Unsere Spanier sind zurück und haben viel zu erzählen!

Unsere Spanier sind zurück und haben viel zu erzählen!

Spanienaustausch 21.10.19-29.10.19 der 9c

Als es am Montag den 21. Oktober endlich für uns nach Malaga ging, waren alle total aufgeregt. Während wir ankamen, war die Spannung sehr groß und sogar der Satz „Ich glaube, ich will hier nicht aussteigen.“ fiel vor lauter Aufregung. Doch schließlich wagten wir es und gingen erst einmal zu unseren Gastfamilien nach Hause, um diese näher kennenzulernen. Bei der Stadtrallye danach hatten wir die Gelegenheit, uns untereinander über die Gastfamilien auszutauschen und bemerkten schnell, dass alle zufrieden waren. Das Sprechen mit den Spaniern, welche sehr schnell sprechen, fiel uns zuerst sehr schwer, doch mit der Zeit wurde es immer besser.

 Am Dienstag besichtigten wir eine Forschungsstation für das Anbauen von subtropischen Früchten, bei der wir sogar verschiedene Südfrüchte probieren konnten.

Am Tag darauf machten wir einen Ausflug zum Torcal und nach Ronda. Die Felsformationen des Torcal und deren Geschichte haben uns sehr beeindruckt und auch die Besichtigung der Stierkampfarena in Ronda war sehr interessant.

Die Fahrt nach Granada am nächsten Tag war einer der schönsten Ausflüge für uns alle. Die Alhambra, welche wir dort besichtigten, war wunderschön und einzigartig mit den vielen verschiedenen Mustern und Bauarten. Auch die Geschichte, die sich hinter dem riesigen Gebäude verbirgt, war sehr beeindruckend und lehrreich.

Am Freitag fuhren wir nach Malaga und besuchten auch dort viele tolle Sehenswürdigkeiten. Besonders  beeindruckend und nennenswert war aber die Kathedrale, welche riesig und unglaublich prunkvoll war.

Die Familienzeit, die an den Tagen davor gefehlt hatte, holten wir am Wochenende ausreichend nach. Die kompletten zwei Tage waren wir mit den Familien unterwegs und lernten das Familienleben in Spanien besser kennen. Für alle war es ungewohnt, sich noch um 19:00 Uhr mit Freunden im Park zu treffen und erst ab 21:30 Uhr zu Abend zu essen, doch man gewöhnte sich schnell daran. Ein besonderes Erlebnis war am Samstagabend, als wir alle zusammen in einer Pizzeria essen gingen. Wir führten nette Unterhaltungen und amüsierten uns sehr. Erstaunt waren wir aber auch darüber, dass die Spanier so unglaublich viel essen konnten…

Nach einem langen und wohltuenden Wochenende ging es am Montag dann nach Cordoba, wo wir unter anderem auch die Mezquita besichtigten. Es war erstaunlich, wie groß eine Moschee sein kann und wie mehrere Säulen, die das Dach stützen, den Eindruck vermitteln können, man stehe in einem Palmenwald.

Schlussendlich kann man den Spanienaustausch als eine einzigartige Erfahrung bezeichnen, bei der wir neue Freundschaften geschlossen und viel Neues kennengelernt haben und diese Erfahrungen würde niemand von uns rückgängig machen wollen. 

Ein Bericht von: Linn Springer und Julia Scheele