Dichterlesung mit Lyriker Arne Rautenberg am AGO

Dichterlesung mit Lyriker Arne Rautenberg am AGO

Dass  der Umgang mit Lyrik unseren Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 viel Freude und Spaß bereitet, hat der Dichter Arne Rautenberg aus Kiel auf seine ganz eigene Art und Weise am 13. Februar 2018 gleich dreifach bewiesen.

In drei einstündigen Lesungen in unseren „ehrwürdigen Hallen“, so der Dichter beeindruckt über unsere Aula, fesselte er die Kinder mit einer Mischung aus Dichterleben und Poesie. Denn er hat viel Erstaunen darüber ausgelöst, dass er meistens nachts arbeitet, um in Ruhe die gesammelten Eindrücke des Tages aus seinem Notizblock zu überdenken und in Gedichten zu verarbeiten. Er erzählte auch, dass ganz besonders die Lebenswelt seiner eigenen Kinder ihn zu seinen Gedichten inspiriert, wie z. B. das Gedicht zum gleichnamigen Gedichtband „Montag ist Mützenfalschrumtag“, weil sein Sohn seine Mütze immer montags verkehrt herum trug. Besonders begeistern konnte Herr Rautenberg die Kinder mit seiner Auswahl an Gruselgedichten (z. B. „Draculala“), weil sie durch die witzige Lautmalerei und sehr spezielle Vortragsweise sofort zum Mitmachen und Nachmachen animierten. Viel gelacht haben alle auch über das Zustandekommen seines berühmtesten Gedichtes: „Mutter zu Sascha, Sara und Saskia am Meer“, in welchem der Dichter die Ansprache der Mutter an ihre Kinder im Originalton verarbeitete. Mit größtem Vergnügen lauschten darum die Zuhörer wiederholt den  Ausrufen als Verszeile: „Zieh deine Unterhose“ an. Aber auch eine bunte Auswahl an Tiergedichten oder die Vorstellung eines Reimwörterbuches zur Hilfestellung für Dichterprofis oder Hobbydichter bestaunten unsere Fünft-und Sechstklässler. Insgesamt ein tolles Erlebnis.


Arne Rautenberg hat seine Zuhörerinnen und Zuhörer nicht nur mit seinen Geschichten und Gedichten begeistert, sondern auch motiviert selbst Poesie zu verfassen:

Uns gefiel die Lesung sehr, von Arne Rautenberg vom Meer.

Er hat schon viele Gedichte geschrieben, die alle seine Leser lieben.

Sein berühmtestes Gedicht, handelt von einer Frau, die ihre Kinder unterbricht.

Seinem Sohn fiel plötzlich ein, es soll Mützenfalschrumtag jetzt sein.

Gedichte schreibt er immer nachts, damit dabei nun keiner lacht.

Die Idee seiner Tochter war ihr Lieblingstier, das Gedicht gefiel aber nicht nur ihr.

Wenn er spricht, dann höre zu, und die Langeweile vergeht im Nu.

Zum Schluss können wir euch noch sagen, über diesen Dichter kann man sich nicht beklagen.

(Nele, Amelie, Konstantina)

Text und Fotos: Silke Genzen