Neubau und Renovierungen

Neubau und Renovierungen

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, an dieser Stelle finden Sie / findet Ihr künftig Informationen zu unserem Neubau sowie zu den Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen im Altbestand.

 

Erweiterung der Schulhoffläche (25.08.2021)

Der EGH hat zugesichert, spätestens bis zum 01.09.21 eine Schulhoferweiterungsfläche am rückwärtigen Parkplatz (Theaterwall) einzurichten. Hierfür werden ca. 20 Einzelstellplätze für die erforderliche Dauer gesperrt und der Bereich mit Bauzaun abgetrennt. Eine Zuwegung vom Schulhof her wird über Entnahme eines Gitterzaunelementes auf der Grundstücksgrenze ermöglicht, weiterhin ist ein Zugang von vorne (Bereich Brücke) durch den Bauzaun vorgesehen.

Ausschnitt Parkplatz Schulhoferweiterung

Wir als Schule freuen uns, dass unsere Bemühungen, unseren Schülerinnen und Schülern auch während der Bauphase genügend Erholungsraum zu bieten, erfolgreich waren. Unseren AGO-Nautinnen und AGO-Nauten stehen damit der Cäcilienpark, der Grünstreifen an der Hausbäke und nunmehr auch noch vom Parkplatz abgetrennte Flächen direkt am Schulgelände zur Verfügung. Wir danken den zuständigen Entscheidungsträgern.

 

Schließung des Bauzaunes (25.08.2021)

Wir haben die folgenden Informationen vom EGH (Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau) erhalten:

  • Der für die Baustelle zuständige Sicherheits- u. Gesundheitsschutzkoordninator fordert auf längere Sicht eine Anpassung der aktuellen Situation, die eine Schleuse mit Bauzaunelementen als Übergangslösung vorsah.
  • Seitens der Stadt Oldenburg hat der Arbeitsschutz starke Bedenken einer Querung der Baustrasse durch die Schülerinnen und Schüler geäußert und fordert hier eine strikte Trennung von Schul- u. Baustellenbetrieb. Folgende Optionen stehen daher im Raum:
    • Bau einer Fußgängerbrücke
      • Sie scheidet nach Prüfung aus, da die Platzverhältnisse für Treppentürme und Aussteifungen im dortigen Bereich der Bauzufahrt die Bewegungsradien für Feuerwehrfahrzeuge dermaßen stark einschränken würden, dass dies nicht zulässig wäre.
      • Auch ein seitliches Übersteigen der Brückengeländer durch Schülerinnen und Schüler könnte nicht ohne Weiteres verhindert werden.
    • Herstellung einer stabilen und unverrückbaren Schleusensituation mit Stahltorelementen in Fundamenten
      •  Es entstehen hohe Kosten für den Stahlrahmen mit Gitterelementen, hinzu kommen die Pflaster- u. Betonarbeiten zur Herstellung geeigneter Fundamente sowie der komplette Rückbau nach Beendigung der Maßnahme.
      • Die notwendige tägliche Reinigung von Gummimatten sowie deren Lagesicherung kann in der Praxis nicht umgesetzt werden.
      • Sobald der Rohbau weiter voranschreitet und auch Fassadengewerke sowie Ausbaugewerke hinzukommen, wird der tägliche Bauablauf ein erhöhtes Aufkommen an Fahrzeugbewegungen aufzeigen. Darunter gibt es Fahrzeuge, die nicht angemeldet anliefern. Um dieses Verkehrsaufkommen zu regulieren, müsste ein eigener Schließdienst  beauftragt werden, der täglich immer wieder nur die Aufgabe hätte,  die Tore je nach Bedarf der Querungsrichtung zu öffnen und  zu schließen.
    • Sperrung des Verbindungsganges (über die Baustrasse) zwischen Bestandsgebäude und Mensa
      • Die Schülerinnen und Schüler können nach wie vor die Flucht- und Rettungswege des Bauzauns nutzen, die Überwegung der Baustrasse wäre aber künftig an dieser Stelle nicht mehr möglich. Die Schüler müssten seitlich der Parkplätze auf dem Fußweg um den Bauzaun herum zur Mensa gehen. Dies nimmt in etwa 1-2 min. Fußmarsch in Anspruch und ist mit ähnlichen Schuleinrichtungen oder beispielsweise der Campussituation an einer UNI zur Errichung anderer Gebäudeteile, wie Sporthalle, Mensa o.ä. vergleichbar.
      • Hier ist ein zusätzlicher Vorteil, dass die Schülerströme, welche den Bürgersteig an der Roonstrasse benutzen , immer Vorrang vor den Baufahrzeugen und Lieferanten haben, welche die Baustelle anfahren oder verlassen.
      • An dieser Stelle ist die Querung Straßenverkehrs rechtlich geregelt.
      • Der Arbeitsschutz hält dies für eine vertretbare und zumutbare Situation, um sämtliche Sicherheitsrisiken, welche die derzeitige Querung der Baustrasse mit sich bringen, zu verhindern.
      • Das Problem mit Verunreinigung entfallen.

Nach EGH interner Abstimmung unter Abwägung der Sicherheitsaspekte sowie der Aufrechterhaltung von Schulbetrieb/ Baustellenbetrieb ist dieser nicht zuletzt auch unter wirtschaftlichen Aspekten zu dem Schluss gekommen, dass eine Überwegung der Bauzufahrt für den Schulbetrieb an der Stelle zwischen Altbau und Mensagebäude nicht zweckmäßig ist und auch ablauftechnisch nicht weiter umgesetzt werden sollte. Der EGH hält die Option 3 in Form einer Umwegung der Baustelle ab Haupteingang Bestandsgebäude entlang des Bauzauns auf dem Fußweg parallel zur Bäke und Nutzung des öffentlichen Bürgersteigs hin zur Mensa für angemessen, um o.g. Probleme unter zumutbaren Bedingungen für die Lehrkräfte und Schüler/-innen abzustellen.

Es ist daher vom EGH vorgesehen, zum neuen Schulhalbjahr Anfang September den Bauzaun an besagter Stelle zu schließen.