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	<title>Altes Gymnasium Oldenburg &#187; Vorträge</title>
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		<title>Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 10:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einar von Mehren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reihe der altertumswissenschaftlichen Vorträge, die unser Fachobmann Dr. Matthias Hengelbrock seit März 2008 organisiert, findet inzwischen in ganz Niedersachsen und darüber hinaus hohe Wertschätzung. Im Kern geht es darum, Abiturthemen aus akademischer Perspektive zu vertiefen und Einblicke in geisteswissenschaftliches Arbeiten zu vermitteln; der nächste Vortrag richtet sich jedoch mit einem eher unterhaltsamen Thema an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Reihe der altertumswissenschaftlichen Vorträge, die unser Fachobmann Dr. Matthias Hengelbrock seit März 2008 organisiert, findet inzwischen in ganz Niedersachsen und darüber hinaus hohe Wertschätzung. Im Kern geht es darum, Abiturthemen aus akademischer Perspektive zu vertiefen und Einblicke in geisteswissenschaftliches Arbeiten zu vermitteln; der nächste Vortrag richtet sich jedoch mit einem eher unterhaltsamen Thema an ein breites Publikum (Schüler ab der 10. Klasse und Erwachsene ohne spezielle Vorkenntnisse).</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://altesgymnasium.de/wordpress2010/wp-content/uploads/2010/09/Karl-Wilhelm_Weeber_kl.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3193" title="Karl-Wilhelm_Weeber_kl" src="http://altesgymnasium.de/wordpress2010/wp-content/uploads/2010/09/Karl-Wilhelm_Weeber_kl-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Prof. Dr. Karl-Wilhelm Weeber, der sich durch eine Fülle von Publikationen zum Alltagsleben und zur Alltagssprache um das kulturelle Erbe der Römer sehr verdient gemacht hat, wird am Montag, dem 13. September 2010, um 19.00 Uhr seine Zuhörer darüber aufklären, »wie Julius Caesar in die Fanmeile kam« und »warum wir alle lateinisch sprechen, ohne es zu wissen.« <span id="more-3192"></span>Der Wuppertaler Gelehrte ist bekannt dafür, unkonventionelle Blicke auf die Antike zu werfen und seine Forschungsergebnisse mit einer gehörigen Prise Humor zu präsentieren; dies ist allein schon der Gliederung seines Vortrags zu entnehmen:</p>
<p style="text-align: justify;">I.  Dominanz und Disziplin – Eine Begrüßungs-Salve</p>
<p style="text-align: justify;">II.  Dekadenz-Alarm – Si tacuisses, Guido!</p>
<p style="text-align: justify;">III. Trumpf und Triumph – Wie Caesar in die Fanmeile kam</p>
<p style="text-align: justify;">IV. Proband oder Probant? – Deutsch-Nachhilfe durch Latein</p>
<p style="text-align: justify;">V. Latinum in latrinam? – Vom Frust der Latein-Verweigerer</p>
<p style="text-align: justify;">VI. Lehnwörter – Wie geschickte Tarnung zum Aha-Erlebnis wird</p>
<p style="text-align: justify;">VII. 12 = 10 – Roms Kalender für die Welt</p>
<p style="text-align: justify;">VIII. Denglisch ist Denglatein! – Jil Sanders giving story für Latein</p>
<p style="text-align: justify;">IX. Von Checkern, Prolls und Ranzratten – Krasse Sprache Latein</p>
<p style="text-align: justify;">X. Alles ist steigerungsfähig, auch der Superlativ – Kostproben von Dummlatein</p>
<p style="text-align: justify;">Dass vom Affekt bis zum Infekt, vom Defekt bis zum Konfekt alles lateinisch »gemacht« ist, weiß man, oder man ahnt es zumindest. Da die Gelehrtensprache Europas rund 1000 Jahre lang Latein gewesen ist, überraschen die vielen ins Deutsche übernommenen Fremdwörter kaum. Spannender indes sind die Lehnwörter. Sie passen sich schnell ihrer neuen Sprachumgebung an und tarnen sich geschickt. »Nüchtern« und »rappelig« zum Beispiel: Beide Wörter klingen »urdeutsch« und entstammen doch der Sprache der Alten Römer. Eines der frühesten Lehnwörter, das die Germanen ebenso wie die Sache selbst ganz be­geistert importiert haben, war die römische Zivilisations­droge <em>vinum</em>, der »Wein«.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://altesgymnasium.de/wordpress2010/wp-content/uploads/2010/09/2010-09-13-Plakat_kl.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3194" title="2010-09-13 Plakat_kl" src="http://altesgymnasium.de/wordpress2010/wp-content/uploads/2010/09/2010-09-13-Plakat_kl.jpg" alt="" width="800" height="565" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Neben Fremd- und Lehnwörtern stößt man im Deutschen auf einen breiten Kulturwortschatz, der auf das Alte Rom zurückgeht; so haben wir <em>exempli gratia </em>(e. g. = »for instance«) unsere Monate und den größten Teil unserer Wochentage sprachlich von den Römern ererbt. Bei Denglisch – für Sprachpuristen der wahre Horror! – können Latein-Fans ganz relaxed bleiben – das meiste davon kommt eh aus dem Alten Rom. Schließlich werden wir bei unserer sprachlichen Spuren­suche auch eine kurze Exkursion in die Jugendsprache wagen, und am Ende steht eine Peinlichkeit (<em>poena</em>) namens Dummlatein.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte uns der Mond, die <em>luna</em>, gewogen sein, so dürfte ob mancher Aha-Erlebnisse die »Laune« des Auditoriums stabilisiert sein. Das wäre ein im ursprünglichen Sinne »feines« Ende (<em>finis</em>).</p>
<p style="text-align: justify;">Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist wie immer frei, am Ausgang wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://altesgymnasium.de/wordpress2010/wp-content/uploads/2010/09/Fanmeile-02_kl.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3195" title="Fanmeile 02_kl" src="http://altesgymnasium.de/wordpress2010/wp-content/uploads/2010/09/Fanmeile-02_kl.jpg" alt="" width="800" height="774" /></a></p>
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		<title>Vortrag »Griechische Bildung in Rom« nahezu ausgebucht</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 20:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einar von Mehren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 23. August 2010 spricht Prof. Dr. Hans Bernsdorff (Frankfurt a. M.) in der Aula des Alten Gymnasiums über »Griechische Bildung in Rom«. Weil im Vorfeld ein ungewöhnlich starkes Interesse daran bekundet wurde, hat Herr Bernsdorff sich bereit erklärt, seinen Vortrag am selben Tag zweimal zu halten. Die Nachmittagsveranstaltung um 15:00 Uhr ist bereits restlos ausgebucht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 23. August 2010 spricht Prof. Dr. Hans Bernsdorff (Frankfurt a. M.) in der Aula des Alten Gymnasiums über »Griechische Bildung in Rom«. Weil im Vorfeld ein ungewöhnlich starkes Interesse daran bekundet wurde, hat Herr Bernsdorff sich bereit erklärt, seinen Vortrag am selben Tag zweimal zu halten. Die Nachmittagsveranstaltung um 15:00 Uhr ist bereits restlos ausgebucht, für die Abendveranstaltung um 19:00 Uhr sind nur noch wenige Plätze frei. <span id="more-3010"></span>Über seinen Vortrag schreibt der Referent:</p>
<p style="text-align: justify;">»Die tiefe Verpflichtung der römischen Literatur, Kunst und Philosophie gegenüber den Griechen – von Cicero in seiner Rede für den Dichter Archias exemplarisch beschrieben – ist nicht nur zum Verständnis der römischen Kultur selbst unerlässlich, sondern fungiert auch als grundlegendes Modell des europäischen Humanismus. Nicht umsonst bezeichnete man die Römer als die ersten Vertreter dieser Tradition. Neben solchen grundsätzlichen Beziehungen beleuchtet der Vortrag anhand eines konkreten Textes (Senecas 53. Brief über das Erlebnis einer Seekrankheit), wie sich verschiedene griechische Modelle hinter einem auf dem ersten Blick eher unscheinbaren Text verbergen und durch ihr Zusammenwirken zum ästhetischen und intellektuellen Genuss beitragen können. Besonders Gewicht soll dabei darauf gelegt werden, zu zeigen, wie sich durch eine erst 1970 gefundene griechische Inschrift aus Kleinasien ein wichtiges, bislang nicht vermerktes Modell Senecas erschließen lässt.«</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://altesgymnasium.de/wordpress2010/wp-content/uploads/2010/08/Portrait2Bernsdorff-02.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3011" title="Portrait2Bernsdorff 02" src="http://altesgymnasium.de/wordpress2010/wp-content/uploads/2010/08/Portrait2Bernsdorff-02-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Professor Dr. Hans Bernsdorff, geb. 1965, besuchte das altsprachliche Friedrichs-Gymnasium in Herford und studierte Gräzistik, Latinistik und Philosophie in Göttingen. Nach einer Lehrtätigkeit als Assistent in Göttingen und einem Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft wurde er 2002 als Professor für Klassische Philologie nach Kiel berufen; seit 2003 lehrt er an der Frankfurter Goethe-Universität. Er hat Monographien zu Homer, hellenistischer Dichtung und Ovid verfasst. Seine derzeitigen Arbeitsgebiete sind archaische griechische Poesie, römische Dichtung der späten Republik, antiker Roman und Papyrologie. Zurzeit bereitet er für Oxford University Press einen ausführlichen Kommentar zu dem frühgriechischen Lyriker Anakreon vor. Im Wintersemester 2010/11 wird Bernsdorff, unterstützt von der Fritz-Thyssen-Stiftung, am Wadham College (Oxford) forschen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://altesgymnasium.de/wordpress2010/wp-content/uploads/2010/08/2010-08-23-Plakat.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3013" title="2010-08-23 Plakat" src="http://altesgymnasium.de/wordpress2010/wp-content/uploads/2010/08/2010-08-23-Plakat.jpg" alt="" width="2480" height="1752" /></a></p>
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		<title>Ovid-Vortrag mit Prof. Dr. Markus Janka</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 22:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einar von Mehren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Als sechster Referent in der inzwischen sehr erfolgreichen Reihe altertumswissenschaftlicher Vorträge spricht Prof. Dr. Markus Janka (München) am 23. Februar 2010 um 19:00 Uhr in der Aula des Alten Gymnasiums zum Thema »Die Verwandlung im Dichten und Denken Ovids«. Ovid gilt zu Recht als der modernste Dichter des antiken Roms. Die Renaissance, die sein Werk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://altesgymnasium.de/wordpress2010/wp-content/uploads/2010/02/Janka.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1763" title="Janka" src="http://altesgymnasium.de/wordpress2010/wp-content/uploads/2010/02/Janka.jpg" alt="" width="569" height="401" /></a></p>
<p>Als sechster Referent in der inzwischen sehr erfolgreichen Reihe altertumswissenschaftlicher Vorträge spricht Prof. Dr. Markus Janka (München) am 23. Februar 2010 um 19:00 Uhr in der Aula des Alten Gymnasiums zum Thema »Die Verwandlung im Dichten und Denken Ovids«.<br />
<span id="more-1764"></span><br />
Ovid gilt zu Recht als der modernste Dichter des antiken Roms. Die Renaissance, die sein Werk seit einigen Jahrzehnten neu belebt, beweist, dass er Vergil als »Vater des Abendlandes« abgelöst hat. Ovids Adoption als Zeitgenosse des neuen Jahrtausends liegt nicht zuletzt in seinem Konzept vom Wandel als der einzigen Konstante des menschlichen Lebens begründet. Denn er schrieb nicht nur ein wirkungsmächtiges Verwandlungsepos, das bis heute als »Who is who der antiken Mythologie« bewundert wird. Seine literarische <em>persona</em> ist selbst stetigem Wandel unterworfen: Als Liebesdichter, Briefschreiber, Dramatiker, Kalendererklärer und Epos-Erzähler verbirgt er sein Autoren-Ich hinter den verschiedensten Masken. Der Vortrag soll anhand exemplarischer Interpretation einschlägiger Texte zeigen, wie sich der Wandel von Ich, Welt und literarischer Tradition als roter Faden durch die <em>Metamorphosen </em>zieht.</p>
<p>Markus Janka, inzwischen Fachdidaktik-Professor an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, hat sich schon als junger Gymnasiallehrer mit seiner Schulausgabe der <em>Metamorphosen</em> einen Namen gemacht und wird seinen Vortrag speziell auf die Thematischen Schwerpunkte des Niedersächsischen Zentralabiturs ausrichten.</p>
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		<title>Professor Dr. Uwe Walter überrascht sein Publikum</title>
		<link>http://altesgymnasium.de/2009/08/professor-dr-uwe-walter-uberrascht-sein-publikum/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 15:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einar von Mehren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[„Tacitus&#8217; Werke behandelten kaum Dinge am römischen Reich, die uns heute interessieren!“ Wohl niemand in der Aula des Alten Gymnasiums hatte eine solche Einleitung zu einem althistorischen Vortrag erwartet, schon gar nicht von einem renommierten Professor der Universität Bielefeld. Doch Prof. Dr. Uwe Walter überraschte sein großes Publikum nicht nur mit seiner Einleitung zu seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Tacitus&#8217; Werke behandelten kaum Dinge am römischen Reich, die uns heute interessieren!“ Wohl niemand in der Aula des Alten Gymnasiums hatte eine solche Einleitung zu einem althistorischen Vortrag erwartet, schon gar nicht von einem renommierten Professor der Universität Bielefeld.<br />
Doch Prof. Dr. Uwe Walter überraschte sein großes Publikum nicht nur mit seiner Einleitung zu seinem Vortrag über &#8220;Prinzipat und Freiheit im Geschichtswerk des Tacitus&#8221;. Mit viel Witz, Charme und vor allem rhetorischer Kunst schaffte er es, ein für schwierig befundenes aktuelles Abiturthema sachlich und kompetent auf den Punkt zu bringen.<br />
<span id="more-476"></span><br />
Nun bleibt noch die Frage, warum man Tacitus nach dieser Einleitung lesen und behandeln sollte. Walter schaffte es hier famos, die Rolle der Freiheit in Tacitus&#8217; Werken zu verdeutlichen und diese in den historischen Kontext einzuordnen. Dabei veranschaulichte der Vortragende seine Ausführungen immer wieder mit aktuellen Bezügen. Auch skurrile Vergleiche, wie zu dem Liedermacher Wolf Biermann, scheute Walter nicht.<br />
So gestaltete Uwe Walter seinen Vortrag auch für Außenstehende interessant und wurde den Vorschusslorbeeren von Veranstalter und Initiator der Vortragsreihe, Dr. Matthias Hengelbrock, gerecht. Dieser hatte im Vorfeld behauptet, Walter sei geeignet wie kaum ein anderer, die Brücke zwischen Universität und Schule zu schlagen. Auch deshalb wird dieser Abend lange in Erinnerung bleiben und weckt Freude auf die nächsten Vorträge dieser Reihe.</p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><a href="http://altesgymnasium.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/Tacitus2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-477" src="http://altesgymnasium.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/Tacitus2.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
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		<title>Der schwierige aufrechte Gang – Prinzipat und Freiheit im Geschichtswerk des Tacitus</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 08:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janis von Seggern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erfolgreiche Reihe altertumswissenschaftlicher Vorträge im Alten Gymnasium wird fortgesetzt. Am Dienstag, dem 25. August 2009, spricht um 19.00 Uhr der Bielefelder Althistoriker Prof. Dr. Uwe Walter über das Thema &#8220;Der schwierige aufrechte Gang – Prinzipat und Freiheit im Geschichtswerk des Tacitus&#8221;. Sein Vortrag richtet sich an Oberstufenschüler, Studenten und alle, die sich für Alte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erfolgreiche Reihe altertumswissenschaftlicher Vorträge im Alten Gymnasium wird fortgesetzt. Am Dienstag, dem 25. August 2009, spricht um 19.00 Uhr der Bielefelder Althistoriker Prof. Dr. Uwe Walter über das Thema &#8220;Der schwierige aufrechte Gang – Prinzipat und Freiheit im Geschichtswerk des Tacitus&#8221;. Sein Vortrag richtet sich an Oberstufenschüler, Studenten und alle, die sich für Alte Geschichte interessieren. Der Eintritt zu dieser anderthalbstündigen Veranstaltung ist frei.<br />
<span id="more-418"></span><br />
Unsere Zeit hat es wieder mit politischen Systemwechseln zu tun. In der Politik spielen Schlagworte wie &#8220;Freiheit&#8221;, &#8220;Sicherheit&#8221; und &#8220;gutes Leben&#8221; eine große Rolle &#8211; oder sehen wir das als Fassade, als Lug und Trug an? In der Politik geht es ferner um schwer durchschaubare Zusammenhänge und Sachentscheidungen &#8211; gleichwohl stehen Personen und ihr Verhalten im Blickpunkt des öffentlichen Interesses.</p>
<p>Drei Beobachtungen, die auch das Zentrum der Geschichtswerke von Cornelius Tacitus bilden, der sich vor 1900 Jahren mit höchster Sprachkunst und kritischem Urteil an den römischen Kaisern und an seinen adligen Standesgenossen abarbeitete. Der Vortrag skizziert zunächst den Systemwechsel in Rom von der Republik zum Prinzipat und durchleuchtet dann Tacitus&#8217; politisches Urteil anhand ausgewählter Textpassagen.</p>
<p>Uwe Walter ist einerseits ein ausgewiesener Kenner der Materie, andererseits als ehemaliger Latein- und Geschichtslehrer besonders geeignet, die Brücke zwischen Schule und Universität zu schlagen. Seine rhetorische Brillanz und sein unterhaltsames Auftreten sind bei Schülern, Studenten und Lehrern fast schon legendär.</p>
<p><small>Das Original-Informationsblatt können Sie sich hier ansehen: <a href="http://altesgymnasium.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/2009-08-25-Info.pdf">Original-Ankündigungstext als PDF</a></small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Cicero: Eine Tragödie in 5 Akten</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 01:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einar von Mehren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu einem Vortrag von Wilfried Stroh (München) über das &#8220;Drama“ Ciceros, einen der bekanntesten Redner des alten Roms, fanden sich am Freitag Interessierte in der Aula des Alten Gymnasiums zusammen. Sogar Gäste aus Aurich ,die extra mit einem Bus angereist waren, nahmen den weiten Weg auf, um sich  den Vortrag eines der bekanntesten Philologen  Deutschlands [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem Vortrag von Wilfried Stroh (München) über das &#8220;Drama“ Ciceros, einen der bekanntesten Redner des alten Roms, fanden sich am Freitag Interessierte in der Aula des Alten Gymnasiums zusammen. Sogar Gäste aus Aurich ,die extra mit einem Bus angereist waren, nahmen den weiten Weg auf, um sich  den Vortrag eines der bekanntesten Philologen  Deutschlands anzuhören.</p>
<p>In der bis auf den letzten einn Platz gefüllten Aula präsentierte Wilfried Stroh(Autor und Latein-Sprachwissenschaftler) die Tragödie um Cicero und seinen Kontrahenten Antonius in 5 Akten. Äußerst lebendig, was nicht immer der Inbegriff von Latein ist, erzählte er von dem tragischen Konflikt nach der Ermordung Caesars um die Herrschaft in Rom. Er berichtete von dem Konflikt mit dem Choleriker Antonius, von seinem Aufstieg in Rom dank seiner besonderen Reden im Senat und von seiner Ermordung durch seinen ehemaligen Verbündeten Octavian.</p>
<p><img title="cicero.jpg" src="http://www.ago-schule.kwe.de/joomla/images/stories/cicero.jpg" alt="cicero.jpg" width="300" height="399" /></p>
<p>Das Thema, das ebenfalls thematischer Schwerpunkt im Zentralabitur Latein dieses Jahres sein wird, interessierte nicht nur den Abiturjahrgang, sondern wurde durch die wissenschaftliche und nicht humorlose Art von Wilfried Stroh erstklassig dargestellt. Die durchaus nicht mühelose Anwerbung eines hochklassigen Dozenten hat sich also gelohnt und wurde vom Publikum entsprechend angenommen.</p>
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		</item>
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		<title>Musiklehrer stimmt auf Israel ein</title>
		<link>http://altesgymnasium.de/2009/02/musiklehrer-stimmt-auf-israel-ein/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 01:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einar von Mehren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[VÖLKERVERSTÄNDIGUNG Dani Yaron zu Gast – Gegenbesuch geplant Fühlt sich wohl in Oldenburg: Dani Yaron, der Musik als internationale Sprache sieht. BILD: KLEEMANN DER BESUCH AUS DEM OLDENBURGER PARTNERKREIS IST BEEINDRUCKT VOM LERNEIFER DER HIESIGEN SCHÜLER. ER BESUCHTE UNTER ANDEREM DAS ALTE GYMNASIUM. VON BENJAMIN KLEEMANN OLDENBURG &#8211; „Musik ist eine internationale Sprache. Sie kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VÖLKERVERSTÄNDIGUNG Dani Yaron zu Gast – Gegenbesuch geplant</strong></p>
<p><img title="yaron.jpg" src="http://www.ago-schule.kwe.de/joomla/images/stories/yaron.jpg" alt="yaron.jpg" width="123" height="150" /></p>
<p><em>Fühlt sich wohl in Oldenburg: Dani Yaron, der Musik als internationale Sprache sieht. BILD: KLEEMANN</em></p>
<div><strong>DER BESUCH AUS DEM OLDENBURGER PARTNERKREIS IST BEEINDRUCKT VOM LERNEIFER DER HIESIGEN SCHÜLER. ER BESUCHTE UNTER ANDEREM DAS ALTE GYMNASIUM.</strong></div>
<p><strong>VON BENJAMIN KLEEMANN</strong></p>
<p>OLDENBURG &#8211; „Musik ist eine internationale Sprache. Sie kann Deutschen und Israelis helfen, einander besser zu verstehen“, ist sich Dani Yaron sicher. Er leitet im Oldenburger Partnerkreis Mateh Asher die Musikschule und den Musikzweig des örtlichen Gymnasiums und ist jetzt zum ersten Mal in Deutschland, um persönliche Kontakte zu knüpfen, gemeinsame Projekte zu besprechen und Oldenburg einmal hautnah zu erleben.<span id="more-822"></span></p>
<p>Die ersten Erfahrungen des 50-Jährigen in der Huntestadt sind durchweg positiv. „Ich bin hier unheimlich warm und gastfreundlich empfangen worden. Jeder tut alles, damit ich mich hier wie zu Hause fühle“, berichtet der Vater eines zehnjährigen Sohnes und einer achtjährigen Tochter. Wie er spielen seine Kinder Streichinstrumente, und gemeinsam musizieren sie im Orchester des Kibbuz Cabri, in dem die ganze Familie lebt.</p>
<p>An den Oldenburger Schülern lobt Yaron besonders ihren Lerneifer und die musikalische Professionalität. Bei einem Besuch im Alten Gymnasium (AGO) unterhielt er sich mit Jugendlichen sowie Lehrern und ließ sich das Können des Schulorchesters präsentieren. Dass die Schüler in der Lage sind, ein unbekanntes Stück direkt vom Notenblatt zu spielen, hat ihn tief beeindruckt. Er hofft, dass sie bereits im nächsten Jahr in Israel auftreten.</p>
<p>Nach den Sommerferien startet am AGO jedoch erst einmal ein weiterer fächerübergreifender Oberstufenkurs zum Thema Israel. Hierbei will das Gymnasium in Mateh Asher über das Internet noch enger mit den Oldenburgern zusammenarbeiten.</p>
<p>Darüber hinaus besucht Yaron Kirchenkonzerte, Chöre und die Musikschule der Stadt. Auch mit dem Musik-Dozenten Axel Fries von der Uni Oldenburg hat er sich bereits getroffen. Gemeinsam planten sie für Juli das Projekt „Zusammentrommeln – Kinder aus Orient und Okzident hauen auf die Pauke“.</p>
<p><em><a href="http://nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_oldenburg_artikel.php?id=1936352&amp;" target="_blank">nwzonline, 26.02.2009</a></em></p>
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		<title>Pompeji – Deutungsmuster unseres Lebens</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 10:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einar von Mehren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzfilme über Vulkaneruptionen empfingen die Besucher bereits beim Betreten der Aula des Alten Gymnasiums, wo am 25. September Prof. Dr. Hans-Joachim Glücklich einen Vortrag über die 79 n. Chr. durch den Vesuvausbruch zerstörte Stadt Pompeji hielt. Es ging hauptsächlich um den Katastrophenüberlebenden Plinius d. Jüngeren sowie Pompeji im Mittelalter und in der Moderne. . . [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzfilme über Vulkaneruptionen empfingen die Besucher bereits beim Betreten der Aula des Alten Gymnasiums, wo am 25. September Prof. Dr. Hans-Joachim Glücklich einen Vortrag über die 79 n. Chr. durch den Vesuvausbruch zerstörte Stadt Pompeji hielt.<span id="more-885"></span> Es ging hauptsächlich um den Katastrophenüberlebenden Plinius d. Jüngeren sowie Pompeji im Mittelalter und in der Moderne.</p>
<p>.<img title="pompeji06.jpg" src="http://www.ago-schule.kwe.de/joomla/images/stories/pompeji06.jpg" alt="pompeji06.jpg" width="600" height="450" /></p>
<p>.<br />
Nach einer kurzen Einführung durch Herrn Dr. Hengelbrock ergriff der Honorarprofessor für Didaktik der Alten Sprachen an der Universität Heidelberg das Wort. Die durch viele Bilder, Fotos, und Wandmalereien geschmückte Präsentation erzählte in erster Linie von dem historisch wichtigen Plinius d. Jüngeren, der, im Gegensatz zu seinem Onkel, die Verwüstung Pompejis heil überstand und dem Geschichtsschreiber Cornelius Tacius zwei Briefe schrieb, denen wir auch den Ablauf des Geschehens entnehmen können. Später ging Prof. Dr. Glücklich auf die Auswirkungen des Schicksals der Stadt für die nachfolgende Zeit ein. Dabei spielen religiöse Erklärungen für den Ausbruch die wichtigere Rolle, die antiken Deutungen traten für beinahe 2000 Jahre in den Hintergrund. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich ein gewisser Abstand zu christlichen Erklärungen.<br />
Der leicht verständliche, aber inhaltsreiche Vortrag wurde bereichert durch Ausschnitte aus bekannten Filmen über das Ereignis, größtenteils aus Filmwerken zum gleichnamigen, berühmt gewordenen Roman von Edward Bulwer-Lytton „The Last Days of Pompeji“, obwohl diese nicht viel mit dem Letzten zu tun haben.<br />
Für weitere Informationen gibt es das von Hans-Joachim Glücklich herausgegebene Buch „Pompeji lebt – 2000 Jahre Texte, Bilder, Opern und Filme“. Letzter Satz der Präsentation des Professors: „Die Antike ist ein wichtiger Anreger für unsere Kreativität.“</p>
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		<title>Internationaler Terrorismus: Herausforderung für Europa</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 10:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einar von Mehren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8.7.2008 sprach der renommierte Wissenschaftler und Publizist Dr. Aschot Manutscharjan in der Aula des Alten Gymnasiums über Erscheinungsformen terroristischer Gewalt. Trotz der unübersehbaren Ferienstimmung am vorletzten Tag des Schuljahres gelang es ihm, die Schülerinnen und Schüler des 11. und 12. Jahrgangs mit einprägsamen Bildern, Beispielen und Formulierungen für sein schwieriges Thema zu motivieren. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Am 8.7.2008 sprach der renommierte Wissenschaftler und Publizist Dr. Aschot Manutscharjan in der Aula des Alten Gymnasiums über Erscheinungsformen terroristischer Gewalt. <span id="more-917"></span>Trotz der unübersehbaren Ferienstimmung am vorletzten Tag des Schuljahres gelang es ihm, die Schülerinnen und Schüler des 11. und 12. Jahrgangs mit einprägsamen Bildern, Beispielen und Formulierungen für sein schwieriges Thema zu motivieren.</div>
<div><img title="manutscharjan.jpg" src="http://www.ago-schule.kwe.de/joomla/images/stories/manutscharjan.jpg" alt="manutscharjan.jpg" width="250" height="251" /></div>
<div>Auch wenn es den Terroristen aller Zeiten darum gegangen sei, durch unterschiedslose Gewalt gegen „Schuldige“ und „Unschuldige“ Angst und Schrecken zu verbreiten („je unschuldiger das Opfer, desto größer der Schrecken“), sei es unmöglich, einen universell gültigen Begriff von Terrorismus zu formulieren. Vielmehr komme es darauf an, zwischen verschiedenen Erscheinungsformen des Terrorismus zu unterscheiden: politisch-ideologisch motivierter Terrorismus (wie z.B. den der RAF oder neonazistischer Gruppen), nationaler Befreiungsterrorismus (wie etwa den der IRA, der ETA, der PKK oder bestimmter palästinensischer Gruppen) und religiös (z.B. christlich oder islamisch) motivierter Terrorismus. Zur Begriffsverwirrung trage bei, dass viele Regierungen dazu tendierten, jeglichen Widerstand (z.B. die Autonomiebestrebungen unterdrückter Völker) als „terroristisch“ zu etikettieren, und dadurch erst die Spirale von Gewalt und Gegengewalt in Gang setzten.</div>
<div>Die westlichen Regierungen mahnte Dr. Manutscharjan, bei ihren unverzichtbaren Abwehrmaßnahmen gegen die terroristische Bedrohúng nicht die Werte der Demokratie aufs Spiel zu setzen. Nichts in der Welt könne die Anwendung von Folter rechtfertigen; damit begebe man sich auf das Niveau der Mörder. – Lang anhaltender Beifall für eine spannende Doppelstunde politische Bildung. Dank an die Konrad-Adenauer-Stiftung, die den Vortrag vermittelte und finanzierte.</div>
<div>Bericht: Dr. Karl-Josef Burkard</div>
<p>Foto: Dieter Deckarm</p>
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		<title>QVAmvis sint sub aQVA, sub aQVA maledicere temptant</title>
		<link>http://altesgymnasium.de/2008/03/qvamvis-sint-sub-aqva-sub-aqva-maledicere-temptant/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 10:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einar von Mehren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[So lautete das erste klangvolle Beispiel für einen kaum übertragbaren lateinischen Satz im Vortrag „Klassiker im altsprachlichen Unterricht &#8211; Original oder Übersetzung?“ von Prof. Dr. Niklas Holzberg am Dienstagabend in der Aula des Alten Gymnasiums. 29Der ehemalige Schüler des AGO war extra aus seiner neuen Heimat München, wo er als Professor für Klassische Philologie arbeitet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>So lautete das erste klangvolle Beispiel für einen kaum übertragbaren lateinischen Satz im Vortrag „Klassiker im altsprachlichen Unterricht &#8211; Original oder Übersetzung?“ von Prof. Dr. Niklas Holzberg am Dienstagabend in der Aula des Alten Gymnasiums. <span id="more-948"></span>29Der ehemalige Schüler des AGO war extra aus seiner neuen Heimat München, wo er als Professor für Klassische Philologie arbeitet, angereist, um in den Gymnasiasten den Spaß an der lateinischen Sprache zu wecken.</div>
<div>Über eine Stunde begeisterte Professor Holzberg nicht nur Lateinfans mit zahlreichen, selbst ausgesuchten Textpassagen und seinem enormen Fachwissen, sondern erfreute jeden Zuhörer auch mit seinen schauspielerischen Leistungen. So imitierte er beim oben genannten Satz nahezu perfekt das QUAken eines Frosches oder ahmte Trompetenklänge nach, um die wirkliche, unübersetzbare Aussage der Zeilen hervorzuheben.</p>
<p>Jeder Zuhörer fand am Anfang des Vortrages ein Blatt mit 21 Sätzen auf seinem Stuhl vor und konnte so leicht den Erklärungen folgen. Professor Holzberg stellte wunderbar dar, wie durchdacht die lateinische Sprache sein kann. So könnte in eine deutsche Übersetzung das QUAken nie so gut übertragen werden, und daher lohnt es sich auch, einmal einen Blick ins Original zu werfen, um die Raffinesse der römischen Autoren zu würdigen. Denn nur in diesen lassen sich die Anspielungen, Laut- und Wortmalereien und versteckte Bedeutungen erkennen.</p>
<p>Am Ende ergab sich sogar noch die Möglichkeit, Fragen zur lateinischen Sprache loszuwerden und so kann insgesamt nur von einem rundum gelungenem Abend gesprochen werden.</p>
</div>
<div><em><br />
</em></div>
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