Klasse 9a auf dem „Römerpfad“ – Discipuli vestigia Romanorum sequuntur!

Klasse 9a auf dem „Römerpfad“ – Discipuli vestigia Romanorum sequuntur!

Viele Wege führen nach Rom – ein Weg führte die Klasse 9a nach Trier, eine Stadt römischen Ursprungs.

Die Klasse hat sich im Mai für fünf Tage mit zwei Lehrkräften, Hildegard Brinkmann und Sönke Boden, auf den Weg nach Trier gemacht, um dort römische Geschichte live zu erleben.

In Trier wurden sofort die Wanderschuhe ausgepackt und es ging hinauf auf die Mariensäule, um sich von oben einen Überblick von der historisch bedeutenden Stadt verschaffen zu können. Am zweiten Tag wurde den AGOnauten im Amphitheater sehr anschaulich erklärt, wie das Leben eines Lanista (Gladiatorenmeister) im alten Rom ablief und wie sich die Ausrüstung der Gladiatoren im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Im Sinne ganzheitlichen Verstehens durfte natürlich ein „1 : 1“-Kampf von Schülern in der Verkleidung der Gladiatoren keinesfalls fehlen. Am Nachmittag hielten die Schüler im Rheinischen Landesmuseum sehr informative Vorträge über besondere Exponate. Die Bezeichnung „Bergfest“ wurde am Mittwoch wörtlich genommen, da der sogenannte Römerpfad, der sich durch ein anspruchsvolles Höhenprofil auszeichnet, erwandert wurde. Während der Wanderstrecke besichtigten die Oldenburger die Pützlöcher, einen alten römischen Steinbruch, in dem die Steine für die Porta Nigra geschlagen wurden. Für die Schüler waren während dieser Besichtigung allerdings auch die dort lebenden „riesigen“ Höhlenspinnen von größtem Interesse.  Auf dem Römerpfad wurden insgesamt 24 Kilometer über Stock und Stein auf den Spuren der Römer „gewandert“, wobei Google-Maps zeitweise dafür sorgte, dass es eher über Stock als über Stein ging. Doch die Schüler blieben dabei stets guten Mutes, sodass am Ende der Stolz auf das Geschaffte und ein Muskelkater überwogen. Der letzte Tag vor der Abreise wurde genutzt, um Trier besonders aus architektonischer Sicht zu begutachten. Auf dem Programm standen die Porta Nigra, der Trierer Dom, die Konstantinbasilika und die Kaisertherme. Mit einem Nachmittag zur freien Verfügung bei allerbestem Wetter und einem leckeren Grillbuffet in der Sonne wurde der letzte Tag beschlossen.

Es waren fünf sehr schöne, informative und sportliche Tage, die alle Teilnehmer wohl in bester Erinnerung behalten werden.

(Text und Fotos: Sönke Boden)