Schule ist manchmal wie Ferien …

Alle AGOnauten unternahmen kurz vor den Sommerferien einen Ausflug in den Beachclub Nethen. Bei Spiel, Spaß und reichlich Sonnenschein genossen alle Beteiligten die Gemeinschaftsaktion.

Die gesamte Fachgruppe Sport sowie das Seminarfach Sport, das von Melanie Rose und Christian Scheele betreut wird, haben den tollen Schulausflug, der allen Mitmachenden noch lange in Erinnerung bleiben wird, organisiert. Neben den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, die der Beachclub Nethen ohnehin bietet, hatten die Organisatoren für die Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 ein Spiel ohne Grenzen vorbereitet und für die Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 unterschiedliche Sportbattles im Angebot. Die jüngeren Schüler übten sich in Ausdauer, Koordination und Tempo, während die älteren in ihren Jahrgängen gegeneinander Beachvolleyball, Beachsoccer und Ultimate Frisbee spielten.

Für alle Teilnehmenden war der Ausflug ein riesiges Vergnügen. Den Organisatoren sei für diesen wunderbaren Tag gedankt – Petrus für das passende Wetter.

53 Jahre deutsch-französische Freundschaft


Das AGO feiert mit!
In diesem Jahr wurde der Deutsch-Französische Tag (22. Januar) am AGO auf besondere Art und Weise gefeiert. Die Klasse 8b präsentierte im Foyer das aktuelle Lied «AVENIR» von Louane, das die Musiklehrerin Frau Jacobs für Gitarre, Cello, Saxophon, Trompete, Klarinette, Querflöte und Kachon extra für die Musiker der Klasse arrangiert hatte. Mit der Präsentation im Schulfoyer während der großen Pause begeisterten die Musiker ihre Zuhörer. Nach diesem Ohrenschmaus gab es dann in der Mensa auch noch leckere französische Spezialitäten für den Gaumen.
Ein herzlicher Dank geht an die Klasse 8b, Frau Jacobs und das Mensa-Team um Frau Jansen!

(Text und Bilder: Susanne Osthövener)

Herausragender Ehemaliger: Gert Schiff

SchiffLehrkräfte und ehemalige Schüler des AGO nahmen am Freitag,
dem 16. Januar, an einem Symposium zu Gert Schiff, einem der renommiertesten Kunsthistoriker des 20. Jahrhunderts, im Horst-Janssen-Museum Oldenburg teil.
Zum 25. Todestag des bis heute bedeutensten Füssli-Forschers
hielt Schiffs Biograf Jörg Deuter, AGO-Abiturjahrgang 1976, einen Vortrag
über Schiffs Leben und Werk. Gert Schiff legte 1943 sein Abitur am Alten Gymnasium ab.
Schiff, der lange Jahre eine Professur an dem New Yorker Institute of Fine Arts innehielt, in New York im Chelsea-House lebte und nicht nur dort mit schillernden Persönlichkeiten zusammentraf, verstarb 1990 frühzeitig im Alter von 64 Jahren.

Text und Bild: Jörg Witte

Wiedersehen macht Freude

Jedes Jahr am 27. Dezember findet das sogenannte „Ehemaligentreffen“ im AGO statt. So kamen auch am letzten Sonntag des Jahres 2015 zahlreiche ehemalige Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und aktive Lehrkräfte zusammen, um nicht nur in Erinnerungen zu schwelgen, sondern ebenso um Neuigkeiten auszutauschen und sich über Neuerungen des Alten Gymnasiums zu informieren.


Alle Jahre wieder …

… zeigen die Chöre und Orchester bei zwei Adventskonzerten in der Lambertikirche ihr musikalisches Können und ihre Freude an der Musik.

Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge sind an diesen Konzerten, manche sogar mit mehreren Instrumenten, beteiligt. Unter der Regie und der Anleitung aller Musiklehrkräfte des AGO üben die in AGs organisierten Chöre und Orchester eine Vielfalt klassischer und moderner Stücke ein.

Neben den wöchentlichen Probenterminen fahren alle ‚Musiker‘ für einige Tage zur Klausurprobe nach Damme bzw. Nordenham. Der Teamgeist, der nicht nur für das gemeinsame Musizieren wichtig ist, sondern auch im sozialen Miteinander, wird gerade bei den Übernachtungsfahrten besonders gefördert und gefordert.

Auf den Kirchenbänken saßen während der Konzerte auch in diesem Jahr zahlreiche Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde der Musiker, aber auch Mitschülerinnen und Mitschüler sowie aktive und pensionierte Lehrkräfte des AGO, die die Musiker mit reichlich Applaus bedachten. Der Pastor der Gemeinde St. Lamberti, Dr. Ralph Hennings, erinnerte als Hausherr in seiner Ansprache an die gemeinsamen Wurzeln der Kirche St. Lamberti und des AGO, die auf die Gründungszeit der Schule als Lateinschule zurückzuführen sind und auf die die Adventskonzerte alljährlich verweisen.

Die Adventskonzerte des AGO sind für viele Menschen immer wieder die konkrete und wichtige Einstimmung auf die nahenden Weihnachtstage – und so soll es auch künftig bleiben …

Mehr Eindrücke von den Weihnachtskonzerten zum Hören und Sehen gibt’s auf youtube.

 

Fotos: Mala Bunjes und Jona Lange


72 Schülerinnen und Schüler beim Spiel der EWE-Baskets

EWE_Baskets_01Gemeinsam mit dem Sportlehrer Philip Wessel besuchten am 25. November 2015 die beiden Basketballkurse des 11. Jahrgangs und zwei Kurse aus dem 10. Jahrgang ein Spiel der EWE-Baskets in der EWE-Arena.

Bei dem Spiel handelte es sich um ein Eurocup-Spiel gegen die italienische Mannschaft Dolomiti Energia Trento. Alle AGOnauten trafen sich bereits eine Stunde vor Spielbeginn, um gemeinsam noch eine Kleinigkeit zu essen, sich auf den Plätzen einzufinden und vor allem um reichlich gute Laune zu verbreiten. Dann ging es auch schon los. Das Spiel war sehr interessant, und für viele war es auch ein ganz neues Erlebnis, ein Basketballspiel live zu erleben. Alle feuerten die Oldenburger Baskets kräftig und lautstark an und während der Halbzeit erhielt eine Schülerin des AGO sogar die Möglichkeit, in der Halbzeitpause einen Basketball der EWE-Baskets zu erkämpfen. Dabei musste sie von verschiedenen Standpunkten aus Körbe werfen – und das bevor es ihrem Gegner gelang. Alle fieberten kräftig mit und motivierten die Mitschülerin, sodass sie es auch schaffte, reichlich Körbe zu werfen und den Ball der Oldenburger Baskets zu gewinnen. Auch wenn die letzten beiden Viertel sehr spannend waren, haben die Baskets letztlich leider mit 80:93 verloren. Das trübte die Stimmung der Gruppe vom AGO allerdings nur wenig, da es insgesamt ein tolles Ereignis war, die Atmosphäre in der EWE-Arena zu erleben.

Text: Nika Andouz und Theresa Kamphaus

Portraits sehen und machen

Der Seminarfachkurs „Fotografie“, der von Heinz Gode und Angelika Feldhege geleitet wird, hat im Oldenburger Kunstverein (OKV) die Ausstellung „Portrait – Sammlung Niedersächsische Sparkassenstiftung“ besucht. Im Rahmen der Kunstvermittlung des OKV konnten sich die SchülerInnen an zwei Nachmittagen nicht nur intensiv mit den ausgestellten Ikonen der Fotografie auseinandersetzen, sondern zudem unter kompetenter Begleitung der Kunstwissenschaftlerin Mareike Urfels eigene Selbstportraits und Portraits anfertigen.

Einige der entstandenen Bilder hat der OKV zu einem Blog zusammengestellt und können nun hier angesehen werden.

Außerdem hat der Seminarfachkurs an einem weiteren Nachmittag eine Betriebsbesichtigung bei der Firma CEWE in Oldenburg gemacht.CEWE ist Europas größtes Fotoentwicklungsunternehmen. Über die inzwischen mehr als 100 Jahre lange Entwicklung des Unternehmens sowie die Bedeutung der digitalen Medien für den gegenwärtigen Fotomarkt hat der Leiter Recht, Herr Thomsen, anschaulich informiert. Einen Ein- und Überblick in die Herstellung vielfältiger Fotoprodukte gewannen die SchülerInnen bei einem geführten Rundgang durch die Produktionsstätten. Dabei wurde deutlich, dass ein Foto individuell zwar Träger wertvoller Erinnerungen sein kann, dennoch ein sorgfältig hergestelltes Massenprodukt ist.

8 22 CEWE_PNG

Mathenacht im AGO

Gleichzeitig rechnen, spielen, rätseln, lachen und Freunde treffen konnten Schülerinnen und Schüler am vergangenen Wochenende im AGO. Von Freitagnachmittag bis Samstagmorgen dauerte die diesjährige“ Lange Nacht der Mathematik“, an der sich mehr als 50 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 7 aktiv beteiligten. Oberstufenschülerinnen, Eltern und Lehrkräfte begleiteten die Veranstaltung, bei der das AGO seit Jahren mitmacht.

Die „Lange Nacht der Mathematik“ ist ein Wettbewerb, der jährlich im November von mehreren Schulen in Schleswig-Holstein ausgerichtet wird und an der Gäste aus anderen Regionen gerne teilnehmen dürfen. Während der Nacht werden viele mathematische Knobel- und Rechenaufgaben gelöst. Es gibt drei Runden: Werden die Aufgaben der ersten Runde erfolgreich gelöst, wird der Jahrgang der Schule für die zweite Runde freigeschaltet. Von der zweiten zur dritten Runde wiederholt sich dieses Verfahren. Die Lösungen der dritten Runde werden eingeschickt.

Die Teilnehmer rechnen in einer lockeren und angenehmen Atmosphäre, die aus dem herkömmlichen Schulalltag herausgelöst ist. Der Spaß am gemeinsamen Lösen der Aufgaben steht im Vordergrund. Nach getaner ‚Arbeit‘ legten sich die AGO-Nauten, ausgestattet mit Isomatten und Schlafsäcken, zum Schlafen in der Aula auf den Boden und tauschten sicherlich neben Erfahrungen über Rechenwege auch andere spannende Geschichten aus.

(Fotos: Sönke Ohlhoff)

IMG-20151125-WA0053 IMG-20151125-WA0054 IMG-20151125-WA0055

Theater in Wilhelmshaven

im Stadttheater Wilhelmshaven
im Stadttheater Wilhelmshaven

Schülerinnen und Schüler der Deutsch-Kurse von Albrecht Sellen, Inga Kirchhoff und Angelika Feldhege sahen sich im Stadttheater Wilhelmshaven die dramatisierte Inszenierung von E.M. Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“ an.

Die Wilhelmshavener Inszenierung richtet den Fokus auf die Konsequenzen für die Teilnehmer militärischer Einsätze. Die zentralen Figuren der inzwischen fast 100 Jahre alten Romanvorlage sind in der aktuellen Inszenierung Stellvertreter für all jene, die verkrüppelt, verändert oder häufig auch gar nicht wieder nach Hause kommen. Der Aktualitätsbezug wird zudem anschaulich vor Augen geführt, indem Zitate von Soldaten, die jüngst an Einsätzen in Afghanistan teilgenommen haben, in die Aufführung des historischen Stoffes eingebunden werden.

Die Busreise der großen AGO-Gruppe hat sich nicht nur gelohnt, weil die Thematisierung des Romans „Im Westen nichts Neues“ für alle Deutschkurse des jetzigen 12. Jahrgangs obligatorisch ist, sondern auch weil auf der Bühne des Theaters die Wirklichkeitsbedeutung dieser unterrichtlichen Lektüre noch einmal deutlich geworden ist.

(Fotos: Asli Apalak)

Seminarfach „Nanoscience“macht Studienfahrt in die Schweiz

Das Seminarfach „Nanoscience“ des Alten Gymnasiums Oldenburg besuchte auf seiner Fahrt in die Schweiz große Konzerne der Pharmaindustrie sowie Organisationen, die sich intensiv mit den kleinsten Teilchen beschäftigen. Die 19 Schülerinnen und Schüler hatten sich durch umfangreiche Facharbeiten bereits mit dem Themenkomplex der Nanotechnologie, der sich durch alle Naturwissenschaften zieht, vertraut gemacht. Unter der Leitung von Frau Silvia Beckhaus und Herrn Ludger Hillmann waren sie nun unterwegs, die verschiedenen Bereiche der Anwendung von Nanopartikeln zu erforschen und vertiefende Fachkenntnisse zu sammeln.

Die erste Station bildete die Novartis AG, ein Biologie- und Pharmaunternehmen mit Sitz in Basel, welches sich zu den Unternehmen mit den höchsten Ausgaben für Forschung und Entwicklung zählen kann. Die Schülerinnen und Schüler gingen mit Frau Chris, einer Mitarbeiterin der Novartis AG, in einem Schülerlabor auf „die Suche nach der Wundermedizin“. Sie konnten hier viele Informationen zur Herstellung von Medikamenten mitnehmen sowie ihre eigene DNA in einem mehrschrittigen Experiment isolieren und sichtbar machen. Im Anschluss wurde die Basler Innenstadt erkundet und wichtige Sehenswürdigkeiten in Kurzreferaten vorgestellt. Den nächsten Tag prägte zunächst eine Führung durch das Büro der Vereinten Nationen in Genf, welche trotz der abweichenden Thematik vom Kursthema für viele Schülerinnen und Schüler ein beeindruckendes und interessantes Erlebnis darstellte. Der Rundgang durch das Gebäude der UN thematisierte nicht nur die Geschichte der Vereinten Nationen selbst, sondern auch einige Aufgaben der Charta, beispielsweise die Sicherung des Weltfriedens, die Millenium-Entwicklungsziele und den Schutz der Menschenrechte. Am Nachmittag stand dann die Führung durch die Europäische Organisation für Kernforschung, das CERN, auf dem Programm. Ein einleitender Vortrag über die physikalische Grundlagenforschung, die mit Hilfe von Teilchenbeschleunigern und herbeigeführten Kollisionen von Protonen betrieben wird, zeichnete bereits die enorme Komplexität der Kernphysik ab. Zudem machte der Redner klar, dass riesige Maschinen benötigt werden, um die kleinsten Teilchen sichtbar machen und erforschen zu können. Teile dieser Maschinen durfte der Kurs im Anschluss besichtigen. Dazu fuhr man, angeleitet von einem kundigen Mitarbeiter, mit einem Fahrstuhl 67 Meter unter die Erde. Auch das Kontrollzentrum eines Elektronenbeschleunigers durfte der Kurs besuchen, welches in Frankreich liegt, sodass eine Busfahrt von Genf nach Frankreich erforderlich war. Der nächste Tag begann wieder in Basel und sah eine Stadtbesichtigung von Freiburg vor. Auch hier wurden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von einzelnen Schülern vorgestellt. Als Abrundung des Tages nahm der Kurs an der Ganter Brauerei-Erlebnisführung teil. Am letzten Tag der Kursfahrt besuchten die Schülerinnen und Schüler das drittgrößte Pharmaunternehmen der Welt, die Hoffmann-La Roche AG. Um dorthin zu gelangen, nutzten sie eine der Rheinfähren, welche zu Basels besonderen Sehenswürdigkeiten zählen, da sie ohne Motor betrieben werden und nur mit der Kraft der Strömung des Rheins fahren. La Roche ermöglichte den Schülerinnen und Schülern tiefe Einblicke in die verschiedenen Berufsfelder der Chemie und Physik. Sie bekamen Labore und Experimente gezeigt sowie Vorgänge und Arbeitsweisen erklärt, sodass keine Fragen offen blieben. Anschließend lud das Unternehmen den Kurs zu einem Drei-Gänge-Menü ein, an dem auch Mitarbeiter teilnahmen, sodass in zwanglosen Gesprächen auch Fragen zueiner beruflichen Zukunft bei La Roche gestellt werden konnten. Den Nachmittag verbrachten die Schülerinnen und Schüler im Tinguely-Museum. Das Kunstmuseum zeigt in einer Dauerausstellung die Werke und das Leben des Künstlers Jean Tinguely, welcher vor allem durch seine kinetischen Plastiken bekannt wurde. Das Museum ist ein Geschenk der Hoffmann- La Roche AG an die Stadt Basel, welche auch den Hauptsitz des Pharmaunternehmens bildet. La Roche und Novartis beschäftigen sich mit aktuellen Themen der Nanotechnologie.

Mit diesem Themenkomplex wird sich im vierten Semester auch der Kurs des Alten Gymnasiums beschäftigen. Der Schwerpunkt wird hierbei auf den Bau eines Origami-Mikroskops gelegt werden – ein Papiermikroskop für die Hosentasche mit 2000-facher Vergrößerung.

(Text: Sarah Klose)

 

IMG_8061
Schülerinnen und Schüler des Seminarfaches „Nanoscience“ experimentieren bei Novartis
IMG_8089
Vortrag in einem der Sitzungssäle der Vereinten Nationen
IMG_8115
Ein Teil des Kurses vor einem Bild des CMS
12213970_890915611005529_99529664_o
Stadtbesichtigung Basel