7. Klassen ‚entern‘ „Cyrano“

Klasse 7 a vor der Exerzierhalle; Foto: A. Feldhege

Im Rahmen des ENTER-Projektes, das das Staatstheater Oldenburg für Schulen anbietet und Schülerinnen und Schülern den preiswerten Eintritt zu ausgewählten Stücken seines aktuellen Programms ermöglicht, haben sich die Klassen 7 a und 7 b die Aufführung „Cyrano“ angesehen.

Erik Hülsebus (7 a) beschreibt den Theaterbesuch so:

„Wir waren am Montag im Theater: Als erstes sind wir mit der ganzen Klasse zum Theater gelaufen! Dort waren auch noch andere Klassen von anderen Schulen. In dem Stück geht es um 3 Männer, die alle in dieselbe Frau verliebt sind. Der eine ist reich, der andere schön und die Hauptperson kann nicht nur gut fechten, sondern hat auch eine Begabung Gefühle in schönen Worten ausdrücken, findet sich aber sehr hässlich. – Ich fand das Stück sehr schön, da es witzig und interessant gemacht war, obwohl die Geschichte eigentlich eher langweilig war und es nur vier Schauspieler gab. Es wurde nur mit einem Bühnenbild gearbeitet, aber dafür auch mit viel Rauch und mit viel Scheinwerferlicht.“
Von der Aufführung waren alle Schülerinnen und Schüler begeistert. Insbesondere die Zweikämpfe und die häufig der Jugendsprache entliehenen Dialoge gefielen. Besonders gewürdigt wurden auch die schauspielerische Leistung der vier Darsteller, die in eine Vielzahl von Rollen schlüpften, sowie die Nutzung des eher schlicht gestalteten Bühnenbildes.

 

Nico Paradies wird mit 1. Platz belohnt

Nico Paradies mit dem AFM – Modell im NanOLabor des AGO; Foto: Silvia Beckhaus

Nico Paradies aus dem Seminarfach „NanoScience“, das von Silvia Beckhaus geleitet wird, hat den 1.Platz im Facharbeitenwettbewerb der Dr. Hans Riegel Stiftung im Bereich Physik erhalten. In seiner Facharbeit hat sich Nico  mit  dem „AFM-Modell – ein experimenteller Zugang zum Themenfeld Struktur der Materie“ beschäftigt.

Nicos herausragende Leistung wird mit einem Geldpreis in Höhe von 600,00 € belohnt. Das AGO als betreuende Schule eines Erstplatzierten erhält zudem 250,00 €. Nico hat den Preis am letzten Freitag in Begleitung seiner Familie und des Schulleiters, Frank Marschhausen, entgegengenommen.
Mehr dazu unter folgendem Link.
Die NWZ hat am 07.09.2017 berichtet.
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„Der Kick“ auf der Aulabühne

Mit der Aufführung des dokumentarischen Theaterstücks „Der Kick“ auf der Aulabühne hat das Seminarfach ‚Darstellendes Spiel‘ das Publikum wieder einmal überzeugt und berührt. Bereits im Juni hatte die Gruppe das Stück im Rahmen der Jugendtheatertage in der Exerzierhalle gezeigt.

Die Autoren Andres Veiel und Gesine Schmidt haben für das Theaterstück „Der Kick“ die brutale Tötung des Jugendlichen Marinus Schöberl durch seine etwa gleichaltrigen Kumpel in Potzlow im Jahr 2002 zum Anlass genommen, sich mit unterschiedlichen Menschen, die aus dem Umfeld des Toten und der Täter stammen, zu sprechen und Informationen zu sammeln: Eltern, Geschwister, Freunde, Lehrer, Sozialarbeiter, Rechtsanwälte, Bürgermeister usw. Aus dem zusammengetragenen Material haben die Autoren ein Theaterstück verfasst, das dem dokumentarischen Theater zuzurechnen ist und mithin einen hohen Grad an Authentizität besitzt. Das Theaterstück überzeugt vor allem durch die Sprache der Figuren bzw. die Unfähigkeit vieler Beteiligter über die eigene Lebenssituation zu reflektieren und zu kommunizieren. Die Menschen des brandenburgischen Ortes wirken in der Nachwendezeit desorientiert. Jugendliche konsumieren bereits in jungen Jahren reichlich Alkohol, neigen zu körperlicher Gewalt und kriminellen Handlungen, aber werden offenbar durch Eltern, Schule und Staat nicht hinreichend begleitet. Die Situation eskaliert, als der 16-jährige Marinus Schöberl von drei seiner Kumpel, mit denen er zuvor zusammen ‚gefeiert‘ hatte, zunächst durch den sogenannten ‚Bordsteinkick‘ getötet und anschließend in einer Jauchegruppe versenkt wird.

Die Seminarfachgruppe, die von Inga Kirchhoff geleitet wird, hat sich im vergangenen Jahr nicht nur mit Text und Inhalt des vorliegenden Stückes vertraut gemacht, sondern auch unterschiedliche Techniken des Schauspiels erprobt und für beide Aufführungen Inszenierungen entwickelt. Mit der existenten unvorstellbar brutalen Gewalt des Ereignisses, das dem Stück zugrunde liegt, haben sich die Schülerinnen und Schüler intensiv beschäftigt. Einige sind in die Rollen der Täter geschlüpft, haben ihnen Menschlichkeit gegeben, die die Täter auch zu Opfern ihrer Lebenswirklichkeit werden lässt. Wegen der beiden sehr unterschiedlichen Aufführungsorte musste die Seminarfachgruppe zwei je eigene Inszenierungen entwickeln, bei denen jeweils auch einige andere Darsteller die Rollen einnahmen. Beide Aufführungen haben sich gelohnt.

Mit dem Thema der Gewalteskalation in Zeiten gefühlter sozialer Nutzlosigkeit sieht sich die Gesellschaft nicht nur unter Jugendlichen in Brandenburg konfrontiert.

Fotos: A. Feldhege

Besuch aus Mateh Asher am AGO

Hohen Besuch aus Mateh Asher, Oldenburgs Partnergemeinde in Israel, bekam das AGO zur Zeit des Schulfestes. Der Schulleiter Frank Marschhausen empfing Bürgermeister Yoram Israeli und seinen strategischen Berater Itai Davidi, die von Dirtje Gradtke, der Mitarbeiterin für internationale Beziehungen der Stadt Oldenburg, begleitet wurden. Die Gäste waren von den vielfältigen Aktivitäten und der heiteren Stimmung der AGOnauten ganz besonders begeistert.

Die Partnerschaft zwischen Mateh Asher im Norden Israels, in Galiläa, begann 2006 mit einem Besuch des damaligen Bürgermeisters Yehuda Shavit am AGO. Shavit lud damals Schülerinnen und Schüler zu einem Gegenbesuch nach Israel ein. Somit war das Israel-Projekt am AGO geboren, das bis heute unter der Leitung von Jörg Witte stand. Jörg Wittes großem Engagement sind viele wechselseitige Besuche und unterschiedliche bilaterale Projekte zu verdanken.

Bei dem jüngsten Besuch in Oldenburg dankte Bürgermeister Yoram Israeli Jörg Witte herzlich für seinen sehr großen Einsatz und das Herzblut, mit dem er das Israel-Projekt seit mehr als zehn Jahren stets geleitet hat. Yoram Israeli freute sich zudem, dass das Israel-Projekt trotz der im nächsten Jahr anstehenden Pensionierung Wittes fortgeführt werden kann. Ludger Hillmann und Dr. Christian Wuttke übernehmen bereits jetzt gemeinsam den Staffelstab von Jörg Witte.

Im Sommer 2018 wird das AGO eine Schülergruppe aus Mateh Asher empfangen, die an der Oldenburger Model United Nations (OLMUN) teilnehmen möchte. Außerdem findet im Herbst des nächsten Jahres die fünfte Studienreise der Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs nach Israel statt. Aus den Erfahrungen der letzten Reisen weiß man, dass diese Fahrt für alle Beteiligten ein nachhaltig wertvoller und konstruktiver Baustein für die mitunter komplizierten Beziehungen zwischen Deutschland und Israel ist. „Jeder Schüler wird in seinem Leben bestimmt hundert anderen von seinen Reiseeindrücken erzählen“, sagt Jörg Witte und fasst so die weitreichende Relevanz des Israel-Projekts zusammen. Mitunter machen die Teilnehmer auf der Studienfahrt Erfahrungen, die im besten Sinne zukunftsweisend sein können: Immerhin leben und studieren inzwischen drei ehemalige Schüler des Seminarfaches sogar in Israel.

Mehr zum Israel-Projekt gibt es hier

Schulfest 2017

In einer überaus gelungenen Gemeinschaftsaktion von Schülerinnen, Schülern, Eltern und Lehrkräften fand am 18. August 2017 ein Schulfest statt, das keine Wünsche offen ließ. Klassen, Kurse und die SV hatten ein buntes Potpourri an Angeboten geplant und organisiert, das den Flaneuren des Festes reichlich Spiel, Spaß, Spannung und Gaumenfreuden brachte.

 

 

 

 

Die chinesischen Gastschüler und -lehrerinnen zeigten sich begeistert von der fröhlichen Stimmung und den vielfältigen Angeboten des Schulfestes. Nach einer Woche mit Hospitationen in der Schule, Exkursionen in Betriebe der Energiewirtschaft und einem Ausflug in den Kletterwald wurde nach dem Schulfest noch gegrillt. Die AGOnauten des Seminarfachs China, das Ludger Hillmann betreut, reist Ende September für zwei Wochen nach China.

Die NWZ hat am 31.8.2017 über den Besuch der Chinesen berichtet.

Fotos: Hauke-Christian Dittrich

 

 

Fotos: Hauke-Christian Dittrich

 

Fotos: Julia Brieke

 

Fotos: Henrike Lichtenberg

 

 

 

Landessieger machen nun auf Bundesebene weiter

(v. l. n. r.): Jasper Siegert, Cornelia Hartwig, Florentin Seifert, Sven Tetzlaff (Foto: Körber-Stiftung / Claudia Höhne)

Jasper Siegert und Florentin Seifert erhielten am vergangenen Donnerstag, dem 17. August 2017, auf einem Festakt in Hannover von Cornelia Hartwig (Dezernentin im Kultusministerium) und Sven Tetzlaff (Projektleiter der Körber-Stiftung) die Auszeichnung für den Landessieg beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten sowie ein Preisgeld von 250 Euro. Zugleich wurden sie ins Finale auf Bundesebene weitergeleitet.

Die beiden Elftklässler hatten sich im Winter 2016/17 unter dem vorgegebenen Oberthema „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“, zu dem insgesamt 1695 Wettbewerbsbeiträge von 5064 Kandidaten eingereicht wurden, mit dem Stedinger Kreuzzug und seiner Ideologisierung im „Dritten Reich“ beschäftigt.

Weitere Informationen gibt es hier.

Die NWZ hat über den Festakt berichtet.

Salve – Bienvenidos – Bonjour – Willkommen am AGO

120 neue Schülerinnen und Schüler werden von nun an das AGO-Leben bereichern. Schulleitung, Klassenlehrerteams, Mensapersonal und Mitschüler haben die 5.-Klässler und ihre Eltern zunächst in der Aula herzlich begrüßt, bevor die neuen Klassenräume und der Schulhof in Augenschein genommen und die Schulbücher eingepackt werden konnten.

Der Schulleiter, Frank Marschhausen, betonte in seiner Begrüßungsrede, dass alle am AGO beteiligten Personen als AGOnauten bezeichnet werden. Dies geschieht in Anlehnung an die Besatzung von Fahrzeugen, wie z.B. die Argonauten der griechischen Mythologie oder die Astronauten, die ins Weltall reisen. Das Prinzip des gemeinsamen Reisens und Durchlebens von Abenteuern gilt auch für die AGOnauten.

Das AGO freut sich über die neuen Teammitglieder und die anstehenden gemeinsamen Entdeckungsreisen.


 

Abitur 2017

Foto: Hauke-Christian Dittrich

Grund zur Freude und zum Feiern gab es vor allem für die Abiturienten, die am Ende ihrer Schulzeit das Reifezeugnis in den Händen halten konnten. In der Lambertikirche, die die Keimzelle des AGO ist, fand am Vormittag des 19. Juni der Festakt statt. Vor der Zeugnisübergabe würdigten der Schulleiter Frank Marschhausen, die Lehrer Heinrich Gode und Jörg Witte, der Elternvertreter Prof. Dr. Hans-Peter Schmidtke sowie die Schüler Nika Andouz und Daniel Schmidtke die wegweisende Bedeutung der Schulzeit am AGO in Rück- und Ausblicken. Neben den Reden wurde die Veranstaltung musikalisch durch den Oberstufenchor und das Orchester begleitet.

Viele Abiturienten der Jahrgänge 1967 und 1957 waren zum Festakt erschienen und nahmen Erinnerungsurkunden entgegen. ‚Standing Ovations‘ erhielt Hans von Seggern, der sein Abitur bereits im Jahr 1933 am Alten Gymnasium Oldenburg abgelegt hat.

Nach der Zeugnisübergabe ging es zunächst zum Sektempfang ins Foyer der Schule und später zum Abiball in die Weser-Ems-Halle, wo bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.

Das Manuskript der Rede von Jörg Witte, kann hier eingesehen werden.

Fotos: Hauke-Christian Dittrich

Abschied vom Berufsleben

Von einer Kollegin und vier Kollegen hat sich das AGO am Ende des Schuljahres verabschiedet. Almut Steinbrink, Uwe Dallinga, Heinrich Gode, Albrecht Sellen und Burkhard Weinert sind nach vielen Berufsjahren und langer Zugehörigkeit zum AGO in den Ruhestand gegangen. Im Rahmen einer sehr herzlichen, beschwingten und kurzweiligen Verabschiedungsfeier, in der nicht nur der Schulleiter, sondern auch der Personalrat und die Fachkollegen die Verdienste und besonderen Leistungen der künftigen Pensionäre gewürdigt haben, fiel bei freundlichen Worten, sportlichen, musikalischen und künstlerischen Aktivitäten der Abschied nicht ganz so schwer. Für das AGO ist der Weggang der Kollegen und der Kollegin ein echter Aderlass, zumal in diesem Schuljahr auch schon Gabriele Geissler und Harry Schäfer in den Ruhestand getreten sind.

Schule ist manchmal wie Ferien …

Alle AGOnauten unternahmen kurz vor den Sommerferien einen Ausflug in den Beachclub Nethen. Bei Spiel, Spaß und reichlich Sonnenschein genossen alle Beteiligten die Gemeinschaftsaktion.

Die gesamte Fachgruppe Sport sowie das Seminarfach Sport, das von Melanie Rose und Christian Scheele betreut wird, haben den tollen Schulausflug, der allen Mitmachenden noch lange in Erinnerung bleiben wird, organisiert. Neben den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, die der Beachclub Nethen ohnehin bietet, hatten die Organisatoren für die Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 ein Spiel ohne Grenzen vorbereitet und für die Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 unterschiedliche Sportbattles im Angebot. Die jüngeren Schüler übten sich in Ausdauer, Koordination und Tempo, während die älteren in ihren Jahrgängen gegeneinander Beachvolleyball, Beachsoccer und Ultimate Frisbee spielten.

Für alle Teilnehmenden war der Ausflug ein riesiges Vergnügen. Den Organisatoren sei für diesen wunderbaren Tag gedankt – Petrus für das passende Wetter.