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Zum Bundestag und Bundesrat in den Zeugnisferien

Vom 1.-3. Februar in den Halbjahresferien besuchte der Jahrgang 11 begleitet von ihren Lehrkräften Berlin, um die zentralen Institutionen der Bundesrepublik vor Ort kennenzulernen.

Das vom Politiklehrer Ludger Hillmann organisierte Programm begann bereits auf der Hinfahrt mit einer Besichtigung des Magdeburger Doms. Dort informierte Corinna Roeder, Direktorin der Landesbibliothek Oldenburg und Kunsthistorikerin, über das Bauprogramm des frühgotischen Doms und Schulleiter Uwe Roeder über die Bedeutung des im Magdeburger Dom begrabenen Kaisers Otto der Große.

Am Montag ging es früh weiter, weil die Schülerinnen und Schüler im ZDF-Morgenmagazin als Zuschauer zugegen waren. Begleitet von ihren Fachlehrern Jörg Brinkmann und Saskia Rolle ging es anschließend weiter zum Bundesrat, wo die Schülerinnen und Schüler eine Sitzung simulierten und sich als Thema eine Anpassung der Grundsicherung nach SGB II gewählt hatten. Sie diskutierten kontrovers und lernten damit die Funktion der Länderkammer kennen.

Nach der Mittagspause fuhr die Gruppe nach Berlin-Hohenschönhausen, um das Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit, dem Geheimdienst des SED-Regimes in der DDR, zu besichtigen. Schwer beeindruckt von der Boshaftigkeit, mit der von den politischen Gefangenen mit psychischem Druck Geständnisse erpresst wurden, stellte ein Schüler fest: „Der Weg von einer Demokratie zu einer Diktatur ist doch sehr schmal, wenn politisch Andersdenkende derart verfolgt werden.”

Mit dem Wissen um Demokratie und Diktatur und um die Befugnisse des Bundesrates ging es am Dienstag in den Deutschen Bundestag. Der Büro-Amtsleiter des Oldenburger Abgeordneten Stephan Albani (CDU) nahm sich die Zeit, um den Schülern einen Blick in die Mechanismen des Politikbetriebes hinter den Kulissen zu eröffnen.

Zum Abschluss der Fahrt ging es weniger um Politik als um Wirtschaft, als alle Beteiligten ein Berliner Start-Up kennenlernten. „Wenn jemand Euch fragt, was Ihr werden wollt, dann ist schon die Frage falsch. Ihr seid schon wer.” So begrüßte der erfolgreiche Start Up – Unternehmer und ehemaliger AGO-Schüler Nicklas Spelmeyer die Agonauten aus Oldenburg. Anschließend beantwortete er souverän alle Nachfragen zu den Gründen für seinen Erfolg und mahnte zu Leistung und Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Insgesamt durften alle eine rundum gelungene Fahrt erleben, ihren Horizont erweitern und sind nun um einige Erfahrungen reicher.

Text: U. Roeder

Bild: S. Rolle