Altes Gymnasium Oldenburg

Artikel zum Stichwort Vortrag

Die Strategie des Türaufhaltens – Prof. Dr. Holzbergs Vortrag über die Liebeselegie

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Wenn der Herr der Dame die Tür aufhalte, dann sei das auch schon ein Teil einer subtilen Strategie, übertrug Herr Prof. Dr. Niklas Holzberg Ovids Lehrwerk auf die heutige Zeit, nicht ohne dabei einige Lacher auszulösen. An dem vergangen Montagabend sollte es aber nicht nur um Ovids Ratschläge gehen, sondern allgemein um das sich wandelnde Motiv der Liebe bei den römischen Elegikern; der Referent dieses äußerst kurzweiligen, humoristischen und interessanten Vortrags war auch einst AGO-Schüler und lehrt nun als Professor für Klassische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Prof. Dr. Baltruschs Vortrag: „Habgier: Die Quelle aller Übel – Sallusts Deutung der römischen Geschichte“

Der DAX stürzt ab, der Aktienmarkt bricht zusammen und Regierungen verabschieden Sparpakete zur Rettung des Bankenwesens  – es scheint eine Krise die nächste zu jagen und die Politik lässt sich vom kapitalistischen Finanzsystem den Schneid abkaufen. Nachdem 1989 mit Glasnost und dem Fall der Mauer die Angst vor „dem großen Feind“ , mit dem Kommunismus mit dem Warschauer Pakt auf der einen, dem kapitalistischen System mit der Nato auf der anderen Seite endgültig verschwunden war, schienen politische Stabilität und Frieden Einkehr zu halten. Ohne den Feind im Nacken mehrte sich nun der Wunsch nach Wohlstand und Luxus im privaten und wirtschaftlichen Bereich und steigerte sich bis zu Habgier, die schließlich das öffentliche Leben und die Staatsgeschäfte bestimmt. Kompletten Artikel lesen »

Lateinvortrag über Sallusts Deutung der Römischen Geschichte

»Salustius« aus der Schedelschen Weltchronik, Nürnberg 1493  
 

Am 29. August spricht Prof. Dr. Ernst Baltrusch in der Aula des Alten Gymnasiums über »Habgier: Die Quelle aller Übel  – Sallusts Deutung der Römischen Geschichte«. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und dauert ungefähr anderthalb Stunden (Vortrag und anschließende Diskussion mit den Schülern); der Eintritt ist frei. Kompletten Artikel lesen »

Martin Goldsmith zu Besuch am Alten Gymnasium

Martin Goldsmith, der Neffe des ehemaligen AGO-Schülers Helmut Goldschmidt, sprach am Montag vor Schülern der 10. Klassen in der Aula. Helmut Goldschmidt war der letzte jüdische Schüler unserer Schule während der Nazi-Gewaltherrschaft und wurde 1942 in Auschwitz ermordet. Kompletten Artikel lesen »

Prof. Dr. Kuhlmann begeistert mit “Seneca und die Stoa”

Am Montag, dem 21. Febraur, strömte ein buntes Publikum in die Aula, um Herrn Prof. Dr. phil. Kuhlmanns Vortrag „Seneca und die Stoa“ zu hören; schon fast wie in einer Philosophieschule, deren Geschichte und bekanntester Vertreter (Seneca) an diesem  Abend im Zentrum stehen sollten. Kompletten Artikel lesen »

Lateinvortrag über Seneca und die Stoa

Am 21. Februar spricht Prof. Dr. Peter Kuhlmann in der Aula des Alten Gymnasiums über »Seneca und die Stoa – Römische Philosophie unter Kaiser Nero«. Wegen der großen Nachfrage wird der Vortrag zweimal gehalten: um 19 Uhr für das Oldenburger Publikum, um 15 Uhr für auswärtige Lateinkurse, die zum Teil bemerkenswert weite Wege auf sich nehmen, um im AGO etwas aus akademischer Perspektive über ihr Abiturthema zu hören. Kompletten Artikel lesen »

Von Denglatein bis Dummlatein – Prof. Weebers Vortrag begeisterte

Um es kurz zu fassen: Herrn Prof. Dr. Karl-Wilhelm Weebers Vortrag „Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam“ war eine klasse Sache! Wobei (Achtung!) das Wort „klasse“ auch schon wieder lateinische Wurzeln hat, so wie unzählige andere Wörter und Beispiele („exempla“), über die an diesem Abend  referiert („re-ferre“) wurde.

Doch nicht nur der elaborierte Code (wie die Ratifizierung multilateraler Abkommen) und ein bisschen Latein für Angeber (mit entsprechenden lateinischen Sprüchen wie „In vino veritas“), sondern auch große Bestandteile des sogenannten „Denglisch“ (oder laut Prof. Dr. Weeber „Denglatein“) lassen sich aus dem Lateinischen ableiten. Also Latein nicht können? Ein echtes „No-Go“! Kompletten Artikel lesen »

Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam

Die Reihe der altertumswissenschaftlichen Vorträge, die unser Fachobmann Dr. Matthias Hengelbrock seit März 2008 organisiert, findet inzwischen in ganz Niedersachsen und darüber hinaus hohe Wertschätzung. Im Kern geht es darum, Abiturthemen aus akademischer Perspektive zu vertiefen und Einblicke in geisteswissenschaftliches Arbeiten zu vermitteln; der nächste Vortrag richtet sich jedoch mit einem eher unterhaltsamen Thema an ein breites Publikum (Schüler ab der 10. Klasse und Erwachsene ohne spezielle Vorkenntnisse).

Prof. Dr. Karl-Wilhelm Weeber, der sich durch eine Fülle von Publikationen zum Alltagsleben und zur Alltagssprache um das kulturelle Erbe der Römer sehr verdient gemacht hat, wird am Montag, dem 13. September 2010, um 19.00 Uhr seine Zuhörer darüber aufklären, »wie Julius Caesar in die Fanmeile kam« und »warum wir alle lateinisch sprechen, ohne es zu wissen.« Kompletten Artikel lesen »

Ovid-Vortrag mit Prof. Dr. Markus Janka

Als sechster Referent in der inzwischen sehr erfolgreichen Reihe altertumswissenschaftlicher Vorträge spricht Prof. Dr. Markus Janka (München) am 23. Februar 2010 um 19:00 Uhr in der Aula des Alten Gymnasiums zum Thema »Die Verwandlung im Dichten und Denken Ovids«.
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Professor Dr. Uwe Walter überrascht sein Publikum

„Tacitus’ Werke behandelten kaum Dinge am römischen Reich, die uns heute interessieren!“ Wohl niemand in der Aula des Alten Gymnasiums hatte eine solche Einleitung zu einem althistorischen Vortrag erwartet, schon gar nicht von einem renommierten Professor der Universität Bielefeld.
Doch Prof. Dr. Uwe Walter überraschte sein großes Publikum nicht nur mit seiner Einleitung zu seinem Vortrag über “Prinzipat und Freiheit im Geschichtswerk des Tacitus”. Mit viel Witz, Charme und vor allem rhetorischer Kunst schaffte er es, ein für schwierig befundenes aktuelles Abiturthema sachlich und kompetent auf den Punkt zu bringen.
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Der schwierige aufrechte Gang – Prinzipat und Freiheit im Geschichtswerk des Tacitus

Die erfolgreiche Reihe altertumswissenschaftlicher Vorträge im Alten Gymnasium wird fortgesetzt. Am Dienstag, dem 25. August 2009, spricht um 19.00 Uhr der Bielefelder Althistoriker Prof. Dr. Uwe Walter über das Thema “Der schwierige aufrechte Gang – Prinzipat und Freiheit im Geschichtswerk des Tacitus”. Sein Vortrag richtet sich an Oberstufenschüler, Studenten und alle, die sich für Alte Geschichte interessieren. Der Eintritt zu dieser anderthalbstündigen Veranstaltung ist frei.
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