Videokonferenz mit einer Schriftstellerin

Videokonferenz mit einer Schriftstellerin

Wie wird man Jugendbuchautorin? Woher bekommt man die Ideen für ein Buch? Macht einer Schriftstellerin das Schreiben eigentlich immer Spaß? 

Am 3. und 9. Juli hatte jeweils eine Hälfte der Klasse 6b des Alten Gymnasiums die Gelegenheit, mit der Autorin Ruth Rahlff („Eulennacht – In den Bäumen von Redmoor“) eine Videokonferenz durchzuführen und Antworten auf die genannten und viele weitere Fragen zu erhalten.

So lernte man, dass neben Joanna K. Rowling nur sehr wenige Schriftsteller entdeckt werden, indem sie einfach ihr fertiges Buch an einen Verlag senden. Ruth Rahlffs Weg zum ersten Roman war komplizierter, mit Büchern hatte sie aber immer zu tun. Als Kind las sie viel und dachte sich eigene Hörspiele aus. Noch sehr jung half sie außerdem in der Buchhandlung ihres Onkels aus. Als Erwachsene arbeitete sie zunächst als Lektorin. Sie wählte also für einen Verlag Bücher aus, die gedruckt werden könnten, und half anderen Schriftstellern beim Verfassen von Romanen. Außerdem schrieb sie selbst Texte für Apps, unzählbar viele Pixi-Hefte und Kinderbücher. In diesem Jahr erschien nun endlich ihr erster Jugendroman, den sie als freie Autorin verfasst hatte.

Erste Überlegungen für diesen Roman gab es schon vor vielen Jahren in einem schön angelegten Garten in Cornwall. Dort sollte eine Geschichte spielen, fand Ruth Rahlff. Aber erst sehr viel später war die Idee entstanden, dass es eine spannende Geschichte über unerklärliche Eulenangriffe sein soll. Mehr wird hier nicht verraten.

Ruth Rahlff war aber auch selbst neugierig, welche Art von Büchern Sechstklässler eigentlich besonders gerne lesen und stellte  diesen deswegen ebenfalls viele Fragen. So nannten die Schülerinnen und Schüler ihre Lieblingslektüren. Es war alles dabei: Comics, Fantasy, Detektivgeschichten, Krimis für Erwachsene, Jugendromane, lange Bücher mit über 1000 Seiten, aber ebenso kurze Bücher, in denen es auch Bilder gibt.

So bekamen die Schülerinnen und Schüler einen schönen Einblick in den Beruf des Autors und die Autorin selbst wiederum erfuhr viel über die Interessen ihrer Zielgruppe. Für alle war es eine schöne Erfahrung, die in Zukunft hoffentlich noch weitere Klassen des Alten Gymnasiums machen können.  

Greta Locher (6b), Louisa Pendt (6b) und Matthias Rouwen