Spendenlauf – Rennen für gute Zwecke

Zusammen schaffen die Jahrgänge 5-10 3.200 km an nur einem Vormittag!

Am 8. September fand am Alten Gymnasium ein Spendenlauf statt. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 10 nahmen daran teil. Der Lauf fand im Oldenburger Marschwegstadion statt. Dabei ging es darum, Geld für verschiedene wichtige Projekte, für den Erinnerungsgang, den wir mit unserer Schule am 10.11. begehen, und für den guten Zweck zu sammeln.

Schon einige Wochen vor dem eigentlichen Spendenlauf begann die Vorbereitung. Jeder Schüler hatte die Aufgabe, Sponsoren zu finden. Das konnten zum Beispiel die Eltern, Großeltern, Verwandte oder andere Personen aus dem eigenen Umfeld sein. Die Sponsoren legten vorher fest, wieviel Geld sie für jede gelaufene Runde spenden wollten. Dadurch hatte jeder Schüler einen persönlichen Anreiz, möglichst viele Runden zu schaffen.

Am großen Tag des Spendenlaufs kamen die Schülerinnen und Schüler zu unterschiedlichen Zeiten zum Marschwegstadion. Die Jahrgänge wurden auf verschiedene Zeiträume verteilt, damit nicht alle gleichzeitig laufen mussten. Zuerst waren die Klassen 5 und 6 an der Reihe. Danach die Klassen 7 und 8. In den letzten beiden Stunden liefen schließlich die Klassen 9 und 10.

Als wir das Marschwegstadion betraten, waren viele von uns schon gespannt auf den Lauf. Zuerst mussten wir uns aufwärmen, damit wir gut vorbereitet waren. Über die Lautsprecher wurden verschiedene Übungen angesagt, die wir gemeinsam nachmachen konnten. Im Hintergrund liefen bekannte Songs, wodurch eine lockere und gleichzeitig motivierende Stimmung entstand.

Nach dem Aufwärmen wurden wir zu unseren jeweiligen Startpositionen gebracht. Nun konnten uns auf den eigentlichen Lauf konzentrieren. Dann war es endlich so weit. Herr Zweigert zählte den Countdown herunter. Als der Start erfolgte, rannten wir los. Am Anfang liefen viele noch etwas gemütlicher, um nicht sofort zu viel Kraft zu verbrauchen. Nach den ersten Runden wurde der Lauf aber immer anstrengender.

Insgesamt hatten wir 45 Minuten Zeit. Für jede vollständig gelaufene Runde bekam man ein rotes Gummiband an den Arm. Dadurch konnte man später sehen, wie viele Runden man geschafft hatte. Während des Laufes sammelten sich deshalb immer mehr rote Gummibänder an unseren Armen. Wenn jemand eine weitere Runde geschafft hatte, bekam er wieder ein neues Gummiband.

Die 45 Minuten vergingen schließlich schneller, als viele erwartet hatten. Als die Zeit vorbei war, war der Spendenlauf beendet. Viele waren erschöpft, aber gleichzeitig auch erleichtert und zufrieden. Nach dem Lauf wurden die roten Gummibänder gezählt. Die Anzahl der gelaufenen Runden wurde anschließend von den Jury-Mitgliedern auf dem jeweiligen Spendenzettel eingetragen.

Am Ende des Tages waren wir zwar ziemlich müde, aber auch sehr zufrieden. Zusammen haben wir starke 3200 km geschafft. Wir haben an nur einem Tag gemeinsam Sport gemacht und gleichzeitig etwas für den guten Zweck getan.

Es war zwar anstrengend, 45 Minuten lang zu laufen, aber gleichzeitig hat es Spaß gemacht, gemeinsam mit anderen Schülern im Stadion zu sein. Nach dem anstrengenden Tag gingen schließlich alle zufrieden nach Hause.

Text: Leo Tran, 7d

Bild: H. Fockermann, 9d, S. Conrad