Titanic und G. Unter - Jungfernfahrt in Bad Zwischenahn

Titanic und G. Unter - Jungfernfahrt in Bad Zwischenahn

Große Freude beim 5. Jahrgang: Die Kennenlernfahrt kann in diesem Jahr stattfinden! Als erste Klasse startete die 5a am Montag, dem 20.09., und traf sich gut gelaunt um kurz nach acht am Oldenburger Hauptbahnhof.  

Schon nach kurzer Zugfahrt waren wir in Bad Zwischenahn, wo auf dem Fußmarsch zur Jugendherberge jedes Haus und jede Hütte begutachtet wurde: „Ist das die Jugendherberge??”

Zum Glück fanden wir den richtigen Ort und dort wurde sofort das Gelände erkundet. 

Endlich sahen wir auch das Meer! – Ach nein, das war doch nur eine große Pfütze unter der Netzschaukel. Aber das richtige Bad Zwischenahner Meer lockte schon vom Ende der Wiese. Dort würden wir später mit unseren Flößen fahren!

In den Zimmern wartete die nächste Herausforderung: Das Beziehen der Betten… 

Natürlich wurden die Zimmer unserer zwei Geburtstagskinder besonders geschmückt.

Um 11 Uhr ging es dann endlich los. Unsere drei Betreuerinnen empfingen uns freundlich und stellten als erstes die Aufgabe, ein Zelt gegen möglichen Regen aufzubauen. Dieser Auftrag wurde bravourös gemeistert. Echte Teamarbeit! Glücklicherweise wurde das Zelt aber im Laufe des Tages nicht benötigt, das Wetter spielte gut mit.

Beim Erlernen der verschiedenen Seemannsknoten zeigte sich schnell, wer die echten Profis sind. (Betreuerin: „Das untere Seil in die linke Hand und das obere Seil in die rechte Hand…” Ganze Klasse 5a: „Häääh??”)

Einzelne übernächtigte Schüler brauchten nun schon eine Pause. Gut, dass es Mittagessen gab! Gut gestärkt konnte es danach weitergehen.

Nun wurde es aber erst richtig schwierig. Wie soll so ein Floß überhaupt aussehen? Was machen wir mit den ganzen Brettern? Und wie ging nochmal der komplizierte Knoten mit der Schlange, dem Baum und dem Zwischenahner Meer…? Unterschiedliche Konstruktionen wurden ausprobiert, wobei es auch zu einzelnen Streitigkeiten kam, die dann im Team gelöst werden mussten.

Dem ersten „Rütteltest” hielten noch nicht alle Flöße Stand – dann musste eben nachgebessert und mit vereinten Kräften die Knoten nachgezogen werden. Auch die Lehrerinnen packten tatkräftig mit an!

Langsam stieg bei den meisten Gruppen die Zuversicht, dass ihr Floß sie auch wirklich tragen würde – einige gaben ihren Werken lieber schon vorsorglich die Namen „Titanic” und „G. Unter”.

Schließlich waren tatsächlich alle Flöße fertig und durften zu Wasser gelassen werden. Ein großer Moment… kaum zu glauben: Alle Flöße schwammen!

Nass, aber zufrieden kehrte die Klasse dann zurück ans Ufer, wo die Flöße in Windeseile demontiert wurden. Zu gerne hätten wir sie mit nach Oldenburg genommen, um noch ein wenig auf der Hausbäke herumzuschippern!

Der Abend wurde dann noch mit gemeinschaftlichen Spielen verbracht, außerdem wurden in einer spannenden Wahl (mit Stichwahl!) zwei Klassensprecher für die 5a bestimmt: Herzlichen Glückwunsch, Jan und Josefine!

Am Dienstag mussten wir leider lange auf unser Frühstück warten, anschließend machten wir uns auf den Weg zum Minigolfplatz, wo wir uns an den mehr oder weniger schwierigen 18 Bahnen versuchten.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof gab es dann noch eine Spielpause und im Zug war noch genug Zeit für eine kurze Rückmelderunde:

„Wie hat euch die Klassenfahrt gefallen?” – „Richtig gut war die eigentlich.” – „Die ganze Klassenfahrt ist einfach super!” – „Es hat Spaß gemacht!” 

„Was war am besten?” – „Volleyball!” – „Minigolf!” – „Floßbauen und Floßfahren!”  – „Die Jugendherberge!” – „Dass wir nicht gluck gluck gluck untergegangen sind…” – „Dass ich nass geworden bin!” – „Dass ich die anderen besser kennengelernt habe!