NaWigator-Tag für junge AGOnauten und Grundschüler

Fotos: Susanne Osthövener

Nach den Osterferien fand bei uns im AGO an zwei Tagen – und in drei Durchgängen –  wieder der NaWigator-Tag statt. An diesen Tagen stand das spielerische Erforschen naturwissenschaftlicher Phänomene aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Informatik im Vordergrund.
An diversen Experimentierstationen konnten die SchülerInnen unserer sechsten Klassen (sowie GrundschülerInnen verschiedener Grundschulen) unter Anleitung spannende Zusammenhänge entdecken und erforschen. Nach einer kleinen gemeinsamen Stärkung stellte ein spannendes Quiz den Abschluss dieses außergewöhnlichen Schultages dar.

An einem Tag nahmen etwa 150 GrundschülerInnen an unserem NaWigator-Tag teil.  Alle Versuche wurden von SchülerInnen aus den Klassen 8b, 10b, 10d und einem Mathekurs des 11. Jahrgangs betreut. Die AGOnauten waren alle bestens instruiert und wussten, was zu tun war. Die Lehrkräfte hatten dann nur noch assistierende Funktion, indem sie sich ggf. um die (noch…) fremden GrundschülerInnen kümmern, bzw. sie zum Experimentieren ermuntern sollten.

 


Erste XperimenT!-Workshops fanden Ende Januar statt

 

Ende Januar fanden drei Workshops des Gemeinschaftsprojekts „XperimenT!“ der Schulen AGO, GAG und Robert-Dannemann-Schule statt.

 

 

Workshop X-nano am Alten Gymnasium mit 14 Schülerinnen und Schülern aus den drei Schulen des XperimenT!-Gemeinschaftsprojekts

Am ersten Workshop-Tag bot das Grundlagenmodul zur Nanotechnologie mit Versuchen zur Nanodimension, zum Lotus-Effekt und zur Reaktivität von Nanoteilchen einen ersten Einblick in diese spannende Wissenschaft. Nach einem Einführungsvortrag und der Klärung organisatorischer Fragen wurde u.a. aus Lego-Bausteinen ein Rasterkraftmikroskop gebaut und damit Papieroberflächen untersucht. Am zweiten Workshop-Tag konzentrierten sich die Teilnehmer auf Experimente mit Alltagsprodukten aus den Bereichen Nano-Bionik (Gecko-Effekt), Nanoprodukte (Superabsorber) und Nanomaterialien (Metall mit Gedächtnis). Mit viel Spaß wurde der Superabsorber durch kräftiges Schütteln aus Babywindeln gewonnen und anschließend deren Supersaugkraft untersucht. Auch der Gecko-Effekt und das Metall mit Gedächtnis konnten die jungen Forscher überraschen.


Acht Interessierte beim Workshop X-energy an der Graf-Anton-Günther-Schule

Rund um das Thema regenerative Energien, insbesondere die Solarenergie, wurde am ersten Tag mit Teilnehmern aus den Jahrgangsstufen 7 – 9 gearbeitet. Es wurden viele Experimente zu notwendigen Voraussetzungen für die Energieumwandlung sowie für eine optimale Leistung der Solar-Module gemacht. Nach einer kurzen theoretischen Einleitung zur Funktion der Silizium-Zellen begann in mehreren Experimentieretappen die Analyse der Vorzüge und Nachteile dieser Energiewandlungsmethode.


Am zweiten Workshop-Tag stand das Thema Windkraftanlage auf der Agenda. Es wurden durch die Messungen von Anlaufgeschwindigkeiten und verschiedensten Rotorformen auch in diesem Zusammenhang wieder Leistungsmaxima gesucht und die Grenzen zur konstanten Energieversorgung gefunden. Zum Abschluss der beiden Experimentiertage fassten die Jungforscher*innen zusammen, unter welchen Bedingungen die Energiewandlungsarten bestmöglich arbeiten und welche Vorkehrungen in der nahen Zukunft notwendig sind, um eine konstante Energieversorgung zu gewährleisten.

X-audio an der Robert-Dannemann-Schule (RDS) mit acht Schülerinnen und Schülern

In diesem Workshop stellten die Schülerinnen und Schüler eigene Audioverstärker für ihr Handy her. Dabei wurden Platinen geätzt, Bauteile gelötet, Lautsprecher entworfen und gebaut. Jede Lautsprecherbox konnte anschließend funktionierend mit nach Hause genommen werden.


 

 

Ziel der Initiative XperimenT! ist die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern im MINT-Bereich. Es geht um die Förderung von Interessen und auch Begabungen, nicht jedoch einzig um die Spitzenförderung von wenigen. Den Jugendlichen soll es ermöglicht werden, in ihrer Freizeit oder ggf. entbunden von schulischen Verpflichtungen in kleinen Gruppen an Projekten zu arbeiten, themenbezogen selbst- und eigenständig zu experimentieren und eigene Projekte zu entwickeln. Diese sind gerne fächerverbindend/interdisziplinär angelegt, so dass auch überfachliche Kompetenzen gestärkt werden.
Ansprechpartnerin am AGO ist Frau Beckhaus.

 

Text und Fotos: Herr Kreker (GAG), Frau Beckhaus (AGO), Frau Bergmann (RDS)

 

Seminarfahrt nach Genf

Eingebettet zwischen nahen Alpengipfeln und dem Hügelzug des Juras liegt die „Hauptstadt des Friedens“, so der Schweizer Touristenverband.

Am Montag, den 25. September 2017 reiste das Seminarfach „NanoScience“ unter der Leitung von Silvia Beckhaus und Jörg Witte nach Genf.

Für eine Woche tauchten zwölf Schülerinnen und Schüler in die Stadt mit dem europäischen Sitz der UNO, des Hauptsitzes des Roten Kreuzes und der Kernforschung, welches das Leben nicht nur von Wissenschaftlern völlig verändert hat, ein. Bereits  in ihren Facharbeiten hat sich die Schülerinnen und Schüler mit wissenschaftlichen Themen zu aktuellen Forschungsthemen der Nanotechnologie auseinandergesetzt.

Der Dienstag begann mit einem von den Schülern organisierten Stadtrundgang, bei dem jede besuchte Sehenswürdigkeit der Stadt durch einen Kurzvortrag vorgestellt wurde. Am Nachmittag stand der Besuch des CERN-Forschungsinstituts an. Die Führung begann mit einem einstündigen Vortrag über die allgemeinen Inhalte der dort betriebenen Kernforschung und endete nach der anschließenden zweistündigen Führung mit anekdotischen Erklärungen der beiden Guides durch die verschiedenen Gebäude des Areals. Mit der Erkenntnis am Geburtsort des Internets und wahrscheinlich der Nähe des Urknalls gewesen zu sein, wurde der Abend im Mondschein am Ufer des Genfer Sees beendet.

Am nächsten Tag standen nun zwei weitere bedeutende Führungen an, eine durch das Gebäude der Vereinten Nationen und eine weitere durch das Rotkreuzmuseum. Über die UN lernten die Schülerinnen und Schüler einerseits die Geschichte der Vereinten Nationen selbst kennen, andererseits erfuhren sie auch Interessantes über ihre Pflichten, zu denen insbesondere der Schutz der Menschenrechte, die Abrüstung und die Sicherung des Weltfriedens gehören. Herr Witte bescheinigte Genf, den eindrucksvolleren Standort gegenüber New York zu haben. Im Rotkreuzmuseum gab es drei Ausstellungsbereiche zu besichtigen, welche die Herausforderungen unserer Zeit thematisierten. Dazu zählten die Verteidigung der Menschenwürde, die Wiederherstellung von Familienbanden und die Begrenzung von Risiken von Naturgefahren. Auch an diesem Tag wurde der spätsommerliche Abend  am See mit Blick auf die Genfer  Skyline genossen.

Am Donnerstag reiste der Kurs bei sonnigem Wetter in das grenznahe französische Annecy. Der Bilderbuchort in den Alpen lud zu vielen sommerlichen Freizeitaktivitäten ein. Spannend wurde es auf der Rückfahrt nach Genf am Grenzübergang zur Schweiz. Sowohl der französische, als auch der Schweizer Zoll kontrollierten die Reisenden  fast 40 Minuten und die Seminarkursteilnehmer waren froh, sich durch Personalausweis, internationale Schüler-/Lehrerausweise und Schweizer Hostel-Cards als deutsche Staatsbürger ausweisen zu können.

Den letzten Abend verbrachte die gesamte Oldenburger Gruppe mit einem Picknick, Lichtinstallationen und illustren Anekdoten auf dem Bains des Pâquis, wo sich ganz Genf im Sommer zum Baden trifft und im Winter vor dem obligatorischen Fondue in die Sauna geht, um den beleuchteten «Jet d’eau» (den Wasserstrahl) – das Wahrzeichen der Stadt, mit 500 Liter Seewasser, die heute pro Sekunde mit einer Geschwindigkeit von fast 200km/h in die Höhe spritzen – zu bestaunen.

Zum Abschied genoss der eine oder andere am Freitagvormittag noch die Sonne und fuhr mit den Mouettes über den Genfer See oder gab die letzten Schweizer Franken aus, bevor es dann zum Flughafen Richtung Heimat ging.

Kurz nach Mitternacht, am Samstag, den 30. September, kamen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften rundum zufrieden, etwas erschöpft, am Oldenburger Bahnhof an.

 

Natascha Gröne und Wing Lee

Kilian Mandon erreicht bei „Chemieolympiade“ 3. Runde

Kilian Mandon, Foto: Silvia Beckhaus

Zur Landesrunde der „Chemieolympiade für Schüler der 9. bis 10. Klassen“ reisten mit der Chemielehrerin Silvia Beckhaus vier AGOnauten – Pia Mählmeyer, Hannah Meier, Ole Felber und Kilian Mandon – nach Achim. Im Gymnasium am Markt stellten sich alle Teilnehmer der Herausforderung einer Klausur, die Kilian insgesamt als Zweitbester absolvierte. Mithin darf er als Belohnung für die tolle Leistung nicht nur ein wertvolles Fachbuch, sondern auch eine Fahrkarte zur 3. Runde der Chemieolympiade mit nach Hause nehmen. Die nächste Runde führt Kilian im Juni für vier Tage nach Münster, wo neben den Wettbewerbsaufgaben auch  ein umfangreiches Freizeitprogramm auf ihn warten. Wir gratulieren Kilian zu seinen hervorragenden Leistungen.

Die NWZ hat über den Wettbewerb berichtet.

Ole Felber erhält Angelus-Sala-Preis 2016 der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg

ole_4Anlässlich des Tages der Chemie am 17. November 2016  wurde Ole Felber neben anderen Schülern aus den 10. Klassen der Gymnasien und Gesamtschulen aus dem gesamten Weser-Ems-Gebiet mit dem Angelus- Sala-Preis für seine hervorragenden Leistungen im Fachgebiet Chemie geehrt.

Der jährlich verliehene Preis ist nach dem Leibarzt von Graf Anton Günther benannt und wird an besonders interessierte und engagierte Schüler im Bereich Chemie vergeben.ole_1

 

Ole wurde zur Preisverleihung von seinen Mitschülern aus den Klassen 10a und 10b sowie seiner Chemielehrerin Frau Beckhaus begleitet. Die AGOnauten besuchten neben der Feierstunde im großen Hörsaal zwei Vorträge: einer zu „Wasserstoff als ‚grüner‘ Energiespeicher“ und der andere  zu „Titan, die Geschichte einer widerspenstigen Zähmung“. Anschließend wurde in einem imposanten Experimentalvortrag die Chemie im Alltag erläutert.

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Zum Abschluss des Tages an der Universität gab es in Gruppenführungen Einblicke in die Geochemie am Institut für Meeresforschung, welches mit einer Vielzahl interessanter Apparaturen mit komplexen Möglichkeiten zur Analyse von Meeresgesteinen Eindruck machte.

 

Text: Kilian Mandon, Klasse 10

Fotos: Hauke Riedemann

„Forschungszentrum Nordwest für Schülerinnen und Schüler“

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Gründungsmitglieder des SFZ NordWest, Foto: Hauke-Christian Dittrich

Der Verein „Forschungszentrum Nordwest für Schülerinnen und Schüler“ (SFZ), der am 9. September 2016 im Schlauen Haus in Oldenburg gegründet worden ist, hat den strukturierten Aufbau einer MINT-Region im Nordwesten Niedersachsens zum Ziel. Mädchen und Jungen, die für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) besonderes Talent und Interesse zeigen, sollen im „SFZ“ mit Gleichgesinnten zusammenkommen, neben den infrastrukturellen Ressourcen der eigenen Schule hinaus weitere Möglichkeiten nutzen und mithin eine individuelle Förderung erfahren können.

Neben dem AGO beteiligen sich an dem Vorhaben als Gründerschulen das Gymnasium Graf-Anton-Günther-Schule in Oldenburg und die Robert-Dannemann-Schule in Westerstede unter Einbindung weiterer externer Partner.

Das AGO unterstützt dabei das „SFZ“ mit seinem Projektbereich NanoScience, das über einen eigenen Experimentierraum verfügt. Die Physik- und Chemielehrerin Silvia Beckhaus, die am AGO MINT-Koordinatorin ist, wird im Forschungszentrum die Projektleitung für den Bereich NanoScience übernehmen.

„Durch die angestrebte Vernetzung der Kompetenzen und Ressourcen der beteiligten Partner wird Jugendlichen ermöglicht, auf ein breites Angebot an projektorientierten Arbeiten in kleinen eigenen Forschungsprojekten zurückzugreifen sowie Entwicklungs- und Konstruktionsvorhaben in kleinen Teams umzusetzen“, betont Silvia Beckhaus.

Die Projektangebote sollen, nach Abschluss noch zu leistender rechtlicher und organisatorischer Voraussetzungen, zunächst Schülerinnen und Schülern der Gründerschulen zur Verfügung stehen. Nach einem Jahr sollen das Angebot und die Schwerpunkte durch weitere kooperierende Schulen und Partner der Region wachsen.

Mit der Gründung des Vereins wird auch ein Beitrag zur nachhaltigen Absicherung der Berufs- und Studienwahl in der und für die Metropolregion Bremen-Oldenburg geleistet.

Über die Vereinsgründung hat die NWZ berichtet.

Zwei AGOnautinnen nehmen an 66. Lindauer Nobelpreisträgertagung teil

Die ehemalige Schülerin des AGO, Charlotta Lorenz, und die Chemie- und Physiklehrerin Silvia Beckhaus treffen am Bodensee auf renommierte Naturwissenschaftler. Während die Lehrerin als Anerkennung für ihr besonderes unterrichtliches Engagement am Programm „Teaching Spirit“ teilnehmen darf, wurde der in Santa Barbara studierenden Charlotta Lorenz die Reise auf Empfehlung einer Studienstiftung ermöglicht.

Wir freuen uns mit den beiden Naturwissenschaftlerinnen über die besondere Möglichkeit und freuen uns schon auf die Berichte der beiden Frauen.

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Die NWZ hat am 30. Juni 2016 berichtet; zum Artikel geht es hier.

NaWigator-Tag macht Schüler zu Entdeckern

nawigator1 Begeisterte Augen waren am Mittwoch, dem 4. Mai, im AGO zu sehen, denn der Tag stand unter der Überschrift: Naturwissenschaften zum Anfassen.

Alle 6. Klassen sowie etwa 20 Schülerinnen und Schüler verschiedener Grundschulen traten bei einer bunten Mischung aus experimentellen Aufgaben aus den Bereichen Biologie, Physik, Technik, Mathe und Chemie in einen spannenden Wettkampf. An insgesamt acht verschiedenen Stationen waren sowohl experimentelles Geschick als auch sinnvolle Erklärungen gefragt.nawigator3

Nach einer gemeinsamen Stärkung am vorbereiteten Frühstücksbuffet stand am Ende dieses interessanten Vormittags ein spannendes Quiz, bei dem jede Klasse von einem zufällig ausgewählten Schülerteam vertreten wurde. Hierbei hatte schließlich die Klasse 6a die Nase vorn und konnte sich über den vom Universum Bremen gestifteten Hauptpreis sehr freuen. Die ganze Klasse wird vom Universum zu einem tollen Tag nach Bremen eingeladen.

nawigator2Das AGO nimmt seit drei Jahren am NaWigator-Projekt teil. Dabei handelt es sich um eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützte und vom ‚Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften‘ in Kiel entwickelte Initiative zur Stärkung der naturwissenschaftlichen Bildung an weiterführenden Schulen. Ziel des Förderprogramms ist es, Schulen auf dem Weg zur Wettbewerbsschule zu begleiten und zu vernetzen. Im Fokus stehen eine stärkere Einbindung von Schülerwettbewerben in Unterricht und Schulprogramm, um insbesondere auch jüngere Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich zu motivieren und diese nachhaltig individuell zu fördern.

Das Resümee unseres NaWigator-Tages seitens der Schülerschaft fiel durchweg positiv aus. Der Spaß an natürlichen Phänomenen macht Schülerinnen und Schüler neugierig, weitere Entdeckungsreisen in die Welt der Naturwissenschaften zu unternehmen und so freuen sich alle Beteiligten auf eine weitere gelungene Veranstaltung im nächsten Jahr.

(Text und Fotos: Jens-Dieter Denkmann)

2. Platz geht an AGO-Team. „Jugend forscht – Regionalwettbewerb 2016“ in Emden

Ole_Patrick_Jufo2016Herzlichen Glückwunsch!

Jugend_forscht

 

Am 11. und 12. Februar 2016 haben Ole Felber und Patrick Antoniou vom Alten Gymnasium an der Regionalausscheidung des Wettbewerbes „Jugend forscht“ in Emden teilgenommen und einen hervorragenden 2. Platz belegt.
Ole (Jahrgang 9) und Patrick (Jahrgang 12) haben mit ihrem Projekt „Ascorbinsäure – Gönn` Dir die Frische“ die antioxidative Anwendung der Ascorbinsäure vergleichend zu der der Zitronensäure im Alltag untersucht. Im Rahmen ihrer Forschungen haben sie mehr als 17 verschiedene Lebensmittel, hauptsächlich Früchte, aufgeschnitten, und jeweils mit Ascorbinsäure und Zitronensäure verschiedener Konzentrationen besprüht. Diese wurden im Vergleich mit Stücken ohne Zusatz für 24 Stunden sowie eine Woche unter Standardbedingungen an der Luft liegen gelassen, um die antioxidative Wirkung qualitativ zu untersuchen. Auch die unerwünschte irreversible Nebenreaktion zur 2,3-Diketogulonsäure sowie deren Ursachen wurden qualitativ untersucht. Des Weiteren wurden Konzepte zum markttauglichen Einsatz im Alltag entwickelt und erste Prototypen eines Schutzsprays für den privaten Haushalt hergestellt.
(Text und Foto: Dr. Matthias Lemmler)

2. Platz an AGO-Team beim „Jugend forscht – Regionalwettbewerb 2015“ in Emden

Forschungen zur AluminiumfolieJugend_forscht

Das AGO beteiligte sich am diesjährigen „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb vom 12.2. bis 13.02.2015 in Emden mit zwei Projekten. Dabei errang das Projekt „Nanostrukturen der Aluminiumfolie“ von Patrick Antontiou und Thilo Behmann den 2. Platz in der Kategorie „Chemie“. Unter Anwendung verschiedener Experimente untersuchten sie die Eigenschaften der beiden Seiten von Aluminiumfolie. Insbesondere wurde der entdeckte Lotuseffekt mit Kontaktwinkelmessungen genauer untersucht. Die Aufklärung der Struktur, die mit Hilfe des Rasterkraftmikroskops im NanOLabor des AGO erfolgte, ergab, dass die glänzende Seite im Nanobereich viele kleine spitze Erhöhungen hat, während die matte Seite plateauförmige Erhöhungen besitzt. Als Gesamtergebnis formulierten die beiden jungen Forscher Verbrauchertipps für die Verwendung von Aluminiumfolie.

(von Patrick Anontiou, Thilo Behmann)

Dazu auch in der NWZ vom 14.02.2015 >Erfolge bei „Jugend forscht“<