Helena berichtet von ihrem Zukunftstag

Helena berichtet von ihrem Zukunftstag

                           Ein wunderbarer Tag 🏷️ 

Es war ein wunderbarer Tag, von dem ich euch heute in diesem Bericht erzählen möchte. Vorerst einmal war es ein Tag in der Kanzlei –   Bruns  Schierding  Freers. 

Mein Tag startete um halb neun morgens und endete um siebzehn Uhr abends. Als ich in der Kanzlei ankam, bekam ich erstmal eine Tour durch das wunderbare Gebäude, in dem die Kanzlei lag. Danach erklärte mir mein Ansprechpartner des Tages einige Sachen über den Beruf als Anwalt. Auch über die anwaltliche Schweigepflicht, die wie bei einem Arzt  gilt.  

Wie wird man überhaupt Anwältin oder Anwalt? 

Für diesen Beruf muss man zuerst einmal ein Abitur haben. Wenn man dieses hat, muss man auf die Universität gehen. Das Studium heißt Jura. Dieser Begriff kommt aus dem Lateinischen. Die Dauer des Studiums ist je nach Person unterschiedlich lang oder kurz. Danach kommt noch ein Referendariat und dann kann man als Anwalt oder Anwältin tätig sein. 

Danach ging es für mich auf einen Spaziergang rund um die ganzen Gerichte in Oldenburg. Es gibt ganz schön viele Gerichte, wenn man so die Augen aufhält. Ich habe auch eins von innen gesehen und zwar das Landesgericht  in Oldenburg. Oldenburg war vor einiger Zeit ja mal ein eigenes Land, weshalb auch fast alle Gerichte in Oldenburg vertreten sind. 

Als wir dann von dem unfassbar schönen Spaziergang zurückkamen, durfte ich einen Blick in zwei Akten stecken. Eine Akte ist wie eine Mappe, wo jeder Auftrag mit allen E-Mails, Bildern, Berichten und Briefen drinnen ist, wo es um den Auftrag geht. Dabei ist mir eine Akte auf den Boden gefallen und alle Papiere sind aus der Akte rausgefallen; dies war sehr peinlich.;

Danach konnte ich noch zu einer Notarin. Die Aufgaben einer Notarin sind vor allem Beurkundungen.  Um Notarin zu werden, muss man als fertiger Anwalt oder als fertige Anwältin mindestens drei Jahre in der Kanzlei, in der man als Notar oder Notarin beurkundet werden will, arbeiten und man muss als Anwalt oder als Anwältin mindestens fünf Jahre gearbeitet haben. Dann kann man als Notar oder als Notarin ernannt werden. Und was auch noch ganz interessant ist, ist, dass ein Notar in der Stadt bleiben muss, wo er als Notar oder Notarin benannt wurde. Das heißt, er darf zum Beispiel nicht nach Osnabrück gehen und von dort aus arbeiten. 

Der Beruf als Richter oder Richterin ist auch eine Nennung eines Anwaltes / einer Anwältin. 

Für den Beruf als Notarin oder Notar darf man nicht über 70 Jahre alt sein. Genauso gibt es auch beim Richter eine Altersgrenze. Als Anwalt oder auch Anwältin darf man so lange arbeiten, wie man will. 

Nach einer kleinen Mittagspause ging es dann mit einem Rollenspiel weiter. Ich war Anwältin und mein Ansprechpartner war mein Mandant (also so wie ein Patient). Das hat sehr viel Spaß gemacht. 

Dieser Tag war ein unfassbar schöner informativer Tag, den ich sehr genossen habe und auch nie vergessen werde. Es gibt so viele schöne Möglichkeiten, wenn man diesen Beruf wählt. 

Auch ein Dankeschön an die Kanzlei, die mir das ermöglicht hat. Die Kanzlei hat mir sehr viel beigebracht, was ich gar nicht in einen Bericht einbringen kann. 

Danke auch an die Schule, die mir das ermöglicht hat. 

In diesem Sinne hoffe ich, dass euch der Bericht gefällt. 

Helena Fockermann, Klasse 5b