Digitale Voranmeldung für den Jahrgang 5 ist ab jetzt möglich.
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Die Anmeldung vor Ort findet vom 27.05.2026 bis zum 29.05.2026 statt.
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Durch unseren Spanienaustausch verbrachten wir fünf spannende Tage in Spanien. Die Reise begann schon aufregend mit einer Übernachtung in Zürich, wo wir am nächsten Tag unseren Anschlussflug bekamen. Aufgrund eines Streiks der Piloten waren unsere ursprünglichen Flüge storniert worden, sodass wir zwei Tage weniger in Valencia hatten.
Nach der Ankunft und einem erfreuten Wiedersehen mit unseren Austauschpartnern und -partnerinnen am Flughafen ging es nur schnell darum, das Gepäck abzuladen, und dann direkt weiter zur Schule, um anschließend zum Strand zu fahren. In der Schule verbrachten wir noch etwas Zeit im Unterricht und bekamen spannende und lustige Fragen gestellt. Nachdem wir alle einen tollen Mittag am Strand verbracht hatten und dort sogar Flamingos sahen, wurden wir nachmittags herzlich von unseren Gastfamilien empfangen.
Ich verstand mich von Anfang an sehr gut mit meiner Austauschschülerin. Trotzdem gab es einige Unterschiede zum Alltag in Deutschland, die mich sehr überrascht haben. Zum Beispiel war es in meiner Familie üblich, nur mit der Gabel zu essen und beim Frühstück keine Teller zu benutzen. Wenn ich Tee oder Kaffee wollte, wurden diese in der Mikrowelle zubereitet. Hinzu kamen die späten Essenszeiten: Es war üblich, morgens zu Hause und später noch einmal in der Schule zu frühstücken. Das Mittagessen gab es dann um 17 Uhr und das Abendessen zwischen 22:00 und 22:30 Uhr.
Während unseres Aufenthalts erlebten wir viele besondere Momente. Ein Highlight war das gemeinsame Paella-Essen, das in einer riesigen Pfanne serviert wurde. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, einen Stierkampf mitzuerleben. Für mich war es sehr aufregend, so etwas einmal live zu erleben und dabei einen prägenden Teil der spanischen Kultur kennenzulernen.
Ich habe sehr viele Freunde meiner Austauschschülerin kennengelernt. Der Austausch insgesamt war ein tolles Erlebnis. So konnte ich lernen, mich selbstbewusster auf Spanisch auszudrücken, und mir ist klar geworden, dass Fehler nicht schlimm sind und wie schön es ist, mit fremden Menschen kommunizieren zu können. Auch verstanden die Eltern meiner Gastschülerin kaum Englisch, sodass Spanisch in dieser Zeit ein fester Bestandteil meines Lebens war. Ich habe enge Freundschaften geschlossen und hatte unheimlich viel Spaß. Ich habe selbst gemerkt, wie ich durch die Erfahrungen in diesem Austausch gewachsen bin, und kann einen Austausch jedem, der offen dafür ist, nur empfehlen.
Trixi Spieker, Klasse 10d


