XperimenT! am AGO - Ein Tag voller Experimente

XperimenT! am AGO - Ein Tag voller Experimente

Am 21.04. waren am AGO Schülerinnen und Schüler aus Leer, Aurich, Delmenhorst und Oldenburg zu Gast, um in unserer XperimenT!-Schule zur Nanotechnik und elektronischen Schaltungen in zwei verschiedenen Workshops zu arbeiten. Im Nano-Labor und im Technikraum konnten die Schülerinnen und Schüler unsere besonderen Raumausstattungen nutzen und Inhalte praktisch kennenlernen, die normalerweise nicht im Unterricht erarbeitet werden. Im Nanolabor wurden Experimente zur Nanodimension und zum Lotus-Effekt durchgeführt und ein erster Einblick in diese spannende Wissenschaft gegeben. Darauf aufbauend konzentrierten sich die weiteren Experimente besonders auf Alltagsprodukte und Praxisanwendungen aus den Bereichen Nano-Bionik (z.B. Gecko-Effekt), Nanoprodukte (z.B. Superabsorber) und Nanomaterialien.

Im Technik-Workshop wurde mit der Lötstation gearbeitet. In einer ersten Übung mit dem für die meisten noch unbekannten Gerät wurde ein LED-Männchen gebaut, dessen Kopf rot und grün leuchten kann. Danach wurden zunehmend kompliziertere Schaltungen gelötet von der Wechselblinker-Schaltung zum Nebelhorn und der Alarmanlage für die Schublade.

Genauso hatten 10 AGOnautinnen und AGOnauten die Möglichkeit, spannende Themen an anderen XperimenT!-Schulen zu erleben: Carolina aus Jahrgang 6 war am Willms-Gymnasium in Delmenhorst bei „x-augmented Reality“ zu Gast. Dort wurden wie bei PokemonGo die Grenzen der Realität gesprengt und in eine erweiterte, künstlich erschaffene Welt eingetaucht. Julius aus Jahrgang 9 lernte am UEG in Leer den Dobot magician, einen kleinen Industrieroboter zu programmieren. Sensoren und Kameras halfen, verschiedene Robotikaufgaben zu lösen, die auch bei Robotern und Förderbändern in der Industrie vorkommen. Angelehnt an die derzeitige Pandemie simulierten gleich 8 Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 9 und 10 an der HLS die Ausbreitung des Coronavirus im dortigen Genlabor – aber natürlich nicht mit echten Coronaviren! Anschließend wiesen sie mit Hilfe des sog. ELISA-Tests nach, wer sich infiziert hatte und versuchten den „Patienten Null“ zu finden. Ein spannender Tag, der sicherlich für alle lange im Gedächtnis bleiben wird.

Fotos: H. Dittrich

Text: J. Kreker