Für einen Monat in Valencia – ein Erfahrungsbericht

Nachdem meine Austauschschülerin sieben Wochen bei mir in Oldenburg verbrachte, hatte ich die Möglichkeit, sie in Spanien zu besuchen.

Ich entschied mich, fünf Wochen zusammen mit einer Schülerin aus meiner Parallelklasse in Albal zu bleiben. Das Dorf, das in der Nähe der Stadt Valencia liegt, ist ziemlich klein und man kann alles schnell zu Fuß erreichen.

Wir besuchten die Stadt häufig, schauten uns viele historische Sehenswürdigkeiten an und gingen viel einkaufen. Nach dieser Erfahrung kann ich sagen, dass Valencia die schönste Stadt ist, die ich bisher gesehen habe.


Die Schule ist dort ganz anders als hier in Deutschland. Eine Schulstunde dauert beispielsweise 55 Minuten, nach drei Schulstunden gibt es dann eine erste große Pause. Im Unterricht liegt ein Schwerpunkt auf den Naturwissenschaften, in denen sie uns nach meiner Einschätzung weit voraus sind. Meine Austauschschülerin war in einer NaWi-Klasse, weshalb es jeden Tag einen Stundenplan voller NaWi-Fächer gab.


Da ich in der Osterzeit nach Spanien flog, verbrachte ich in Spanien auch meine Ferien, d. h. in dem Ort Benicàssim, welcher direkt am Strand liegt. Dort verbrachte ich mit meiner Gastfamilie die schönsten 5 Tage dieser ganzen Reise.


In den letzten fünf Tagen meines Besuchs kamen dann die restlichen Schüler aus Deutschland, die am einwöchigen Austausch teilnahmen. Diese Tage waren nochmal sehr spaßig, da ich meine Erfahrungen nun endlich auch mit vielen meiner Freunde teilen konnte. Wir unternahmen viel, auch in der Freizeit und somit ließ ich die letzten Tage meiner Reise schön ausklingen.

Insgesamt kann ich allen nur empfehlen, die Möglichkeit eines solchen Austauschs zu nutzen: Es war eine unfassbar schöne und vor allem auch erlebnisreiche Zeit.



Text: Latisha Arndt

Bild: Latisha Arndt