Besuch bei Max und Moritz in Bremen

Besuch bei Max und Moritz in Bremen

Die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „Design“ staunten immer wieder, als sie Koch- und Küchenutensilien sowie Wohnobjekte, die sie von zuhause kennen, auch im Wilhelm-Wagenfeld-Museum in Bremen wiederfanden. 

Wilhelm Wagenfeld, der 1900 in Bremen geboren wurde, war am Bauhaus Schüler und Mitglied des Deutschen Werkbundes. Er entwarf eine Vielzahl von Produkten aus Metall, Glas und Porzellan, die für die Verwendung im Haushalt bestimmt waren und heute häufig als Designklassiker gelten. Dazu gehört auch das Salz- und Pfefferstreuer-Set „Max und Moritz“, das – nach wie vor – bei WMF (früher Württembergische Metallwarenfabrik) erworben werden kann. Die Schülerinnen und Schüler lobten nicht nur die Zeitlosigkeit und Modernität der Entwürfe, die häufig schon fast 100 Jahre alt sind, sondern stellten auch fest, dass viele Gestaltungen in aktuellen Produkten anderer Firmen wiederzufinden sind. Im Museum, das sich übrigens im ehemaligen Bremer Gefängnis befindet, keimte auch die eine oder andere Idee für ein Facharbeitsthema auf, da die Dimensionen des Design sich auch in musealer oder medialer Inszenierung von Objekten zeigten.


(Text und Fotos: A. Feldhege)