Studienfahrt nach Rom

Im September hat das Seminarfach „Rom“ eine Studienfahrt in die Stadt gemacht, die dem Kurs seinen Namen gab: Rom – die ewige Stadt.
Einen ausführlichen Reisebericht über die gelungene Fahrt gibt es HIER.

Fotos: Ralf Müsker

Wirtschaftskurs ist Gewinner im Wettbewerb der IHK-Wirtschaftsjunioren

56 Klassen aus 32 Schulen im Oldenburger Land haben sich in diesem Jahr am Schülerwettbewerb der Wirtschaftsjunioren bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) beteiligt. Unter den fünf Siegerklassen entschied am Ende das Los. Über den 2. Preis freut sich der WPK Wirtschaft unter der Leitung von Dr. Christian Wuttke. Bennet Baars und Tillmann Tröster nahmen den Preis stellvertretend für den Kurs im Veranstaltungszentrum der Oldenburgischen Landesbank AG entgegen. Der Gewinn beinhaltet einen Besuch des Hamburg Dungeon und eine Unternehmensbesichtigung bei den Wasserwerken Delmenhorst. Erfolgreich hatte der Kurs zuvor an einem Wirtschaftsquiz teilgenommen. 28

von links: Dr. Christian Wuttke, Bennet Baars, Tillman Tröster

Fragen, unter anderem aus den Bereichen Allgemeinbildung, Politik, Wirtschaft, Ausbildung, Internationales und Regionales, galt es dafür zu beantworten.

Die Wirtschaftsjunioren bei der IHK sind junge Unternehmer und Führungskräfte, die sich in politischen, sozialen und kulturellen Belangen engagieren. Mit dem Schülerwettbewerb, der in diesem Jahr zum 34. Mal ausgerichtet wurde, wollen die Wirtschaftsjunioren Jugendliche, die zu einem großen Teil bald ins Berufsleben eintreten, zum Nachdenken über wirtschaftliche Zusammenhänge anregen. Und das hat am Alten Gymnasium bekanntlich eine lange und erfolgreiche Tradition!

Die NWZ hat berichtet.

Fotos: Wirtschaftsjunioren

Mathenacht 2018 am AGO

 

Alle Teilnehmer haben bei der Eingabe der Lösungen mitgefiebert und auch die Lehrer hatten ihren Spaß am Knobeln.
Wenn ich die Mathenacht in drei Worten zusammenfassen müsste, wären es diese: Knobeln, Spaß und Mitfiebern!


(Text: Madlin Nolte, Fotos: Urte Gottsmann)

Vortrag zur Geschichte der Kartographie am AGO

„Schatzkarten regen die Phantasie sofort an. Jeder fühlt sich in die Rolle von Jim Hawkins aus der Schatzinsel hineinversetzt.“ Mit diesen Worten leitete Wolfgang Crom, Leiter der Kartensammlung der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz zu Berlin, seinen Vortrag vor Schülerinnen und Schülern des 7. Jahrgangs des Alten Gymnasiums am Mittwoch in der Aula der Schule ein. Anschließend berichtete er den interessiert und am Ende des Vortrages nachfragenden Zuhörern von einer Wandmalerei in Catal Höyük in der Türkei, die als älteste Kartendarstellung der Welt gilt, um von dort die Geschichte der Kartographie bis in die Zeit der computergestützten Navigationssysteme aufzuzeigen. Dabei räumte er auf mit dem verbreiteten Vorurteil, dass die Menschen im Mittelalter geglaubt hätten, dass die Erde eine Scheibe sei. Auf die Nachfrage des Schülers Felix, ob denn Piratenkapitäne überhaupt das Wissen gehabt hätten, komplizierte navigatorische Berechnungen auszuführen, machte Crom deutlich, dass viele Kapitäne, von denen Sir Francis Drake der berühmteste gewesen sei, selbstverständlich oft als Offiziere ausgebildet gewesen seien. Er wies auf die Bedeutung des Polarsterns hin, und erläuterte auch den Titel seines Vortrags – Warum der Pirat eine Augenklappe trägt? – mit einer ausführlichen Erklärung der Benutzung eines Sextanten auf See, um mit dessen Hilfe die geographische Lage des Schiffes genau bestimmen zu können. Auf die Besonderheiten der winkelgetreuen Darstellung der Erde nach Gerhard Mercator verwies Crom mit der Bemerkung, dass Alaska in Wirklichkeit natürlich nicht genauso groß sei wie der Rest der Vereinigten Staaten von Amerika. Apropos Amerika. Warum Amerika Amerika heißt, wissen die Schülerinnen und Schüler nun ebenso wie die Geschichte der letzten vorhandenen Waldseemüllerkarte. Auf dieser Karte wurde der Name Amerika zum ersten Mal verzeichnet. Sie fand auf abenteuerlichen Wegen im Jahr 2005 den Weg von Deutschland in die Nationalbibliothek des Kongresses in Washington.

(Fotos: Lennart Kappei, 7. Klasse; Text: Uwe Roeder)

Vernissage: „AGOnauten knacken Ölfässer und Käfige“

Die Aula des Alten Gymnasiums Oldenburg (AGO) war am vergangenen Freitag für alle Künstler und Gäste der Begrüßungsveranstaltung fast zu klein.


Der Fachbereich Kunst hatte zu einer Vernissage eingeladen, bei der die künstlerischen Ergebnisse des Projektes „AGOnauten knacken Ölfässer und Käfige“ in der gesamten Schule präsentiert wurden. Vier unterschiedliche Lerngruppen der Jahrgangsstufen 5,6,8 und 12 haben sich mit insgesamt mehr als 100 Schülern an dem Kooperationsprojekt zwischen dem AGO, dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst (ERH) und dem Oldenburger Kunstverein (OKV) beteiligt.

Die Grundlage bildete die Auseinandersetzung mit den zwei parallel gezeigten Ausstellungen von Shirin Sabahi im ERH und Michael Beutler im OKV. Die Künstler*innen beider Ausstellungen thematisierten – auf sehr unterschiedliche Weise – die Wandlungsprozesse/ Transformationen von Räumen und Dingen. Während Michael Beutler, ein gebürtiger Oldenburger, sich im OKV mit großen Holzbauten, die an Käfige erinnern, auf den Ausstellungsraum und dessen Historizität bezog, kommentierte Shirin Sabahi mit ihrer Ausstellung im ERH das aus einem riesigen Öl-Pool bestehende Kunstwerk eines anderen Künstlers.


Der Schulleiter, Frank Marschhausen, betonte in seiner Begrüßung die im Projekt verwirklichten vielfältigen gelungenen Kooperationen, an die auch das für das AGO wesentliche Prinzip der ‚Öffnung der Schule‘ geknüpft sei. Am Projekt beteiligte Schüler stellten die Vorhaben der einzelnen Lerngruppen vor und stellten heraus, dass sie am forschenden, kreativen und eigenständigen prozesshaften Arbeiten sehr viel Spaß hatten und ihre daraus entstandenen künstlerischen Ergebnisse gerne der Öffentlichkeit zeigen.


Nach der Begrüßung in der Aula strömten alle zu den Installationen, Malereien, Fotografien, Plastiken und Filmen, die an mehreren Orten der gesamten Schule präsentiert wurden. Über die Ausstellungsobjekte erwuchsen interessante Gespräche über die Kunst und das Leben. Dabei wurde auch deutlich, dass die Schülerarbeiten wegen ihrer Vielfalt und der Qualität der künstlerischen Auseinandersetzung alle Gäste überzeugte.

(Fotos von der Vernissage: Max Henschel, andere Fotos: EHC, FEL, HOR, ZLH)

Israelischer Künstler stellt im AGO aus

Am vergangenen Samstag hat der israelische Künstler Tom Shmuely neueste Arbeiten im AGO ausgestellt. Dazu gehören Metallskulpturen, Druckgrafik und Zeichnung. In allen Arbeiten sind immer wieder ähnliche Motive zu finden – Hände, menschliche Figuren und Ornamente.

Shmuely wurde in der Oldenburger Partnerstadt Mateh Asher geboren und lebt und arbeitet nun im Norden Israels, in der Stadt Metula. Das Alte Gymnasium unterhält seit vielen Jahren guten Kontakt nach Israel, zu dem auch immer wieder gegenseitige Besuche gehören. Im Herbst war das Seminarfach „Israel“ für zwei Wochen in Israel.

Diese Ausstellung passt deshalb sehr gut zu dem Israel-Projekt der Schule. Darüber hinaus ist es auch sinnvoll, Künstler in die Schule einzuladen und bestenfalls ihre Arbeiten dort zu präsentieren, wo sonst Schülerarbeiten gezeigt werden.

Der Kontakt zu Tom Shmuely ist dem Engagement von Monika und Fenno Brockmann zu verdanken, die vor Jahren ihr Abitur am AGO abgelegt haben.

Fotos: Tomke Brockmann

Studienfahrt des Seminarfachs „Kulturstadt Wien“

 

„Kulturstadt“ … hört sich nicht so spannend an – dachte unser Kurs zunächst. Unsere Kursfahrt nach Wien hat diesen Eindruck jedoch völlig geändert.

Nach einer anstrengenden 15-stündigen Busfahrt haben wir schon bei der Ankunft in der österreichischen Hauptstadt erste schöne Eindrücke erhalten.

In den nächsten vier Tagen sahen wir mehr und mehr von der Kultur Wiens, welche überhaupt nicht langweilig und eintönig, sondern sehr spannend und beeindruckend war: Von Schloss Schönbrunn über die Staatsoper, die Jugendstilhäuser und verschiedene Ausstellungen bis hin zur modernen Architektur der Wirtschaftsuniversität haben wir etliche Facetten von Wien gesehen. Ein Highlight dieser Fahrt war das gemeinsame Essen in einem typischen Wiener Restaurant – einem Heurigenhaus –, in dem es natürlich typische Wiener Speisen gab. Ein anderer Höhepunkt war unser Theaterbesuch im Burgtheater.

Einen Nachmittag verbrachten wir auf dem Wiener Prater, einem ganzjährig geöffneten Freizeitpark.

Für viele von uns war es etwas ganz Besonderes, die Gebäude, wie z.B. die Karlskirche oder Ausstellungen zu Künstlern, wie z.B. Egon Schiele, mit denen man sich für das Facharbeitsthema wochenlang beschäftigt hatte, nun in Wirklichkeit zu sehen.


 

Die Zeit in Wien war leider viel zu kurz, um sich alles genau anzusehen. Allerdings hat uns diese schöne Stadt gezeigt, wie interessant Kultur wirklich sein kann.

Wir danken Frau Möhlmann und Frau Feldhege für die Organisation und die tolle Zeit.

 

Text: Alyssa Bosse

Wirtschaftskurs besucht „Kleinen Kreis“ und trifft Udo von Kampen

Teilnehmer des Wirtschaftskurses, Udo von Kampen (Mitte) und Ludger Hillmann (rechts)

Der Wirtschaftsleistungskurs rund um Herrn Hillmann besuchte am Dienstag, dem 30.Oktober 2018, den Kleinen Kreis, einen regionalen Wirtschaftsverein.
Das Besondere an diesem Treffen war, dass Udo von Kampen, eine der journalistischen Größen Deutschlands, als Redner den Abend gestaltete.
Von Kampen war acht Jahre lang Leiter des ZDF-Studios in New York, wo er während dieser Zeit zahlreiche Prominente, darunter Donald Trump und Heidi Klum, kennenlernte.
Nach seiner USA-Tätigkeit war von Kampen Leiter des ZDF-Studios in Brüssel, berichtete also über alles, was rund um die EU und die NATO passierte.
Die Europäische Union war auch das Thema unseres Abends. Zunächst hielt von Kampen einen mitreißenden Vortrag rund um das Verhalten der EU gegenüber den USA unter Trump und über eine angemessene Politik im Rahmen der Verteidigung gegen Russlands Einfluss sowie die aktuelle Italienkrise. Anschließend durften die Teilnehmer von Kampen befragen, wovon gerne Gebrauch gemacht wurde.
Beim Buffet hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch kommen.
Am Ende appellierte von Kampen besonders an die jungen Menschen, das Konstrukt EU zu wahren,  auch wenn es manchmal etwas kompliziert erscheint.
Der Abend war insgesamt sehr interessant, unterhaltsam und somit ein voller Erfolg.

Text und Foto: Joost Fooken

 

Spanischaustausch im supersommerlichen September 2018

Vom 17.bis 25. September fand zum fünften Mal unser Spanienaustausch mit der IES Juan de la Cierva in Vélez-Málaga statt. In diesem Jahr war es noch wärmer als sonst. Als wir Lehrerinnen alle Schüler am zweiten Tag zu einer Fußgängerrallye ins Zentrum von Vélez-Málaga „zitierten“, hatten wir kurz über eine Programmänderung nachgedacht, denn die Jugendlichen hatten vorher den ganzen Morgen am Strand bei Sport und Spiel geschwitzt, und nun sollten sie bei 37°C den Burgberg erklimmen. Auf dem Plan stand die Stadterkundung in spanisch-deutschen Kleingruppen, aber schon bald schlossen sich alle zusammen und lösten die Aufgaben gemeinsam. Später gesellten sich einige Austauschschüler vom letzten Jahr dazu, und so wälzte sich ein großer Pulk laut spanglisch sprechender Jugendlicher durch den Ort. Oben auf der letzten Gerade vor der Burg lieferten sich die Halbstarken dann ein Sprintrennen bergauf, von Müdigkeit keine Spur.


So ähnlich verlief die ganze Woche in Spanien – wir haben die besonderen Kulturschätze Andalusiens in Córdoba, Málaga und Granada besucht und die Natur in El Torcal und Fuente de Piedra kennengelernt. Nach dem offiziellen Programm haben die Jugendlichen jede freie Minute miteinander verbracht, die Oldenburger haben den Andalusiern Cha-Cha-Cha beigebracht und im Gegenzug das Sevillana- bzw. Flamencotanzen gelernt oder sich gegenseitig mit spanischen und deutschen Schlagern beschallt.

Die Stimmung war sehr gut, der Abschied tränenreich und nun freuen sich alle auf den Gegenbesuch im Mai in Oldenburg.

(Text und Fotos: Susanne Bentlage)

Mehr Informationen über die Austauschprogramme gibt es HIER.

Kinder im Orchester

Kinder im Orchester – unser Theaterbesuch
Am 24.10.2018 waren wir im Oldenburger Staatstheater und haben uns eine Orchesteraufführung angesehen. Das Stück hieß „Peter und der Wolf – Kinder im Orchester“.
Am Anfang wurden alle Instrumente vorgestellt. Dann haben verschiedene Instrumente ein kurzes Stück gespielt und der Dirigent fragte, ob jemand im Publikum weiß, welche Figur bzw. Rolle das Instrument darstellt.
Danach ging die eigentliche Vorführung los. Es gab einen Erzähler, der zwischendurch immer kurze Teile aus der Geschichte von Peter und der Wolf erzählt hat. Anhand der Musik und den unterschiedlichen Instrumenten konnte man sich die Geschichte sehr gut vorstellen.
Am Ende haben wir alle geklatscht und das Orchester hat sogar noch eine Zugabe gespielt.
Ich fand den Ausflug mit meiner Klasse sehr schön.
(Julia S., 5a)
Theaterbesuch: „Kinder im Orchester – Peter und der Wolf“
Heute waren meine Klasse und ich im Staatstheater Oldenburg. Wir haben uns das Stücke „Peter und der Wolf“ von Sergei  Prokofjew angesehen. Ich fand die Instrumente sehr schön und der Erzähler hat sehr schön erzählt.
Am besten fand ich, das kleine Musikstück zu Peter und dem kleinen Vogel.
Am Anfang haben sich alle Instrumente vorgestellt und am Ende gab es eine Zugabe und alle haben geklatscht.
(Hanna L., 5a)
Ausflug ins Theater
Am 24.10.2018 haben wir einen Ausflug ins Staatstheater gemacht. Dort gingen wir in die Vorstellung „Peter und der Wolf – Kinder im Orchester“.
Als allererstes erklärte uns der Dirigent ein paar Begriffe.  Dann gingen wir in einen großen Raum mit Tribüne und setzten uns hin. Der Dirigent erklärte uns etwas über die einzelnen Instrumente, die in dem Orchester spielen.
Dann spielten sie uns das Stück „Peter und der Wolf“ vor.
Ich war total fasziniert, wie die Musiker die Instrumente gespielt haben! Es war aufregend und spannend! Besonders gut haben mir die Bratschen gefallen, da ich am AGO auch Bratsche in der Streicherklasse spiele.
(Smila S., 5a)
Unser Ausflug zum Staatstheater
Wir gingen vom AGO aus zum Stadtstheater. Alle freuten sich. Als wir beim Theater ankamen, gingen wir rein und gaben unsere Jacken ab. Dann liefen wir nach oben. Oben war ein Mann, der etwas über das Theaterstück erzählte. Danach gingen wir mit dem Mann in den Raum, wo das Theaterstück gespielt wurde. Doch es war kein normales Stück, sondern ein Stück mit dem Orchester. Das Stück hieß ,, Peter und der Wolf „. Es ging los! Die Musiker spielten fantastisch. Zum Schluss gab es noch Zugabe.
Das Theaterstück war super.
(Sophie F., 5a)
Unser Besuch im Staatstheater
Gestern war ich mit meiner Klasse im Staatstheater. Wir haben uns das Stück „Peter und der Wolf“ angeguckt. Bevor die Vorführung anfing, zeigte uns der Dirigent verschiedene Instrumente, z.B. die Klarinette, die Posaune, die Pauke und die Geigen.
Die Geschichte handelte von einem Jungen, der Peter hieß und seinen tierischen Freunden, die sich in große Gefahr begaben. Da das ganze Stück mit verschiedenen Musikinstrumenten begleitet wurde, konnte man sich die Geschichte sehr gut vorstellen und es richtig genießen. Mir hat das Stück  gut gefallen und ich würde es mir gerne noch einmal ansehen.
(Zoe D., 5a)