Seminarfahrt nach Genf

Eingebettet zwischen nahen Alpengipfeln und dem Hügelzug des Juras liegt die „Hauptstadt des Friedens“, so der Schweizer Touristenverband.

Am Montag, den 25. September 2017 reiste das Seminarfach „NanoScience“ unter der Leitung von Silvia Beckhaus und Jörg Witte nach Genf.

Für eine Woche tauchten zwölf Schülerinnen und Schüler in die Stadt mit dem europäischen Sitz der UNO, des Hauptsitzes des Roten Kreuzes und der Kernforschung, welches das Leben nicht nur von Wissenschaftlern völlig verändert hat, ein. Bereits  in ihren Facharbeiten hat sich die Schülerinnen und Schüler mit wissenschaftlichen Themen zu aktuellen Forschungsthemen der Nanotechnologie auseinandergesetzt.

Der Dienstag begann mit einem von den Schülern organisierten Stadtrundgang, bei dem jede besuchte Sehenswürdigkeit der Stadt durch einen Kurzvortrag vorgestellt wurde. Am Nachmittag stand der Besuch des CERN-Forschungsinstituts an. Die Führung begann mit einem einstündigen Vortrag über die allgemeinen Inhalte der dort betriebenen Kernforschung und endete nach der anschließenden zweistündigen Führung mit anekdotischen Erklärungen der beiden Guides durch die verschiedenen Gebäude des Areals. Mit der Erkenntnis am Geburtsort des Internets und wahrscheinlich der Nähe des Urknalls gewesen zu sein, wurde der Abend im Mondschein am Ufer des Genfer Sees beendet.

Am nächsten Tag standen nun zwei weitere bedeutende Führungen an, eine durch das Gebäude der Vereinten Nationen und eine weitere durch das Rotkreuzmuseum. Über die UN lernten die Schülerinnen und Schüler einerseits die Geschichte der Vereinten Nationen selbst kennen, andererseits erfuhren sie auch Interessantes über ihre Pflichten, zu denen insbesondere der Schutz der Menschenrechte, die Abrüstung und die Sicherung des Weltfriedens gehören. Herr Witte bescheinigte Genf, den eindrucksvolleren Standort gegenüber New York zu haben. Im Rotkreuzmuseum gab es drei Ausstellungsbereiche zu besichtigen, welche die Herausforderungen unserer Zeit thematisierten. Dazu zählten die Verteidigung der Menschenwürde, die Wiederherstellung von Familienbanden und die Begrenzung von Risiken von Naturgefahren. Auch an diesem Tag wurde der spätsommerliche Abend  am See mit Blick auf die Genfer  Skyline genossen.

Am Donnerstag reiste der Kurs bei sonnigem Wetter in das grenznahe französische Annecy. Der Bilderbuchort in den Alpen lud zu vielen sommerlichen Freizeitaktivitäten ein. Spannend wurde es auf der Rückfahrt nach Genf am Grenzübergang zur Schweiz. Sowohl der französische, als auch der Schweizer Zoll kontrollierten die Reisenden  fast 40 Minuten und die Seminarkursteilnehmer waren froh, sich durch Personalausweis, internationale Schüler-/Lehrerausweise und Schweizer Hostel-Cards als deutsche Staatsbürger ausweisen zu können.

Den letzten Abend verbrachte die gesamte Oldenburger Gruppe mit einem Picknick, Lichtinstallationen und illustren Anekdoten auf dem Bains des Pâquis, wo sich ganz Genf im Sommer zum Baden trifft und im Winter vor dem obligatorischen Fondue in die Sauna geht, um den beleuchteten «Jet d’eau» (den Wasserstrahl) – das Wahrzeichen der Stadt, mit 500 Liter Seewasser, die heute pro Sekunde mit einer Geschwindigkeit von fast 200km/h in die Höhe spritzen – zu bestaunen.

Zum Abschied genoss der eine oder andere am Freitagvormittag noch die Sonne und fuhr mit den Mouettes über den Genfer See oder gab die letzten Schweizer Franken aus, bevor es dann zum Flughafen Richtung Heimat ging.

Kurz nach Mitternacht, am Samstag, den 30. September, kamen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften rundum zufrieden, etwas erschöpft, am Oldenburger Bahnhof an.

 

Natascha Gröne und Wing Lee

Nico Paradies wird mit 1. Platz belohnt

Nico Paradies mit dem AFM – Modell im NanOLabor des AGO; Foto: Silvia Beckhaus

Nico Paradies aus dem Seminarfach „NanoScience“, das von Silvia Beckhaus geleitet wird, hat den 1.Platz im Facharbeitenwettbewerb der Dr. Hans Riegel Stiftung im Bereich Physik erhalten. In seiner Facharbeit hat sich Nico  mit  dem „AFM-Modell – ein experimenteller Zugang zum Themenfeld Struktur der Materie“ beschäftigt.

Nicos herausragende Leistung wird mit einem Geldpreis in Höhe von 600,00 € belohnt. Das AGO als betreuende Schule eines Erstplatzierten erhält zudem 250,00 €. Nico hat den Preis am letzten Freitag in Begleitung seiner Familie und des Schulleiters, Frank Marschhausen, entgegengenommen.
Mehr dazu unter folgendem Link.
Die NWZ hat am 07.09.2017 berichtet.
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„Forschungszentrum Nordwest für Schülerinnen und Schüler“

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Gründungsmitglieder des SFZ NordWest, Foto: Hauke-Christian Dittrich

Der Verein „Forschungszentrum Nordwest für Schülerinnen und Schüler“ (SFZ), der am 9. September 2016 im Schlauen Haus in Oldenburg gegründet worden ist, hat den strukturierten Aufbau einer MINT-Region im Nordwesten Niedersachsens zum Ziel. Mädchen und Jungen, die für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) besonderes Talent und Interesse zeigen, sollen im „SFZ“ mit Gleichgesinnten zusammenkommen, neben den infrastrukturellen Ressourcen der eigenen Schule hinaus weitere Möglichkeiten nutzen und mithin eine individuelle Förderung erfahren können.

Neben dem AGO beteiligen sich an dem Vorhaben als Gründerschulen das Gymnasium Graf-Anton-Günther-Schule in Oldenburg und die Robert-Dannemann-Schule in Westerstede unter Einbindung weiterer externer Partner.

Das AGO unterstützt dabei das „SFZ“ mit seinem Projektbereich NanoScience, das über einen eigenen Experimentierraum verfügt. Die Physik- und Chemielehrerin Silvia Beckhaus, die am AGO MINT-Koordinatorin ist, wird im Forschungszentrum die Projektleitung für den Bereich NanoScience übernehmen.

„Durch die angestrebte Vernetzung der Kompetenzen und Ressourcen der beteiligten Partner wird Jugendlichen ermöglicht, auf ein breites Angebot an projektorientierten Arbeiten in kleinen eigenen Forschungsprojekten zurückzugreifen sowie Entwicklungs- und Konstruktionsvorhaben in kleinen Teams umzusetzen“, betont Silvia Beckhaus.

Die Projektangebote sollen, nach Abschluss noch zu leistender rechtlicher und organisatorischer Voraussetzungen, zunächst Schülerinnen und Schülern der Gründerschulen zur Verfügung stehen. Nach einem Jahr sollen das Angebot und die Schwerpunkte durch weitere kooperierende Schulen und Partner der Region wachsen.

Mit der Gründung des Vereins wird auch ein Beitrag zur nachhaltigen Absicherung der Berufs- und Studienwahl in der und für die Metropolregion Bremen-Oldenburg geleistet.

Über die Vereinsgründung hat die NWZ berichtet.

Zwei AGOnautinnen nehmen an 66. Lindauer Nobelpreisträgertagung teil

Die ehemalige Schülerin des AGO, Charlotta Lorenz, und die Chemie- und Physiklehrerin Silvia Beckhaus treffen am Bodensee auf renommierte Naturwissenschaftler. Während die Lehrerin als Anerkennung für ihr besonderes unterrichtliches Engagement am Programm „Teaching Spirit“ teilnehmen darf, wurde der in Santa Barbara studierenden Charlotta Lorenz die Reise auf Empfehlung einer Studienstiftung ermöglicht.

Wir freuen uns mit den beiden Naturwissenschaftlerinnen über die besondere Möglichkeit und freuen uns schon auf die Berichte der beiden Frauen.

Unbenannt

Die NWZ hat am 30. Juni 2016 berichtet; zum Artikel geht es hier.

NaWigator-Tag macht Schüler zu Entdeckern

nawigator1 Begeisterte Augen waren am Mittwoch, dem 4. Mai, im AGO zu sehen, denn der Tag stand unter der Überschrift: Naturwissenschaften zum Anfassen.

Alle 6. Klassen sowie etwa 20 Schülerinnen und Schüler verschiedener Grundschulen traten bei einer bunten Mischung aus experimentellen Aufgaben aus den Bereichen Biologie, Physik, Technik, Mathe und Chemie in einen spannenden Wettkampf. An insgesamt acht verschiedenen Stationen waren sowohl experimentelles Geschick als auch sinnvolle Erklärungen gefragt.nawigator3

Nach einer gemeinsamen Stärkung am vorbereiteten Frühstücksbuffet stand am Ende dieses interessanten Vormittags ein spannendes Quiz, bei dem jede Klasse von einem zufällig ausgewählten Schülerteam vertreten wurde. Hierbei hatte schließlich die Klasse 6a die Nase vorn und konnte sich über den vom Universum Bremen gestifteten Hauptpreis sehr freuen. Die ganze Klasse wird vom Universum zu einem tollen Tag nach Bremen eingeladen.

nawigator2Das AGO nimmt seit drei Jahren am NaWigator-Projekt teil. Dabei handelt es sich um eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützte und vom ‚Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften‘ in Kiel entwickelte Initiative zur Stärkung der naturwissenschaftlichen Bildung an weiterführenden Schulen. Ziel des Förderprogramms ist es, Schulen auf dem Weg zur Wettbewerbsschule zu begleiten und zu vernetzen. Im Fokus stehen eine stärkere Einbindung von Schülerwettbewerben in Unterricht und Schulprogramm, um insbesondere auch jüngere Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich zu motivieren und diese nachhaltig individuell zu fördern.

Das Resümee unseres NaWigator-Tages seitens der Schülerschaft fiel durchweg positiv aus. Der Spaß an natürlichen Phänomenen macht Schülerinnen und Schüler neugierig, weitere Entdeckungsreisen in die Welt der Naturwissenschaften zu unternehmen und so freuen sich alle Beteiligten auf eine weitere gelungene Veranstaltung im nächsten Jahr.

(Text und Fotos: Jens-Dieter Denkmann)

Mausefallenauto-Wettbewerb

Am 12.03.2015 fanden sich die Schüler der Klassen 10a und 10d in der Turnhalle ein, um ihre Mausefallenautos, die sie im Fach Physik unter der Anleitung von Frau Dr. Beckhaus hergestellt hatten, um die Wette fahren zu lassen. Die Autos durften frei gestaltet werden. Allerdings durfte als einziger Antrieb eine Mausefalle verwendet werden, die über die gesamte Fahrstrecke mit transportiert werden musste.

Begleitet wurde das Geschehen musikalisch von der Brass-Class unter der Leitung von Herrn Beiderwieden. Außerdem bekamen wir Besuch von dem Physiklehrer Herrn Schäffer und von dem Schulleiter, Herrn Marschhausen. Die beiden fungierten später als Jury für den Designwettbewerb. Die Autos wurden nacheinander gestartet und gemessen wurde die erreichte Strecke vom Start bis zu dem Punkt, an dem das Auto stehen blieb. Hierbei verloren einige Teams viel an Strecke, da ihr Auto eine Kurve oder gar im Kreis gefahren ist. Schnell wurde klar, dass auch ein schneller Start nicht von Vorteil sein muss, da viele Autos, die die gesamte Kraft der Mausefalle schon am Anfang verbrauchten, keine weite Distanz zurücklegen konnten.

Jedes Team hatte zwei Startversuche, bei denen sie das Können ihrer Wagen unter Beweis stellen mussten. Gewertet wurde der Versuch, bei dem am meisten Distanz zurückgelegt wurde. Der TR- Titanrunner von Danial Amintavakoli, Paul Hullmann und Ole Peschke (10d) landete mit 11,60m auf dem ersten Platz. Danial und Paul bedauerten sehr, dass ihr drittes Teammitglied durch Krankheit verhindert war und betonten, dass Ole ebenfalls sehr viel geleistet habe. Als Preis erhielten sie eine Tüte Schaummäuse.

Den zweiten Platz belegten gleich zwei Teams: Das Fahrzeug PFU von Juren Hall, Theresa Kamphaus, Marie Jelting und Christof Haye (10d) und das Auto von Nikola Müller und Petra Polakova (10d) legten jeweils eine Strecke von 10,50m zurück. Mit 9,75m erreichte Starlight-Express von Anna Kirchhofer und Rieke Schwalm (10a) den dritten Platz.

Die Konstruktionen wurden sehr vielfältig gestaltet, mit zwei oder drei Rädern, aus Schallplatten, aus Holz oder auch aus Lego. Unter den Modellen befanden sich einige mit sehr ausgefallenem Design. Daher wurde nicht nur ein Preis für die größte zurückgelegte Distanz, sondern auch für das beste Design vergeben. Bewertet wurde das Design der Fahrzeuge von Herrn Schäffer und Herrn Marschhausen. Wichtige Gestaltungskriterien waren Innovation und moderne Formen. „Die Kernindustrie Deutschlands ist die Automobilindustrie, daher brauchen wir Leute, die über klassische Formen hinaus denken und die neue innovative Ideen haben“, so Herr Marschhausen. Daher wurde der erste Preis für das beste Design an das Auto E=mchammer von Florentin Seifert und Marcel Wuttke (10a) vergeben. Als Preis erhielten sie eine Packung M&M’s. Der zweite Platz ging an das Auto von Rieke Wiggers, Gülsera Erucar und Sarah Schneider (10a). Auf dem dritten Platz landeten Alicia Niedringhaus, Nika Andouz und Tabea Möhlmann (10a) mit ihrem Auto Speedy.

Text und Fotos: Nika Andouz, Jorinda Müller

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