Obwohl der Frankreichaustausch bereits mehr oder weniger zur Normalität gehört, bietet er allen Teilnehmenden immer wieder eine Unzahl an Eindrücken und positiven Erinnerungen. So verlief auch der diesjährige Gästeempfang – gewiss, auch etwas anstrengend für die Gastgeber – mit viel Gelächter und Freude.
Mit der Partnerschule, dem Lycée des Graves veranstaltet das AGO bereits seit 1994 Schüleraustausche. Nicht immer verläuft alles reibungslos. Wie auch diesmal: Leider fing der Gegenbesuch der Franzosen nicht so optimal an. Wenige Tage vor dem Flug ins Nachbarland sagten gleich zwei Teilnehmer ab. Zudem hatte fast die Hälfte der deutschen Gruppe alle Hände voll zu tun mit (Haus-)Arbeiten verschiedenster Art. Trotzdem endeten die Tage meist ziemlich spät.
Der Aufenthalt in der Stadt vom 03. bis zum 10. Mai bot unseren Nachbarn die Möglichkeit, Oldenburg und Deutschland im Allgemeinen kennenzulernen. Voller Intensität und schöner Momente verbrachte man diese kurze Zeit. Ein Tagesausflug nach Hamburg, Besichtigung des Klima-Hauses und Picknick am Wasser in Bremerhaven standen an. Örtlich galt es, die Innenstadt und beim Empfang der Ersten Bürgermeisterin das Rathaus zu erkunden. Außerdem gehörten zum Programm die Begrüßung durch den Schulleiter, ein GVO-Tanzworkshop für beide Austauschparteien und gemeinsames Mittagessen in der Mensa, ganz zu schweigen vom Unterrichtsbesuch, denn ein wichtiger Bestandteil solcher Auslandaufenthalte ist auch das Kennerlernen des fremden Schulsystems.
Dennoch musste ein Programmpunkt, die Fahrt auf der Hunte mit Kajaks, leider ausfallen, da die letzten Tage des Gegenaufenthalts hier von schlechtem Wetter begleitet wurden.
Am Wochenende, das in Familien verbracht werden konnte, trafen sich mehrere Austauschpaare, um mehrere Stunden in Bremen zu verbringen oder Bowlen zu gehen.
Als Krönung kann man den letzten Abend bezeichnen. Nach dem feierlichen Abschlussfest in der Aula, an dem außer den Involvierten die Eltern, der Direktor, Herr Herold, und der Französisch-LK Platz fanden, genoss man die letzten gemeinsamen Stunden am Hafen, denn am nächsten Tag reiste die Gruppe wieder ab; der Abschied offenbarte sich als sogar noch rührender als die Minuten unserer Abfahrt von Bordeaux am 16. April.
Einerseits mit Tränen in den Augen, andererseits auch etwas erleichtert, da ein solcher Besuch sich immer als etwas Kräfte zehrend darstellt, winkte man dem Zug hinterher. Schließlich hatte man zusammen so viele schöne Momente durchlebt und so viel Spaß gehabt!
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