Seminarfach berichtet von Erlebnissen in China

 


Von ihren Erfahrungen und Erlebnissen in China haben die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „China verstehen“ am vergangenen Donnerstagabend in der Aula berichtet. Im September hatte die Schülergruppe die Städte Shanghai, Xi‘an und Peking besucht. Durch kurze Vorträge zu verschiedenen Themen erhielten die rund 150 Gäste einen lebhaften Eindruck von den Höhepunkten der Seminarfahrt. Ob zu typischen chinesischen Speisen, den kulturellen Aspekten, dem chinesischen Schönheitsbild oder dem typischen Alltag einer chinesischen Familie – hautnah konnten die Schülerinnen und Schüler berichten, da sie während des Aufenthalts in Xi’an einige Tage in einer Familie zu Gast waren und dort auch die Xi’an Middle School Nr. 89 besuchten. Mit einem großen Applaus bedankte sich die Gruppe bei Seminarfachleiter Ludger Hillmann, der die Reise in das Reich der Mitte organisiert hatte. Im Anschluss konnten die Gäste bei Frühlingsrollen, Teigtaschen und anderen chinesischen Spezialitäten auch weitere individuelle Eindrücke erfahren.

Text und Fotos: Hauke-Christian Dittrich

Einen ausführlichen Bericht zur Seminarfahrt nach China gibt es hier.

Es begann am AGO

Am 19. Oktober 2017 feierte das Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien in der Aula des Alten Gymnasiums sein 125-jähriges Seminarjubiläum mit Gästen aus Seminaren, Ausbildungsschulen, Hochschulen und Schulverwaltung.

Dass das Seminarjubiläum in der AGO-Aula gefeiert wurde, ist kein Zufall. Als das Großherzogtum Oldenburg 1892 nach preußischem Vorbild den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien einführte, wurde das AGO, das damals noch nicht das „Alte“ Gymnasium war, sondern als das Gymnasium schlechthin galt, zum ersten Standort des Studienseminars.

Ulrich Klügel hat sich in dem jüngst veröffentlichten Buch „Das Studienseminar Oldenburg 1892 – 1983. Der lange Weg zur Professionalisierung der Lehrerausbildung an höheren Schulen.“ facettenreich mit der Geschichte des Studienseminars auseinandergesetzt.

Ehemalige, Aktive und Zukünftige aus dem Umfeld des Studienseminares blickten bei der Festveranstaltung zurück auf eine pädagogische Erfolgsgeschichte, zogen Bilanz und planten für die Zukunft. Neben einem Festvortrag, den Professor Josef Leisen (Koblenz) unter dem Titel „Wie gelingt Lernen im Rahmen der Lehrerbildung? Vom handelnden Umgang mit Wissen und Werten.“ hielt, gab es Musik aus den Fachseminaren Musik unter der Leitung von Ralf Beiderwieden und Johannes Möller.  An einer Podiumsdiskussion nahmen Prof. Leisen, Prof. Dr. Sabine Döring (C.v.O.-Universität Oldenburg), Friedrich-Wilhelm Kahre (Studienseminar Hannover) und Diedrich Smidt (ehem. Leiter der Helene-Lange-Schule Oldenburg) unter der Moderation von Dr. Karl-Josef Burkard (Oldenburg) teil. Deutlich wurde, dass Lehrerausbildung ein komplexes Unterfangen ist, an deren Gelingen viele beteiligt sind. Viele Faktoren fordern die Beteiligten zu steter Reflexion und Weiterentwicklung heraus. Jedoch konnte herausgestellt werden, dass am Standort Oldenburg die Lehrerausbildung bislang positiv vorangetrieben worden sei.

Der kommunikative Austausch unter den Gästen ließ die Festveranstaltung zudem zu einem geselligen Come-Together werden.

 

Fotos: A. Feldhege

China erleben

AGOnauten haben Chinesische Kultur hautnah entdeckt

(Fotos: Hauke-Christian Dittrich)

Chinesische Oberstufenschüler marschieren mit roten Flaggen unter Aufsicht eines Militärs im Gleichschritt auf der Tartanbahn des Sportplatzes, während eine hundertköpfige Mädchengruppe die aufwendige Choreographie einer sich öffnenden Blume einstudiert. Eine solche Parade hatten die 20 Schülerinnen und Schüler vom Alten Gymnasium Oldenburg beim Besuch ihrer Partnerschule in Xi’an nicht erwartet. Übungen wie diese sind Bestandteil der Vorbereitungen für ein anstehendes Sportfest. Sie nehmen zwar täglich mehrere Stunden in Anspruch, stellen bei einem Schultag von sieben bis 19 Uhr allerdings nur einen kleinen Teil des Stundenplans dar.

Übertroffen wurden diese Eindrücke noch von dem überaus herzlichen und überwältigenden Empfang, den die Chinesen den deutschen Schülerinnen und Schülern bereiteten. Eine digitale Anzeige über dem Portal des Eingangs hieß die Oldenburger Schülerinnen und Schüler des Seminarfaches „China verstehen“ freundschaftlich willkommen, ehe musikalische Darbietungen folgten und die deutschen Gäste ihre späteren Gasteltern kennenlernten.

Begonnen hatte die Seminarfahrt in Shanghai mit den beeindruckenden Hochhäusern im Stadtteil Pudong. Auf dem  Programm stand unter anderem der Besuch des „German Centre Shanghai“, einer Markteintrittsplattform für mittelständische Unternehmen, die in China investieren wollen. Viele der mittlerweile mehr als 8.000 deutschen Unternehmen haben davon bisher Gebrauch gemacht. Das German Centre bietet zudem den Studentinnen und Studenten der Universitäten in Shanghai und berufserfahrenen Bewerberinnen und Bewerbern die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Job-Messe über mögliche berufliche Perspektiven in ortsansässigen deutschen Firmen zu informieren.

Matthias Müller, Manager des „German Center“, betonte in seinem engagierten Vortrag, dass mehr als 80 Prozent der deutschen Firmen in China aus dem Mittelstand kämen. Er verwies auch darauf, dass sich die wirtschaftlichen Investitionen auf den internationalen Märkten in den letzten Jahren weltweit immer mehr in Richtung Asien verschoben hätten. Deutschland müsse sich diesen neuen Herausforderungen stellen, um Auskommen und Wohlstand zu sichern. In diesem Zusammenhang übte der seit über 20 Jahren in China lebende Deutsche auch Kritik an einem zu verkürzten Bild, das in den deutschen Medien von China immer wieder gezeichnet werde. Er ermunterte die interessiert zuhörenden Jugendlichen, sich einen eigenen Eindruck von Land und Leuten zu machen.

Diesen Ball nahm der mitfahrende Schulleiter des Alten Gymnasiums, Frank Marschhausen, auf. Er war der Einladung der Stadt Xi’an und des Schulleiters Gaoyuan Lu gefolgt, die chinesische Partnerschule, die „Xi’an Middle School Nr. 89“, zu besuchen. Vor den Schülerinnen und Schülern beider Schulen zitierte er in seiner Begrüßungsrede Zhào Chōngguó: „Einmal sehen ist besser als hundertmal hören“. Er hob hervor, dass der Besuch ein wesentlicher Bestandteil des im Jahr 2015 von den Schulleitern beider Schulen unterzeichneten Kooperationsvertrages sei (die NWZ berichtete). Die Kooperation stelle einen nicht unwesentlichen Bestandteil der 2007 ins Leben gerufenen China-Initiative der Stadt Oldenburg dar, die nach den wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Austauschprojekten durch die Einbindung der „Xi’an Middle School Nr. 89“,  und des Alten Gymnasiums jetzt auch die kulturelle Bildung der Schülerinnen und Schüler erreiche. Es sei wichtig, dass die vor drei Jahren geschlossene Kooperation zwischen beiden Schulen mit Leben erfüllt werde. Er freue sich, dass durch den Schüleraustausch die Schülerinnen und Schüler beider Schulen die Möglichkeit bekämen, das jeweils andere Land nicht nur durch Medien, sondern auch durch direkte persönliche Kontakte kennenzulernen.

Die „Xi’an Middle School Nr. 89“, zählt zu den besten Schulen der Millionen-Metropole in der Provinz Shaanxi und bietet das Sprachediplom für Deutsch DSD I seit 2010 an. Bisher haben aus den ersten Jahrgängen über 130 Schüler die Sprachprüfung abgelegt, von denen mittlerweile über 30 Absolventen in Deutschland ein Studium angetreten hätten.

In den folgenden Tagen hospitierten die Oldenburger Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren mitreisenden Lehrkräften, Gert Lohmann und Ludger Hillman, im Unterricht. Die Gäste waren von der Aufgeschlossenheit und Wissbegierde der Schülerinnen und Schüler beeindruckt, die trotz eines sehr langen Schultages und Klassengrößen über 60 Schüler unermüdlich schienen. Die chinesischen Schülerinnen und Schüler ließen keine Gelegenheit ungenutzt, um den deutschen Gästen ihre Kenntnisse zu präsentieren. Gegenseitiger Respekt und Einfühlungsvermögen prägten dabei den Unterrichtsstil.

Angesichts der geringen Freizeit der Gastgeberinnen und Gastgeber war es um so erstaunlicher, mit welch einer Herzlichkeit und mit welchem Aufwand die Schülerinnen und Schüler aus Deutschland betreut wurden. Keine Familie ließ es sich nehmen, mit dem westlichen Besuch die historische Stadtmauer, den moslemischen Markt am Endpunkt der Seidenstraße und den Glockenturm zu besichtigen sowie die vielfältigen kulinarischen Einrichtungen aufzusuchen. Besonders beeindruckend empfanden die Deutschen auch den Besuch der vor 40 Jahren entdeckten Terrakotta-Armee.

Am Sonntag führte die Studienfahrt von Xi’an in die 1.300 km entfernte Hauptstadt Peking. Nur rund fünf Stunden dauerte die Fahrt mit einem der modernen Hochgeschwindigkeitszüge. Die Bahnhöfe erinnerten dabei mit ihren Kontrollen und der Sauberkeit eher an westliche Flughäfen. In Peking standen der Besuch der „Großen Mauer“, der Künstlerkolonie „798-Art-Zone“, die auf einem stillgelegten militärischen Fabrikgelände aus den 50er-Jahren eine einzigartige Kunstszene etablieren konnte, des Himmels- und des Lama-Tempels sowie des Konfuziusmuseums auf dem Programm.

Da in der ersten Oktoberwoche in China die „goldene Woche“ gefeiert wird, war die Stadt besonders stark besucht. Zu spüren bekamen die deutschen Schülerinnen und Schüler dies auf dem Platz des Himmlischen Friedens, wo im gleichen Jahr, als in Deutschland die Mauer fiel, tausende chinesische Studentinnen und Studenten für demokratische Reformen eintraten.

Der Spagat zwischen historischer Kultur und moderner Entwicklung hat die Reisegruppe sehr beeindruckt. „Das enorme Wachstum des Landes ist an vielen Stellen sichtbar“ sagt Schüler Jasper Siegert. Auch mit der kulturellen Vielfalt in den historischen Stadtvierteln der drei Metropolen hatte er nicht gerechnet. Magdalena Berlemann ist die chinesische Handwerkskunst in Erinnerung geblieben: „Die Herstellung verschiedener Produkte aus Seide und die chinesische Töpferkunst war für mich faszinierend.“

Die Schülerinnen und Schüler laden für den Donnerstag, 16. November um 20:00 Uhr zu einem China-Abend in der Aula des Alten Gymnasiums ein, um von ihren Erfahrungen zu berichten.

Die NWZ hat am 19.10.2017 berichtet.

Einen Filmbeitrag gibt es auf NWZtv.

Besuch aus Mateh Asher am AGO

Hohen Besuch aus Mateh Asher, Oldenburgs Partnergemeinde in Israel, bekam das AGO zur Zeit des Schulfestes. Der Schulleiter Frank Marschhausen empfing Bürgermeister Yoram Israeli und seinen strategischen Berater Itai Davidi, die von Dirtje Gradtke, der Mitarbeiterin für internationale Beziehungen der Stadt Oldenburg, begleitet wurden. Die Gäste waren von den vielfältigen Aktivitäten und der heiteren Stimmung der AGOnauten ganz besonders begeistert.

Die Partnerschaft zwischen Mateh Asher im Norden Israels, in Galiläa, begann 2006 mit einem Besuch des damaligen Bürgermeisters Yehuda Shavit am AGO. Shavit lud damals Schülerinnen und Schüler zu einem Gegenbesuch nach Israel ein. Somit war das Israel-Projekt am AGO geboren, das bis heute unter der Leitung von Jörg Witte stand. Jörg Wittes großem Engagement sind viele wechselseitige Besuche und unterschiedliche bilaterale Projekte zu verdanken.

Bei dem jüngsten Besuch in Oldenburg dankte Bürgermeister Yoram Israeli Jörg Witte herzlich für seinen sehr großen Einsatz und das Herzblut, mit dem er das Israel-Projekt seit mehr als zehn Jahren stets geleitet hat. Yoram Israeli freute sich zudem, dass das Israel-Projekt trotz der im nächsten Jahr anstehenden Pensionierung Wittes fortgeführt werden kann. Ludger Hillmann und Dr. Christian Wuttke übernehmen bereits jetzt gemeinsam den Staffelstab von Jörg Witte.

Im Sommer 2018 wird das AGO eine Schülergruppe aus Mateh Asher empfangen, die an der Oldenburger Model United Nations (OLMUN) teilnehmen möchte. Außerdem findet im Herbst des nächsten Jahres die fünfte Studienreise der Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs nach Israel statt. Aus den Erfahrungen der letzten Reisen weiß man, dass diese Fahrt für alle Beteiligten ein nachhaltig wertvoller und konstruktiver Baustein für die mitunter komplizierten Beziehungen zwischen Deutschland und Israel ist. „Jeder Schüler wird in seinem Leben bestimmt hundert anderen von seinen Reiseeindrücken erzählen“, sagt Jörg Witte und fasst so die weitreichende Relevanz des Israel-Projekts zusammen. Mitunter machen die Teilnehmer auf der Studienfahrt Erfahrungen, die im besten Sinne zukunftsweisend sein können: Immerhin leben und studieren inzwischen drei ehemalige Schüler des Seminarfaches sogar in Israel.

Mehr zum Israel-Projekt gibt es hier

Schulfest 2017

In einer überaus gelungenen Gemeinschaftsaktion von Schülerinnen, Schülern, Eltern und Lehrkräften fand am 18. August 2017 ein Schulfest statt, das keine Wünsche offen ließ. Klassen, Kurse und die SV hatten ein buntes Potpourri an Angeboten geplant und organisiert, das den Flaneuren des Festes reichlich Spiel, Spaß, Spannung und Gaumenfreuden brachte.

 

 

 

 

Die chinesischen Gastschüler und -lehrerinnen zeigten sich begeistert von der fröhlichen Stimmung und den vielfältigen Angeboten des Schulfestes. Nach einer Woche mit Hospitationen in der Schule, Exkursionen in Betriebe der Energiewirtschaft und einem Ausflug in den Kletterwald wurde nach dem Schulfest noch gegrillt. Die AGOnauten des Seminarfachs China, das Ludger Hillmann betreut, reist Ende September für zwei Wochen nach China.

Die NWZ hat am 31.8.2017 über den Besuch der Chinesen berichtet.

Fotos: Hauke-Christian Dittrich

 

 

Fotos: Hauke-Christian Dittrich

 

Fotos: Julia Brieke

 

Fotos: Henrike Lichtenberg

 

 

 

Landessieger machen nun auf Bundesebene weiter

(v. l. n. r.): Jasper Siegert, Cornelia Hartwig, Florentin Seifert, Sven Tetzlaff (Foto: Körber-Stiftung / Claudia Höhne)

Jasper Siegert und Florentin Seifert erhielten am vergangenen Donnerstag, dem 17. August 2017, auf einem Festakt in Hannover von Cornelia Hartwig (Dezernentin im Kultusministerium) und Sven Tetzlaff (Projektleiter der Körber-Stiftung) die Auszeichnung für den Landessieg beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten sowie ein Preisgeld von 250 Euro. Zugleich wurden sie ins Finale auf Bundesebene weitergeleitet.

Die beiden Elftklässler hatten sich im Winter 2016/17 unter dem vorgegebenen Oberthema „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“, zu dem insgesamt 1695 Wettbewerbsbeiträge von 5064 Kandidaten eingereicht wurden, mit dem Stedinger Kreuzzug und seiner Ideologisierung im „Dritten Reich“ beschäftigt.

Weitere Informationen gibt es hier.

Die NWZ hat über den Festakt berichtet.

Salve – Bienvenidos – Bonjour – Willkommen am AGO

120 neue Schülerinnen und Schüler werden von nun an das AGO-Leben bereichern. Schulleitung, Klassenlehrerteams, Mensapersonal und Mitschüler haben die 5.-Klässler und ihre Eltern zunächst in der Aula herzlich begrüßt, bevor die neuen Klassenräume und der Schulhof in Augenschein genommen und die Schulbücher eingepackt werden konnten.

Der Schulleiter, Frank Marschhausen, betonte in seiner Begrüßungsrede, dass alle am AGO beteiligten Personen als AGOnauten bezeichnet werden. Dies geschieht in Anlehnung an die Besatzung von Fahrzeugen, wie z.B. die Argonauten der griechischen Mythologie oder die Astronauten, die ins Weltall reisen. Das Prinzip des gemeinsamen Reisens und Durchlebens von Abenteuern gilt auch für die AGOnauten.

Das AGO freut sich über die neuen Teammitglieder und die anstehenden gemeinsamen Entdeckungsreisen.


 

Abitur 2017

Foto: Hauke-Christian Dittrich

Grund zur Freude und zum Feiern gab es vor allem für die Abiturienten, die am Ende ihrer Schulzeit das Reifezeugnis in den Händen halten konnten. In der Lambertikirche, die die Keimzelle des AGO ist, fand am Vormittag des 19. Juni der Festakt statt. Vor der Zeugnisübergabe würdigten der Schulleiter Frank Marschhausen, die Lehrer Heinrich Gode und Jörg Witte, der Elternvertreter Prof. Dr. Hans-Peter Schmidtke sowie die Schüler Nika Andouz und Daniel Schmidtke die wegweisende Bedeutung der Schulzeit am AGO in Rück- und Ausblicken. Neben den Reden wurde die Veranstaltung musikalisch durch den Oberstufenchor und das Orchester begleitet.

Viele Abiturienten der Jahrgänge 1967 und 1957 waren zum Festakt erschienen und nahmen Erinnerungsurkunden entgegen. ‚Standing Ovations‘ erhielt Hans von Seggern, der sein Abitur bereits im Jahr 1933 am Alten Gymnasium Oldenburg abgelegt hat.

Nach der Zeugnisübergabe ging es zunächst zum Sektempfang ins Foyer der Schule und später zum Abiball in die Weser-Ems-Halle, wo bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.

Das Manuskript der Rede von Jörg Witte, kann hier eingesehen werden.

Fotos: Hauke-Christian Dittrich

Abschied vom Berufsleben

Von einer Kollegin und vier Kollegen hat sich das AGO am Ende des Schuljahres verabschiedet. Almut Steinbrink, Uwe Dallinga, Heinrich Gode, Albrecht Sellen und Burkhard Weinert sind nach vielen Berufsjahren und langer Zugehörigkeit zum AGO in den Ruhestand gegangen. Im Rahmen einer sehr herzlichen, beschwingten und kurzweiligen Verabschiedungsfeier, in der nicht nur der Schulleiter, sondern auch der Personalrat und die Fachkollegen die Verdienste und besonderen Leistungen der künftigen Pensionäre gewürdigt haben, fiel bei freundlichen Worten, sportlichen, musikalischen und künstlerischen Aktivitäten der Abschied nicht ganz so schwer. Für das AGO ist der Weggang der Kollegen und der Kollegin ein echter Aderlass, zumal in diesem Schuljahr auch schon Gabriele Geissler und Harry Schäfer in den Ruhestand getreten sind.

Am Ende gab es auch Tränen

Das Sommerkonzert II, bei dem die Chöre und Orchester der höheren Jahrgänge eine Vielzahl von Stücken der klassischen Musik, der Filmmusik sowie klassische Lieder und Popsongs aus ihrem breit gefächerten Repertoire vorstellen, ist immer auch eine Veranstaltung des Abschieds. Einerseits neigt sich wieder ein Schuljahr deutlich dem Ende entgegen, in dem viele Proben, Chor- und Orchesterfahrten und Aufführungen die Musiker der Schule zu einem riesigen Ensemble haben werden lassen. Andererseits ist es für viele Abiturienten das letzte große Schulkonzert, an dem sie aktiv teilnehmen. Die Musiklehrkräfte, die die Schüler häufig während der gesamten Schulzeit in den Musik-AG’s begleitet haben, verabschieden die Absolventen nach den Darbietungen nicht nur mit einer roten Rose, sondern auch mit persönlichen Worten, durch die die enge Bindung in der Musikereinheit und die Bedeutung der verbindenden Musik sehr deutlich werden. Bei einigen Schülern fließen dann auch Abschiedstränen.

Es hat sich eingebürgert, dass die Abiturienten den Lehrkräften als Dank und den Konzertteilnehmern zum Abschied ein Lied ’schenken‘, das sie eigenständig eingeübt haben. 2017 war es sinnfällig von ABBA „Thank you for the music„.

 

Fotos: Hauke-Christian Dittrich