Lange Nacht der Mathematik

Am Freitagabend versammelten sich fast 40 AGO-Schülerinnen und -Schüler der Jahrgänge 5 bis 10, um auch in diesem Jahr die „Lange Nacht der Mathematik“ zu begehen.

Bei diesem Wettbewerb geht es darum, in der  Nacht an Aufgaben zu knobeln und zu versuchen, mit logischem Denken, mit geometrischem Vorstellungsvermögen, mit schnellem und richtigem Rechnen und Pfiffigkeit einigen mathematischen Problemen zu Leibe zu rücken. Die Antworten müssen ins Internet eingegeben werden und bei richtigen Lösungen werden sie „grün“ markiert, bei „rot“ muss man noch weiter nachdenken.

Großen Jubel gab es, als es die Gruppen durch  Ausdauer und Hartnäckigkeit schafften, in die zweite und gegen 4.00 Uhr morgens sogar in die dritte Runde zu kommen. Einige Schüler und Schülerinnen der unteren Jahrgänge mussten zu diesem Zeitpunkt erkennen, dass sie nun eine kleine Erholung brauchten und legten sich zumindest für einige wenige Stunden hin. Gegen 10.00 Uhr wurden dann alle von ihren Eltern abgeholt, um sich in ihr wohlverdientes Wochenende zu begeben.

Text und Fotos: Urte Gottsmann

Matheolympiade Niedersachsen 2017 – Keno Seefeldt (AGO) qualifiziert sich als einziger Oldenburger für die Bundesrunde

Am Wochenende trafen sich in Göttingen ca. 200 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-12 aus ganz Niedersachsen, die sich über Aufgaben in der Schule für die Landesrunde der Mathematik-Olympiade qualifiziert hatten.

Viele Schüler aus Oldenburg hatten sich nach den Schulrunden an einem Wochenende in einem Mathecamp  auf diese Veranstaltung vorbereitet. Gestärkt auch durch Mathematik-Arbeitsgemeinschaften der Schulen fuhren sie am Freitag gemeinsam mit Lehrkräften nach Göttingen. Auch Zugausfälle konnten ein rechtzeitiges Erscheinen der Oldenburger nicht verhindern.

Am Freitag und am Samstag wurden in Klausurform jeweils drei Aufgaben zur Geometrie, Algebra und Zahlentheorie gelöst. Dabei bekamen die verschiedenen Altersstufen unterschiedliche Aufgaben, die ohne Taschenrechner oder Formelsammlung gelöst werden mussten. Sie gehen nicht nur inhaltlich über das Niveau des Schulstoffs hinaus, sondern erfordern auch abstraktes Denken und Freude am Knobeln. Das macht den Reiz der Aufgaben aus.

Insgesamt haben die Oldenburger erfolgreich abgeschnitten. Zweimal wurde ein erster Preis erreicht und insgesamt gab es 10 Urkunden.

Keno Seefeldt vom Alten Gymnasium Oldenburg hat schon mehrmals teilgenommen und zweimal einen dritten Platz und dreimal einen zweiten Platz erreicht. Diesmal ist er im Jahrgang 11 Erster geworden  und hat sich damit als einziger Schüler aus Oldenburg für die Bundesrunde qualifiziert. Diese findet vom 30.4. bis zum 3.5. 2017 in Bremerhaven statt. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg.

(Text: Dr. Peter Hawighorst, Foto: Seefeldt)

 

Die NWZ hat am 2. März 2017 berichtet.

Mathe bis zum Morgengrauen

img-20151125-wa0055Am vergangenen Wochenende konnten Schülerinnen und Schüler gleichzeitig rechnen, spielen, rätseln, lachen und Freunde treffen. Von Freitagnachmittag bis Samstagmorgen dauerte die diesjährige Lange Nacht der Mathematik, an der sich mehr als 30 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 7 aktiv beteiligten. Oberstufenschülerinnen und Lehrkräfte begleiteten die Veranstaltung, bei der das AGO seit Jahren mitmacht.

img_2192Die Lange Nacht der Mathematik ist ein Wettbewerb, der jährlich im November von mehreren Schulen in Schleswig-Holstein ausgerichtet wird und an der Gäste aus anderen Regionen gerne teilnehmen dürfen. Während der Nacht werden viele mathematische Knobel- und Rechenaufgaben gelöst. Es gibt drei Runden: Werden die Aufgaben der ersten Runde erfolgreich gelöst, wird der Jahrgang der Schule für die zweite Runde freigeschaltet. Von der zweiten zur dritten Runde wiederholt sich dieses Verfahren. Die Lösungen der dritten Runde werden eingeschickt.
Die Teilnehmer rechnen in einer lockeren und angenehmen Atmosphäre, die aus dem herkömmlichen Schulalltag herausgelöst ist. Der Spaß am gemeinsamen Lösen der Aufgaben steht im Vordergrund. Nach getaner ‚Arbeit‘ legten sich die  AGO-Nauten zum Schlafen in der Aula – ausgestattet mit Isomatten und Schlafsäcken – auf den Boden und tauschten sicherlich neben Erfahrungen über Rechenwege auch andere spannende Geschichten aus.

(Fotos: Sönke Ohlhoff)

„Forschungszentrum Nordwest für Schülerinnen und Schüler“

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Gründungsmitglieder des SFZ NordWest, Foto: Hauke-Christian Dittrich

Der Verein „Forschungszentrum Nordwest für Schülerinnen und Schüler“ (SFZ), der am 9. September 2016 im Schlauen Haus in Oldenburg gegründet worden ist, hat den strukturierten Aufbau einer MINT-Region im Nordwesten Niedersachsens zum Ziel. Mädchen und Jungen, die für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) besonderes Talent und Interesse zeigen, sollen im „SFZ“ mit Gleichgesinnten zusammenkommen, neben den infrastrukturellen Ressourcen der eigenen Schule hinaus weitere Möglichkeiten nutzen und mithin eine individuelle Förderung erfahren können.

Neben dem AGO beteiligen sich an dem Vorhaben als Gründerschulen das Gymnasium Graf-Anton-Günther-Schule in Oldenburg und die Robert-Dannemann-Schule in Westerstede unter Einbindung weiterer externer Partner.

Das AGO unterstützt dabei das „SFZ“ mit seinem Projektbereich NanoScience, das über einen eigenen Experimentierraum verfügt. Die Physik- und Chemielehrerin Silvia Beckhaus, die am AGO MINT-Koordinatorin ist, wird im Forschungszentrum die Projektleitung für den Bereich NanoScience übernehmen.

„Durch die angestrebte Vernetzung der Kompetenzen und Ressourcen der beteiligten Partner wird Jugendlichen ermöglicht, auf ein breites Angebot an projektorientierten Arbeiten in kleinen eigenen Forschungsprojekten zurückzugreifen sowie Entwicklungs- und Konstruktionsvorhaben in kleinen Teams umzusetzen“, betont Silvia Beckhaus.

Die Projektangebote sollen, nach Abschluss noch zu leistender rechtlicher und organisatorischer Voraussetzungen, zunächst Schülerinnen und Schülern der Gründerschulen zur Verfügung stehen. Nach einem Jahr sollen das Angebot und die Schwerpunkte durch weitere kooperierende Schulen und Partner der Region wachsen.

Mit der Gründung des Vereins wird auch ein Beitrag zur nachhaltigen Absicherung der Berufs- und Studienwahl in der und für die Metropolregion Bremen-Oldenburg geleistet.

Über die Vereinsgründung hat die NWZ berichtet.

NaWigator-Tag macht Schüler zu Entdeckern

nawigator1 Begeisterte Augen waren am Mittwoch, dem 4. Mai, im AGO zu sehen, denn der Tag stand unter der Überschrift: Naturwissenschaften zum Anfassen.

Alle 6. Klassen sowie etwa 20 Schülerinnen und Schüler verschiedener Grundschulen traten bei einer bunten Mischung aus experimentellen Aufgaben aus den Bereichen Biologie, Physik, Technik, Mathe und Chemie in einen spannenden Wettkampf. An insgesamt acht verschiedenen Stationen waren sowohl experimentelles Geschick als auch sinnvolle Erklärungen gefragt.nawigator3

Nach einer gemeinsamen Stärkung am vorbereiteten Frühstücksbuffet stand am Ende dieses interessanten Vormittags ein spannendes Quiz, bei dem jede Klasse von einem zufällig ausgewählten Schülerteam vertreten wurde. Hierbei hatte schließlich die Klasse 6a die Nase vorn und konnte sich über den vom Universum Bremen gestifteten Hauptpreis sehr freuen. Die ganze Klasse wird vom Universum zu einem tollen Tag nach Bremen eingeladen.

nawigator2Das AGO nimmt seit drei Jahren am NaWigator-Projekt teil. Dabei handelt es sich um eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützte und vom ‚Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften‘ in Kiel entwickelte Initiative zur Stärkung der naturwissenschaftlichen Bildung an weiterführenden Schulen. Ziel des Förderprogramms ist es, Schulen auf dem Weg zur Wettbewerbsschule zu begleiten und zu vernetzen. Im Fokus stehen eine stärkere Einbindung von Schülerwettbewerben in Unterricht und Schulprogramm, um insbesondere auch jüngere Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich zu motivieren und diese nachhaltig individuell zu fördern.

Das Resümee unseres NaWigator-Tages seitens der Schülerschaft fiel durchweg positiv aus. Der Spaß an natürlichen Phänomenen macht Schülerinnen und Schüler neugierig, weitere Entdeckungsreisen in die Welt der Naturwissenschaften zu unternehmen und so freuen sich alle Beteiligten auf eine weitere gelungene Veranstaltung im nächsten Jahr.

(Text und Fotos: Jens-Dieter Denkmann)