Politik-Wirtschaft

Allgemeine Informationen


Die Merkel-Raute gilt bei vielen bereits als die bekannteste Handgestik weltweit. Als Form nonverbaler Kommunikation nutzten Wahlkampfstrategen bei Bundestagswahlen dieses Symbol zur Fokussierung des Wahlkampfes auf ihre Kandidatin. 

Das britische Wirtschaftsmagazin „The Economist“ sieht – in Anspielung an Tolkiens „Herr der Ringe“ – die Figur als magischen und gefährlichen Ring: „One ring to rule them all“  und die Zeitung „Die Welt“ titelte: „In der Raute liegt die Kraft“. 

Die Raute wird als Botschaft für Ruhe und Kraft gesehen verbunden mit der Fähigkeit, Dinge zusammenzuführen. Das Symbol steht für eine sich selbst erklärende Politik. 

Ein ganz anderes Bild erhalten wir, wenn wir uns die Erklärung der Kanzlerin selbst anhören. Schon vor Jahren sagte sie, dass die Raute ihr helfe, den Rücken gerade zu halten. 

Zeitungsberichte, Nachrichten aus Rundfunk und Fernsehen oder Gespräche vermitteln uns täglich Bilder und Eindrücke von politischen und wirtschaftlichen Ereignissen. Diese zu verstehen und einzuordnen, ist das Anliegen des Faches Politik-Wirtschaft. 

Während sich Politologen und Ökonomen an den Universitäten den Themen in der Regel von einer Theorie, einem Konzept oder einer Ideologie her nähern, sind diese „kognitiven Schemata“ zur Analyse politischer und ökonomischer Realität in der Regel nicht vorhanden. Hier setzt der Politik-Wirtschaft-Unterricht an.  

Politische und ökonomische Zusammenhänge sind im Allgemeinen hochkomplex. Ferner lassen politische Probleme, die allzu häufig mit ökonomischen Interessen verschränkt sind, keine eindeutigen Entscheidungen zu. Vielmehr konfligieren unterschiedliche Interessen, deren Auflösung in einem Kompromiss gefunden wird. Während an den Hochschulen ein komplexes Thema bis ins Detail zerlegt wird, um es zu analysieren, beschränkt man sich im Politik-Wirtschafts-Unterricht auf ein erfass- und erlernbares Maß (Didaktik). Daneben bietet der Unterricht einen Strauß an Methoden, um den PoWi-Unterricht für die Lernenden interessanter und erkenntnisfördernder zu gestalten.

Das Fach soll Schülerinnen und Schüler befähigen, differenzierte politische und ökonomische Urteile zu fällen. Es ist ein erklärtes Anliegen des Faches, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft strukturiert zu erfassen und Heranwachsende zu ermutigen, Standpunkte zu beziehen und sich an öffentlichen Angelegenheiten zu beteiligen. Sollte sich jemand dazu berufen fühlen, die nächste Kanzlerin oder den nächsten Kanzler zu stellen, nur Mut. Es wäre spannend zu sehen, welches Symbol dann für die neue Politik steht. 

Ludger Hillmann, Fachobmann Politik-Wirtschaft

Schülerinnen und Schüler nehmen regelmäßig erfolgreich an Wettbewerben zum Beispiel der Bundeszentrale für politische Bildung oder der Europäischen Kommission teil. 

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Teilnahme am Europa-Wettbewerb finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=OUmChcP4KkY

Schülerinnen und Schüler nehmen regelmäßig erfolgreich an Wettbewerben zum Beispiel der Bundeszentrale für politische Bildung oder der Europäischen Kommission teil. 

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Teilnahme am Europa-Wettbewerb finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=OUmChcP4KkY

Außerschulische Lernorte:

Im 11. Jahrgang können die Schülerinnen und Schüler an einer Berlinfahrt mit einem Besuch des Bundestages (einschließlich einem Abgeordnetengespräch) und Bundesrates sowie dem ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen teilnehmen.  Weitere Angebote:

  • Besuch des Landtages in Hannover
  • Gerichtsbesuche 
  • Management Information Game (Planspiel)

Ludger Hillmann (Wi, Powi, Ma) – Fachobmann

Jörg Brinkmann (Wi, Powi)

Birgit Meinders (Wi, Powi, Bio, En)

Dr. Christian Wuttke (Ek, Powi, Wi)

Dr. Gert Lohmann (Ek, Bio, Powi)

Dr. Christin Roßdeutscher (Wi, Powi, Deu)

Matthias Rouwen (Ge, De, Powi)

Andreas Stöcker (Powi, Inf)

Sekundarstufe I

8. bis 10. Klasse: 2-stündig

11. Klasse: 2-stündig und 1 Stunde BO

8. Jahrgang: Buchner, Politik & Co. Niedersachsen 1 – neu 

9. / 10. Jahrgang: Buchner, Politik & Co. Niedersachsen 2 – neu  

Jahrgang 8

  • Politische Entscheidungsprozesse im Nahbereich
  • Konsumentscheidungen Jugendlicher

Jahrgang 9 und 10

  • Politische Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse auf Bundesebene
  • Unternehmen und Arbeitsbeziehungen
  • Verfassungsprinzipien und Wirtschaftsordnung
  • Europäische Union

Diese Vorgaben des Kerncurriculums wurden durch ein schulinternes Curriculum spezifiziert, welches je nach Bedarf überarbeitet wird.

Das Fach Politik-Wirtschaft wird als reguläres Pflichtfach unterrichtet, an dem alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen. 

Sekundarstufe II

In Absprache mit der Kursleitung 

Das Kerncurriculum Politik-Wirtschaft finden Sie unter:

https://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/pw_go_druck_2018.pdf

Das Fach Politik-Wirtschaft kann in der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe angeboten werden als dreistündiges Ergänzungsfach in zwei aufeinanderfolgenden Schulhalbjahren, als dreistündiges Prüfungsfach auf grundlegendem Anforderungsniveau in vier Schulhalbjahren und als fünfstündiges Prüfungsfach auf erhöhtem Anforderungsniveau in vier Schulhalbjahren.

Schriftliche Lernkontrollen:

Die Schülerinnen und Schüler weisen ihren Kompetenzerwerb durch Klausuren gemäß den Erlassen und Richtlinien für die gymnasiale Oberstufe und durch Mitarbeit im Unterricht nach. Mündliche und schriftliche Leistungen gehen in einem Verhältnis von  60 : 40 Prozent bei einer Klausur pro Semester und im Verhältnis von 50 : 50 Prozent bei zwei Klausuren pro Semester in die Gesamtnote ein.

Zur Mitarbeit im Unterricht (mündliche und andere fachspezifische Leistungen) zählt das KC  

sachbezogene und kooperative Teilnahme am Unterrichtsgespräch,

  • Erheben relevanter Daten (z. B. Informationen sichern, gliedern bewerten, 
  • Ergebnisse von Partner oder Gruppenarbeit und deren Darstellung,
  • Präsentation, auch mediengestützt (z. B. Referat),
  • Umgang mit Medien,
  • Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen
  • Anfertigen von schriftlichen Ausarbeitungen,
  • häusliche Vor- und Nachbereitung.
  • Mündliche Überprüfungen und kurze, nicht bewertete schriftliche Lernkontrollen,
  • Szenische Darstellungen (z. B. Rollenspiele),
  • Freie Leistungsvergleiche (z. B Schülerwettbewerbe).