Altes Gymnasium Oldenburg

AGO-Schüler folgen erneuter Einladung nach Polen

Print Friendly

Nach einem Austausch sagen die Teilnehmer aus beiden Ländern meistens, wie schön es wäre, wenn man das wiederholen würde. Dass das tatsächlich funktioniert, ist allerdings nur selten der Fall. Doch hier ist er glücklicherweise eingetreten:

In den Sommerferien ist eine Gruppe von sieben Teilnehmern des Polenaustausches im Herbst 2009 erneut nach Polen gefahren, diesmal aber nicht nach Radomsko, sondern nach Jastrzebia Gora. Das ist der nördlichste Ort Polens, der direkt an der Ostsee und inmitten des Küstenlandschaftsparks liegt. Dort besitzen die Großeltern eines polnischen Austauschschülers eine Pension, wohin er die AGO-Schüler eingeladen hatte.

Die deutsch-polnische Gruppe verbrachte eine fröhliche Woche bei ausgezeichnetem Wetter am Strand und im Meer, genoss echte polnische Gastfreundschaft und das gute Essen der Gastgeber und unternahm einige Ausflüge, z. B. nach Gdingen, dem alten Hafen von Danzig, wo das größte Aquarium Polens angeschaut wurde. Anschließend ging es nach Danzig selbst, wo besonders zur Freude der Mädchen ein riesiges Einkaufszentrum aufgesucht wurde, bevor die sehr sehenswerte Altstadt besichtigt wurde.

Von da aus fuhr die Gruppe mit der Fähre nach Hel, wo es unter anderem eine Robbenstation zu sehen gab. Das kleine Fischerstädtchen Hel liegt am Ende einer 25 km langen Halbinsel. Sie ist so schmal, dass man auf der Rückfahrt mit dem Zug stellenweise auf der einen Seite die Bucht, auf der anderen das Meer sehen konnte.

Außerdem lernten die deutschen Schüler das Organisations- und Reisegruppenleitertalent der polnischen Austauschschüler kennen und schätzen, da die Infrastruktur und das Nahverkehrssystem einige Unterschiede zum deutschen aufweisen…

Wie auch zuvor beim Austausch war eine sehr gute Gemeinschaft vorhanden, auch wenn es manchmal Verständigungsschwierigkeiten gab.

Aber jeder konnte unter viel Spaß seine Polnisch- bzw. Deutschkenntnisse erweitern. Zuletzt sei noch gesagt, dass ein verloren gegangenes Handy, um allen Vorurteilen über den östlichen Nachbarn entgegenzuwirken, postwendend wieder nach Oldenburg zurückkam.

Dies könnte Sie auch noch interessieren

Empfehlen Sie diesen Artikel weiter: Diesen Artikel weiterempfehlen


« Zurück zu den Artikeln