Auf den Spuren des großen Geldes: Wirtschaftskurs besucht Finanzmetropole Frankfurt

Auf den Spuren des großen Geldes: Wirtschaftskurs besucht Finanzmetropole Frankfurt

Finanzmarkt-Turbulenzen und Orkanböen können echte AGOnautInnen nicht abschrecken: Wind und Wetter zum Trotz begab sich der Wirtschaftskurs des 10. Jahrgangs am Montag mit nur leichter Verzögerung auf den Weg nach Frankfurt. Die Reise in die Finanzmetropole war der Lohn für die erfolgreiche Arbeit im letzten Jahr und der Preis für den ersten Platz im bundesweiten Schülerwettbewerb Wirtschaft und Finanzen „econo=me“ 2019 des Handelsblatts und der Flossbach von Storch-Stiftung von Emma Bocklage, Paula Krawczuk, Mai-Linh Peeks und Lea Wilkowski. 

Am Abend erkundeten wir zunächst in einer spannenden und kurzweiligen Führung die Schattenökonomie: nämlich das Drogen- und Rotlichtmilieu im Bahnhofsviertel. Danach spürten wir der  Ökonomie des großen Geldes im benachbarten Bankenviertel nach, besuchten Bulle und Bär an der Deutschen Börse und bestaunten die Skurrilitäten der Frankfurter Stadtentwicklung in der nagelneuen „Altstadt.“

Höhepunkt der Fahrt war am Dienstag der Besuch der Zentrale der Deutschen Bundesbank. Der anspruchsvolle Vortrag eines Mitarbeiters stellte Ziele, Instrumente und Strategien der komplexen und auch umstrittenen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank dar. Schließlich erlaubte der anschließende Besuch des Geldmuseums vielfältige plastische Einblicke in die Welt des Geldes, mit seinen verschiedenen Erscheinungsformen und Funktionen, seiner Geschichte, Gegenwart und seiner Zukunft.

Bericht & Fotos C. Wuttke