Altes Gymnasium Oldenburg

Große Show bei “Schlag den Lehrer”

Print Friendly

schlagdenlehrer_04_rp

„Wer zuletzt lacht … lacht am Besten“ – Lehrer gegen Schüler

Dass Schule nicht immer nur aus lernen bestehen muss, sondern durchaus auch Spaß beinhalten kann, bewies der Wahlpflichtkurs Wirtschaft/Informatik aus dem achten Jahrgang am 24. Januar unter der Leitung von Birgit­­­­­­ Lau. Unter dem Motto „Schlag den Lehrer“ traten vier Schüler (Joost Herrmann 8a, Daniel Schmidke 7a, Baris Demir 5a, Mert Sahim 5a) und Lehrer (Ralf Beiderwieden, Rainer Düringen, Jörg Witte und Anna Feislachen) in verschiedenen Disziplinen wie „Eierlaufen“ oder „Sprichwörter vervollständigen“ in einem zweistündigen Wettkampf gegeneinander an. Sieger waren mit 72 zu 33 Punkten mit weitem Abstand die Lehrer, die ihren Gewinn, jeweils einen Mensagutschein, allerdings in ihren Klassen verlosen wollten.

Der Nachmittag war der aus dem Fernsehen bekannten Sendung „Schlag den Raab“ nachempfunden, bei dem sich ein Kandidat gegen Stefan Raab in körperlichen und geistigen Disziplinen behaupten muss. Die Regeln sind denkbar einfach: Im ersten Spiel gibt es einen Punkt im Zweiten zwei und so weiter. Gewonnen hat nach 15 Runden derjenige, der die meisten Punkte erzielt hat. Die Kandidaten konnten sich im Vorfeld bewerben und wurden durch Losverfahren ausgewählt.

Obwohl in der ersten Halbzeit die Schüler noch vorne lagen, gab sich Jörg Witte in der Pause, in der Zuschauer und Kandidaten mit Kuchen und Getränken versorgt wurden, kämpferisch. „Wir müssen uns echt anstrengen, um das noch zu gewinnen“. Dieser Kampfgeist sollte sich in der zweiten Hälfte durchaus vergüten, als sich die Lehrer mit fünf Siegen in Folge den Gesamtsieg sicherten. Die Schüler zeigten sich als gute Verlierer, und die Lehrer kündigten an, ihre gewonnen Mensagutscheine in ihren Klassen zu verlosen.

Hintergrund der Veranstaltung war die Tradition am Alten Gymnasium,  im zweiten Jahr des vierjährigen Wirtschafts- und Informatikkurses eine Simulation eines Unternehmens durchzuführen, um das erarbeitete Wissen über Unternehmen auch einmal praxisnah zu erfahren. „Die Schüler haben in sechs Doppelstunden Vorbereitungszeit selbstständig Aufgaben verteilt und Komitees gebildet, um die Funktionsweise eines Veranstaltungsunternehmens so realistisch wie möglich nachzuempfinden.“ Neben dem Eintrittsgeld waren nach Angaben der Schüler die Kuchen und Getränke, die in der Pause verkauft wurden, der Haupteinnahmeposten.

Es herrschte eine ausgelassene lockere Stimmung, in der die Zuschauer ihr Team anfeuerten, wobei es durchaus auch einige Schüler unter den Sympathisanten des Lehrerteams gab. Letztendlich gab es von allen Beteiligten ein positives Resümé, und es bleibt zu hoffen, dass weiterhin Lehrer und Schüler auch außerhalb des Unterrichtes auf freiwilliger Basis Spaß miteinander haben. Denn Schule ist viel mehr als „nur“ lernen.

Dies könnte Sie auch noch interessieren

Empfehlen Sie diesen Artikel weiter: Diesen Artikel weiterempfehlen


« Zurück zu den Artikeln