Ehemalige treffen sich in der Schule

Das traditionelle Ehemaligentreffen am 27. Dezember war auch in diesem Jahr wieder Anlaufpunkt für zahlreiche ehemalige Schülerinnen und Schüler des Alten Gymnasiums. Für sie sowie für viele ehemalige und aktive Lehrkräfte bot die Veranstaltung wieder eine gute Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und Neuigkeiten auszutauschen.

In der Aula konnte Lehrer Jörg Witte die Teilnehmer seines ersten Erkunde-Leistungskurses begrüßen. Sie hatten ihr Abitur im Jahr 1997 bestanden und trafen sich an diesem Mittwoch in größerer Runde, um das Jubiläum zu feiern.
Ein Anlaufpunkt waren auch die vom Verein der Ehemaligen gestifteten Wandtafeln im Foyer der Schule, auf denen alle Abschlussjahrgänge seit 1896 verzeichnet sind.
(Text und Fotos: Hauke-Christian Dittrich)

Es weihnachtet …

 

Die Adventskonzerte des AGO sind die eindrücklichen Anzeichen dafür, dass Weihnachten vor der Tür steht.

Alljährlich präsentieren die unterschiedlichen Chöre und Orchester der Schule nicht nur ihr Können, sondern auch weihnachtsmusikalische Vielfalt. Während die jüngeren Jahrgänge in diesem Jahr zwei Konzerte in der Schulaula gaben, musizierten die höheren Jahrgänge in der Lambertikirche. Neben der eigenen Aula ist die Lambertikirche, die als Wiege des AGO verstanden werden kann, ein wunderbarer Ort, um die Weihnachtszeit musikalisch einzuläuten.

Allen, die sich für das Gelingen der Adventskonzerte engagieren, sei herzlich gedankt.

 

Nun heißt es: Frohe Weihnachten und ein gesundes, glückliches und friedliches Jahr 2018!

Weihnachtsmarktbesuch mit der Sprachlernklasse – Interkulturelles Lernen


 

Unterschiedliche weihnachtliche Bräuche lernten in den letzten Wochen die Kinder der Sprachlernklasse am AGO  kennen. Weihnachtsbäume, Adventsgestecke und auch der Nikolaus sind ihnen nun vertraut. Besonders erfreut waren die Sprachlernkinder über ihren Adventskalender, der ihnen jeden Tag ein Stück Schokolade bescherte und sie täglich zu einem weihnachtlichen Satz mit möglichst vielen Winter- und Weihnachtsvokabeln, passend zu ihrem geöffneten Türchen, animierte. Höhepunkt des Themenfeldes „Interkulturelles Lernen – Weihnachten in Deutschland“ bildete der Besuch des Weihnachtsmarktes. Bei Mandelduft und Weihnachtsmusik strahlten die Augen der Sprachlernkinder. Sie staunten über die vielen Weihnachtskugeln, die Lebkuchenherzen und die vielen Tannenbäume. Auch eine Karussellfahrt auf dem Kinderkarusell durfte nicht fehlen.
Abschließend an diese Unterrichtseinheit wurden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem Zuckerfest und dem Weihnachtsfest herausgestellt.
Nun freuen sich die Sprachlernkinder ebenso wie die deutschen Kinder auf die Weihnachtsferien und hoffen auf ein kleines bisschen Schnee…

Text und Fotos: M. Steinert

Theater für 7. Klasse: „Tschick“

Die Klasse 7 a war am 4. Dezember 2017 in der Exerzierhalle des Oldenburgischen Staatstheaters und hat sich dort das Stück „Tschick“ angeschaut.

Es geht um Andreij Tschichatschow, der aber nur Tschick genannt wird und seinen Freund Maik Klingenberg.
Der Außenseiter Tschick ist vor vier Jahren von Russland nach Deutschland gezogen und hat sich trotz seines eigenwilligen Verhaltens von einer Förderschule bis zu einem Gymnasium hochgearbeitet.
Auch Maik ist ein Außenseiter und ist verliebt in seine Mitschülerin Tatjana, die ihm aber keine Beachtung schenkt. (Franziska Rulfs)

Als die Sommerferien beginnen, fährt Maiks Mutter zu einer Entziehungskur, und sein Vater verreist mit seiner Sekretärin. Während der 14jährige Maik allein das Haus hütet, taucht sein Mitschüler Tschick mit einem gestohlenen Lada auf. Zögernd steigt Maik zu Tschick in das Auto ein, um in die Walachei zu fahren, wo angeblich dessen ungewöhnlicher Großvater lebt.
Sie nehmen ein wenig Proviant und Geld, aber keine Handys mit. Ohne Karte oder Kompass fahren sie Richtung Süden. Am zweiten Tag lernt Maik Auto zu fahren, indem Tschick es ihm zeigt.

In einem Dorf werden sie von einer freundlichen Familie in deren Haus zum Essen eingeladen.

Irgendwann müssen sie tanken, da der Tank ihres Autos fast leer ist. Weil sie an einer Tankstelle auffallen würden, suchen sie auf einer Müllhalde nach einem Schlauch um Benzin aus einem fremden Autotank anzusaugen. Dort treffen sie Isa, die im Müll zu leben scheint. Isa hilft den Jungen und schließt sich ihnen an. Sie baden in einem See, übernachten aber im Auto. Maik beginnt, sich in Isa zu verlieben und ist sehr traurig, als diese sich wegen einer besseren Mitfahrgelegenheit Hals über Kopf verabschiedet.

Am Ende kommen die beiden Jungen vor Gericht, wo Maik nur mit einer Strafe davon kommt, während Tschick in ein Heim muss. (Maybritt Nerlich)

Das Theaterstück „Tschick“ basiert auf einem Roman, der auch noch später im Unterricht vorkommt. […] Ich fand das Stück sehr gut, da auch die Besetzung sehr gut war. Ich würde dem Stück 5 Sterne geben. (Bennett Hohn)

Das Stück ist sehr witzig und sehr modern, also mit viel Jugendsprache. Trotz der geringen Anzahl an Darstellern (3) kommt das Stück überzeugend rüber. Das liegt nicht nur an den guten Schauspielern, sondern auch daran, dass an die hintere Bühnenmauer Bilder gebeamt werden. Ich würde dieses Stück auf jedem Fall an alle weiterempfehlen! (Erik Hülsebus)

Alles in allem kann man das Stück „Tschick“ jedem Theaterliebhaber nur empfehlen, ob nun hier in der Exerzierhalle oder anderswo. Das Stück und auch die Geschichte greifen viele sonst eher unbehandelte Themen auf und bringen sie dem Zuschauer/Leser näher. (Luca Schultz)

Alle Jahre wieder

Zum 11. Mal gastierte das Streichorchester des Alten Gymnasiums im Seniorenzentrum am Küstenkanal: Eine allen längst liebgewordene Tradition.

Für das Haus, versichern die Gastgeber, ist das Konzert ein Highlight der Adventszeit; für das Streichorchester ist es eine willkommene Gelegenheit, einmal eine volle Stunde ausgiebig Streichmusik zu spielen.

„Ja, haben Sie denn gar keine Bratschen?“, fragt eine Seniorin leicht resolut. Beiderwieden: „Bratschen, einmal aufstehen!“ Lena und Lily, Emilia, Iris und Tomke, Laurenz, Julia und Felix erheben sich lachend.


Es gab das „Coventry Carol“ – mit dem schönen Bratschensolo – und Lieder zum jüdischen Lichterfest Hanukkah, eine kleine Streichersinfonie. Das Oberstufenstreichorchester „OSSO“ hatte sich in diesem Halbjahr an die berühmte Musette aus Händels Concerto Grosso herangewagt: Lang und schwer – und schön. Und weil Lena, Bratsche, Geburtstag hatte, war das „Geburtstagsständchen“ eingeübt worden.

Den schönen Abschluss bildeten – wie in all den Jahren zuvor – einige Weihnachtslieder. Ihr Reiz – abgesehen davon, dass „O du fröhliche“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ schöne Lieder sind – besteht darin, dass sie den alten Herrschaften so vertraut sind und Erinnerungen zum Klingen bringen. Und auch darin, dass immer die zweite „Strophe“ solistisch gespielt wird: so werden viele der Musiker des Orchesters für einige Takte zu Solisten, und zwischen den Orchesterblöcken entsteht ein kammermusikalischer Reiz.

Und so bat Gastgeberin Kerstin Bekaan am Ende um eine kleine Zugabe. Die spielten die Streicherinnen und Streicher dann auch: „Alle Jahre wieder“.

Fotos: Christiana Lorenz, Jg. 12

Text: Ralf Beiderwieden

Vian gewinnt beim Vorlesewettbewerb

Am Donnerstag, dem 30. November, fand der mit Spannung erwartete Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt.

Aus jeder der vier Klassen lasen jeweils zwei Klassensieger aus unterschiedlichsten Jugendbüchern vor. Wir hörten lustige oder spannende Geschichten von Eiskugeln und nassen Hosen, von Katzen, einem Fußballspiel und vieles mehr. Alle Vorleserinnen und Vorleser lasen so gut vorbereitet, dass die Jury – die Deutschlehrer der Klassen sowie Jasper und Katharina aus Jahrgang 12 – lange diskutierte, bis die drei Besten für die zweite Runde feststanden. Auch der unbekannte Text wurde von allen Drei souverän vorgetragen.

Am Ende stand als Schulsieger Vian Tolan aus der 6d fest. Wir gratulieren ihm herzlich!

 

Fotos: Lennart Kappei, 6. Klasse

Text: Mechthild Möhlmann

Lange Nacht der Mathematik

Am Freitagabend versammelten sich fast 40 AGO-Schülerinnen und -Schüler der Jahrgänge 5 bis 10, um auch in diesem Jahr die „Lange Nacht der Mathematik“ zu begehen.

Bei diesem Wettbewerb geht es darum, in der  Nacht an Aufgaben zu knobeln und zu versuchen, mit logischem Denken, mit geometrischem Vorstellungsvermögen, mit schnellem und richtigem Rechnen und Pfiffigkeit einigen mathematischen Problemen zu Leibe zu rücken. Die Antworten müssen ins Internet eingegeben werden und bei richtigen Lösungen werden sie „grün“ markiert, bei „rot“ muss man noch weiter nachdenken.

Großen Jubel gab es, als es die Gruppen durch  Ausdauer und Hartnäckigkeit schafften, in die zweite und gegen 4.00 Uhr morgens sogar in die dritte Runde zu kommen. Einige Schüler und Schülerinnen der unteren Jahrgänge mussten zu diesem Zeitpunkt erkennen, dass sie nun eine kleine Erholung brauchten und legten sich zumindest für einige wenige Stunden hin. Gegen 10.00 Uhr wurden dann alle von ihren Eltern abgeholt, um sich in ihr wohlverdientes Wochenende zu begeben.

Text und Fotos: Urte Gottsmann

Seminarfahrt nach Genf

Eingebettet zwischen nahen Alpengipfeln und dem Hügelzug des Juras liegt die „Hauptstadt des Friedens“, so der Schweizer Touristenverband.

Am Montag, den 25. September 2017 reiste das Seminarfach „NanoScience“ unter der Leitung von Silvia Beckhaus und Jörg Witte nach Genf.

Für eine Woche tauchten zwölf Schülerinnen und Schüler in die Stadt mit dem europäischen Sitz der UNO, des Hauptsitzes des Roten Kreuzes und der Kernforschung, welches das Leben nicht nur von Wissenschaftlern völlig verändert hat, ein. Bereits  in ihren Facharbeiten hat sich die Schülerinnen und Schüler mit wissenschaftlichen Themen zu aktuellen Forschungsthemen der Nanotechnologie auseinandergesetzt.

Der Dienstag begann mit einem von den Schülern organisierten Stadtrundgang, bei dem jede besuchte Sehenswürdigkeit der Stadt durch einen Kurzvortrag vorgestellt wurde. Am Nachmittag stand der Besuch des CERN-Forschungsinstituts an. Die Führung begann mit einem einstündigen Vortrag über die allgemeinen Inhalte der dort betriebenen Kernforschung und endete nach der anschließenden zweistündigen Führung mit anekdotischen Erklärungen der beiden Guides durch die verschiedenen Gebäude des Areals. Mit der Erkenntnis am Geburtsort des Internets und wahrscheinlich der Nähe des Urknalls gewesen zu sein, wurde der Abend im Mondschein am Ufer des Genfer Sees beendet.

Am nächsten Tag standen nun zwei weitere bedeutende Führungen an, eine durch das Gebäude der Vereinten Nationen und eine weitere durch das Rotkreuzmuseum. Über die UN lernten die Schülerinnen und Schüler einerseits die Geschichte der Vereinten Nationen selbst kennen, andererseits erfuhren sie auch Interessantes über ihre Pflichten, zu denen insbesondere der Schutz der Menschenrechte, die Abrüstung und die Sicherung des Weltfriedens gehören. Herr Witte bescheinigte Genf, den eindrucksvolleren Standort gegenüber New York zu haben. Im Rotkreuzmuseum gab es drei Ausstellungsbereiche zu besichtigen, welche die Herausforderungen unserer Zeit thematisierten. Dazu zählten die Verteidigung der Menschenwürde, die Wiederherstellung von Familienbanden und die Begrenzung von Risiken von Naturgefahren. Auch an diesem Tag wurde der spätsommerliche Abend  am See mit Blick auf die Genfer  Skyline genossen.

Am Donnerstag reiste der Kurs bei sonnigem Wetter in das grenznahe französische Annecy. Der Bilderbuchort in den Alpen lud zu vielen sommerlichen Freizeitaktivitäten ein. Spannend wurde es auf der Rückfahrt nach Genf am Grenzübergang zur Schweiz. Sowohl der französische, als auch der Schweizer Zoll kontrollierten die Reisenden  fast 40 Minuten und die Seminarkursteilnehmer waren froh, sich durch Personalausweis, internationale Schüler-/Lehrerausweise und Schweizer Hostel-Cards als deutsche Staatsbürger ausweisen zu können.

Den letzten Abend verbrachte die gesamte Oldenburger Gruppe mit einem Picknick, Lichtinstallationen und illustren Anekdoten auf dem Bains des Pâquis, wo sich ganz Genf im Sommer zum Baden trifft und im Winter vor dem obligatorischen Fondue in die Sauna geht, um den beleuchteten «Jet d’eau» (den Wasserstrahl) – das Wahrzeichen der Stadt, mit 500 Liter Seewasser, die heute pro Sekunde mit einer Geschwindigkeit von fast 200km/h in die Höhe spritzen – zu bestaunen.

Zum Abschied genoss der eine oder andere am Freitagvormittag noch die Sonne und fuhr mit den Mouettes über den Genfer See oder gab die letzten Schweizer Franken aus, bevor es dann zum Flughafen Richtung Heimat ging.

Kurz nach Mitternacht, am Samstag, den 30. September, kamen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften rundum zufrieden, etwas erschöpft, am Oldenburger Bahnhof an.

 

Natascha Gröne und Wing Lee

Ein Tag auf der Kibum: Marcin Szczygielski liest „Hinter der blauen Tür“

Endlich war es soweit! Die Klassen 5 b, 5 c und 5 d gingen mit ihren Deutschlehrinnen Frau Conrad, Frau Genzen und Frau Steinert zur Kibum. Alle waren ein bisschen aufgeregt und konnten es kaum erwarten. Auf dem Weg zur Kibum unterhielten wir uns darüber, was wir auf der Kibum früher schon erlebt hatten. Etwas später waren wir schon da. Ein Mann zeigte uns den Weg in den Saal des Casablana-Kinos, wo die Lesung stattfinden sollte. Wir nahmen den rot gepolsterten Sesseln Platz. Kurz danach wurden die Lichter heruntergedreht.

Jetzt traten drei Personen auf die Bühne, eine Frau und zwei Männer. Die Frau stellte die Männer vor. Einer von beiden war der polnische Autor Marcin Szczygielski und der andere war sein Übersetzer Thomas Weiler. Nach den Begrüßungsworten konnten wir Marcin Szczygielski ein paar Fragen,  z.B. zu seinem Leben, stellen. Anschließend erzählte Herr Szczygielski über sein Buch „Hinter der blauen Tür“. Neugierig hörten wir zu. Als er damit fertig war, las Thomas Weiler einen kleinen Teil der Geschichte vor. Das Buch war so spannend, das alle noch weiter zuhören wollten, doch stattdessen erzählte Marcin Szczygielski  uns weitere Einzelheiten über das Buch.


Im Anschluss zeigte er uns einen Trailer von der Verfilmung. Der Film war zwar auf polnisch, aber die Bilder waren das Entscheidende.

Jetzte neigte sich unsere Lesung leider schon dem Ende zu. Es konnten noch Fragen zum Trailer gestellt werden.

Etwas später gingen wir alle wieder zum AGO zurück.

Wir freuen uns schon auf den Kibum-Besuch im nächsten Jahr!

 

Text: Felix Spieker, 5d

Gratulation: Florentin und Jasper schreiben Geschichte

Über den 2. Platz auf Bundesebene beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten freuen sich nicht nur die Teilnehmer Florentin Seifert und Jasper Siegert (beide 12. Jahrgang), sondern auch der betreuende Fachlehrer Dr. Matthias Hengelbrock und die anderen AGOnauten. Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag >Lever dood as Slaav<. Der Kreuzzug gegen die Stedinger Bauern und seine Ideologisierung im >Dritten Reich<, haben die Schüler sowohl beim Regional- als auch beim Landeswettbewerb überzeugt, nun wurden sie auch beim Bundeswettbewerb ausgezeichnet. In der Arbeit haben die Schüler ein regionales historisches Ereignis und dessen Relevanz für die jüngere Geschichte thematisiert. In diesem Sinne wurde die Bedeutung  vergangener Ereignisse für menschliches Handeln einer späteren Zeit deutlich.

Herzlichen Glückwunsch an das Gewinner-Team!

Die NWZ hat am 23.11.2017 berichtet.

Informationen zum Wettbewerb