… sind sechs Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b des Alten Gymnasiums Oldenburg (Nick Bartling, Johan Hannink, Johanna-Sophie Tiessen, Rebecca Eicker, Emma Stuntebeck, Nathalie Heithus) mit den Lehrern Mechthild Möhlmann, Marie-Lyne Klostermann, Ralf Beiderwieden.
Ort der Begegnung war die Skarbøvik Ungdomsskole in Ålesund. Dort begegneten sich fünf Delegationen aus Cork, Irland, Périgueux, Frankreich, Ghivizzano, Italien, und eben Ålesund und Oldenburg.
Ziel der Begegnung war, das Projekt-Ergebnis vorzustellen: Unser gemeinsames kleines Buch (von knapp 70 Seiten) über europäische Denkmäler in den Partnerländern. Außerdem musste das zweite Projektjahr geplant werden.
Aber auch Begegnung und Besichtigung kamen nicht zu kurz.
Es gab eine Bergbesteigung und Kutterfahren auf der Insel Godøy, einen Stadtgang durch Ålesund mit dem Urgestein Harald Grytten (wir mussten nachsprechen: “Harrrrrrrald Grrrrrrryttttten”) und ein Fußballspiel, bei dem Ålesund 2:1 gewann.
Wir erlebten den Norwegischen Nationalfeiertag – mit einem langen Umzug in prächtigen Nationaltrachten.
Und wir fuhren – spektakulärer Höhepunkt der Reise – auf das Hochgebirge am Trollstigen und in die Schlucht des Geirangerfjords.
Eine aufregende Erfahrung war für uns die überwältigende Gastfreundschaft – und wie wichtig die ganze Begegnung im Schulleben und darüber hinaus genommen wurde. Bei der Präsentation war das Nationale Fernsehen anwesend, das Nationale Radio machte ein Interview, die Lokalzeitung schickte Reporter und Fotographen. Schon am zweiten Tag waren unsere Jugendlichen Johanna und Nathalie bei der Bergbesteigung am “Weltaktivitätstag” aufgefallen, ihr Foto und ein kleines Interview standen in der Zeitung. In einer Schule, die viel kleiner als das Alte Gymnasium war – 250 Schüler, etwas mehr als 20 Lehrer – waren ständig etwa zehn Lehrkräfte für unsere Begegnung unterwegs, haben Projektoren aufgebaut, Lehrer und Schüler gefahren, ins Aquarium begleitet, Nachtaufsicht im Wochenendlager geführt, sind mit uns auf die Berge gestiegen und auf Exkursion nach Geiranger gefahren. Vor über hundert Schülern und einem großen Teil des Lehrerkollegiums fand in der Turnhalle am Montag zuerst die Präsentation der Partnerschulen statt, am Mittwoch die Präsentation des gemeinsamen Buches. Es gehört dort sichtbar zur Schulkultur, europäische Begegnung und Projektarbeit wichtig zu nehmen.
“Mit dem COMENIUS-Projekt lernten wir andere Sitten und Bräuche, Sprachen und Umfelder kennen.” (Emma)
“Ich habe in diesem Projekt viele neue Kulturen kennengelernt und viele neue Freunde gefunden.” (Nick)
“Es war gut, dass wir für das Projekt auserwählt worden sind, weil es interessant ist, andere Leute aus anderen Ländern kennenzulernen und zudem neue Freundschaften zu knüpfen. Außerdem erfährt man einiges über die Verbindungen und die Abhängigkeit der Länder untereinander.” (Rebecca)
“Es ist sehr gut, dass wir an dem Projekt teilgenommen haben, da wir so die anderen Länder und Kulturen kennen lernen können, außerdem lernen wir die Schüler dort kennen, die immer nett sind. Die verschiedenen Sprachen lernen wir auch ein bisschen und es hilft Englisch zu sprechen. Wir lernen viel und haben viel Spaß.” (Johanna)
“Ich finde das COMENIUS-Projekt gut, da man Menschen aus anderen Ländern kennenlenrt und andere Länder bereist. Außerdem sammelt man viele Erfahrungen, da man z. B. ohne Eltern reist.” (Nathalie)
“Ich finde es schön, dass wir an diesem Projekt teilnehmen dürfen! Ich habe in Norwegen viele Erfahrungen gesammelt!” (Johan)
“Die europäischen COMENIUS-Projekte sind eine herrliche Möglichkeit, den Jugendlichen europäische Erfahrung zu vermitteln; sie mit Jugendlichen anderer Länder zusammenzubringen; ihnen zu helfen, europäische Luft unter die Flügel zu bekommen.”
Wie die Oldenburger Schüler Alesund erlebten, lesen Sie im Bericht von Rebecca Eicker und Nathalie Heithus
Wir, die Klasse 8b, nehmen seit Schuljahresbeginn am Comenius-Projekt teil. Unsere Partnerschulen liegen in Norwegen, Irland, Frankreich und Italien. Nachdem diese uns im November in Oldenburg besucht haben, fand jetzt vom 14.-20. Mai ein Treffen in Alesund, Norwegen statt. Mit den sechs Schüler/innen Nathalie Heithus, Johanna Tiessen, Nick Bartling, Johan Hannink, Rebecca Eicker und Emma Stuntebeck, begleitet von Frau Möhlmann, Frau Klostermann und Herrn Beiderwieden, machten wir uns frühmorgens vom Oldenburger Hauptbahnhof aus auf den Weg zum Hamburger Flughafen. Nachmittags landeten wir in Alesund, trafen auf die Schüler der anderen Länder und verbrachten die erste Nacht, getrennt von unseren Gastfamilien, in einer Schule. Während am nächsten Tag einige bei niedrigen Temperaturen einen riesigen Berg erklommen, gingen die übrigen fischen. Abends lernten wir dann endlich unsere Gastfamilien kennen. In den nächsten Tagen besuchten wir ab und an die Schule, machten verschiedene Ausflüge und gingen in unserer Freizeit häufig in gemischten Gruppen in die Stadt, um zu shoppen. Der Höhepunkte dieser Reise waren wohl die Parade am norwegischen Nationalfeiertag (17. Mai) und der Tagesausflug zum Geirangerfjord.
Obwohl die Fahrt jede Menge Spaß gemacht hat, wir viele nette Leute kennen gelernt haben und wir die schöne Landschaft dort sicher vermissen, freuten wir uns trotzdem nach einer Woche wieder hier bei unseren Familien und Freunden zu sein.
Das nächste Comenius-Treffen findet im Herbst in Cork, Irland statt.
Rebecca Eicker, Nathalie Heithus
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