L’HOMME ET LA MER / Der Mensch und das Meer

– ein ganz besonderes Austauschprojekt mit dem Lycée de Kerneuzec –

Unser Frankreichaustausch 2017 war ein ganz besonderer….  Das lag nicht nur an einer ganz besonders netten, gut harmonisierenden deutsch-französischen Austauschgruppe, die auch bei den aus Schülersicht sicherlich manchmal verrücktesten Ideen ihrer von einer Fortbildung inspirierten Lehrer (z.B. WortschatzARBEIT, Teletandem- und TandemARBEIT, An der Nordseeküste/C’est pas l’homme qui prend la mer 😉) mit Spaß dabei waren, sondern auch an unserem diesjährigen Austauschprojekt L’Homme et la Mer/Der Mensch und das Meer.

Vor den Herbstferien brachen 28 AGOnauten zusammen mit Frau Klostermann und Frau Osthövener an das bretonische Ende der Welt, le Finistère, auf. Neben Erkundungen der Bretagne z.B. mit Besuchen im Océanopolis in Brest, in Concarneau, Pont Aven, Quimper, in einer Cidrerie, einer Biscuiterie und einer Austernzucht und gemeinsamen sportlichen Aktivitäten beim Kayak de mer inmitten einer Kegelrobbenkolonie, beim Surfkurs oder bei bretonischen Tänzen standen wie schon beim Besuch der Franzosen in Oldenburg wieder Berufserkundungen in verschiedenen Betrieben auf dem Programm.

Die Bandbreite der bretonischen Interviewpartner reichte dabei von Surf- und Tauchlehrern über Fischer und Austernzüchter bis hin zu Pädagogen, Meeresbiologen und maritimen Forschern an der Universität von Lorient. Sie lieferten unseren AGOnauten interessante Einblicke in die maritime Berufswelt der Bretagne.

Ein Zwischenstopp in Paris auf dem Rückweg, der unter dem beleuchteten Eiffelturm endete, rundete die Fahrt gelungen ab.

Ein Lob für ihre guten Sprachkenntnisse erhielten die Teilnehmer nicht nur von ihren französischen Gasteltern, sondern auch von Besuchern der Vernissage (Eltern, französische Kollegen) für die Präsentationen ihrer Berufserkundungen.

Dass unser insgesamt einjähriges Austauschprojekt ein ganz besonderes war, fand auch die Jury des Deutsch-Französischen Jugendwerkes, die das Projekt gleich doppelt ausgezeichnet hat, zum einen als besonders förderungswürdiges

  • IN-Projekt 2017 (IN steht dabei für ein innovatives, interdisziplinäres und interkulturelles deutsch-französisches Austauschprojekt) und zum anderen
  • als Gewinnerprojekt des mit 1000 € dotierten Teletandem-Förderpreises 2017.

Das ist auch für uns als betreuende Lehrkräfte eine erfreuliche Anerkennung unserer Arbeit, die uns darin bestärkt, auch bei zukünftigen Austauschprogrammen die intensive sprachliche Arbeit in deutsch-französischen Tandems fortzusetzen.

Ebenso freuen wir uns über unsere sechs(!) Schülerinnen, die die Chance der Austausch-verlängerung in Form des dreimonatigen Brigitte-Sauzay-Aufenthaltes genutzt haben und mit hervorragenden Französischkenntnissen wieder zu uns stoßen werden, und natürlich über die Tatsache, dass bei einigen Austauschteilnehmern die Vorbereitungen für weitere Besuche in der Bretagne bzw. Oldenburg schon laufen.

Beendet ist das Austauschprojekt noch nicht. Eine gemeinsame Feier des Förderpreises per Videokonferenz und ein vorweihnachtliches Teletandem-Projekt sind bereits in Planung.

Einige Zitate unserer Austauschteilnehmer/innen (anonyme Umfrage):

AUSFLÜGE

  • Der Austausch war super. Wir alle waren im Austauschfieber, sogar die Busfahrer beim Singen im Bus!
  • Die Ausflüge fand ich sehr schön, das Meer ist noch viel schöner als ich dachte.
  • Das Programm fand ich sehr abwechslungsreich und gut strukturiert. Wir haben sehr viel von der wunderschönen Bretagne gesehen.
  • Ich hätte gern noch mehr Freizeit (ohne Rallye) in den Städten gehabt.
  • Bei einigen Ausflügen hätten wir mehr Zeit gebraucht. Pont-Aven, Concarneau, Quimper waren tolle Orte, wo man gern mehr Zeit verbracht hätte. Der Aufenthalt in Paris war ein genialer Abschluss einer tollen Zeit.
  • Die Kanutour war megaschön.
  • Die Ausflüge haben Spaß gemacht! Das Surfen war richtig gut!
  • Uns haben das Surfen und das Kajakfahren am besten gefallen. Das war sooooo cool!
  • Das Programm war sehr abwechslungsreich. Das Surfen, das Probieren der Austern und der gemeinsame bretonische Abend mit den bretonischen Tänzen haben mir sehr gefallen.
  • Die Aktivitäten des Austauschprogramms waren sowohl in Deutschland, als auch in

Frankreich abwechslungsreich und sehr interessant! Es waren Dinge dabei, die man alleine bestimmt nicht gemacht hätte. Ich fand es sehr aufregend in Frankreich die Cidrerie, die Kekserei und den Austernfischer zu besuchen. Wahrscheinlich hätte ich sonst auch keine Auster probiert. Das Wellenreiten und Kajakfahren haben besonders viel Spaß gemacht. Die vielen kleinen Städte/Orte waren auch sehr schön.

  • Paris war auch super! Die abendliche Bootstour war richtig schön. Es wäre cool gewesen, wenn wir noch länger in Paris geblieben wären.
  • Paris am Ende war soooooooooooo toll!
  • Mir haben das Surfen, der Besuch im Océanopolis in Brest und als besonderer Abschluss einer tollen Fahrt der Aufenthalt in Paris besonders gut gefallen.

GASTFAMILIE

  • Meine Gastfamilie war so toll! Sie haben mich sehr gut aufgenommen und ich fühlte mich wie zu Hause.
  • Meine Gastfamilie war super freundlich und man wurde toll aufgenommen. Ich werde die gemeinsamen Abende mit der Familie nicht vergessen HerzY.
  • Unsere Gastfamilien waren super nett und haben uns wie ein Famlienmitglied behandelt.
  • Wir haben uns super verstanden! Man konnte sich gut verständigen!
  • Mein Corres ist soooooo toll! Ein richtiger Freund!
  • Mein Verhältnis zu meiner corres und ihren Freunden war sehr herzlich (neue Freundschaften!)
  • Meine Gastfamilie war sehr nett und herzlich. Alle haben sich bemüht, dass es mir gut geht.

SPRACHKENNTNISSE

  • Meine Sprachkenntnisse haben sich verbessert.
  • Wir verstehen Französisch jetzt viel besser.
  • Ich kann mich jetzt auf jeden Fall besser auf Französisch verständigen.
  • Man hat richtig gemerkt, wie man irgendwann automatisch Französisch gesprochen und gedacht hat.

TELETANDEM-/TANDEMARBEIT

  • Die Berufserkundungen waren sehr interessant.
  • Die Interviews waren beide Male richtig gut. Das hat mir wirklich viel Spaß gemacht.
  • Es war spannend Berufe zu entdecken, von denen man vorher noch nicht viel gehört hatte. Der Erlebnisbericht dazu war allerdings sehr zeitaufwendig, weil man nach den langen Tagen doch oft sehr müde war. Gerne hätte man auch mehr Zeit mit der Familie verbracht. Die Tage sind einfach sehr schnell vergangen!
  • Die Tandemarbeit war hilfreich. Es wäre schön, wenn man sie an schöneren Orten (z.B. draußen auf dem Schulhof, am Strand….) machen könnte.
  • Durch die Partnerarbeit mit dem eigenen und auch anderen Austauschschülern ist man sich näher gekommen und hat die eigenen Sprachkenntnisse verbessert und Mut zum Sprechen bekommen.
  • Die Tandem-Arbeit ist super. Sie bringt einem das Land und die Sprache näher. Ich fand es gut, dass die Partner häufig gewechselt wurden. So lernt man auch die anderen besser kennen.
  • Die Aufgaben und Themen, die wir in der Schule bearbeitet haben, waren gut, da man viel über persönliche Dinge und auch landestypische Einstellungen erfahren hat. Am besten haben mir die Berufserkundungen gefallen. Ich war überrascht, dass ich viel von den Antworten unseres französischen Interviewpartners verstanden habe. Beim Schreiben des Berichtes haben wir uns gegenseitig geholfen.

 

BEGLEITPERSONEN

  • Unser Busfahrer ist cool!
  • Die Lehrer waren super drauf und haben sich immer gleich um alles gekümmert.
  • VIELEN DANK an unsere Lehrer für die tollen Erfahrungen, die wir alle machen durften!
  • Toll, dass sich die Lehrer so super um alles gekümmert haben! Der Austausch hat echt Spaß gemacht!

SCHÖNSTER AUSTAUSCHMOMENT

  • Der beste Austauschmoment war für mich der Abschluss am beleuchteten Eiffelturm.
  • Mein schönster Austauschmoment war die Bootstour in der Dämmerung mit Blick auf den Eiffelturm. Ich finde die Stadt wunderschön!
  • Die Kajaktour!
  • Die ganze Fahrt!

LUSTIGSTER AUSTAUSCHMOMENT:

  • Am Lustigsten fand ich den Moment, als viele von uns zum ersten Mal eine Auster probiert und dann gemerkt haben wie, nun ja, gewöhnungsbedürftig die schmeckt.
  • Wenn man auf Französisch etwas im Speedtempo gefragt wurde, es nicht richtig verstanden und dann einfach „Ja“ gesagt hat, was dann manchmal lustige Folgen hatte (So wurde ich beispielsweise zur Vegetarierin!).
  • Das Singen im Bus!

BLÖDESTER AUSTAUSCHMOMENT:

  • Der Moment des Abschieds (4x)