Masernschutzgesetz

Masernschutzgesetz

Am 13.02.2020 wurde das Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht (BGBl. I Nr. 6 S. 148). Die Regelungen, die eine Änderung des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Men- schen (Infektionsschutzgesetz-IfSG) beinhalten, treten zum 01.03.2020 in Kraft.

§ 20 IfSG sieht zukünftig den Nachweis eines Impfschutzes gegen Masern sowohl für in Gemeinschaftseinrichtungen nach § 33 Abs. 1 bis 3 IfSG betreute als auch tätige Personen vor, soweit diese nach dem 31.12.1970 geboren sind.

Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne des Gesetzes sind solche Einrichtungen, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden, wie z. B. Schulen und Ausbildungseinrichtungen.

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt ein Merkblatt entwickelt, das einen Überblick über die Neuregelungen des Gesetzes liefert und Hilfestellung im Rahmen der durchzuführenden Überprüfungen des Impfstatus bietet.

Zum Merkblatt

Im Merkblatt wird auf eine Mustervorlage für eine ärztliche Bescheinigung verwiesen, siehe hierzu auch im  Menü „Stufen 5 bis 10“ den Menüeintrag „Formulare“.