AGO-Schüler als Friedensbotschafter in Israel

Tiefe Einblicke in ein gespaltenes Land: 20 Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „Israel“ am Alten Gymnasium sind mit vielen neuen Erfahrungen nach Oldenburg zurückgekehrt. Zehn Tage konnten die Jugendlichen aus dem zwölften Jahrgang in die Geschichte Israels und die Jahrhunderte alte Kultur eintauchen. Bereits seit über zehn Jahren pflegt das AGO den Austausch mit Jugendlichen in Mateh Asher, der von den teilnehmenden Schulen zugleich auch als Friedensprojekt zwischen jüdischen und arabischen Israelis und Deutschen angesehen wird. Ein Kontakt in die Region rund um die Stadt Nahariya besteht schon über 30 Jahre, begründet wurde er von ausgewanderten Oldenburgern, die sich in den Kibbuzim niedergelassen hatten.

Erstmals wird das Seminarfach von Dr. Christian Wuttke geleitet. Er folgt auf Jörg Witte, der das Projekt initiierte und die Fahrt in diesem Jahr noch beratend begleitete. „Wie in den vergangenen Jahren sollen die Jugendlichen in kurzer Zeit viele verschiedene Facetten des Landes kennenlernen“, so Dr. Wuttke. Daher wird der Austausch immer auch mit einer Reise durch die verschiedenen Landesteile Israels verbunden.

Zunächst lernte die Gruppe Tel Aviv-Jaffa kennen. Während das Zentrum der Großstadt am Mittelmeer mit den Häusern der „White City“ im Bauhaus-Stil, dem pulsierenden Leben auf den Märkten sowie am Strand der Stadt ein sehr junges Bild vermittelt, bietet schon die maritime Altstadt Jaffa einen ersten Hinweis auf die bedeutende Geschichte des Landes. Jaffa war bereits für die Römer von Bedeutung und wurde im Jahr 1799 von Napoleon Bonaparte belagert. Mehrere Tage verbrachte die Gruppe in Jerusalem und konnte so den Spagat zwischen Antike und Moderne erleben. Ob bei der Klagemauer, auf dem Tempelberg oder in der Grabeskirche – immer wieder wurde der Gruppe bewusst, dass die Stadt für viele verschiedene Glaubensrichtungen von zentraler Bedeutung ist. „Das Zentrum der Stadt ist unter muslimischen, jüdischen, christlichen sowie armenischen Bewohnern aufgeteilt“, erklärt Ludger Hillmann, der die Fahrt ebenfalls begleitete. Zu den Stadtvierteln und Sehenswürdigkeiten hatten die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld Referate vorbereitet.

Gerade in Jerusalem war der Konflikt für die Schülerinnen und Schüler allgegenwärtig. „Die alltäglichen Spannungen zwischen Arabern und Juden sind dort sehr präsent“, sagt Dr. Wuttke. Das reicht von der militärischen Sicherung des Zugangs der Juden zur Klagemauer über den Besuch des umkämpften Tempelbergs bis zur Zerrissenheit innerhalb der jüdischen Gesellschaft, wie sie der Gang durch das orthodoxe Viertel Me’a Sche’arim gezeigt hat. Auch die Stadt Ramallah im Westjordanland haben sie besucht. Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung diskutierten die Schülerinnen und Schüler dort über aktuelle Entwicklungen des Konflikts.

Ergreifend war für viele der Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. „Es ist sehr wichtig, sich im Rahmen unserer Erinnerungskultur auch mit dieser Zeit auseinanderzusetzen“, sagt Dr. Wuttke. Yad Vashem gilt als bedeutendste Gedenkstätte, die an die nationalsozialistische Judenvernichtung erinnert und sie wissenschaftlich dokumentiert.

Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch des Nationalparks bei Ein Gedi am Toten Meer. Die einzigartige Oase liegt rund 420 Meter unter dem Meeresspiegel in der Wüste Negev. Bei einer Wanderung entlang des Wadi David waren kleine Wasserfälle und natürliche Wasserbecken eine willkommene Abkühlung. Aber auch das erholsame Bad im Toten Meer war für die Jugendlichen ein besonderes Gefühl. „Ich hatte es mir nicht so angenehm vorgestellt“ erzählt Schüler Patrick Schreiber (18). Nur einige Kilometer weiter südlich liegt auf einem Hochplateau die ehemalige jüdische Festung Masada, deren Überreste die Schülergruppe ebenfalls besichtigte. Das archäologische Ausgrabungsgelände gehört bereits seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Reise endete mit dem Besuch in Oldenburgs Partnergemeinde Mateh Asher im Norden des Landes. Dort verbrachten die Schülerinnen und Schüler zwei Nächte in Gastfamilien und konnten dort sowohl jüdische als auch arabische Schulen und Familien kennenlernen. Gemeinsame Exkursionen führten sie in drusische und arabische Dörfer sowie eine ehemalige Festung in der Region Mateh Asher, in der nur 47 Prozent der Bevölkerung jüdisch sind. Nahe der libanesischen Grenze bewunderten die deutschen Austauschschüler mit ihren Gastgebern die bekannten Grotten von Rosch Hanikra.

Zum ersten Mal war in diesem Jahr auch Schulleiter Frank Marschhausen mit dabei. Er traf auf den Lehrer und Friedensaktivisten Arik Gutler von der Partnerschule „Cabri Manor“, der den Austausch weiterentwickelt und seit einigen Jahren auch eine arabische Schule einbezogen hat. „Ich freue mich sehr, dass der Aufenthalt unserer Gruppe auch dazu beitragen kann, dass sich jüdische und arabische Schülerinnen und Schüler treffen und annähern“, sagt Marschhausen.

Auch Christian Wuttke ist sich sicher: „Um eine Annäherung im Palästinakonflikt zu erreichen, muss in der Arbeit mit Jugendlichen begonnen werden.“ Arik Gutler verfolgt diesen Ansatz in seinen „Peaceclubs“ für jüdisch-arabische Jugendbeziehungen: „Erst wenn Jugendliche, die bisher getrennt gelebt haben, zusammen an schulischen Projekten arbeiten, wird ein Verständnis für Sprache, Kultur und Gesellschaft des Anderen erwachsen.“ Ein Gegenbesuch wird im nächsten Jahr im Rahmen der OLMUN durchgeführt, dann werden die Jugendlichen aus Mateh Asher als Delegierte an der UN-Simulation teilnehmen. „Auch darüber hinaus wird der Kontakt zu unseren Austauschpartnern sicher bestehen bleiben“, meint Schülerin Iris Kirchhofer (17).

Die Schüler laden für Donnerstag, 7. Februar 2019, um 19 Uhr zum Informationsabend „Israel erleben und verstehen“ in die Aula des Alten Gymnasiums ein, um von ihren Erfahrungen zu berichten.

Text und Fotos von Hauke-Christian Dittrich

Video auf NWZplay

Die NWZ hat berichtet.


 

 

AGOnauten auf erster Fahrt

Klasse 5 a

Auch in diesem Jahr gingen die neuen AGOnauten auf ihre erste Fahrt. Für drei Tage starteten sie in Richtung Thüle. Im Vordergrund der Kennenlernfahrt stand die Bildung einer guten Klassengemeinschaft durch gemeinsame Erlebnisse und vielfältige Spiele, wie der Kompassrallye „Thülsfelder Spürnasen“ und einer Abenteuerreise.
Bei der Abenteuerreise mussten die Schülerinnen und Schüler einen „Adler in seinem Horst suchen“, „den Kampf gegen Spinnen“ aufnehmen und „einen Tresor knacken“. Nur durch Teamgeist und Kooperation war es möglich die kniffligen Prüfungen im Wald zu bestehen und am Ende den verborgenen Schatz zu finden.
Einen weiteren Höhepunkt bildete der ausgiebige Besuch im Tierpark Thüle. Nach dem Fußmarsch von der Jugendherberge zum Tierpark wurden gemeinsamTiere bestaunt, wurde gepicknickt, das Wikingerdorf besucht und die zahlreiche Fahrgeschäfte genutzt. Ein große Überraschung für die Schülerinnen und Schüler war die Rückfahrt mit dem Planwagen, der von zwei stolzen Friesen gezogen wurde. Den Abschluss dieses Tages bildete ein gemütliches Lagerfeuer mit Stockbrot.


Am nächsten Tag hieß es dann schon Koffer packen, Zimmer aufräumen und es ging es wieder zurück zu unserem Heimathafen, dem AGO!

Diese erste gemeinsame Fahrt hat sowohl den Schülern und Schülerinnen als auch den Klassenlehrerteams große Freude bereitet und alle Beteiligten hatten die Möglichkeit sich noch besser kennenzulernen!

Text und Fotos: Maren Steinert

Die Weltraumshow

Die Weltraumshow hat in Bremen auf dem Unigelände stattgefunden. Wir, die Klasse 7a, durften zu dieser Show fahren, da wir den Nawigator-Wettbewerb innerhalb unseres Jahrgangs gewonnen hatten.
Es ging nach der 2. Stunde am Cäcilienplatz los mit der Fahrt. Als wir in Bremen angekommen waren, machten wir erst noch eine kleine Frühstückspause, bevor es dann endlich losging. Als erstes lernten wir, wer der erste Mensch im All war (Juri Gagarin), wer der erste Mensch auf dem Mond war (Neil Armstrong) und schließlich auch noch, wie weit die Erde vom Mond entfernt ist (400.000 km). Der Hauptteil der Show bezog sich auf die ISS (Internationale Raumstation). Wir konnten sogar mit Hilfe von Filmen und einer VR-Brille das Innere der Station erkunden. Außerdem lernten wir etwas über den Start einer solchen Rakete, also dass ganz viel Gas verbrannt wird und die Rakete dadurch in die Höhe steigt. Wir lernten auch, wieso es in der ISS schwerelos ist. Das ist so, weil die ISS sozusagen die ganze Zeit nur um die Erde herumfällt. Es wurden uns auch viele Experimente gezeigt, z.B. haben zwei aus unserer Klasse eine Rakete, die mit Luft fliegt, gestartet.
Insgesamt war es sehr spannend und oft auch lustig. Aber an einigen Stellen auch ein bisschen zu laut. Insgesamt war es ein sehr aufregender Ausflug.


Text: Lukas Poppe und Jakub Waschow (Klasse 7a)

Fotos: Wiebke Schulte, Silvia Beckhaus

 

Zukunftstag 2019

Am Donnerstag, dem 28. März 2019, sind Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag und Boys’Day – Jungen-Zukunftstag.

Da der Aktionstag 2019 bereits Ende März stattfindet, geht es in diesem Jahr auch schon Anfang November 2018 mit der Suche von Praktikumsplätzen los.

HIER geht es zum Anmeldezettel für den Zukunftstag.

Das AGO in bester Erinnerung

Zum 50-jährigen und 60-jährigen Abiturjubiläum hatte das AGO seine ehemaligen Schüler zu einer Ehrung und Feier in die Aula eingeladen. Der Schulleiter, Frank Marschhausen, begrüßte die Gäste herzlich und stellte ihnen das veränderte und moderne AGO vor. Schülerinnen begleiteten die Veranstaltung mit Musik. Für viele Gäste war die Feier ein erstes Wiedersehen mit Mitschülern und der Schule nach der Schulzeit und ein dazugehöriges Schwelgen in Erinnerungen.


Fotos: Henrike Lichtenberg

Pia hat besten „Durchblick“ in Wirtschaftsfragen

Die Gewinner des diesjährigen „Durchblick“-Projekts wurden am 4. September 2018 im Oldenburger Theater Laboratorium gekürt.

Im Projekt „Durchblick“ recherchieren die Schülerinnen und Schüler zu ökonomischen Themen der Region, schreiben eine Facharbeit zu einem wirtschaftlichen Thema und verfassen dazu einen journalistischen Text, der von der NWZ auf Projektseiten veröffentlicht wird.

Die diesjährige Wettbewerbssiegerin ist die AGO-Schülerin Pia Mählmeyer aus dem Wirtschaftsleistungskurs von Ludger Hillmann. In ihrer Arbeit beschäftigte sie sich mit den Folgen des Diesel-Skandals und dessen Auswirkungen auf den Absatz von Dieselfahrzeugen.  Der Jury gefiel Pias Arbeit besonders gut und honorierte sie mit dem 1. Preis. Gerhard Fiand, Vorstandsvorsitzender der LzO und Jurymitglied, stellte besonders die bemerkenswerte Ausarbeitung der recherchierten Informationen heraus. Zudem gäbe es in der Arbeit neue Erkenntnisse, z. B. dass Frauen in ihrem Kaufverhalten bei Autos anders auf diesen Skandal reagieren.

Insgesamt war das Projekt für das AGO sehr erfolgreich, so hat es mit Jan Gröblinghoff und Ina Stührenberg zwei weitere Finalisten gestellt. Abschließend bleibt noch zu sagen, dass man hoffen kann, im nächsten Jahr an die bestehenden Erfolge anzuknüpfen.

Die NWZ hat berichtet.

Text: Joost Fooken

Foto: Mählmeier

Bücher führen Geschichte vor Augen

Die Geschichte des Alten Gymnasiums Oldenburg ist mit dem Gründungsjahr 1573 verknüpft. Vor inzwischen fast 450 Jahren wurde in Oldenburg eine Lateinschule gegründet, die im weiteren Verlauf zu dem Oldenburger Gymnasium und schließlich zum Alten Gymnasium Oldenburg wurde. Auch die Geschichte des AGO hängt am Papier, wie die der Bildung überhaupt. Über die vielen Jahre ist – nicht zuletzt durch Schenkungen – eine stattliche Schulbibliothek erwachsen, in deren Bestand sich sehr wertvolle, seltene und alte Exemplare befinden.

Ein Teil des schulischen Bibliotheksbestandes wurde vor einigen Jahren – im Rahmen einer ‚Win-Win-Vereinbarung‘ der Landesbibliothek Oldenburg übergeben, die die Bücher in ihren Magazinen verwahrt, pflegt und auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.


Interessierte Lehrkräfte und Elternvertreter hatten nun nicht nur die Möglichkeit, sich von der Leiterin der Landesbibliothek, Corinna Roeder, die alten Sammlungsbestände zeigen zu lassen, sondern auch über die kostenintensive und weitgehend auf Spenden angewiesene Restauration aufklären zu lassen. In diesem Zusammenhang wurden die Besucher sowohl durch die aktuelle Ausstellung Bücherschätze bewahren!, als auch durch die Magazine geführt.

Eine so lange Schultradition zeigt in den Bibliotheksbeständen ihre Spuren, aber weckt auch Verantwortung für die Pflege ihrer Schätze. So hat beispielsweise Dr. Matthias Hengelbrock, Lehrkraft des AGO, schon mehrfach aus privaten Mitteln, aber auch durch Spendenaktionen Bücher gerettet.

Text und Fotos: Angelika Feldhege

Große Freude: Neue AGOnauten gelandet

 

Die Crew des AGO hat neue Mitglieder bekommen. Die neuen 5.-Klässler begannen ihr Pennälerdasein mit einer Begrüßungsfeier in der Aula. Der Unterstufenchor präsentierte zunächst ein Lied, bevor er die Neuen zum Mitmachen einlud und in seine Mitte nahm.


Darüber hinaus stellte der Schulleiter Frank Marschhausen den neuen Schülerinnen und Schülern nicht nur den Mythos von Jason und Medea, sondern auch einige Personen, die für das Schulleben relevant sind, vor – dazu gehören natürlich ganz besonders die Mitschüler und die Klassenlehrerteams.


Klasse 5a


Klasse 5 b


Klasse 5 c


Klasse 5 d


We’ll meet again – Abschied von der Schule II

Am Schuljahresende kommen alle Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen zusammen, vor allem um sich von Kolleginnen und Kollegen zu verabschieden, die das Schulleben mehr oder wenig lange mitgestaltet und geprägt haben.


In diesem Jahr verließen das AGO neben Referendarinnen und Referendaren, Aushilfskräften und ehrenamtlich Tätigen Marie-Lyne Klostermann, Christian Scheele und Jörg Witte. Während Christian Scheele künftig die Schulleitung des Jadegymnasiums übernehmen wird, wurden Marie-Lyne Klostermann und Jörg Witte in den Ruhestand verabschiedet. Alle drei haben sehr positive Spuren am AGO hinterlassen, die das Schulleben auch nach ihrem Weggang nachhaltig verändert haben. Dafür sagen Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler DANKE!

Marie-Lyne Klostermann:


 

Christian Scheele:


Jörg Witte:


Am Ende der Veranstaltung sangen Christian Scheele und Jörg Witte prophetisch „We’ll meet again“ – und alle stimmten ein.

Text und Fotos: Angelika Feldhege

Abschied von der Schule – Abitur 2018

Am 22. Juni 2018 wurden 78 Abiturientinnen und Abiturienten in der Lamberti-Kirche, der Wiege des AGO, feierlich und sehr herzlich verabschiedet. Bevor den Absolventen ihre Reifezeugnisse überreicht wurden, blickten der Schulleiter (Frank Marschhausen), ein Lehrer (Dr. Peter Hawighorst), eine Schülermutter (Anja Siegert) und zwei Abiturienten (Delberin Gök und Hassan Abdul-Reda) mit Witz, Wehmut und wunderbaren Worten nicht nur zurück auf eine ereignisreiche und vor allem schöne Schulzeit, sondern auch optimistisch in die Zukunft. In den Reden, die unterschiedliche Perspektiven  hatten, wurde immer wieder deutlich, dass die Schulzeit am AGO eine gelungene Kooperation aus dem Handeln der Schüler, Eltern und Lehrkräfte ist, die die Pennäler zu verantwortungsbewussten und selbstständigen jungen Erwachsenen hat werden lassen. Während Frank Marschhausen den Schülern die Relevanz von Traditionen für ein gelingendes Handeln in einer globalisierten Welt vor Augen führte, betonte Dr. Peter Hawighorst, dass zu einem aktiven und verantwortungsvollen Leben durchaus Fehler gehören, die häufig ohnehin nur eine marginale Bedeutung hätten. Anja Siegert ließ aus der Sicht einer Mutter die Schulzeit am AGO Revue passieren, die sie als eine beschützte und auf vielfältige Kooperationen ausgerichtete wahrgenommen hat. Sie verglich die Schule mit einem sicheren und gut ausgestatteten Goldfischglas, in dem sich die Schüler in einem abgesteckten Bereich zwar frei entfalten konnten und auch Blicke in andere Aquarien wagen durften, aber das letztlich dazu diente, sich künftig autonom in unbekannten Gewässern bewegen zu können. Delberin Gök und Hassan Abdul-Reda stellten in ihrer humorvollen und tiefsinnigen Rede die integrative und internationale Ausrichtung des AGO heraus. Am Ende gaben sie den Zuhörern auf den Weg, sich wieder in vielfältiger Dankbarkeit zu üben – Dank für Glück, Gesundheit, Erfolg, Misserfolg, Schicksal.


Neben den Abiturienten des Jahres 2018 wurde unter großem Applaus der 104-jährige Hans von Seggern gefeiert, der sein Abitur 1933, vor 85 Jahren, am Alten Gymnasium Oldenburg gemacht hat.

Die musikalische Gestaltung der Entlassungsfeier übernahmen der schulische Kammerchor, das Oberstufen-Streichorchester und das Holzbläserensemble.


Nach der offiziellen Feier fand im AGO-Foyer ein Sektempfang statt. Am Abend wurde beim Abi-Ball in der Weser-Ems-Halle das Tanzbein geschwungen, getrunken, gelacht und in Erinnerungen und Zukunftsplänen geschwelgt.


Das Skript der Rede von Anja Siegert kann HIER eingesehen werden.

 

Text und Fotos: Angelika Feldhege