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Final Cut – Up and down

Treppenhaus des Klassenraumturmes ist Ausstellungsort

Am Abend des 15. Mai stiegen nicht nur Schülerinnen und Schüler des Alten Gymnasiums lachend und pustend in das Obergeschoss des ‚Turmes‘, sondern auch deren Eltern, Geschwister und Freunde, zudem Lehrkräfte und andere Kunstinteressierte.Im Rahmtilmann annalenaen einer Vernissage wurden die mehr als mannshohen Papierschnitte, die nicht nur die Wände, sondern auch den inneren Lichtraum des Treppenhauses schmücken, der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Papierschnitte, die unterschiedliche menschliche Begegnungen thematisieren, sind in einem mehrtägigen Kunstprojekt im Rahmen der schulinternen Begabtenförderung entstanden. 12 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9 hatten sich von der Ausstellung „Final Cut“ im Horst-Janssen-Museum zu eigenen künstlerischen Auseinandersetzungen inspirieren lassen.
imke u nadineDie Ausstellungseröffnung wurde im Wesentlichen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kunstprojektes gestaltet. Sie kümmerten sich um die Einladungen und Plakate, sie hielten die Einführungsrede und versorgten die Gäste mit Speis und Trank . Auch für die musikalische Begleitung sorgten zwei Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10.
Der Schulleiter, Herr Marschhausen, betonte in seiner Begrüßung das sichtbar gute Zusammenwirken vieler „schulischer Zahnräder“, sodass das AGO nicht nur ein Ort sei, wo das Leben Farbe, sondern auch Farbe Leben gewinne. Er regte an, Grundschulen an einem solchen, auch für jüngere Schülerinnen und Schüler interessanten, Projekt zu beteiligen und die Zusammenarbeit mit Oldenburger Grundschulen zu intensivieren. Sandrine Teuber vom museumspädagogischen Dienst der Stadt Oldenburg und Angelika Feldhege, Lehrerin des Alten Gymnasiums und Leiterin des Projektes, betonten die wieder einmal gelungene Kooperation der Institutionen Museum und Schule. Darüber hinaus unterstrichen sie die grundsätzliche Qualität dieses Projektgedankens, der sich nicht nur durch vielfältige Kooperationen auszeichne, sondern auch durch die Ansetzung ganztägiger Projekttage ein sehr konzentriertes intensives und extensives Arbeiten ermögliche.