Geschichte des AGO

Die Geschichte des Alten Gymnasiums

14. Jahrhundert: Unterricht in den christlichen Wissenschaften und der lateinischen Sprache durch das Chorherrenstift der Lambertikirche und andere Geistliche

1573 Gründung der Lateinschule durch den Grafen Johann (1614 Velsteinsche Schulordnung, „Die Schulen machen gute Christen, daraus werden treue Untertanen.“)

18. Jahrhundert: Aufnahme von Mathematik und modernen Sprachen (Englisch, Französisch, Dänisch, Italienisch) in den Fächerkanon

1792 Reform der Lateinschule unter Herzog Peter Friedrich Ludwig („Das Wohl des Staates ruht auf der Grundlage einer möglichst allgemeinen Bildung des Volkes.“); Umbenennung in Gymnasium; Erweiterung des Fächerkanons, u.a. Zeitungslektüre als Frühform der Gesellschaftskunde; Einrichtung einer Commerzklasse für Schüler, die weder studieren noch Latein lernen wollen

1815 Reorganisation des Gymnasiums; humanistisches Bildungskonzept; Reifeprüfung nach preußischem Vorbild

1878 Bau des Schulgebäudes am Theaterwall

1914 Gründung des Reform-Realgymnasiums (mit Latein, neuen Sprachen und Naturwissenschaften)

1957 Umbenennung der Schule in Altes Gymnasium Oldenburg; Gymnasium mit altsprachlichem, neusprachlichem und mathematisch-naturwissenschaftlichem Zweig

1972 Einführung der Koedukation

1975 Einführung der Reformierten Oberstufe

1998 – 2001 Brand und Wiederaufbau des Gebäudes am Theaterwall

2004 Übernahme der 5. und 6. Klasssen (Auflösung der Orientierungsstufe), Einrichtung der Außenstelle Osternburg

2014 Eröffnung des NanOLabors, Anerkennung als Offene Ganztagsschule, Sanierung und Neugestaltung der Außenfläche vor dem Portal, Integration der Schule in die moderne Oldenburger Stadtentwicklung.

2018 Zuweisung der Vierzügigkeit durch die Stadt aufgrund der hohen Anmeldezahlen der Schule

2019 Erweiterung des Wahlpflichtangebotes (Französisch als dritte Fremdsprache, naturwissenschaftlicher Schwerpunkt, informationstechnologischer Schwerpunkt, Wirtschaft-Umwelt/Nachhaltigkeit sowie Wirtschaft-China/Chinesisch als Schwerpunkte

 

Persönlichkeiten aus dem Kreis der Ehemaligen

 

Literatur:

Jürgen Weichardt (Hg.): Von der Lateinschule zum Alten Gymnasium Oldenburg 1573 – 1973. Oldenburg: Holzberg, 1973. Jürgen Weichardt (Hg.): Altes Gymnasium Oldenburg 1973 – 1993. Beiträge zu seiner Gegenwart und Geschichte. Oldenburg: Isensee, 1993. Ottheinrich Hestermann: Schulzeit im Dritten Reich. Oldenburg: Isensee, 1994. Klaus Modick: Schwarten, Pauker, Blaue Briefe. Oldenburger Schulzeit in den 60er Jahren. Oldenburg: Isensee. Ulrich Klügel: Das Studienseminar Oldenburg 1892-1983. Der lange Weg zur Professionalisierung der Lehrerausbildung an höheren Schulen. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt, 2017. hier geht es zur Rezension von Dr. Karl-Josef Burkard (StD a.D., von 1980 bis 2012 Lehrer am Alten Gymnasium und von 1998 bis 2012 Fachleiter für besondere Aufgaben am Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien) .

Bildnachweis:

historische Abbildungen des Alten Gymnasiums mit freundlicher Genehmigung von www.alt-oldenburg.de .