Besondere Angebote

Das AGO bietet zwei „spanische“ Austauschprogramme an:

  1. regelmäßiger Spanienaustausch
  2. Vermittlung und Beratung bei Individualaustauschen mit Schulen in Bolivien und Guatemala

1. Unser Spanienaustausch  flaggespanien

Endlich haben wir es geschafft, wieder eine spanische Partnerschule zu finden. Und dabei haben wir ein goldenes Los gezogen: Unsere Partnerschule IES Juan de la Cierva befindet sich in dem historischen Städtchen Vélez-Málaga, oberhalb des Badeortes Torre de Mar an der fruchtbaren Costa Tropical mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr.

Einige Schülerinnen und Schüler waren bereits vor Ort und schildern ihre Eindrücke:

Joke:Viel gelaufen, viel gesehen, wunde Füße – aber es hat sich gelohnt.

Hannah: Die Zeit in Spanien war super! Wir haben tolle Ausflüge gemacht und die Alhambra war echt beeindruckend!

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Pia:Es war eine unvergessliche Zeit in vielen Hinsichten: viel Spaß, viel Herzlichkeit, viele Küsschen, viele neue Freundschaften und am Ende viele Tränen. Alles in einem Wort: WIEDERHOLUNGSBEDARF!

Alyssa: Am besten hat es mir gefallen, viele neue Leute kennen zu lernen, mit denen ich auch in Kontakt bleiben werde. Der Austausch war eine tolle Erfahrung!

Jasmin: Jeder, der die Chance hat, an einem Austausch teilzunehmen, sollte das auch tun.

Mayra: Wir zählen die Tage bis wir uns wiedersehen und bleiben in Kontakt.

Joshua: Das Beste am Austausch war, als die Mutter zu mir sagte: „mi casa es tu casa.“

Ron: Ich werde die Partys mit meiner Austauschschwester nie vergessen!

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Wanderung im Torcal

 

Informationen zum Austauschprogramm ‚Spanien‘ in der 9. Klasse

2014 konnten die Spanischlehrer Fritjof Eilts und Susanne Bentlage den Kontakt zu einer Schule in Andalusien herstellen und eine Austauschpartnerschaft etablieren, und bereits im September 2015 nahm eine zweite Schülergruppe des Alten Gymnasiums an einem Austausch teil.

Unsere Partnerschule IES Juan de la Cierva befindet sich in dem historischen Städtchen Vélez-Málaga, oberhalb des Badeortes Torre de Mar an der fruchtbaren Costa Tropical mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr.

Im Oktober, wenn bei uns der Herbst deutliche Zeichen setzt, fliegen unsere Spanischschüler der 9. Klassen nach Málaga und können nicht nur die sprichwörtliche Gastfreundschaft der spanischen Familien, sondern auch die wärmende Sonne Andalusiens genießen.

Einige unserer Schüler kennen Spanien zwar durch eigene Urlaubserfahrungen, doch das Zusammenleben in den Familien ermöglicht einen ganz anderen Blick auf die spanische Kultur, die sich besonders in den privaten Wohnumständen, Essgewohnheiten und im Tagesablauf vom heimischen Leben in Oldenburg unterscheidet.

Jetzt freuen sich die „Spanier“ der 9c und d auf den Gegenbesuch der Spanier im April 2016, und der eine oder andere denkt schon darüber nach, wie er seinen Der Fahrradparkplatz der PartnerschuleAustauschpartner fit macht fürs Überleben auf den Oldenburger Fahrradwegen. Denn im hügeligen Vélez-Málaga ist das Fahrrad kaum eine Option – im Fahrradständer der Schule Juan de la Cierva stehen nur 2 Räder, eins davon gehört einem Sportlehrer…

Am AGO ist die Spanischlehrerin Susanne Bentlage für den Austausch zuständig.

 

 

 

 

Stadt und Land von Málaga (von Nils Dübbel und Kilian Mandon)
Wir, der 9. Jahrgang des Alten Gymnasiums, waren vom 26.9 bis zum 4.10.2015 im südspanischen Málaga. In Málaga erlebten wir mit den Gastfamilien und -schülern tolle Ausflüge z.B. in die Alhambra oder nach Ronda.
Nachdem wir angekommen waren, konnten wir und die Familien uns das gesamte Wochenende kennenlernen. Viele haben diese Zeit schon mal genutzt um kleinere Ausflüge zu machen und die Gegend kennenzulernen. Am Montag ging es dann wirklich los, wir besichtigten die Schulen von Periana und Vélez. Danach sahen wir dann wie man Olivenöl herstellt in einer echten Olivenölmühle und haben Tontafeln mit arabischen Mustern gestaltet, die wir sogar als Geschenke mitnehmen durften. Dienstag fuhren wir nach Granada und zur Alhambra. Dort sahen wir vor allem, wie kunstvoll die arabische Kultur in Südspanien ausgeprägt war und immer noch ist. Mittwoch waren wir am Strand von Torre del Mar. Dort haben wir Sport gemacht und Stand-Up-Paddling gelernt. Donnerstag schließlich kam dann Málaga. Mit 500000 Einwohnern überragt Málaga das gesamte Tal der Gegend Wir fanden sowohl Spuren von christlicher, muslimischer bzw. arabischer, sowie römischer Kultur. Das macht die Stadt besonders sehenswert. Am Freitag, dem vorletzten Tage der Reise, gingen wir im Nationalpark Torcal wandern. Dieser Nationalpark ist für seinen steinigen und an einigen Stellen beinahe unpassierbaren Untergrund bekannt. Das war ein ziemliches Abenteuer sowohl für uns Deutsche, als auch für die Spanier. Danach sahen wir noch Ronda, eine mittelalterliche Stadt mit sehr viel erhaltener arabischer Kultur und einer riesigen arabischen Badeanlage. Dann kam der letzte Tag mit einer großen Abschlussfeier am Strand. Stundenlang hatten wir Spaß mit Baden, Ballspielen und Unterhalten. Später sind wir dann leider schon zurückgeflogen, wobei wir alle immer schöne Erinnerungen an diesen Austausch haben werden. Besonders die Erfahrung für einige mitten im Nirgendwo zu leben, hat das Ganze auch noch einmal besonders gemacht. Unser Dank gilt vor allem Frau Bentlage und Frau Wiegand, die diese Reise erst möglich gemacht haben und uns auch nonstop auf ihr begleitet haben.

 

 

Unser Spanienaustausch in der 9. Klasse im Schuljahr 2014 / 2015

Blick auf die Alhambra
Blick auf die Alhambra

„Wir müssen uns unbedingt für diese Gastfreundschaft revanchieren“, das war einer der Vorsätze der Schülerinnen und Schüler der 9d, als sie vom Austausch aus Velez-Malaga zurückkamen. Nun haben sie diese Gelegenheit genutzt und die Begeisterung der Spanier beweist, dass sie ihr Vorhaben umgesetzt haben:
“os juro que me he enamorado del abuelo….” (ich schwöre euch, ich habe mich in den Opa meiner Partnerin verliebt)

Die Spanier kamen mit großem Interesse, haben nacheinander Hamburg, Bremen und Groningen besucht und sich in einer Fußgängerrallye auch Oldenburg zu Fuß erarbeitet.
Sie nehmen die Eindrücke einer Stadt mit, die für sie nicht wie eine Stadt wirkte, da es keine Hochhäuser und Wohnblocks gibt, und weil ihnen die vielen Bäume in der Stadt eher den Eindruck einer Parklandschaft vermittelten. Nachhaltig wurden sie von der „Fahrradstadt“ beeindruckt, es gab die eine oder andere schmerzhafte Erfahrung mit dem Drahtesel und der Lehrer konnte kaum fassen, dass er fast eine Exkursion verpasst hätte, weil er am Bahnhof keinen Parkplatz für sein Fahrrad fand.

Während die Oldenburger damals in Vélez-Málaga stöhnten, dass sie „nachts“ zu Abend essen mussten, staunten nun die Spanier über die Reichhaltigkeit des deutschen Frühstücks – „si desayuno ahora cómo voy a almorzar, porque aquí me ponen mucha comida en el desayuno…“ (wie soll ich jetzt noch zu Mittag essen, wenn es so viel zum Frühstück gibt…)

Diese Austauschbegegnung hat ein kleines Fenster geöffnet für einen Einblick in die Lebensweise von Familien in den unterschiedlichsten Ecken Europas. Die Jugendlichen haben die Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit dem Fremden und zum gemeinsamen Erleben und Feiern genutzt.

Unser Spanienaustausch in der 9. Klasse im Schuljahr 2016/17

Nicht nur zum Aufwärmen nach Spanien

Nach einer langen Reise von Oldenburg über Hamburg kamen wir am Freitag, den 4.11.2016 müde aber auch aufgeregt am Flughafen in Malaga (Spanien) an, von wo aus wir uns dann in die Orte begaben, auf die wir schon im Voraus aufgeteilt worden waren: Velez-Malaga und Periana.

Die ersten Wochenendtage verbrachten wir zunächst alle alleine in den Gastfamilien, allerdings trafen sich auch in diesen Tagen schon viele von uns untereinander, um gemeinsam mit den jeweiligen spanischen Austauschschülern Sehenswürdigkeiten in der Umgebung wie z.B. den Badeort Nerja zu besuchen.

Am Montag hatten wir dann die Gelegenheit, am Schulalltag der spanischen Austauschüler teilzuhaben, außerdem probierten viele von uns die typischen “churros con chocolate“ und machten eine Rallye durch die Altstadt von Velez oder besichtigten eine Ölmühle und eine Keramikwerkstatt in Periana, wo wir Gelegenheit hatten, typische „Azulejos“ (Kacheln) Andalusiens selbst zu gestalten. Den Nachmittag verbrachten wir dann wieder in den Gastfamilien.

Am Dienstag machte unsere gesamte Gruppe einen Tagesausflug nach Granada, wo wir bei strahlendem Sonnenschein und doch recht kaltem Wind zuerst die eindrucksvolle Alhambra und später die Innenstadt besichtigten. Der darauffolgende Mittwoch war der Strand- und Sporttag, an dem Aktivitäten wie Reiten, Bogenschießen und verschiedene Strandspiele gemacht wurden.

Am Donnerstag war vormittags eigentlich eine Wanderung durch eine beeindruckende Karstlandschaft in der Sierra Nevada (El Torcal), geplant, dies war jedoch wegen des Wetters auf 1.500 Metern Höhe nur sehr eingeschränkt möglich, so dass wir uns nach kurzer Zeit auf den Weg nach Malaga machten. Dort sahen wir bei bestem Sommerwetter beispielsweise den Faro (Leuchtturm) mit Blick auf die Altstadt, die Kathedrale, das Picasso-Museum und andere Sehenswürdigkeiten und hatten Zeit, nochmal Wärme zu tanken, bis es am Freitag ins frostige Deutschland zurückgehen sollte. Zurück in den Gastfamilien machten sich dann auch alle am Abend schweren Herzens an das Kofferpacken, um am nächsten Morgen bereits um 4.30 Uhr schon wieder abzureisen, was den meisten von uns sehr schwer fiel.

Der Austausch war wirklich schön und jeder konnte tolle Erfahrungen sammeln, deshalb freuen sich schon alle auf den Besuch unserer spanischen Austauschpartner im Mai 2017.

(Text: Tasja Komorek)

2. Individualaustausche mit Bolivien (La Paz), Guatemala (Guatemala-Stadt) und Chile

(SchülerInnen zwischen 15 und 18 Jahren)

 

 

Auf der ganzen Welt und auch in Mittel- und Südamerika gibt es „Deutsche Schulen“, in denen deutsche Kultur und Sprache gepflegt werden. Um den dortigen Schülern eine persönliche Erfahrung mit Deutschland zu ermöglichen, kommen aus vielen dieser Schulen jedes Jahr Schüler nach Deutschland. Sie suchen Familien, die bereit sind, sie als zusätzliches Kind für fünf Wochen (Guatemala) oder drei Monate (Bolivien) aufzunehmen. Durch den Deutschlandaufenthalt sollen die Schüler ihre Sprachkenntnisse erweitern, das Leben in einer deutschen Familie und natürlich auch eine deutsche Schule kennen lernen. Spanisch ist für die meisten die Muttersprache; neben Deutsch lernen sie aber auch noch Englisch in der Schule. Die Schüler aus Guatemala sind 11 bis 18 Jahre alt, die bolivianischen Gäste sind zwischen 15 und 17 Jahre alt.Ein Gegenbesuch deutscher Schüler wird von den Schulen begrüßt, ist aber keineswegs Voraussetzung. Unseren Schülern bieten sich durch diese Kontakte hervorragende Möglichkeiten, die Sprachkenntnisse zu verbessern und interkulturelle Begegnungen zu erleben. Lesen Sie weitere Informationen zum Guatemala-Austausch (hier), zum Chile-Austausch (hier) und zum Bolivien-Austausch (hier). Eine Beratung der Interessenten und Teilnehmer des AGO erfolgt durch die Spanischlehrerin Susanne Bentlage.