Schülerinnengruppe des AGO belegt 2. Platz bei Filmwettbewerb

Schülerinnengruppe des AGO belegt 2. Platz bei Filmwettbewerb

Praemierung

Spannend blieb es ganz lange. Erst am Ende der Prämierungsfeier im prachtvollen Ambiente des Oldenburger Schlosses erfuhren die Teilnehmer des U_ACT-Wettbewerbes 2014/15 die Platzierungen. Der Film „Der letzte Schrei“ von Alicia, Anna, Leonie und Rieke überzeugte die Jury nicht nur wegen seiner spannenden und
auch witzigen Handlung, sondern auch wegen seiner vielen unterschiedlichen Kameraeinstellungen und Schnitte Perspektiven, die ungeahnte Ein- und Ausblicke erlauben. Die Schülerinnen der Klasse 10 a erzählen in ihrem Film von drei Mädchen, die während einer Exkursion im Museum eingeschlossen, verfolgt und gefangen genommen werden. Gedreht wurde im Oldenburger Stadtmuseum, bevor zuhause Schnitt- und Vertonungsarbeiten umgesetzt wurden. Die Filmmusik haben die Schülerinnen selbst geschrieben und eingespielt. Ein toller Film! Den Handyfilm-Wettbewerb U_ACT haben die Oldenburger Museen und Ausstellungshäuser bereits zum dritten Mal veranstaltet. Mit der Ausschreibung wenden sich die Organisatoren an Oldenburger Schülerinnen und Schüler. Die Teilnehmer erhalten den Auftrag, einen einminütigen Handyfilm zu drehen, für den die Ausstellungshäuser genutzt werden müssen. Es gibt keine weiteren inhaltlichen Einschränkungen. Die Klasse 10 a hatte das Projekt in Praemierungden Kunstunterricht des ersten Halbjahres eingebunden, in dem ohnehin Filmanalyse, -technik und -produktion auf dem Plan stehen. In Kleingruppen sind so an ungewohnten (Lern)-Orten interessante Filme unterschiedlichster Genres entstanden – Werbung, Krimi, Thriller, Reportage. Das Projekt besticht durch die gelungene Kooperation mit den beteiligten Museen. Die Schüler haben die Möglichkeit, während der gesamten Projektdauer kostenlos alle Ausstellungen zu besuchen. Zudem wurde im Edith-Russ-Haus für Medienkunst eine Schulung in Filmschnitt angeboten. Die Oldenburger Museen öffnen mit diesem Wettbewerb ihre Pforten für Jugendliche, die sich auf diese Weise Museumsräume neu und anders als gewohnt aneignen können. Eine sehr gute Idee!