Oldenburger Plätze im Modell

Oldenburger Plätze im Modell

Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Kunst haben sich auf unterschiedliche Art und Weise mit urbanen Raumsituationen auseinandergesetzt und unter anderem Modelle für die Gestaltung Oldenburger Plätze entworfen.

Utopien und Dystopien sowie architektonische Umsetzungen und künstlerische Kommentare zu architektonischen Gestaltungen im öffentlichen städtischen Raum waren Themen, die im Kurs sowohl theoretisch als auch praktisch untersucht und erprobt wurden. Dabei wurde deutlich, dass die uns umgebende Architektur nicht nur von Menschen erschaffen, sondern auch wesentlichen Einfluss auf die Wahrnehmung und das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer hat. Insofern wurde die politische Dimension und Verantwortung von städtebaulichen Projekten herausgestellt. 

Am Beispiel von Analysen zu Entwürfen aus der Renaissance, internationalen Platzgestaltungen des 20. und 21. Jahrhunderts und lokalen Gegebenheiten haben sich auch historische Veränderungen der Relevanz von öffentlichen Plätzen gezeigt; darüber rücken nun ökologische Faktoren bei der Materialauswahl  zunehmend in den Vordergrund, die zuvor nahezu unberücksichtigt geblieben sind.

Die von den Schülerinnen und Schülern angefertigten Modelle werden zurzeit in einem Schaukasten im Foyer des Alten Gymnasiums präsentiert. Sie zeigen die Ergebnisse von individuellen Platzumgestaltungen, bei denen soziale, politische, wahrnehmungstheoretische und ökologische Aspekte mit unterschiedlichen Gewichtungen Berücksichtigung gefunden haben.

Die Planerinnen und Planer hatten nicht nur viel Spaß bei der Umgestaltung der Oldenburger Plätze, sondern  sie freuen sich auch über das rege Interesse, das ihre Modelle, die  aus einfachsten Mitteln unter Verwendung von Holzsteigen angefertigt sind, bei den jüngeren AGO-Nautinnen und AGO-Nauten finden, die die Modelle in den Pausen besichtigen können.

(Angelika Feldhege)