Altes Gymnasium Oldenburg

Solarenergie am AGO – schon 4263 kg Co₂vermieden

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Seit dem 20.02.2009 leistet das Alte Gymnasium Oldenburg mit einer Photovoltaik Anlage seinen Anteil zu mehr erneuerbarer Energie in Oldenburg. Obwohl zu dieser Zeit von Fukushima noch keine Rede war, kam Petra Müller, Lehrerin am Alten Gymnasium Oldenburg, 2007 auf die Idee, eine Solaranlage an der Schule zu installieren. Schnell war klar, dass die Anlage auf dem Dach des zu dieser Zeit in Planung befindlichen Kunst- und Musiktraktes montiert werden sollte.

Seitdem hat die aus 28 Modulen bestehende Solarkraftanlage 6559 kWh produziert und damit 4263kg Co₂Ausstoß vermieden. Das ist ein Gewicht von zwei PKWs, eine enorme Leistung für zwei Jahre Laufzeit. An einem sonnigen Tag produziert die Anlage 7,4 kWh pro Tag und hat eine Leistung von 3,15 kW.

Neben dem umwelttechnischen spielt auch der finanzielle Aspekt der Anlage für die Schule eine wichtige Rolle. Für jede KW/h bekommt das Alte Gymnasium einen Betrag von 0,4675 € von der Stadt. Das sind 144€  pro Monat und 1728 € pro Jahr. Ab dem nächsten Jahr hat sie sich nach nur vier Jahren amortisiert. Die schnelle Tilgung des Kredits ist vor allem der Firma Aleo Solar zu verdanken, die das ganze Projekt mit 10000 € gesponsert hat. Aber auch die Elternarbeit und das Engagement des Vereins zur Energie und Umweltbildung am Alten Gymnasium Oldenburg e.V. sowie die Bereitschaft vieler Schüler zum Energiesparen hat maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen.

Nach Angaben von Petra Müller hat es neben der finanziellen auch weitere Unterstützung von vielen  Seiten gegeben, Ob von Eltern mit entsprechendem Know-How oder von Schülern beim Vorbereiten des Eröffungstages. Auch die Stadt Oldenburg hatte den Vorschlag begrüßt und dem Antrag der Schule schnell stattgegeben.

Das Dach des Kunst- und Musiktraktes  wurde so angelegt, dass noch einmal die gleiche Anzahl Module angebracht werden kann. „Dies wäre vom Platz und von der Statik her überhaupt kein Problem“, so Petra Müller,  sei aber bis jetzt nur eine Vision, die sich aber durchaus realisieren ließe. Eine weitere wäre die Installation einer Elektozapfsäule, an der ältere Schüler ihre Elektroroller aufladen können.

Bis dahin kann die Schule aber stolz sein, dass sie Oldenburg wieder ein Stück grüner gemacht hat und ein ganzes Stück weniger CO₂ in die Erdatmosphäre gelangt.

 

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