AGO direkt

Tolle Unterrichtsprojekte und -ereignisse, Berichte über Klassenfahren und Exkursionen oder andere Schulerlebnisse – all dies findet man auf dieser Seite. Alle Beteiligten des Alten Gymnasiums haben die Möglichkeit interessante, lustige, informative oder auch hilfreiche Artikel zu veröffentlichen. – Direkt aus dem Schulleben des AGO.

 

Schulfest 2017


In einer überaus gelungenen Gemeinschaftsaktion von Schülerinnen, Schülern, Eltern und Lehrkräften fand am 18. August 2017 ein Schulfest statt, das keine Wünsche offen ließ. Klassen, Kurse und die SV hatten ein buntes Potpourri an Angeboten geplant und organisiert, das den Flaneuren des Festes reichlich Spiel, Spaß, Spannung und Gaumenfreuden brachte.

Fotos: Hauke-Christian Dittrich

Noch mehr Bilder vom Schulfest gibt es hier.

 

 

Schule ist manchmal wie Ferien …

Alle AGOnauten unternahmen kurz vor den Sommerferien einen Ausflug in den Beachclub Nethen. Bei Spiel, Spaß und reichlich Sonnenschein genossen alle Beteiligten die Gemeinschaftsaktion.

Die gesamte Fachgruppe Sport sowie das Seminarfach Sport, das von Melanie Rose und Christian Scheele betreut wird, hat den tollen Schulausflug, der allen Mitmachenden noch lange in Erinnerung bleiben wird, organisiert. Neben den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, die der Beachclub Nethen ohnehin bietet, hatten die Organisatoren für die Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 ein Spiel ohne Grenzen vorbereitet und für die Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 unterschiedliche Sportbattles im Angebot. Die jüngeren Schüler übten sich in Ausdauer, Koordination und Tempo, während die älteren in ihren Jahrgängen gegeneinander Beachvolleyball, Beachsoccer und Ultimate Frisbee spielten.

Für alle Teilnehmenden war der Ausflug ein riesiges Vergnügen. Den Organisatoren sei für diesen wunderbaren Tag gedankt – Petrus für das passende Wetter.

 

 

Vorfreude auf das Abitur: Mottowoche 2017

 

Abitur 2016

86 Schülerinnen und Schüler haben 2016 das AGO mit bestandenem Abitur verlassen.

Ein solches Ereignis muss gebührend gefeiert werden. Neben vielen Abipartys wurden die Leistungen der Abiturienten am 18. Juni 2016 im Rahmen einer Feierstunde zur Übergabe der Zeugnisse in der Lambertikirche und einem anschließenden Sektempfang im Foyer der Schule gewürdigt. Im festlichen Rahmen wurde am Abend bis in den frühen Morgen hinein bei „Wöbken“ das Tanzbein geschwungen.

Allen Abiturienten wünschen wir auf diesem Wege alles Gute für ihre Zukunft.

Die Rede für das Lehrerkollegium hielt Uwe Roeder und kann hier abgerufen werden.

 

Abitur 2015

 

Abiball 2014

 

Klassenfahrt zum Waldpädagogikzentrum Hahnhorst

Im Juli 2014 werden wir mit der Klasse 7b in das Waldpädagogikzentrum Hahnhorst fahren, um dort eine Projektklassenfahrt mit dem Titel „Wald und Holz“ durchzuführen.

Das Waldpädagogikzentrum gehört zu den Niedersächsischen Landesforsten, dem größten Waldeigentümer Niedersachsens. Die Niedersächsischen Landesforsten haben als der größte Waldbesitzer des Landes nicht nur die Aufgabe Wälder zu pflegen und zu bewirtschaften, sondern auch die Öffentlichkeit zu unterrichten und die Menschen mit diesem besonders schönen Teil ihres Lebensumfeldes vertraut zu machen.

Dabei nimmt die Waldpädagogik einen besonderen Stellenwert ein. Besonders junge Menschen sollen wieder näher mit der Natur in Kontakt gebracht. Waldpädagogik bietet die einmalige Chance, Kinder und Jugendliche mit dem komplexen Begriff der Nachhaltigkeit vertraut zu machen und ein Naturverständnis zu schaffen.

Das Ziel dieser Projektklassenfahrt ist es, eine hohe Wertschätzung für den Wald zu schaffen. Die Waldpädagogikangebote orientieren sich an der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Wissen und Praxis im Umgang mit Wald und Natur werden erlebt, gelehrt und gelernt. Dabei geht es thematisch um die Auseinandersetzung mit Tier- und Pflanzenarten, die Nutzung des Rohstoffes Holz, die regionale Waldgeschichte oder die Pflege und den Schutz wertvoller Lebensräume. Auch die Funktionen des Waldes beim Wasser- und Klimaschutz lassen sich kaum besser darstellen als im Wald selbst.

 

Wandertag im Sinne der Kunst

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Am 21. Mai besuchte die Klasse 9a im Rahmen des Wandertages die Hansestadt Hamburg, um dort den gebürtigen Oldenburger, Jürgen Becker, in seiner weltberühmten Galerie aufzusuchen. Er führt das Geschäft seit etwa 30 Jahren selbstständig und „lebte“ Kunst schon in seiner Zeit als Banker, während der er sich bereits eine Kunstsammlung schuf.

Nach einer kurzen Einführung in seine Biografie gab der ehemalige Banker der Lerngruppe einen Eindruck von der modernen Kunst. Hierzu bediente er sich immer wieder an Beispielen seiner Ausstellungsstücke. Auch wenn der Klasse z.B. der Künstler Allen Ruppersberg bislang kein Begriff war, war es Herrn Becker ein Bedürfnis, der Klasse die Wichtigkeit und Wertigkeit dieses Künstlers zu erläutern. Becker hat schon sehr viele weltberühmte Künstler ausgestellt und das nicht nur in Europa, sondern sogar im „Museum of Modern Art“ in New York. Obwohl Kunst für ihn nicht nur „Wirtschaft“ darstelle, wusste die Klasse am Ende der Exkursion über jeden Preis „seiner“ Werke Bescheid und wurde zunehmend kritischer, als Herr Becker ein Kunstwerk in Form eines Wollfadens, der sich neben einer maschinengeschriebenen Gebrauchsanweisung in einem kleinen Kästchen befindet, vorstellte, welches nach eigenen Angaben 160.000 Euro kosten soll. Der Klasse stellte sich die Frage, ob der Faden bzw. die Instruktionen, auf welche Art und Weise man diesen Faden platziert, wirklich Kunst sei. “Für jeden ist Kunst etwas anderes, stellt mir nicht die Frage, was Kunst ist“, entgegnete Herr Becker auf die leichte Skepsis der Schülerinnen und Schüler, die zu bemerken gewesen war. Um den Kunstmarkt zudem noch aus einer anderen Sichtweise kennen zu lernen, stieß eine benachbarte Kollegin zu uns und berichtete über den Ablauf von Kunstauktionen und anderen Erfahrungen, die ihr die Kunst und ihre Tätigkeit als Galeristin gegeben haben. Aber sehr schnell war klar, dass auch sie an Business denken muss und sich nur „im Sinne der Kunst“ keine Einbußen erlauben kann. Auch wenn die Klasse größtenteils mit der ausgestellten Kunst an sich nicht im Reinen schien und man immer wieder den Wortlaut „Das kann ich auch“ vernehmen konnte, wurde ihr ein detaillierter Einblick in das interessante Geschäft des Kunsthändlers verschafft. Und letztlich muss ja sowieso jeder für sich entscheiden, was Kunst ist und was sie einem wert ist.

Text: Nils Koppe, 9 a

Fotos: Danial Amintavakoli, 9 a

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