Mission Titelverteidigung in der Wirtschaftslehre: Erneut großer Erfolg beim bundesweiten Wettbewerb!

Filmstill aus dem Wettbewerbsbeitrag

Euphorisch haben wir im Juni letzten Jahres unter der Überschrift „Das AGO ist deutscher Meister in Wirtschaft!“ den sensationellen Erfolg von Emma, Paula und Mai Linh (alle 9b) gefeiert: Unter rund 3000 Mitbewerbern aus ganz Deutschland setzten sie sich im Bundeswettbewerb Wirtschaft und Finanzen 2017/18 „econo=me“ durch und holten mit ihrem Filmbeitrag „Sollte das Bargeld abgeschafft werden?“ den ersten Platz. Das Team erhielt dieses Mal noch Verstärkung durch Lea (9b) und hat es auch in diesem Jahr wieder auf das Siegertreppchen geschafft: Mit ihrem Beitrag „Inflation – Fluch oder Segen?“ sind sie erneut unter den drei Besten gelandet. Die endgültige Platzierung wird erst im Rahmen der Preisverleihung am 06. Juni im Kölner SKY Tower bekannt gegeben. Wir sind schon jetzt sehr stolz auf euch und drücken kräftig die Daumen!

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie veranstaltet das Handelsblatt und die Flossbach von Storch-Stiftung in Kooperation mit Institut für Ökonomische Bildung der Universität Oldenburg jährlich den bundesweiten Wettbewerb econo=me, um Schülerinnen und Schülern mit wirtschaftlichen Zusammenhängen vertraut zu machen. Unter der Fragestellung „Was ist unser Geld wert?“ lautete die Aufgabenstellung für die Sekundarstufe I in diesem Jahr, die Inflation anschaulich zu erklären und ihre Auswirkungen für Familien und den Einzelhandel darzustellen. Zu gewinnen gibt es u.a. – neben technischer Ausrüstung für das Gewinnerteam – auch einen Tagesausflug für den gesamten Wahlpflichtkurs, etwa zur Europäischen Zentralbank in Frankfurt oder zu einer Börse oder Landesbank.

(Text: Dr. Christian Wuttke)

LzO prämiert Gewinner des 35. Planspiels Börse

Oldenburger Schülerinnen und Schüler besonders erfolgreich – Dank an Schulleiter und Lehrkräfte!
LzO Planspiel Boerse Siegerehrung
Die Gewinner stehen fest: Am 13. Dezember 2017 läutete zum letzten Mal sinnbildlich die Börsenglocke in der 35. Runde des LzO-Planspiels Börse. Knapp 1.150 Schülerinnen und Schüler aus dem Oldenburger Land mit 322 Depots haben sich elf Wochen lang mit Börsenfragen beschäftigt und das dynamische Börsengeschehen hautnah miterlebt.
 Zu Beginn des Spiels bekam jedes Team 50.000 Euro fiktives Startkapital, um damit Wertpapiere zu kaufen bzw. zu verkaufen. Das Ziel war klar – Gewinne zu erzielen, wie an der echten Wertpapierbörse. Um den Wert ihres fiktiven Depots zu steigern, mussten die Teilnehmer Aktienkurse verfolgen, Informationen über Unternehmen sammeln und sich in ihrer Spielgruppe auf Anlagestrategien verständigen.

Am erfolgreichsten unter den Oldenburger Schülerinnen und Schülern haben das in diesem Jahr Lasse Loske und Daniel Long Wendt vom Alten Gymnasium Oldenburg mit ihrer Spielgruppe „No Game No Life“ getan. Sie erreichten am Ende einen Depotwert von 55.581 Euro, also einen Zuwachs von mehr als 11 Prozent. Für die erfolgreichen „Börsianer auf Zeit“ zahlt sich das Ergebnis auch im realen Leben aus: Die LzO belohnt das Team mit einem Preisgeld in Höhe von 200 Euro. Außerdem profitiert die Schule vom Erfolg iher Schüler – sie erhält einen Gutschein für Lernmaterial über 250 Euro.
Daneben freuten sich die Teilnehmer der Spielgruppe „The Spirit of Wall Street“ über den 8. Platz in der Standardauswertung. In der Nachhaltigkeitswertung, in der besonders nachhaltige Anlagestrategien prämiert werden, belegte das Team „Wilder Haufen“ Platz 4, das Team „las cazadoras“ Platz 7 (alle AGO) sowie das Team „MarginCall“ von der BBS Wechloy Platz 10.
 Andreas Langer, stellvertretender Direktor Privatkunden der LzO in der Stadt Oldenburg, dankte den Schulleitungen sowie den Lehrerinnen und Lehrern für die pädagogische Unterstützung der Spielgruppen, ohne die eine erfolgreiche Teilnahme an dem Lernspiel nicht möglich gewesen wäre. Diese waren gemeinsam mit den Siegergruppen und den Nachwuchsmarktbetreuern der LzO zur Siegerehrung und Übergabe der Geldpreise in das LzO-Stammhaus am Schlossplatz eingeladen worden.
Den Siegerteams bescheinigte Andreas Langer kluge und wohl überlegte Entscheidungen. „Das Planspiel Börse ist perfektes learning by doing. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, völlig risikolos das Geschehen an den Börsen und den Handel mit Wertpapieren kennenzulernen. So können wirtschaftliche Zusammenhänge gut vermittelt und verstanden werden“, meinte Langer.
Auch 2018 wird die LzO das Planspiel Börse in der 36. Auflage wieder mit den Sparkassen aus ganz Europa durchführen.
(Text und Fotos: Ludger Hillmann)

Bundestagsabgeordneter Stephan Albani bewirbt Europa

Im Rahmen des EU- Projekttages besuchte Bundestagsabgeordneter Stefan Albani (CDU) das Alte Gymnasium Oldenburg. Er  diskutierte am letzten Montag mit den Schülern über Errungenschaften und Probleme der Europäischen Union, wobei er deutlich machte, dass die EU nach dem Brexit an Standfestigkeit verloren hätte. Er wünschte dem neuen französischen Staatspräsidenten Macron ein geschicktes Händchen, die dringend erforderlichen Reformen umsetzen zu können, da sonst ein weiterer Pfeiler der EU wegzubrechen drohe.
Stephan Albani traf bei den etwa 120 Zuhörern der 10. Jahrgangsstufe auf überzeugte Europäer. Die Fragen der Jugendlichen Schüler drehten sich um Themen wie Populismus und Zugehörigkeit zur EU. Auch äußerten Schüler die Sorge, dass politische Entscheidungen über die Köpfe der Jugend hinweg getroffen würden – obwohl sie die Generation von morgen sei und mit den Konsequenzen leben müsse.
Stephan Albani freute sich über das große Interesse der jungen Menschen an Europa und deren gute Fragen und forderte die Jugendlichen auf, sich noch mehr für die EU einzubringen.
Bei dem Besuch stellten die Schüler auch ein von der 10 a angefertigtes Filmprojekt vor, das im Rahmen eines Wettbewerbs der europäischen Kommission angefertigt wurde und die Folgen eines Scheiterns der EU zum Thema hatte.

Der EU-Projekttag findet bereits zum 11. Mal in ganz Deutschland statt, wobei Schülerinnen und Schüler mit Bundesministern, Ministerpräsidenten, Abgeordenten des Deutschendes Bundestages, der Ländeparlamente und des Europaparlamentes sowie Mitarbeitern der EU-Institutionen über aktuelle europapolitische Themen diskutieren.
Der EU-Projekttag lag in diesem Jahr unmittelbar nach der Europawoche, die unter dem Motto „60 Jahre Römische Verträge – Europa im Wandel“ und vom 5. bis 14. Mai an allen Schulen in ganz Deutschland stattfand. Bund und Länder haben sich darauf verständigt, den EU-Projekttag am 22. Mai durchzuführen. Der Tag geht zurück auf eine Initiative der Bundeskanzlerin zu Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007. Jugendliche sollen sich an diesem Tag intensiv mit der europäischen Idee beschäftigen. Sie sollen kennenlernen, wie Europa in der Praxis funktioniert.

Auch Bundeskanzlerin Merkel ist wieder dabei. Sie besuchte in diesem Jahr die Kurt-Tucholsky-Oberschule in Berlin Pankow. Das Ziel des EU-Schulprojekttages 2017 ist, dass Schüerinnen und Schüler Europa entdecken und auch mitgestalten.

(Ludger Hillmann)

AGOnauten auf den Spuren der EU

(Foto: Bundestag)

Im Anschluss an das Betriebspraktikum der zehnten Klassen ging es für die Klassen 10a und 10c, sowie einer Abordnung der Klasse 10b auf eine auf politische Themen ausgerichtete Fahrt nach Berlin und Thüringen. Gut gelaunt ging es am Dienstagmittag mit Frau Roßdeutscher, Herrn Boden und Herrn Hillmann Richtung Berlin. Dort stand am Mittwochmorgen direkt ein Besuch im Bundestag auf dem Programm. Im Bundestag begrüßte uns der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Oldenburg/ Ammerland, Herr Albani, der uns Einblicke in seine Arbeit und seinen Tagesablauf gab. Anschließend ‚löcherten‘ die Schülerinnen und Schüler Herrn Albani mit Fragen bezüglich seiner Ansichten zur aktuellen politischen Lage. Im Anschluss an das Gespräch ging es in den Bundesrat. Dort simulierten die AGOnauten eine Bundesratssitzung und debattierten über eine mögliche Einführung des Führerscheins ab 16.

 

Von Berlin ging es weiter nach Thüringen in das barocke Schloss Oppurg. Hier führten die Schülerinnen und Schüler über zwei Tage ein Planspiel zu einem Sondergipfel der Europäischen Union zum Thema „Quo vadis Europa?“ durch, bei dem spannende Themenbereiche wie der Brexit, die Flüchtlingskrise und der EU-Beitritt intensiv diskutiert wurden. Die AGOnauten schlüpften in die Rollen der Regierungschefs und Außenminister der EU-Mitgliedsstaaten. Zum Abschluss formulierten die Schülerinnen und Schüler ihre Zukunftsprognosen für die EU in Form einer Tagesschausendung aus dem Jahr 2030.

Alle sind sich einig, dass dies eine gelungene Fahrt war, bei der komplexe politische Prozesse an einem außerschulischen Lernort nahe gebracht wurden. Die betreuenden Lehrkräfte, sowie die Referenten in Berlin und Oppurg waren sehr angetan von dem Engagement der Schülerinnen und Schüler.

 

(Text und Bilder: Sönke Boden)

 

AGO-Schüler erleben Europapolitik in Straßburg

Hautnah Politik erleben und die Arbeitsweise des europäischen Parlaments kennenlernen: Diese Möglichkeit hatten 21 Schülerinnen und Schüler des Alten Gymnasiums Oldenburg. Sie simulierten in Straßburg eine EU-Parlamentssitzung mit Schülern aus ganz Europa. Qualifiziert hatte sich die Klasse beim deutschen Euroscola-Wettbewerb durch Einsendung eines Videos zu den europäischen Wirtschaftsbeziehungen mit Ländern der dritten Welt. Mit dem Filmbeitrag konnten die Jugendlichen die Jury überzeugen und durften somit Deutschland bei der „Euroscola“ vertreten. In Straßburg debattierten die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse mit rund 470 anderen Jugendlichen aus 22 europäischen Ländern. Getagt wurde im Plenarsaal des Europäischen Parlaments, in dem noch wenige Tage zuvor Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident François Hollande ihre Reden hielten. Um die gegenseitige Verständigung zu vereinfachen, sorgten Simultanübersetzer in drei Sprachen für ein schnelles Verständnis. Im Parlament hatten die Schüler auch die Möglichkeit, von Abgeordneten mehr über ihre Arbeit und die Themen des Parlaments zu erfahren. Im „Eurogame“ traten sie dann in Teams gegeneinander an und beantworteten Quizfragen rund um die EU. Sechs zuvor vorbereitete Themen debattierten die Jugendlichen am Nachmittag unter fachlicher Anleitung. Aktuelle Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Umwelt- und Klimaschutz in Europa wurden dabei thematisiert. Ein brisantes Thema war in diesem Jahr die aktuelle Flüchtlingspolitik. „Da stellte sich schnell heraus, wie unterschiedlich die Meinungen selbst unter den europäischen Jugendlichen sind.“ stellt Leonie Meyer-Heemsoth (16) fest, die mit ihrer Gruppe die Migration und Integration von Flüchtlingen diskutierte. Die Jugendlichen machten sich auch Gedanken über Regeln des Zusammenlebens und eine aktivere Teilnahme am demokratischen Leben der EU. Abgerundet wurde der Tag mit einer abschließenden Versammlung im Plenum, bei der abgestimmt und ein Meinungsbild erstellt wurde. „Es war ein interessanter Tag“, sagt Lennard Jantos (17). „Die Teilnahme an der Euroscola hat mir gezeigt, dass man selbst als Jugendlicher politisch aktiv werden kann.“ Zufrieden ist auch Politiklehrer Ludger Hillmann, der bereits zum dritten Mal mit einer Klasse das Parlament besucht hat. „Einmal im Plenarsaal des europäischen Parlaments Platz zu nehmen, das ist schon etwas Besonderes für die Jugendlichen. Besonders gefreut hat mich die Kommunikation der Jugendlichen über ihre eigene Landessprache hinaus.“ Verbunden wurde die Teilnahme an der „Euroscola“ auch mit einer Stadtführung durch die historische Altstadt und einem Besuch des Straßburger Münsters.

(Text und Bilder: Hauke-Christian Dittrich)

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