Mottowoche 2019

Montag: „Helden der Kindheit“

 

Dienstag: „Dynamische Paare“
Mittwoch: „80er/90er“
Donnerstag: „Banküberfall“
Freitag: „Traumberufe“

 

 


Fotos: Max Henschel

Schüler präsentieren neue Schultrikots

 

Foto: Hauke-Christian Dittrich

Die Sportfachgruppe bedankt sich für die Finanzierung neuer Laufshirts und Trikots durch die Gemeinschaft der Freunde des Alten Gymnasiums Oldenburg e.V.:

Der Förderverein hat ermöglicht, dass wir uns zukünftig bei Sportveranstaltungen in und um Oldenburg mit neuen Trikots präsentieren können. Insgesamt wurden zwei neue Trikotsätze für die Sportturniere, zum Beispiel bei Jugend trainiert für Olympia, und 50 Laufshirts für sportliche Wettkämpfe wie Spardalauf oder Everstener Brunnenlauf angeschafft. Auch bei dem Tag der offenen Tür wurden die neuen AGO-Shirts von unseren Schülern getragen und sollen auch bei zukünftigen Schulveranstaltungen genutzt werden. Im Zuge der Anschaffung neuer Trikots wurde auch das AGO-Logo aktualisiert und unter anderem mit unserem Gründungsjahr versehen.


Text und Fotos: Philip Wessel

Amtsübergabe mit Charme, Krone und Kette


König Christian und Königin Anja trennten sich nach einjähriger Amtszeit als Kohlkönigspaar zwar nur ungern von den Insignien der Macht, aber haben das äußerst wesentliche Amt mit bestem Wissen und Gewissen in die Hände der neuen Würdenträger, Königin Sabine und König Matthias, übergeben. König Christian und Königin Anja hatten ihre Amtszeit mit Würde, umsichtigen Planungsentscheidungen und viel Handlungsgeschick ausgeführt und mit Spiel, Spaß und sportlicher Betätigung in landschaftlich herrlicher Umgebung des Woldsees ausklingen lassen. Die Amtsgeschicke standen unter einer besonderen Erschwernis, da König Christian die zweite Hälfte seiner Amtszeit im selbst gewählten Exil in der friesischen Wehde verbracht hatte. So feierte das Kohlvolk den Abschied ebenso wie den Anfang einer neuen Ära in schönstem Ambiente bei köstlichem Kohl, feinen begleitenden Getränken und gelungener musikalischer Untermalung.


Fotos: Nele Ellinghusen-Cappelmann

Text: Angelika Feldhege

Tag der offenen Tür 2019

Foto: Hauke-Christian Dittrich

Der Tag der offenen Tür ist die Informationsveranstaltung für die künftigen 5.-Klässler und deren Angehörige. Am 9. Februar 2019 hatte das AGO nicht nur seine Türen geöffnet, sondern auch allen Interessierten aufschlussreiche Einblicke in das vielfältige Schulleben zur Verfügung gestellt. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte zeigten Räume und unterrichtliche Möglichkeiten, stellten Projekte vor und luden zum Mitmachen ein. Der Tag der offenen Tür ist ja auch immer ein kleines Schulfest.


Fotos: Hauke-Christian Dittrich


Fotos: Lucy Greis, 11. Jg., außer 1 (P. Frohmüller), 45 (N. Ellinghusen-Cappelmann)

Anmeldungen für die 5. Klassen:
Montag,     27.5.2019:     8-12 Uhr
Dienstag,   28.5.2019:     8-12 Uhr und 15-17 Uhr
Mittwoch,  29.5.2019:     8-12 Uhr

Israelreise mit allen Sinnen präsentieren

 

Die Teilnehmer, die im vergangenen Herbst mit dem Seminarfach Israel eine Studienfahrt nach Israel gemacht haben, erinnern sich sehr gerne an ihre ereignisreiche Reise und haben am vergangenen Donnerstag in der AGO-Aula den Besuchern nicht nur eindrucksvolle Bilder und einen Film gezeigt, sondern auch gut schmeckende und köstlich duftende landestypische lukullische Spezialitäten angeboten. Auf diese Weise konnten sowohl eigene Erinnerungen reaktiviert als auch die Aufmerksamkeit anderer auf ein interessantes und vielfältiges Land geweckt werden.


Fotos: Hauke-Christian Dittrich

Mehr Informationen und Bilder von der Studienfahrt nach Israel gibt es HIER.

Zum Abschied gab es beste Wünsche


Am Ende des ersten Schulhalbjahres musste sich das AGO von zwei Lehrkräften verabschieden. Das Kollegium hat Kirsten Müsker und Dr. Peter Hawighorst neben großem Dank auch die besten Wünsche für die private und berufliche Zukunft auf den Weg gegeben.

Kirsten Müsker, die die Fächer Religion und Latein unterrichtet hat, wurde von Dr. Matthias Hengelbrock, der sie bereits aus gemeinsamen Hochschulzeiten kennt, mit einer Rede, die viele gemeinsame Bezugspunkte aufzeigte, persönlich und fachlich gewürdigt. Die Fachkollegien beschenkten Kirsten Müsker nicht nur mit von Herzen kommenden Wünschen für eine gut beschirmte Zukunft, sondern gaben ihr zudem gebundene Ratschläge eines Erfahrenen für eine allzeit gute Reise – nicht nur mit dem Motorrad – mit auf den weiteren Lebensweg.


 

Die Fachgruppen Mathematik, Physik und Informatik haben sich mit Witz und Wehmut von ihrem Kollegen Dr. Peter Hawighorst verabschiedet. Hawighorst, der sich nicht nur im Zusammenhang physikalischer Akustik mit Tönen beschäftigt, sondern auch mit klassischer Musik bestens vertraut ist, erhielt von seinen Kollegien Eintrittskarten für ein Konzert. Vom AGO, wo Dr. Hawighorst zudem als Koordinator in unterschiedlichen Bereichen tätig war und deshalb seit mehreren Jahren zur erweiterten Schulleitung gehörte, verabschiedete er sich mit vier dargebotenen Klavierstücken, bevor er nun seinen Dienst als stellvertretender Schulleiter am Gymnasium Eversten antreten wird. Für seine neue Funktion wünschen alle Peter Hawighorst weiterhin viel Freude und gutes Gelingen.

Mit Kirsten Müsker und Dr. Peter Hawighorst verliert das AGO, wie vielfach betont wurde, nicht nur fachliche Kompetenz, sondern vor allem auch Menschen, die sich mit sehr großem Engagement und hohem Arbeitseinsatz beratend, organisierend und verwaltend um das Wohl der Schule und ihrer Angehörigen bestens gekümmert haben.

Fotos: Ralf Müsker

 

„Klare Kante“ üben und zeigen

Foto: Paul Windfuhr

Am 14. Dezember 2018 nahmen Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11 und 12 des Alten und Neuen Gymnasiums Oldenburg am Seminar „Klare Kante“ teil. Unter Leitung von Dr. Thomas Thielen beschäftigten sie sich mit Strategien populistischer Rede und übten sich in der Diskussion. Die Veranstaltung wurde organisiert von der Konrad-Adenauer-Stiftung Niedersachsen, Dominik Hüttermann (NGO) und Paul Windfuhr (AGO).

Mehr Informationen zu dem Seminar gibt es HIER.

Wirtschaftskurs besucht „Kleinen Kreis“ und trifft Udo von Kampen

Teilnehmer des Wirtschaftskurses, Udo von Kampen (Mitte) und Ludger Hillmann (rechts)

Der Wirtschaftsleistungskurs rund um Herrn Hillmann besuchte am Dienstag, dem 30.Oktober 2018, den Kleinen Kreis, einen regionalen Wirtschaftsverein.
Das Besondere an diesem Treffen war, dass Udo von Kampen, eine der journalistischen Größen Deutschlands, als Redner den Abend gestaltete.
Von Kampen war acht Jahre lang Leiter des ZDF-Studios in New York, wo er während dieser Zeit zahlreiche Prominente, darunter Donald Trump und Heidi Klum, kennenlernte.
Nach seiner USA-Tätigkeit war von Kampen Leiter des ZDF-Studios in Brüssel, berichtete also über alles, was rund um die EU und die NATO passierte.
Die Europäische Union war auch das Thema unseres Abends. Zunächst hielt von Kampen einen mitreißenden Vortrag rund um das Verhalten der EU gegenüber den USA unter Trump und über eine angemessene Politik im Rahmen der Verteidigung gegen Russlands Einfluss sowie die aktuelle Italienkrise. Anschließend durften die Teilnehmer von Kampen befragen, wovon gerne Gebrauch gemacht wurde.
Beim Buffet hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch kommen.
Am Ende appellierte von Kampen besonders an die jungen Menschen, das Konstrukt EU zu wahren,  auch wenn es manchmal etwas kompliziert erscheint.
Der Abend war insgesamt sehr interessant, unterhaltsam und somit ein voller Erfolg.

Text und Foto: Joost Fooken

 

Spanischaustausch im supersommerlichen September 2018

Vom 17.bis 25. September fand zum fünften Mal unser Spanienaustausch mit der IES Juan de la Cierva in Vélez-Málaga statt. In diesem Jahr war es noch wärmer als sonst. Als wir Lehrerinnen alle Schüler am zweiten Tag zu einer Fußgängerrallye ins Zentrum von Vélez-Málaga „zitierten“, hatten wir kurz über eine Programmänderung nachgedacht, denn die Jugendlichen hatten vorher den ganzen Morgen am Strand bei Sport und Spiel geschwitzt, und nun sollten sie bei 37°C den Burgberg erklimmen. Auf dem Plan stand die Stadterkundung in spanisch-deutschen Kleingruppen, aber schon bald schlossen sich alle zusammen und lösten die Aufgaben gemeinsam. Später gesellten sich einige Austauschschüler vom letzten Jahr dazu, und so wälzte sich ein großer Pulk laut spanglisch sprechender Jugendlicher durch den Ort. Oben auf der letzten Gerade vor der Burg lieferten sich die Halbstarken dann ein Sprintrennen bergauf, von Müdigkeit keine Spur.


So ähnlich verlief die ganze Woche in Spanien – wir haben die besonderen Kulturschätze Andalusiens in Córdoba, Málaga und Granada besucht und die Natur in El Torcal und Fuente de Piedra kennengelernt. Nach dem offiziellen Programm haben die Jugendlichen jede freie Minute miteinander verbracht, die Oldenburger haben den Andalusiern Cha-Cha-Cha beigebracht und im Gegenzug das Sevillana- bzw. Flamencotanzen gelernt oder sich gegenseitig mit spanischen und deutschen Schlagern beschallt.

Die Stimmung war sehr gut, der Abschied tränenreich und nun freuen sich alle auf den Gegenbesuch im Mai in Oldenburg.

(Text und Fotos: Susanne Bentlage)

Mehr Informationen über die Austauschprogramme gibt es HIER.

Unser Frankreichaustausch 2018 – Regard en coulisse / Blick hinter die Kulissen

 

Vom 11.09. bis zum 22.09.2018 waren 26 AGOnauten zusammen mit Frau Pollock und Frau Osthövener in Frankreich unterwegs. Passend zum diesjährigen Austauschprojekt „Un regard en coulisse / Ein Blick hinter die Kulissen“ standen nach dem Besuch der Franzosen in Oldenburg im April nun zahlreiche gemeinsame Erkundungen und sportliche Aktivitäten in der Bretagne auf dem Programm und das bei herrlichem Septemberwetter. Den krönenden Abschluss bildete unser sechstündiger Paris-Aufenthalt auf dem Rückweg.

Überschattet wurde dieser Austausch durch die Nachricht vom plötzlichen Tod unserer langjährigen Lehrerin und Französischkollegin Marie-Lyne Klostermann, die bis dahin viele unserer Austauschfahrten begleitet hat und der die deutsch-französische Freundschaft immer eine Herzensangelegenheit war.

Wir werden den Austausch in ihrem Sinne weiterführen!

 

Unser Frankreichaustausch – ein Bericht von Jenne Pruszynsiki und Ameli Joswig

Der Bus bog in die letzte Straße auf unserer Fahrt ein und das Jubeln begann. Nach langer Busfahrt hatten wir endlich unser Ziel in der Bretagne erreicht. Vor unserer Partnerschule, dem Lycée Jean Macé in Lanester, standen bereits unsere Austauschschüler mit deutschen Flaggen in der Hand, um uns in Empfang zu nehmen. Und nun folgte für uns, die Französischschüler aus dem 10. Jahrgang, ein herzliches Wiedersehen mit unseren französischen Austauschpartnern, die uns im April in Oldenburg besucht hatten. Das war der Anfang unseres tollen, achttägigen Aufenthaltes in der Bretagne mit viel Programm und sehr viel Spaß.

Diesen ersten Nachmittag verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Ausgeruht ging es dann am Donnerstag richtig los. Nach einer freundlichen Begrüßung durch die Schulleiterin und die französischen Lehrer und gestärkt durch einige Croissants ging es von der Schule aus mit einem Bus nach Pont Aven, eine malerische Kleinstadt, die für ihre Kunstgalerien bekannt ist. Dort hatten wir etwas Freizeit und konnten in einem Laden für bretonische Spezialitäten bei der Herstellung eines typisch bretonischen Kuchens, des Kouing Aman, mit viel gesalzener Butter und Unmengen an Zucker zusehen, den wir dann natürlich auch probieren durften.

Bei der anschließenden Führung im Kunstmuseum von Pont Aven erfuhren wir interessante Dinge über Paul Gauguin, einen sehr bekannten Maler, der einige Jahre in der Bretagne verbrachte. Danach zeichneten wir im Stile Gauguins, dem sogenannten Cloissonimse oder Synthétisme, selbst eine Landschaft, erst in 12 Minuten und dann in 60 Sekunden, was zu amüsanten Ergebnissen führte. Das war aber noch längst nicht alles. Nun ging es weiter nach Concarneau, wo wir die tolle Festungsaltstadt erkundeten.

Am Freitag stand ein Besuch in der Hafenstadt Lorient mit einer kleinen Rallye auf dem Programm. In zwei Gruppen aufgeteilt folgte dann das nächste Highlight: das Surfen.

Bei bestem Wetter hatten dort alle trotz des kühlen Atlantikwassers sehr viel Spaß und es war eine tolle Erfahrung. Einige von uns standen später schon auf den Brettern, zumindest kurzzeitig. Nach dem Besuch im Maison-Musée ging es wieder zurück nach Lanester.

Am Abend traf sich der Großteil der Gruppe zu einer Soirée Crêpe und am Samstagabend gab es noch eine zweite Gartenparty für die ganze Austauschgruppe bei bestem Wetter. Insgesamt verbrachten wir das Wochenende in unseren Familien, trafen uns aber auch das ein oder andere Mal, zum Beispiel zum Picknick am Strand.

Am nächsten Tag wurde die Gruppe erneut geteilt. Während die erste Gruppe zunächst eine Tandemaufgabe löste, dabei im Team eine fiktive Geschichte mit Buchcover kreierte und den Abschlussabend vorbereitete, machte sich die zweite Gruppe auf den Weg zum Kajak- und Kanufahren. Mit viel Spaß und guter Laune machten viele Austauschteilnehmer Erfahrung mit dem Blavet-Wasser.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine tauschten die Gruppen. Erschöpft aber glücklich und voller neuer Eindrücke ging auch dieser Tag für uns zu Ende.

Am Dienstag konnten wir uns den Unterricht unserer Austauschpartner anschauen und dabei feststellen, dass Schule in Deutschland sehr angenehm ist. Spannend war der anschließende Theaterunterricht zusammen mit einem Schauspieler, an dem auch zwei unserer Schülerinnen teilnahmen.

Im Anschluss wurde es wieder sportlich, denn unser nächster Programmpunkt war das Klettern an der riesigen, schuleigenen Kletterwand in der Turnhalle, Wir sicherten uns gegenseitig und der ein oder andere schaffte es dank der deutsch-französischen Anfeuerungsrufe auch bis ganz oben. Daraufhin lernten wir einen ganz anderen Aspekt der Bretagne kennen, die bretonische Sprache. Dieser Einblick in die für uns unaussprechliche Sprache sorgte für viele amüsante Anekdoten und war eine witzige Ergänzung zum normalen Schulunterricht.

An unserem letzten Tag in der Bretagne besuchten wir die wunderschöne Stadt Vannes und bestaunten bei tollem Wetter die parkähnlichen Anlagen, den Wochenmarkt und die schöne Altstadt. Das war aber noch längst nicht alles. Eine etwa vierzigminütige Busfahrt brachte uns   zu unserem nächsten Ziel, der Côte sauvage. Nach einem Strandpicknick in Quibéron, das viele von uns zum Sammeln von Muscheln und Steinen und für Strandspiele nutzten, spazierten wir an der beeindruckenden Felsküste entlang. Hoch oben entstand vor tosenden Wellen und einem großartigen Blick auf den Atlantik unser letztes gemeinsames Gruppenfoto in der Bretagne.

Zurück in Lanester folgte unser Abschlussabend, bei dem wir unsere Austauschergebnisse präsentierten, gemeinsam sangen, musizierten, tanzten und lachten. Bei einer Diashow ließen wir die vielen schönen Austauschmomente noch einmal Revue passieren. Nach einem gemeinsamen Buffet in der Mensa endete auch dieser schöne Tag. Einige von uns bedauerten spätestens jetzt, nicht noch länger bei ihren Austauschpartnern bleiben zu können und waren ein wenig neidisch auf ihre sechs Mitschülerinnen, die sich für den Sauzay-Austausch entschieden hatten.

Am nächsten Morgen folgte der tränenreiche Abschied und es wurden viele Pläne für weitere Treffen geschmiedet. Nachdem jeder jeden noch einmal umarmt hatte und wir zusammen mit dem Busfahrer unsere Lieder gesungen und getanzt hatten, schafften es Frau Pollock und Frau Osthövener nur mit Mühe uns zum Einsteigen zu bewegen.

Am Nachmittag setzte uns unser Busfahrer am Eiffelturm ab. Während unserer Tour quer durch Paris bewunderten wir den Eiffelturm, den Invalidendom, die Pont Alexandre, den Grand Palais, das Musée d’Orsay, die Académie Française, die Ile de la Cité mit Notre Dame und viele weitere Sehenswürdigkeiten auf einer Bootsfahrt auf der Seine. Anschließend machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Louvre, dem ehemaligen Stadtschloss der französischen Könige und heute weltbekannten Museum.

Von dort aus kamen wir nach einem Spaziergang durch die Tuilerien und über die Place de la Concorde zur Prachtstraße, den Champs Elysées. Diese Straße führte uns direkt bis zum Triumphbogen. Nachdem wir das mit Blumen geschmückte Grab des unbekannten Soldaten angesehen hatten, genossen wir den unglaublichen Ausblick auf das nun erleuchtete Paris von oben. Es wurden natürlich unzählige Fotos gemacht. Von dort aus ging es dann für die Osti-Pollock-Boys-and-Girls mit der Métro zurück zum Eiffelturm. Hier konnten wir zur vollen Stunde noch ein letztes Mal das Glitzern des strahlenden Eiffelturms erleben, bevor wir es uns in unserem Bus gemütlich machten und am nächsten Morgen in Oldenburg wieder aufwachten.

Der Austausch war eine einmalige und wundervolle Erfahrung, die wohl niemand von uns je vergessen wird. Ein großes Merci an alle, die uns dies ermöglicht haben!

Und so denken die anderen Austauschteilnehmer über den Frankreich-Austausch 2018:

Den einen besten Austauschmoment gab es für mich beim Austausch eigentlich nicht, sondern es gab ganz viele beste Momente, z.B. wenn wir mit unseren Franzosen am Nachmittag Zeit verbracht haben, gemeinsam zum Surfen oder Schwimmen ans Meer gegangen sind.

Besonders schön waren die Momente in der Familie, wenn wir zusammen gelacht haben, z.B. wegen lustiger sprachlicher Fehler oder Missverständnisse. Wir waren immer eine große Austauschgruppe. Es gab nie jemanden, der die anderen gemieden hat. Das war toll! Schön waren auch die Einblicke in das französische Schulsystem und die anderen Unterrichtsfächer (Theaterunterricht).

Der beste Austauschmoment war für mich der Abschied am Bus, nicht weil ich nach Deutschland zurückfahren wollte, sondern weil wir gemeinsam gesungen, geweint und getanzt haben. Das war so ein liebevoller und emotionaler Moment. Die corres waren total nett!

An Frankreich fand ich die Leute am besten. Alles sind so freundlich und offen, auch meine Gastfamilie. An Oldenburg schätze ich nach dem Austausch umso mehr, dass ich im Zentrum wohne und nicht mit dem Bus zur Schule fahren muss.

Das Beste an Frankreich sind meiner Meinung nach die Franzosen selbst. Sie sind sehr freundlich, offen und herzlich. Als wir beim Unterricht in eine komplett neue Klasse gekommen sind, wurden wir direkt angesprochen und konnten uns gut verständigen. Aber auch in meiner Gastfamilie wurde ich ganz herzlich aufgenommen und habe mich sehr gut eingelebt. Was ich an Deutschland schätzen gelernt habe, sind die Schulzeiten. Ich könnte mir nur schwer vorstellen, fast jeden Tag bis 18:00 Uhr Schule zu haben. Merci für die schöne Zeit!

Ich fand den Austausch sehr schön. Bei den Ausflügen hat mir am besten das Surfen gefallen und Pont-Aven. Ich habe gute sprachliche Fortschritte gemacht und auch für das Leben gelernt. Gerade das Leben auf dem französischen Land ist sehr viel einfacher als bei uns in Oldenburg. Ich habe viele neue Freunde kennengelernt und werde auf jeden Fall weiter Kontakt halten. Ich schätze gerade jetzt manchen „Luxus“ in Deutschland bzw. weiß jetzt, wie gut es mir geht.

Mir hat die Tandemarbeit, besonders die Geschichte, viel Spaß gemacht. Da lernt man viel leichter als zu Hause mit dem Französischbuch.

Obwohl ich mich nicht so gut mit meiner Austauschpartnerin verstanden habe, finde ich, dass der Austausch eine gute und interessante Erfahrung war. Besonders gefallen haben mir Pont-Aven und die Côte sauvage. Die Bretagne ist sooooo schön!

Ich fand den Austausch klasse! Wenn man ein bisschen Französisch gesprochen hat, waren die Franzosen sofort total aufgeschlossen. Ich glaube, dass sich mein Französisch verbessert hat. Ich konnte die Franzosen am Ende viel besser verstehen und auch schnell antworten. Es gab viele schöne, unterschiedliche Landschaften und interessantes anderes Essen.

Ich fand es schön, dass wir alle zu einer Gemeinschaft in so kurzer Zeit zusammengewachsen sind. Am Anfang konnte ich mir nicht vorstellen, noch länger als 10 Tage zu bleiben, aber jetzt hätte ich noch monatelang bleiben können. Meine Familie war sehr freundlich. Allgemein fand ich den Austausch sehr gut und bin froh, daran teilgenommen zu haben. MERCI à nos profs!

Super Gastfreundschaft! Schöne Landschaft! Schönster Austauschmoment: Surfen, Kajak, Côte sauvage… eigentlich alles! Tolles Programm! Tolle Stimmung zwischen den Deutschen und den Franzosen! Vielen Dank für diese tolle Zeit, Frau Osthövener und Frau Pollock!

Mein Französisch ist mit Sicherheit besser geworden, weil ich versucht habe, nur Französisch in der Gastfamilie zu sprechen.

Was mich in Frankreich sehr überzeugt hat, ist die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen. Auch das Essen war sehr lecker hier. An Deutschland schätze ich das chlorfreie Wasser, das flache Land, das es mir ermöglicht mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren und die kürzere Schulzeit, da es sehr anstrengend ist, so lange in der Schule zu sitzen. Sprachlich habe ich auch Fortschritte gemacht!

Fotos: Susanne Osthövener

Mehr zu den Austauschen mit Frankreich gibt es HIER.