ich jeden Tag den gleichen Stundenplan hatte, war kein Tag wie ein anderer und sogar am Ende des Schuljahres entdeckte ich immer noch Sachen, die ich noch nie vorher gesehen  und getan hatte.

Mein Jahr in Idaho war defintiv eine sehr lehrreiche und unbeschreibliche Erfahrung, in der ich viele Sachen erlebt habe, zu denen ich sonst nie die Chance gehabt hätte. Ich habe sehr viel über mich selbst herausgefunden und wo im Leben ich in 10 Jahren stehen möchte. Obwohl ich die zehnte Klasse wiederholen muss, da mir das Auslandsjahr nicht angerechnet wird, würde ich niemals die tollen Erfahrungen dafür eintauschen, um nicht zu wiederholen.

Ich habe in den USA eine zweite Familie, die mich immer wieder aufnehmen würde, wenn ich zurück nach Amerika komme um, sie zu besuchen. Außerdem habe ich Freundschaften fürs Leben gefunden. Viele meiner Freunde beginnen schon die Tage zu zählen, bis ich in einem Jahr mit meiner Familie im Urlaub zurück nach Idaho komme. Zwar war es manchmal hart, sich an bestimmte Sachen zu gewöhnen oder mit bestimmten Sachen klarzukommen, doch haben mich diese Dinge nur stärker gemacht. Ich würde ein Auslandsjahr jedem empfehlen, denn füer mich war es einfach ein unbeschreibliches Jahr!

Danke an ICX, PAX, meine Eltern, meine Gasteltern, meinen Bruder, meine Gastgeschwister und meine Freunde in Amerika und zuhause!

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Zwei meiner Freundinnen

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Mein Gastbruder und ich auf dem Gipfel eines Berges in Meadow Lake

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Fußball

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New York

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Ich vor dem Empire State Building

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Basketballspiel


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Yellowstone

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Old Faithful in Yellowstone

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Cats I
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Cats II

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Cats Plalat

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Alycen und ich in unseren CATS Koestuemen
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Vier meiner Gastgeschwister



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